Effizienz im Fokus: Stärkung militärischer Kernaufgaben

XVII. Bundesvertretertag des Verbandes der Beamten und Beschäftigten der Bundeswehr / ... eins zu eins
Am 26. November 2024 wurde Imke v. Bornstaedt-Küpper eindrucksvoll in ihrem Amt als Bundesvorsitzende des Verbands der Beamten und Beschäftigten der Bundeswehr bestätigt. Die Berliner Festrede, von Leidenschaft und Entschlossenheit geprägt, verdeutlicht ihren entschiedenen Appell zur Rückkehr zu militärischen Kernaufgaben und einer effizienteren Nutzung der Personalressourcen. Mit scharfer Kritik an der aktuellen Verwaltungspraxis und konkreten Forderungen nach transparenten Auswahlverfahren und besseren Arbeitsbedingungen untermalt sie ihre Vision für eine zukunftsfähige Bundeswehr. Ein Aufruf an die politische Führung, sich aktiver für die Belange der Verteidigungsmitarbeiter einzusetzen, rundet ihre messerscharfe Analyse ab.

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Bremen (VBR). In einer bedeutenden Entscheidung bestätigte der Verband der Beamten und Beschäftigten der Bundeswehr e.V. (VBB) seine Bundesvorsitzende Imke v. Bornstaedt-Küpper am 26. November 2024 mit überwältigender Mehrheit in ihrem Amt. In ihrer darauffolgenden Rede, die im Rahmen eines Festaktes stattfand, plädierte v. Bornstaedt-Küpper eindringlich dafür, die Streitkräfte wieder stärker auf ihre militärischen Kernaufgaben auszurichten.

Sie kritisierte die Überbesetzungen in Stäben und Ämtern – besonders durch Offiziere – als ein Hindernis für eine einsatzbereite Truppenstärke. „Der aktuelle Aufbau hemmt die benötigte Effizienz,“ betonte sie unmissverständlich. (Zitat-Quelle: Pressemitteilung)

Ein weiterer zentraler Punkt ihrer Rede war die klare Trennung zwischen zivilen und militärischen Aufgaben. V. Bornstaedt-Küpper unterstrich die Notwendigkeit, Verwaltungsaufgaben von kompetenten zivilen Fachkräften erledigen zu lassen, um den Missbrauch von Ressourcen durch die Besetzung fachfremder Positionen durch Soldaten zu vermeiden.

Einen kritischen Blick warf sie zudem auf die Personalstruktur der Bundeswehr. Die Vorsitzende forderte eine bessere Nutzung der Personalkosten und lehnte Investitionen in ineffiziente Strukturen ab. Darüber hinaus äußerte sie erhebliche Bedenken gegenüber dem aktuellen Entwurf der Bundeslaufbahnverordnung und machte deutlich, dass transparente und faire Auswahlverfahren unerlässlich sind. „Nur so wird die Kompetenz und Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes gesichert.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung)

Mit Nachdruck forderte v. Bornstaedt-Küpper auch eine Kultur der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten und neue Perspektiven für die Mitarbeiter. Sie verwies darauf, dass die Umsetzung der vom Bundesverfassungsgericht geforderten Maßnahmen überfällig sei, wie etwa die Rückkehr zur 39-Stunden-Woche. Ihrer Meinung nach sei Loyalität keine Einbahnstraße, und der Staat müsse angemessene Arbeitsbedingungen garantieren.

Abschließend richtete sie einen Appell an die politische Führung: Das Verteidigungsministerium solle sich aktiv für die Belange seiner Beschäftigten einsetzen und nicht Verantwortung auf andere Ressorts abschieben. Mit ihrer Rede setzt v. Bornstaedt-Küpper nicht nur ein starkes Signal an die Mitglieder des VBB, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf bestehende Strukturprobleme innerhalb der Bundeswehr, die weitreichende Auswirkungen auf ihre Effektivität und Einsatzbereitschaft haben könnten.


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Reformbedarf und Effizienz im Fokus: Herausforderungen für die Bundeswehr

Die jüngsten Aussagen der wiedergewählten Bundesvorsitzenden Imke v. Bornstaedt-Küpper lenken den Blick auf drängende Herausforderungen innerhalb der Struktur der Bundeswehr. Der Ruf nach einer stärkeren Trennung von militärischen und zivilen Aufgaben ist hierbei nicht neu, sondern spiegelt einen anhaltenden Diskurs wider, der seit Jahren unter Experten und im Verteidigungsministerium geführt wird. Die übergeordnete Frage dreht sich dabei um die effizientere Nutzung der vorhandenen personellen Ressourcen und eine mögliche Umverteilung von Aufgaben zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft der Streitkräfte.

In einer Zeit, in der internationale Spannungen zunehmende Anforderungen an die militärische Flexibilität stellen, ist die Optimierung interner Abläufe von entscheidender Bedeutung. Historisch haben Überbesetzungen in Stäben oft zu aufgeblähten Verwaltungsstrukturen geführt, welche die Reaktionsfähigkeit und Effektivität der Truppen beeinträchtigen. Ein Vergleich mit anderen europäischen Armeen zeigt, dass einige Nachbarländer bereits Schritte unternommen haben, um ihre Prozesse zu straffen und vermehrt auf spezialisierte zivile Fachkräfte setzen – ein Ansatz, der laut Bornstaedt-Küpper auch in Deutschland verstärkt verfolgt werden sollte.

Die angestrebte Anpassung der Personalstrukturen könnte zudem mit Blick auf die demografischen Veränderungen in Deutschland zusätzliche Probleme abfedern. Angesichts des bevorstehenden Generationenwechsels in vielen Verwaltungsschichten besteht die Möglichkeit, neue Talente zu gewinnen und gleichzeitig durch den Abbau ineffizienter Strukturen Mittel freizusetzen.

Prognosen deuten darauf hin, dass bei erfolgreicher Umsetzung solcher Reformen nicht nur die Kosten nachhaltig gesenkt, sondern auch die Akzeptanz und Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber gestärkt werden könnten. Eine notwendige Voraussetzung dafür sind jedoch transparente und faire Auswahlverfahren, wie sie von v. Bornstaedt-Küpper gefordert werden. Die Verankerung solcher Verfahren ist essenziell, um die Qualität der Entscheidungsprozesse zu garantieren und die Leistungsfähigkeit weiter zu steigern.

Der Wunsch nach besseren Rahmenbedingungen, sei es in Form einer Rückkehr zur 39-Stunden-Woche oder einer gerechten Alimentation, wird auch zukünftig maßgeblich die Diskussion innerhalb der Bundeswehr beeinflussen. Damit verbunden bleibt die Erwartung an die politische Führung, nachhaltige Strategien zu entwickeln, die sowohl aktuellen als auch zukünftigen Bedürfnissen gerecht werden. Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Forderungen Gehör finden und welche weiteren Schritte in Richtung Reform eingeleitet werden können.


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