„Effizientere Förderung gefordert: VNW betont Flexibilität bei Sozialwohnungsquote“

Am 9. Juni 2024 äußerte sich Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW), zur aktuellen Wohnungsbaupolitik in Kiel. Die grün-rote Kooperation der Landeshauptstadt fordert die Überarbeitung aller Bebauungspläne, um eine Quote von 33 Prozent sozial gefördertem Wohnungsbau festzulegen. Breitner betonte die Wichtigkeit einer flexiblen Handhabung des Sozialwohnungsanteils und plädierte für eine fokussierte und pragmatische Förderpolitik, um angesichts begrenzter öffentlicher Mittel mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die hohen Bau- und Zinskosten machen dies nötiger denn je.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In der Kieler Stadtentwicklung bahnen sich grundlegende Veränderungen an: Sämtliche älteren Bebauungspläne sollen überarbeitet werden, um künftig eine feste Quote von 33 Prozent für sozial geförderten Wohnungsbau festzulegen. Angestoßen wurde dieses Vorhaben von der grün-roten Koalition, während die Option einer höheren Quote von 50 Prozent schon im Vorfeld verworfen wurde. Bundestägliche politische Debatten stoßen hier auf regionale Realitäten – ein Thema, das weitreichende Konsequenzen für den Wohnungsmarkt und das soziale Gefüge der Stadt hat.

Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), begrüßt grundsätzlich diese Bestrebungen, betont jedoch die Notwendigkeit eines differenzierten Blicks. „Es ist der richtige Ansatz, den geförderten Wohnungsbau in den Fokus zu nehmen. Da hilft der Stadt auch der Blick in die Vergangenheit, quasi in den Rückspiegel,“ erklärt er. Doch für ihn besteht das Kernproblem darin, nicht starr an Vorgaben festzuhalten, sondern situativ angepasste Lösungen zu finden. „Manchmal – in besonders nachgefragten Quartieren – ist ein höherer Anteil machbar.“

Eine starre Quote könnte die komplexe Realität des Immobilienmarktes nicht vollumfänglich abbilden. In Vierteln, wo bereits viele Sozialwohnungen existieren, ist es möglicherweise wirtschaftlich und sozial sinnvoller, mehr freifinanzierte Wohnungen zu bauen. Diese Herangehensweise soll die Vielfalt und Durchmischung der Stadtteile fördern, was letztlich dem sozialen Gefüge zugutekommt.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Breitner anspricht, ist die Art der Förderung. Bisher konzentrierten sich viele Bauvorhaben stark auf den sogenannten ersten Förderweg, bei dem die Mieten zwischen 6,50 und 6,80 Euro pro Quadratmeter liegen. Allerdings sei dieser Weg äußerst kostenintensiv und erschöpfe schnell die verfügbaren öffentlichen Mittel. „Wohnungen, die im ersten Förderweg gebaut werden, verlangen sehr viel an öffentlicher Förderung. Mit Finanzmitteln in gleicher Höhe könnte man im zweiten oder dritten Förderweg deutlich mehr Wohnraum schaffen.“ Hierbei könnten Mieten ab 8,00 Euro pro Quadratmeter realisiert werden, was zwar etwas höher liegt, jedoch immer noch bezahlbar bleibt und mehr Menschen mittleren Einkommens zugutekommt.

Lesen Sie auch:  Bundesministerium mit neuen KI-Aktionsplan

Die Herausforderungen sind eindeutig: Hohe Bau- und Zinskosten machen es derzeit nahezu unmöglich, ohne öffentliche Unterstützung bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Freier Wohnungsbau würde Mieten von bis zu 18 oder 20 Euro pro Quadratmeter bedeuten, für viele unerschwinglich. „Soziale Vermieter, die in erster Linie Wohnraum für Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen anbieten wollen, sind da raus,“ so Breitner weiter.

Besonderes Augenmerk legt Breitner auf die Effizienz beim Einsatz der ohnehin knappen öffentlichen Mittel. Bereits jetzt sind alle für dieses Jahr geplanten Fördermittel des Landes ausgeschöpft. Ein Umdenken sei unabdingbar, um möglichst vielen Menschen bezahlbaren Wohnraum bieten zu können, insbesondere in Städten wie Kiel. „Zugleich aber sind (auch) die öffentlichen Finanzmittel endlich. Der zweite und dritte Förderweg eignen sich bestens dafür.“

Der VNW vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 443 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. Die Bedeutung dieser Organisation zeigt sich in den beeindruckenden Zahlen: Rund 1,5 Millionen Menschen leben in den von ihnen verwalteten 742.000 Wohnungen. Mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 6,41 Euro pro Quadratmeter setzt der Verband Zeichen in Sachen bezahlbarem Wohnraum.

Dieser Text soll den Leser nicht nur informieren, sondern auch emotional erreichen und zum Nachdenken anregen. Es geht darum, strukturelle Fragen kritisch zu beleuchten und gleichzeitig pragmatische Lösungsansätze zu präsentieren – für eine nachhaltige und gerechte Stadtentwicklung, in der jeder seinen Platz findet.

Lesen Sie auch:  ... einer Überforderung der Mietenden kommt."

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Soziale Vermieter zur Debatte über eine Sozialwohnungsquote

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Meldung einfach erklärt

Hier ist eine vereinfachte Erklärung des Beitrags:

  • Datum und Uhrzeit des Dokuments:

    • Das Dokument wurde am 09.06.2024 um 13:40 Uhr erstellt.
  • Wer hat den Beitrag veröffentlicht?

    • Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW).
  • Was sagt VNW-Direktor Andreas Breitner?

    1. Drittelmix bei Bauprojekten:
      • Ein Drittelmix bedeutet, dass ein Drittel der neuen Wohnungen Sozialwohnungen sein sollen.
      • Bei jedem Projekt sollte geprüft werden, ob mehr oder weniger Sozialwohnungen benötigt werden.
    2. Öffentliche Förderung:
      • Es gibt verschiedene Wege für öffentliche Förderungen (erste, zweite und dritte Förderwege).
      • Man sollte nicht nur den ersten Förderweg betrachten.
    3. Effizienter Einsatz von Fördermitteln:
      • Es gibt nur begrenztes staatliches Geld für Bauprojekte.
      • Dieses Geld muss effektiv genutzt werden.
  • Aktuelle Situation in Kiel:

    • In Kiel sollen alte Bebauungspläne überarbeitet werden.
    • Ziel ist es, 33 Prozent der neuen Wohnungen als Sozialwohnungen festzulegen.
    • Ein Vorschlag, die Quote auf 50 Prozent zu erhöhen, wurde abgelehnt.
    • Ein Rechtsamt oder Gutachter prüft nun die rechtlichen Möglichkeiten.
  • Warum ist geförderter Wohnungsbau wichtig?

    • Es ist wichtig, bezahlbare Wohnungen zu haben.
    • Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist hoch.
    • Öffentliche Förderung hilft dabei, solche Wohnungen zu bauen.
  • Unterschiedliche Förderwege:

    • Erster Förderweg: Mieten zwischen 6,50 und 6,80 Euro pro Quadratmeter.
    • Zweiter Förderweg: Mieten zwischen 8,00 und 8,50 Euro pro Quadratmeter.
    • Dritter Förderweg: Mieten bei 9,25 Euro pro Quadratmeter.
    • Mehr Wohnungen können gebaut werden, wenn man auch auf den zweiten und dritten Förderweg schaut.
  • Aktuelle Herausforderungen beim Bau von Wohnungen:

    • Hohe Bau- und Zinskosten machen es schwer, bezahlbare Wohnungen ohne Förderung zu bauen.
    • Ohne Förderung wären Mieten von 18 bis 20 Euro pro Quadratmeter nötig.
    • Soziale Vermieter wollen jedoch günstige Wohnungen anbieten.
  • Begrenzte öffentliche Mittel:

    • Die Fördergelder des Landes sind bereits ausgeschöpft.
    • Es stellt sich die Frage, wie mit dem vorhandenen Geld mehr Wohnungen gebaut werden können.
    • Der zweite und dritte Förderweg sind hier besonders hilfreich.
  • Was macht der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)?

    • Der Verband vertritt 443 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
    • Diese verwalten insgesamt 742.000 Wohnungen, in denen etwa 1,5 Millionen Menschen leben.
    • Die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter beträgt 6,41 Euro.
    • Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.
  • Kontaktinformationen:
    • Verantwortlich: Oliver Schirg, Referat Kommunikation beim VNW.
    • Telefon: +49 40 52011 226
    • Mobil: +49 151 6450 2897
    • E-Mail: schirg@vnw.de
Lesen Sie auch:  VNW: Grundsteuer-Differenzierung schützt vor höheren Wohnkosten

Fragen und Antworten:

  • Was ist der VNW?
    • Der VNW ist der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen. Er vertritt viele Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften im Norden Deutschlands.
  • Warum ist die Förderung des Wohnungsbaus wichtig?
    • Um bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen zu schaffen.
  • Was bedeutet Drittelmix?
    • Ein Drittelmix bedeutet, dass ein Drittel der neuen Wohnungen als Sozialwohnungen geplant sind.
  • Was sind die unterschiedlichen Förderwege?
    • Erster Förderweg: Niedrige Mieten (6,50-6,80 Euro/Quadratmeter)
    • Zweiter Förderweg: Mittlere Mieten (8,00-8,50 Euro/Quadratmeter)
    • Dritter Förderweg: Höhere Mieten (9,25 Euro/Quadratmeter)

Dieser Text erklärt den Beitrag in einer einfacheren Sprache und gibt Antworten auf mögliche Fragen für ein besseres Verständnis.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Soziale Vermieter zur Debatte über eine Sozialwohnungsquote

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

114 Millionen Menschen auf der Flucht: Rekordzahlen erreichen Krisenlevel

Dramatische Zunahme der weltweiten Flüchtlingskrise fordert dringende Hilfe

Bonn (ots) – Die Zahl der weltweit Geflüchteten hat laut dem UNHCR im September 2023 die Rekordmarke von 114 Millionen Menschen erreicht – darunter erschreckende 43,3 Millionen Kinder. Diese alarmierende Statistik, die sich seit 2013 nahezu verdoppelt hat, ist eine direkte Folge von gewaltsamen Konflikten, Kriegen und den Folgen der Klimakrise. Besonders dramatisch ist die Situation der rund 75,9 Millionen Binnenvertriebenen, die innerhalb ihrer eigenen Länder auf der Flucht sind. In dieser prekären Lage leistet "Aktion Deutschland Hilft" humanitäre Unterstützung bei 178 Projekten weltweit, um das Überleben und die Zukunftsperspektiven von Millionen Betroffenen zu sichern.

Jetzt lesen »

Apothekenreform: Risiko für Arzneimittelversorgung

Berlin (ots) – In einem heute veröffentlichten Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wird der lange erwartete Referentenentwurf für das "Gesetz für eine Apothekenhonorar- und Apothekenstrukturreform" des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vorgestellt. Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, kritisiert den Entwurf scharf: "Er bedroht die Arzneimittelversorgung der Menschen und ist ein Rückschritt in der apothekerlichen Tätigkeit." Besonders problematisch sei laut Overwiening, dass Apotheken künftig auch ohne fachkundige Apotheker Medikamente abgeben dürften, was nicht nur auf große Bedenken trifft, sondern als ein schwerer Tabubruch gesehen wird.

Jetzt lesen »

Erneuter Baustopp für Gasbohrungen vor Borkum erfolgreich

Den Haag, 12. Juni 2024 – Ein Triumph für Klima- und Naturschutz:
Das höchste niederländische Gericht in Den Haag hat erneut den Baustopp für die umstrittenen Gasbohrungen vor Borkum verlängert. Nach einem Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und ihrer Partner dürfen bis zur finalen Entscheidung keine Arbeiten erfolgen. Diese Entwicklung bedeutet einen erheblichen Sieg für den Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer und das maritime Ökosystem. Die DUH fordert nun die niedersächsische Landesregierung auf, keine Genehmigungen mehr zu erteilen und bereits bestehende zu widerrufen.

Jetzt lesen »

ZIA-Innovationsradar 2024: Bewerbungsphase für kreative Ideen gestartet

Bewerbungsphase für ZIA-Innovationsradar 2024 gestartet

Berlin, 12. Juni 2024 – Startschuss für das ZIA-Innovationsradar 2024: Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V., lädt ab sofort Startups, etablierte Unternehmen sowie Städte und Gemeinden ein, ihre Best-Practice-Innovationen einzureichen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 11. August 2024. „Kreative Ideen transformieren unsere Branche“, betont Aygül Özkan, Hauptgeschäftsführerin des ZIA. Mit KPMG als neuem starken Partner setzt der Wettbewerb auf wegweisende Lösungen, die die Zukunft der Immobilienwirtschaft gestalten sollen. Die herausragendsten Innovationen werden am 12. November 2024 auf dem ZIA-Innovationskongress in Berlin prämiert.

Jetzt lesen »

FREIE WÄHLER verlangen verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Noch keine 1:1 Übernahme, trotzdem Einführung: Am 12. Juni 2024 äußerte sich Joachim Streit, zukünftiger Europaabgeordneter der FREIEN WÄHLER, zum neuen Konzept einer Wehrpflicht und einem verpflichtenden Gesellschaftsjahr. Junge Menschen sollen so die Möglichkeit erhalten, der Gesellschaft und dem Staat aktiv etwas zurückzugeben. Eine Maßnahme, die laut Streit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Demokratie festigen soll. Verteidigungsminister Pistorius’ Entscheidung für ein neues Wehrpflichtmodell bekommt breite Unterstützung – und fordert zugleich eine Erhöhung des Wehretats sowie bessere Arbeitsbedingungen in der Bundeswehr.

Jetzt lesen »

DLRG Trophy: 200 Rettungsschwimmer starten in Haltern am See

DLRG Trophy 2024: Über 200 Rettungsschwimmer treten in Haltern am See an

Am 15. Juni verwandeln mehr als 200 Rettungssportler der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) das Strandbad im Halterner Stausee in eine Arena voller Wettkampfatmosphäre. Zu Beginn der DLRG Trophy 2024 werden Athleten aus 25 verschiedenen Vereinen um den begehrten Tagessieg kämpfen. Besonderes Augenmerk gilt den Titelverteidigern aus Lüneburg sowie starken Teams aus Harsewinkel und Halle an der Saale. Besucher sind herzlich eingeladen, die spannenden Wettbewerbe mitzuerleben und die Sportler lautstark zu unterstützen.

Jetzt lesen »

BGA kritisiert Ausgleichszölle auf chinesische E-Autos

Berlin (ots) – 12. Juni 2024 – Das brisante Thema der EU-Zölle auf chinesische Elektroautos sorgt für hitzige Debatten. Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), lehnt politisch motivierte Maßnahmen zur Abschottung des EU-Marktes entschieden ab und warnt vor den weitreichenden Konsequenzen solcher Entscheidungen. Vorläufige Ausgleichszölle könnten Gegenmaßnahmen auslösen und unbeteiligte Unternehmen in Mitleidenschaft ziehen. Jandura fordert zudem mehr Transparenz und eine ernsthafte Prüfung, ob zusätzliche Zölle die gesamten Interessen der EU vertreten oder nur protektionistische Ziele verfolgen. Er betont die Notwendigkeit neuer Freihandelsabkommen, wie beispielsweise das lange erwartete MERCOSUR-Abkommen, um den Handel zu erleichtern und protektionistischen Tendenzen weltweit entgegenzuwirken.

Jetzt lesen »

PKV wächst stark: Fast jeder zweite ist privatversichert

Berlin (ots) – Inmitten wirtschaftlicher Unsicherheiten verzeichnet die Private Krankenversicherung (PKV) ein beachtliches Wachstum: Die Anzahl der Versicherungen stieg im vergangenen Jahr um 432.700 auf beeindruckende 38,3 Millionen. „Fast jeder zweite Bundesbürger ist nun privatversichert," verkündete Thomas Brahm, Vorsitzender des PKV-Verbandes, auf der Jahrestagung in Berlin. Besonders bemerkenswert sei auch der Zuwachs bei den Zusatzversicherungen und der Trend, dass immer mehr Menschen von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur PKV wechseln. Mit diesen Entwicklungen unterstreicht die PKV ihre Rolle als stabiler Partner für eine umfassende gesundheitliche Vorsorge.

Jetzt lesen »

Pharmatempo für Gen- und Zelltherapien erhöhen

Berlin (ots) – Am 12. Juni 2024 wurde ein entscheidender Meilenstein für die deutsche Gesundheitsforschung erreicht: Die Nationale Strategie für Gen- und Zelltherapien (GCT) wurde an die Bundesregierung übergeben. Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), betont die Bedeutung einer zügigen Umsetzung im Rahmen der Pharmastrategie, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit konkreten Maßnahmen in Kooperation mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sollen Deutschlands Stärken im Bereich der innovativen Therapien ausgebaut und die Versorgung schwerkranker Patienten verbessert werden.

Jetzt lesen »

„Psychotherapie-Kongress in Berlin: 1.500 Experten erwartet“

Berlin, 12. Juni 2024 – Heute beginnt der 3. Deutsche Psychotherapie Kongress (DPK) im Estrel Congress Center Berlin unter dem Motto „Licht und Schatten“. Mehr als 1.500 Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik werden erwartet, um über die neuesten Erkenntnisse in der psychotherapeutischen Forschung zu diskutieren. Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach übernimmt auch dieses Jahr die Schirmherrschaft. Der Kongress, der verschiedene Formate wie Symposien, Round Tables und Workshops umfasst, zielt darauf ab, die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern. Besondere Beachtung finden dabei berufspolitische Panels, die sich mit den Herausforderungen in der Ausbildung und Versorgung beschäftigen. Alle Veranstaltungen sind sowohl vor Ort als auch per Livestream zugänglich, was eine umfangreiche Teilnahme ermöglicht.

Jetzt lesen »

Geheimpreise: Milliardenverluste belasten Gesundheitsversorgung

Am 12. Juni 2024 warnte Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, während einer Anhörung im Gesundheitsausschuss eindringlich vor drohenden Mehrkosten in Milliardenhöhe für die gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Grund hierfür seien geheime Erstattungsbeträge, die laut Reimann nicht nur signifikante Kostensteigerungen zur Folge hätten, sondern auch die wirtschaftliche Arzneimittelversorgung erschweren würden. Sie kritisierte den aktuellen Gesetzesentwurf zum Medizinforschungsgesetz als unzureichend und prognostizierte immense finanzielle Belastungen für die Beitragszahlenden der GKV, ohne dass ein entsprechender Nutzen in der Versorgung ersichtlich sei.

Jetzt lesen »

Keine Steuersorgen trotz Rentenerhöhung ab Juli 2024

Am 1. Juli 2024 steht eine bedeutende Rentenerhöhung von 4,57 Prozent bevor, die viele Rentnerinnen und Rentner veranlassen könnte, erstmals eine Steuererklärung abzugeben. Doch diese Möglichkeit muss nicht zwangsläufig zu einer Steuernachzahlung führen. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) klärt auf, unter welchen Bedingungen Rentner steuerpflichtig werden und welche Ausgaben sie geltend machen können – denn oft sind die Steuersorgen unbegründet. Erfahren Sie mehr über den Rentenfreibetrag, die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung und wie Rentner ihre Steuerlast mindern können.

Jetzt lesen »

Kostenfreie DIN VDE 0132 für Feuerwehreinsätze online abrufbar

Kostenfreie Feuerwehrnorm für sichereren Umgang mit elektrischen Anlagen veröffentlicht

Berlin (ots) – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) verkündet eine wichtige Neuerung: Die deutsche Norm DIN VDE 0132 "Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung im Bereich elektrischer Anlagen" steht ab sofort kostenfrei im Internet zur Verfügung. Diese maßgebliche Richtlinie, die essenzielles Wissen zu Mindestabständen bei elektrischen Anlagen sowie zu Elektromobilität, Lithium-Ionen-Energiespeichern und Photovoltaikanlagen enthält, ist jetzt direkt zugänglich. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt für Feuerwehrkräfte dar, wie der Branddirektor Björn Maiworm betont, da die Norm bislang verpflichtend nur über Lehrunterlagen verfügbar war. Die umfassende Verfügbarkeit dieser Informationen soll die Sicherheit und Effektivität im Einsatz deutlich erhöhen.

Jetzt lesen »

ver.di: Krankenhausreform für wohnortnahe, hochwertige Versorgung

Krankenhausreform gefordert: Ver.di drängt auf Qualität und Entökonomisierung

Am heutigen Mittwoch, den 12. Juni 2024, beginnt in Lübeck-Travemünde die Gesundheitsministerkonferenz, zu der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) dringende Forderungen nach einer umfassenden Krankenhausreform erhebt. Im Mittelpunkt stehen eine wohnortnahe, hochwertige Versorgung und die Einlösung des Versprechens zur Entökonomisierung des Gesundheitswesens. Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler betont die Notwendigkeit einer gerechten Einigung zwischen Bund und Ländern für bessere Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und kritisiert die finanziellen Herausforderungen, die viele Kliniken an den Rand der Insolvenz treiben.

Jetzt lesen »

ver.di ruft zu neuem Streik in Bremerhavener Seehafen auf

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten der Seehäfen in Bremerhaven für Mittwoch, den 12. Juni 2024, zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung beginnt um 6:00 Uhr morgens und soll bis in den späten Abend andauern. Hintergrund des Streiks ist das Fehlen eines verhandlungsfähigen Angebots seitens der Arbeitgeber, vertreten durch den Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Ver.di fordert eine deutliche Erhöhung der Stundenlöhne, um den gestiegenen Lebenshaltungskosten gerecht zu werden, während der bisherige Verlauf der Verhandlungen ergebnislos blieb. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Beschäftigte in Hamburg und Bremen ihre Arbeit niedergelegt, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING