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Ehrenamtliche fordern Wertschätzung und bessere Rahmenbedingungen

Am 22. Mai 2024 präsentiert WestLotto den NRW-EhrenamtAtlas 2024 – eine umfassende Erhebung, die das Engagement von Ehrenamtlichen in Nordrhein-Westfalen beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen beeindruckende Zahlen: 92 Prozent der Befragten engagieren sich aus sozialem Antrieb, während nahezu 75 Prozent finanzielle Hürden für ihre Projekte kritisieren. Mit durchschnittlich 208 Stunden ehrenamtlicher Arbeit pro Jahr erreichen sie einen wirtschaftlichen Gegenwert von 20,9 Milliarden Euro. Die Studie hebt zudem hervor, wie dringend bessere Rahmenbedingungen und mehr Wertschätzung für diese wichtige soziale Arbeit benötigt werden. Weiterführende Infos finden sich unter www.ehrenamtatlas.de.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Nordrhein-Westfalen: Ehrenamtliche leisten beachtliche Arbeit, fordern jedoch bessere Bedingungen

Die Ehrenamtlichen in Nordrhein-Westfalen sind unermüdlich im Einsatz für die Gesellschaft. Das zeigt der aktuelle NRW-EhrenamtAtlas 2024 von WestLotto, der umfassende und repräsentative Daten zum ehrenamtlichen Engagement in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens bereitstellt. Doch obwohl 92 Prozent der Freiwilligen sich für ein besseres gesellschaftliches Miteinander engagieren, verlangen fast drei Viertel von ihnen dringend attraktivere Bedingungen und mehr Wertschätzung.

WestLotto-Geschäftsführer Andreas Kötter spricht sich dafür aus, diese Voraussetzungen zu schaffen: „Finanzierung sichern, funktionierende Strukturen schaffen, Bürokratie abbauen, Freiräume ermöglichen und Wertschätzung vermitteln – die Ehrenamtlichen in NRW haben klare Vorstellungen, wie ihr Engagement dauerhaft gut gelingen kann. Wir sind alle aufgerufen, diese Voraussetzungen zu schaffen: Ehrenamt muss möglich, attraktiv und sichtbar sein.“

Der wirtschaftliche Gegenwert der geleisteten ehrenamtlichen Arbeit ist beeindruckend. 20,9 Milliarden Euro betrug der Beitrag allein im letzten Jahr – errechnet auf Basis des Mindestlohns. Über die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren engagiert sich freiwillig, wobei sie durchschnittlich 208 Stunden im Jahr investieren. Besonders gefragt sind dabei die Bereiche Sport und Bewegung (26 Prozent), Religion und Kirche (21 Prozent) sowie Nachbarschaftshilfe (18 Prozent).

Doch nicht nur die finanziellen Aspekte sind hervorzuheben, auch eine angemessene Sichtbarkeit und Wertschätzung sind den Ehrenamtlichen wichtig. 70 Prozent wollen, dass ihre Arbeit wahrgenommen wird. Einblicke in dieses Thema gibt der neue WertschätzungsIndex (WSI), der zeigt, wie wertgeschätzt sich die Ehrenamtlichen in den verschiedenen Regionen fühlen. Höxter führt mit einem beeindruckenden Index von 47.

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Ehrenamtsforscherin Prof. Dr. Andrea Walter betont die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Tätigkeiten zu untersuchen und entsprechend anzupassen. „Starke Anreize für ein Ehrenamt kann zum Beispiel die Möglichkeit zur flexiblen, digitalen Ausübung der freiwilligen Tätigkeit von zuhause sein“, erläutert Walter. Zudem schlägt sie vor, über neue Anreizstrukturen nachzudenken, wie einen Bonus bei der Rente, besonders für zeitaufwändiges Engagement.

Die Forderungen erstrecken sich auch auf Unternehmen. Eine überwältigende Mehrheit der Ehrenamtlichen sieht hier eine Mitverantwortung. Fast 90 Prozent wünschen sich zeitliche Flexibilität und möchten selbst bestimmen, wann und wie sie ihr Engagement ausüben. Kötter meint dazu: „Home-Office und flexible Arbeitszeitmodelle können Möglichkeiten sein, um Beschäftigten diese Freiräume zu verschaffen. Auch Unternehmen können Verantwortung für das Ehrenamt in unserem Land übernehmen.“

Gleichzeitig zeigen die Daten, dass traditionelle Formen der Anerkennung wie Preise, Urkunden oder Ehrungen von nur 41 Prozent als wirksam angesehen werden. Viel relevanter ist eine Anrechnung des Engagements auf die Rente oder das Erhalten von Freistellungen durch den Arbeitgeber – Maßnahmen, die sich beinahe 80 Prozent der Freiwilligen wünschen.

Nicht zuletzt spielt auch die mediale Präsenz eine Rolle. Viele Ehrenamtliche möchten mehr Sichtbarkeit ihrer Projekte und Tätigkeiten in regionalen Zeitungen, im Radio und Fernsehen sehen. Diese Wünsche unterstreichen die Bedeutung einer breiteren öffentlichen Wertschätzung und Anerkennung ihrer unschätzbaren Leistungen für die Gesellschaft.

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Die Anforderungen und Erwartungen an die Rahmenbedingungen des Ehrenamtes in NRW sind klar formuliert. Jetzt liegt es an der Politik, der Gesellschaft und den Unternehmen, diesen berechtigten Forderungen nachzukommen und das Ehrenamt zukunftsfähig zu machen.

Mehr Informationen können Interessierte auf www.ehrenamtatlas.de einsehen.


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Ehrenamtatlas 2024: Ehrenamtliche in NRW wünschen sich bessere Bedingungen und …

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Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache:

Datum: 22.05.2024 – 11:32
Organisation: WestLotto

  • Was ist das Thema?

    • Es geht um den "NRW-EhrenamtAtlas 2024".
  • Was macht dieser EhrenamtAtlas?

    • Der Atlas zeigt Daten und Informationen über ehrenamtliche Arbeit in Nordrhein-Westfalen (NRW).
  • Wer gibt diesen Atlas heraus?

    • WestLotto veröffentlicht den Atlas.
  • Warum engagieren sich Menschen in NRW ehrenamtlich?

    • 92 Prozent tun es, weil sie etwas für die Gesellschaft tun wollen.
    • Aber fast drei Viertel sagen, dass Projekte oft am Geld scheitern.
  • Wo kann man alle Daten sehen?

    • Alle Daten sind auf www.ehrenamtatlas.de verfügbar.
  • Was sagt Andreas Kötter von WestLotto dazu?

    • Finanzierung sollte gesichert sein.
    • Strukturen sollten funktionieren.
    • Bürokratie sollte abgebaut werden.
    • Freiräume und Wertschätzung sollten vermittelt werden.
    • Ehrenamt soll möglich, attraktiv und sichtbar sein.
  • Wie viel arbeiten Ehrenamtliche in NRW durchschnittlich?

    • Sie leisten im Schnitt 208 Stunden freiwillige Arbeit pro Jahr.
  • Welche Bereiche sind beliebt für ehrenamtliches Engagement?

    • 26 Prozent der Ehrenamtlichen arbeiten im Bereich Sport und Bewegung.
    • 21 Prozent engagieren sich in Religion und Kirche.
    • 18 Prozent helfen in der Nachbarschaftshilfe.
  • Wollen die Ehrenamtlichen mehr Anerkennung?

    • Ja, 70 Prozent möchten, dass ihr Einsatz wahrgenommen wird.
  • Was zeigt der WertschätzungsIndex (WSI)?

    • Er misst, wie wertgeschätzt sich Ehrenamtliche fühlen.
    • Der Kreis Höxter hat den höchsten WSI mit einem Wert von 47.
  • Was sagt Prof. Dr. Andrea Walter?

    • Bedingungen für ehrenamtliche Tätigkeit sollten untersucht werden.
    • Flexible, digitale Ausübung der Arbeit wäre ein starker Anreiz.
    • Zeitintensives Engagement sollte vielleicht durch einen Rentenbonus belohnt werden.
  • Welche Rolle sollen Unternehmen übernehmen?

    • Firmen sollen das Ehrenamt unterstützen.
    • Fast 90 Prozent der Ehrenamtlichen möchten zeitliche Flexibilität.
    • Unternehmen können Home-Office und flexible Arbeitszeiten anbieten.
    • Finanzielle Mittel und Dankbarkeit zeigen.
  • Wie fühlt sich die Mehrheit wertgeschätzt?

    • Anrechnung des Engagements auf die Rente oder Freistellungen durch den Arbeitgeber gefallen fast 80 Prozent.
  • Wie wollen Ehrenamtliche ihre Arbeit bekannt machen?
    • 64 Prozent möchten mehr Berichte in regionalen und lokalen Zeitungen.
    • 48 Prozent möchten darüber im Radio hören.
    • 40 Prozent möchten Informationen im Fernsehen sehen.
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Adresse:
Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG
Weseler Str. 108 – 112, 48151 Münster
Telefon: +49 251 7006 1425
Email: marlen.benen@westlotto.de

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