Eiskunstlauf Olympia 2026: Deutsche Stars starten bei Nebelhorn Trophy Oberstdorf in die Qualifikation für Mailand

Beim Heim-Challenger-Wettbewerb Nebelhorn Trophy in Oberstdorf (25.–27. September) fällt für die deutschen Eiskunstläufer:innen der Startschuss zum internen Qualifikationsprozess für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina. Paarlauf-Europameister Minerva Hase/Nikita Volodin und Eistanz-Meister Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan peilen dort einen starken Saisonauftakt an. Die Deutsche Eislauf-Union verzeichnet mit über 20 000 Mitgliedern einen neuen Höchststand und setzt auf eine junge Trainergeneration, um mittelfristig wieder in allen vier Disziplinen bei Olympia vertreten zu sein.
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– Nebelhorn Trophy Oberstdorf 25.–27. September startet interne Olympia-Qualifikation 2026
– Deutschland sichert zwei Paarlauf- und einen Eistanz-Startplatz für Winterspiele 2026
– Jens ter Laak wird ab 15.10.2025 DEU-Interims-Sportdirektor der Olympiasaison

Start der Olympiasaison mit der Nebelhorn Trophy 2025 in Oberstdorf

Für die deutschen Eiskunstläuferinnen beginnt die neue Olympiasaison beim Heim-Wettbewerb, der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf, die vom 25. bis 27. September stattfindet. Dieser Challenger-Wettkampf bildet den internen Qualifikationsstart für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina, wo vom 5. bis 22. Februar die weltbesten Athletinnen um Medaillen kämpfen. Besonders im Fokus stehen die Paarlauf-Europameister Minerva Hase/Nikita Volodin sowie die Deutschen Eistanzmeister Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan, die mit starken Leistungen ein Zeichen setzen wollen.

Die Sportart Eiskunstlaufen erlebt einen Aufschwung: Die Mitgliederzahl der Deutschen Eislauf-Union (DEU) hat 2025 die Marke von 20.000 Mitgliedern überschritten und soll weiter steigen. Mit einer neu formierten Trainergeneration, die Sportlerinnen mit Begeisterung und Fachwissen fördert, will der Verband nachhaltig für Nachwuchs und Leistungssport sorgen. DEU-Präsident Dr. Andreas Wagner unterstreicht: „**Eine neue Trainergeneration, die uns perspektivisch voranbringt und mit Motivation und Freude Sportlerinnen ausbildet, ist von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Sportart**.“

Der Fokus der Saison liegt klar auf den Paar-Disziplinen. Nach der Vergabe der Olympiastartplätze stehen der DEU für Mailand/Cortina zwei Startplätze im Paarlaufen sowie ein Platz im Eistanzen zur Verfügung. DEU-Sportdirektorin Claudia Wittmann erklärt: „Unser großes Ziel ist es, bei den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen wieder in allen vier Eiskunstlauf-Disziplinen sowie im Team-Wettbewerb vertreten zu sein.“ Neben den Olympischen Spielen stehen weitere Termine wie die Eiskunstlauf-EM 2026 in Sheffield und die WM 2026 in Prag auf der Agenda.

Jens ter Laak übernimmt als neuer Interims-Sportdirektor ab dem 15. Oktober 2025 die Leitung des DEU-Leistungssports für die Olympiasaison. Mit fast 20 Jahren Verbandserfahrung bringt er umfassendes Wissen ein: „Ich bin seit fast 20 Jahren für die DEU tätig, war selbst Kadersportler bis in die 90er-Jahre und konnte in allen Bereichen des Verbandes Erfahrung sammeln, natürlich auch im Leistungs- und Nachwuchsleistungssport.“

Oberstdorf spielt als DEU-Bundesstützpunkt eine zentrale Rolle. Daniel Wende, Leiter des Stützpunkts, hebt hervor: „*Für den Verband ist Oberstdorf eine wichtige Säule, es sind aktuell 29 Kaderathletinnen, inklusive dem NK2-Nachwuchskader, die dem Bundesstützpunkt zugeordnet sind, das ist eine Hausnummer.“ Bei den Olympischen Spielen will das Team mit einer bestmöglichen Form an den Start gehen. Minerva Hase versichert: „Wir sind auf den Punkt fit für den ersten Wettkampf. Wir möchten im Saisonverlauf mit jedem Wettkampf besser werden. Wir wollen die Qualität unserer Programme immer weiter steigern und an choreographischen Feinheiten arbeiten, so dass wir in bestmöglicher Form für den Saisonhöhepunkt bei Olympia sind.**“

Auch die Eistänzer rund um Janse van Rensburg/Steffan blicken zuversichtlich auf den Saisonauftakt: „**Wir fühlen uns auf den Saisonstart gut vorbereitet. Wir freuen uns sehr, endlich wieder bei der Nebelhorn Trophy dabei zu sein und das zum Beginn der besonderen Olympiasaison.“ Neben den Wettkämpfen erwartet der Verband viele internationale Zuschauer*innen, die zum Teil mehrfach nach Oberstdorf kommen. Verbandsmanagerin Tatjana Wagner betont: „Um das Event auf die Beine zu stellen, braucht es viele ehrenamtliche Helfer. Wir schaffen Wettbewerbsbedingungen, um den Sportler*innen hier Höchstleistungen zu ermöglichen.**“

Der Abschluss der Nebelhorn Trophy bildet am 27. September eine Schaulauf-Gala am Fuße des Nebelhorns. In zweieinhalb Monaten folgt mit den Deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften ein weiteres wichtiges Event in Oberstdorf, das den Kreis der Olympia-Qualifikation schließt und die Verabschiedung des EM-Teams nach Sheffield beinhaltet.

So funktioniert die Olympia-Qualifikation im Eiskunstlauf für 2026

Die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina folgt einem klar strukturierten Prozess, der internationale Vorgaben mit nationalen Auswahlkriterien verbindet. Für Eiskunstläuferinnen und -läufer spielt die Erfüllung bestimmter technischer und punktueller Anforderungen ebenso eine Rolle wie die Platzierung in ausgewählten Wettkämpfen. Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) gibt dabei die Rahmenbedingungen vor, während der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die endgültigen Startplätze vergibt.

Ein zentraler Baustein im Qualifikationsverfahren bildet die Weltmeisterschaft 2025 in Boston (USA). Dort sichern sich Nationen durch die Leistungen ihrer Athletinnen und Athleten Startplätze für die Olympischen Spiele. Die maximale Zahl an Startplätzen hängt von der Platzierung bei dieser WM ab. Sollte ein Land die gewünschten Quotenplätze dort nicht erreichen, bietet die Nebelhorn Trophy 2025 in Oberstdorf die letzte Möglichkeit, zusätzliche Startplätze zu erkämpfen. In diesem Wettbewerb zeigen sich also nicht nur individuelle Leistungen, sondern er entscheidet auch über Startplätze für das Land insgesamt.

Auf der nationalen Ebene nutzt die DEU eine Rangliste, die während der Qualifikationsperiode auf Basis der Ergebnisse aus internationalen Challenger-Wettbewerben, Grand-Prix-Events sowie der Deutschen Meisterschaften erstellt wird. Diese Rangliste heißt und wählt die Athletinnen und Athleten aus, die für den DOSB zur Olympianominierung vorgeschlagen werden. Die geforderten technischen Mindestanforderungen (Technical Element Score, TES) und eine weitere Punktzahl, die vom DOSB definiert wird, müssen dabei ebenfalls erreicht werden, um einen Startplatz zu beanspruchen.

Wer kann sich wie qualifizieren?

  • Startplätze für Deutschland sichert sich der Verband vor allem über die Weltmeisterschaft 2025 in Boston.
  • Die Nebelhorn Trophy in Oberstdorf dient als Nachqualifikationsturnier und ist für die deutsche Auswahl besonders bedeutsam, um letzte Quotenplätze zu gewinnen oder durch starke individuelle Leistungen intern wichtige Ranglistenpunkte zu sammeln.
  • Die DEU-Rangliste der Olympiasaison umfasst Ergebnisse aus verschiedenen Wettbewerben, beginnend mit der Nebelhorn Trophy, über Challenger- und Grand-Prix-Events bis hin zu den Deutschen Meisterschaften im Dezember 2025.
  • Nur Athletinnen und Athleten mit erfülltem TES und DOSB-Mindestpunktzahl werden für die Nominierung berücksichtigt.
  • Die endgültige Entscheidung über die deutsche Olympiabeteiligung trifft der DOSB im Januar 2026.

Für das Paarlaufen plant die DEU, dem DOSB zwei Starterinnen und Starter vorzuschlagen – unter anderem wollen die Vize-Weltmeister Minerva Hase und Nikita Volodin einen der Plätze sichern. Im Eistanzen steht ein Startplatz zur Verfügung, für den sich vor allem Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan bewerben.

Mit Blick auf die Olympiaqualifikation erfüllt die Nebelhorn Trophy 2025 eine Schlüsselfunktion. Dieses international stark besetzte Turnier eröffnet nicht nur Chancen für zusätzliche Quotenplätze, sondern bietet deutschen Eiskunstläuferinnen und -läufern auch eine erste Bühne, um sich im direkten Vergleich mit Weltklasseathletinnen und -athleten zu messen. Die Leistung in Oberstdorf beeinflusst so maßgeblich die Position in der DEU-Rangliste, die für die Nominierung entscheidend ist.

Zusammengefasst umfasst der Qualifikationsprozess diese Stationen:

  • Weltmeisterschaft 2025 in Boston (Nationen-Quotenvergabe)
  • Nebelhorn Trophy 2025 in Oberstdorf (letzte Chance Quotenplätze)
  • Internationale Challenger- und Grand-Prix-Wettbewerbe in der Saison 2025/2026
  • Deutsche Meisterschaften im Dezember 2025 (Abschlussphase der Qualifikation)
  • Nominierung durch den DOSB im Januar 2026

Die Kombination aus internationalen Ergebnissen und nationaler Rangfolge bildet die Grundlage, um das deutsche Team für Mailand/Cortina zu bestimmen. Dies sorgt für einen transparenten und leistungsorientierten Auswahlprozess, der den hohen Anforderungen der Olympiasaison gerecht wird.

Statistiken, Quoten und Erwartungen – der Olympiawettkampf in Zahlen

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina rücken näher, und der Blick auf die Zahlen zeigt die aktuelle Lage im Eiskunstlauf präzise. Insgesamt stehen bei den Spielen 142 Startplätze für internationale Teilnehmer zur Verfügung (Stand Juni 2024 laut olympics.com). Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) sicherte sich bei den Qualifikationswettbewerben für Mailand drei Startplätze: zwei im Paarlaufen und einen im Eistanzen (Stand Juli 2024, salsa-und-tango.de). Damit liegt der Fokus auf den Paar-Disziplinen, während deutsche Einzelstarter in Mailand vorerst nicht vertreten sein werden.

Die Vergabe der Startplätze erfolgt streng nach internationalen Richtlinien der International Skating Union (ISU) und zusätzlich den Anforderungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). So müssen Athletinnen und Athleten bestimmte Mindestpunktzahlen in technischen Elementen erreichen sowie in den wichtigsten Wettbewerben bestehen – etwa bei der Nebelhorn Trophy, dem internen Qualifikationswettkampf der DEU. Die Ranglisten der DEU spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Nominierten für die Olympischen Spiele, die im Januar 2026 erfolgen wird.

Disziplin Internationale Startplätze (2026) Deutsche Quotenplätze Aktuelle deutsche Kandidaten
Paarlaufen ca. 26 2 Hase/Volodin, Hocke/Kunkel, Roscher/Schuster
Eistanzen ca. 23 1 Janse van Rensburg/Steffan, Matthaei/Liebers
Einzellauf Damen ca. 30 0
Einzellauf Herren ca. 31 0

Die Anzahl der internationalen Startplätze verteilt sich auf die vier klassischen Disziplinen, die stets hoch konkurrenzfähig besetzt sind. Für Deutschland spiegelt die derzeitige Startplatzsituation auch die Herausforderungen in der Nachwuchsarbeit wider – vor allem im Einzelbereich. Doch die vorhandenen Plätze bei Paarlauf und Eistanzen bieten eine Gelegenheit, die aktuelle Aufwärtstendenz der Sportart weiter zu festigen.

Wie viele deutsche Starter? Mehr als 20.000 Mitglieder – eine Sportart im Aufwind

Die Mitgliederzahlen der Deutschen Eislauf-Union verbuchen einen deutlichen Anstieg: Für das Jahr 2025 meldet der Verband über 20.000 Mitglieder, was auf eine wachsende gesellschaftliche Reichweite und steigendes Interesse am Eiskunstlauf hinweist. Dieser Zuwachs resultiert aus einer breiteren Vereinsstruktur und verstärkten Nachwuchsprogrammen in den Bundesstützpunkten Oberstdorf, Berlin und Dortmund, die entscheidend zur Talentförderung beitragen.

Diese Bundesstützpunkte bieten optimale Trainingsbedingungen. Der Standort Oberstdorf etwa wird vom Weltverband als eines von nur fünf ISU Center of Excellence ausgezeichnet – mit drei Eishallen unter einem Dach und als weltweit führendem Eismeister bekannt. Aktuell sind dort 29 Kaderathletinnen und -athleten zugeordnet. Die DEU setzt zudem auf eine junge Trainergeneration, die die sportliche Zukunft gestaltet, wie DEU-Präsident Dr. Andreas Wagner betont: „Eine neue Trainergeneration, die uns perspektivisch voranbringt und mit Motivation und Freude Sportler*innen ausbildet, ist von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Sportart.“

Die Mitgliederentwicklung zeigt, dass Eiskunstlauf zunehmend nicht nur als Leistungssport, sondern auch für Freizeitsportlerinnen und -sportler attraktiv wird. Das Interesse wächst, zugleich bleibt die Konkurrenz international hart. Dieses Spannungsfeld macht die kommenden Olympischen Spiele zu einem wichtigen Maßstab für die deutsche Sportwelt.

Die Chancen für deutsche Starter hängen somit von der erfolgreichen Qualifikation und Nominierung in den Disziplinen Paarlaufen und Eistanzen ab. Für diese Sportarten bietet sich durch die bestehenden Startplätze eine gute Perspektive, Olympiaplätze zu besetzen und wichtige Erfahrungen für die weitere Entwicklung zu sammeln. Für den deutschen Eiskunstlauf repräsentieren die Olympischen Winterspiele mehr als einen Wettkampf: Sie eröffnen Möglichkeiten, im internationalen Vergleich Fuß zu fassen und die eigene Breite deutlich zu machen.

Eiskunstlauf 2026 – Bedeutung, Entwicklungen und Perspektiven bis 2030

Der Eiskunstlauf erlebt in Deutschland einen deutlich spürbaren Aufschwung. Die steigende Zahl der Mitglieder bei der Deutschen Eislauf-Union (DEU), die inzwischen über 20.000 erreicht, zeigt, wie sich die Sportart aus dem Nischendasein zunehmend in der gesellschaftlichen Mitte etabliert. Neben dem sportlichen Erfolg, der insbesondere durch Titelträger wie Minerva Hase und Nikita Volodin im Paarlauf auf sich aufmerksam macht, beflügelt auch die gezielte Nachwuchsförderung die Popularität und Attraktivität des Eiskunstlaufs. International gewinnt die Sportart ebenfalls an Bedeutung, was sich in einer verstärkten medialen Präsenz bei Großevents wie den Olympischen Winterspielen widerspiegelt.

Der Fokus der DEU richtet sich dabei nicht nur auf einen erfolgreichen Leistungssport, sondern auch auf eine breite Zugänglichkeit, die möglichst viele Menschen für das Eiskunstlaufen begeistern soll. Die neue Trainergeneration, zu der ehemalige Top-Athletinnen und -Athleten zählen, spielt eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung. DEU-Präsident Dr. Andreas Wagner betont die Bedeutung der motivierten Ausbilderinnen und Ausbilder: „Eine neue Trainergeneration, die uns perspektivisch voranbringt und mit Motivation und Freude Sportler*innen ausbildet, ist von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Sportart.“

Eiskunstlauf auf dem Weg in die gesellschaftliche Mitte?

Die Rolle des Eiskunstlaufs wandelt sich sichtbar. Während große Wettkämpfe wie die Europameisterschaften und Weltmeisterschaften traditionell im Fokus stehen, öffnet sich die Sportart zunehmend für diverse Zielgruppen. Das steigende Interesse zeigt sich nicht nur bei den Nachwuchsathletinnen und -athleten, sondern auch in der verstärkten Zuschauerbindung und dem Engagement lokaler Vereine. Medienberichte aus verschiedenen Ländern unterstreichen die wachsende Begeisterung für den Eiskunstlauf als Sportart, die technische Eleganz mit künstlerischem Ausdruck verbindet.

Dennoch bleibt der sportliche Wettbewerb weiterhin das Rückgrat der Szene. Die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina stellt für die deutschen Eiskunstläufer*innen eine Schlüsselsaison dar. Mit zwei Startplätzen im Paarlaufen und einem im Eistanzen konzentriert sich die DEU auf diese Disziplinen, doch mit Blick auf das Jahr 2030 strebt der Verband eine Vollbesetzung in allen vier olympischen Disziplinen an. Diese Ambition bestätigt DEU-Sportdirektorin Claudia Wittmann: „Unser großes Ziel ist es, bei den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen wieder in allen vier Eiskunstlauf-Disziplinen sowie im Team-Wettbewerb vertreten zu sein.“

Die dafür angestoßenen Maßnahmen sind umfangreich:

  • Verstärkte Trainerausbildung mit ehemaligen Spitzenathleten wie Nicole Schott und Nolan Seegert
  • Förderung durch DEU-Bundesstützpunkte in Oberstdorf, Dortmund und Berlin mit eigenen Eliteprogrammen
  • Implementierung innovativer Trainingsprojekte wie das Dreifach-Axel- und Vierfachspringer-Projekt
  • Ausbau der Nachwuchsförderung und strukturelle Unterstützung für den Übergang in den Leistungssport

Diese Punkte veranschaulichen den strategischen Ansatz, der sowohl auf sportliche Erfolge als auch auf eine breite gesellschaftliche Verankerung zielt.

Ausblick auf 2026 zeigt, dass neben den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina auch weitere Höhepunkte anstehen. Die Eiskunstlauf-Europameisterschaften finden bereits im Januar 2026 in Sheffield statt, gefolgt von der Weltmeisterschaft in Prag im März. Diese Veranstaltungen bieten den deutschen Athletinnen und Athleten Gelegenheit, die eigene Position in der internationalen Spitze zu festigen und die Medaillenhoffnungen frühzeitig zu untermauern.

Mit dem bewährten integrierten Förderkonzept, neuen Impulsen in der Trainerausbildung und einer engagierten Sport-Community verändert sich der Eiskunstlauf in Deutschland nachhaltig. Das Ziel einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz und der sportlichen Spitzenposition steht klar im Fokus. Die nächsten Jahre bestimmen maßgeblich, wie sich diese vielversprechende Dynamik entfalten wird.

Dieser Beitrag stützt sich auf eine Pressemitteilung der Deutschen Eislauf-Union e.V.

Weiterführende Quellen:

  • „Die Olympischen Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 22. Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt.“ – Quelle: https://www.dosb.de/aktuelles/news/detail/olympische-winterspiele-2026-das-solltest-du-wissen
  • „Bei den Eiskunstlauf-Wettbewerben der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 werden insgesamt 142 Athletinnen und Athleten teilnehmen, die sich wie folgt auf die verschiedenen Wettbewerbe des Olympia-Programms der Sportart verteilen: Einzellauf der Herren: 29 Athleten, Einzellauf der Damen: 29 Athletinnen, Paarlauf: 38 Athletinnen und Athleten (19 Paare), Eistanz: 46 Athletinnen und Athleten (23 Paare).“ – Quelle: https://olympics.com/de/news/eiskunstlauf-so-lauft-qualifikation-olympische-winterspiele-milano-cortina-2026
  • „Die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026 im Eiskunstlauf erfolgt über die ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2025, die vom 24. bis 30. März 2025 in Boston stattfinden, und einen ISU Qualifikationswettbewerb, dessen Datum noch nicht bekannt ist.“ – Quelle: https://olympics.com/de/news/eiskunstlauf-so-lauft-qualifikation-olympische-winterspiele-milano-cortina-2026
  • „Für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 müssen Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer die von der International Skating Union (ISU) festgelegten technischen Mindestpunktzahlen (TES) in einem internationalen Wettbewerb vorweisen.“ – Quelle: https://steadyhq.com/de/pirouette-figure-skating-magazine/posts/95b17259-84f1-42eb-8ff2-2f7eee38eb5c
  • „Die Nebelhorn Trophy 2025 in Oberstdorf dient als Qualifikationswettbewerb für die verbleibenden Startplätze bei den Olympischen Winterspielen 2026.“ – Quelle: https://www.icedanceberlin.de/olympische-winterspiele-2026/
  • „Die Deutschen Eislauf-Union (DEU) hat für die Olympischen Winterspiele 2026 zwei Startplätze im Paarlauf und einen im Eistanz erhalten.“ – Quelle: https://www.salsa-und-tango.de/eiskunstlauf-olympia-2026-qualifikation-und-quoten/214298/
  • „Die DEU-Bundesstützpunkte Oberstdorf, Dortmund und Berlin spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Talenten für den nächsten Olympiazyklus.“ – Quelle: https://www.salsa-und-tango.de/eiskunstlauf-olympia-2026-qualifikation-und-quoten/214298/
  • „Die Nebelhorn Trophy 2025 in Oberstdorf wird von internationalen Eiskunstläuferinnen und -läufern als wichtige Gelegenheit zur Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026 wahrgenommen.“ – Quelle: https://www.icedanceberlin.de/olympische-winterspiele-2026/
  • „Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo bieten Eiskunstlauf-Fans die Möglichkeit, die Wettbewerbe live zu erleben.“ – Quelle: https://www.icedanceberlin.de/olympische-winterspiele-2026/
  • „Die DEU plant, bei den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen wieder in allen vier Eiskunstlauf-Disziplinen sowie im Team-Wettbewerb vertreten zu sein.“ – Quelle: https://www.salsa-und-tango.de/eiskunstlauf-olympia-2026-qualifikation-und-quoten/214298/
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8 Kommentare

  1. …Ich hoffe wirklich, dass wir bei den Olympischen Spielen gut abschneiden können! Welche Disziplin wird eurer Meinung nach am meisten Aufmerksamkeit bekommen? Vielleicht sollten wir eine Umfrage dazu machen!

  2. …Also ich finde es super, dass immer mehr Menschen Interesse am Eiskunstlauf haben! Glaubt ihr auch, dass die neuen Talente aus Oberstdorf eine Chance bei Olympia haben werden? Es wäre gut zu wissen!

  3. Ich finde die Entwicklungen in der DEU sehr positiv. Die neuen Trainer bringen frischen Wind! Wie seht ihr das mit der Qualität der Programme? Könnte das unser Team weiterbringen?

    1. Auf jeden Fall! Ich glaube auch, dass sie viel bewirken können. Vielleicht sollten wir mehr über ihre Trainingsmethoden erfahren.

    2. Das könnte wirklich helfen! Ein Blog über innovative Trainingsansätze im Eiskunstlauf wäre spannend!

  4. Ich bin gespannt auf die Nebelhorn Trophy! Es ist toll zu sehen, wie viele neue Athleten dabei sind. Glaubt ihr, dass wir bei den Olympischen Spielen gute Chancen haben? Vielleicht könnte ein Artikel über die besten deutschen Athleten hilfreich sein.

    1. Ja, das wäre wirklich interessant! Ich hoffe, dass Hase und Volodin gute Leistungen zeigen können. Die Konkurrenz wird sicher stark sein.

  5. Die Nebelhorn Trophy ist echt wichtig für die Eiskunstläufer. Ich finde es super, dass der DEU sich so bemüht, neue Talente zu fördern. Was denkt ihr, wie wird sich das auf die Leistung bei Olympia auswirken?

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