E-Scooter-Sicherheit: Alkoholisierte Fahrer verursachen mehr Unfälle

Inhaltsverzeichnis

Beitrag teilen

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.
Verbandsbüro jetzt bei Google bevorzugen Damit unsere Vereins- und Verbandsnachrichten häufiger in Ihrer persönlichen Google-Übersicht erscheinen.
Jetzt bevorzugte Quelle festlegen

TÜV-Verband fordert Ausbau der Radinfrastruktur angesichts stark gestiegener E-Scooter-Unfallzahlen

Die Zahl der Unfälle mit Elektro-Scootern im Straßenverkehr ist in Deutschland drastisch angestiegen. Laut den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten gab es im Jahr 2022 insgesamt 8.260 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden. Dabei wurden 1.234 Verkehrsteilnehmer schwer verletzt und elf Menschen starben. Als Unfallursachen spielen unter anderem verkehrswidriges Verhalten und Alkoholkonsum eine Hauptrolle.

Der TÜV-Verband fordert seit langem den Ausbau der Radinfrastruktur, um eine sichere Verkehrsumgebung auch für E-Scooter-Fahrer zu schaffen. Insbesondere in Ballungsräumen muss eine sichere Infrastruktur für alle geschaffen werden. Eine sichere Fahrradinfrastruktur profitiert jedoch nicht nur E-Scooter-Fahrer, sondern auch Fußgänger. Darüber hinaus sollten mehr Ressourcen in die Einhaltung und Überwachung der Verkehrsregeln für Zweiradfahrer investiert werden, denn auch für Kleinstelektrofahrzeuge gelten Verkehrsregeln.

Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass bei fast jedem fünften E-Scooter-Unfall Alkohol im Spiel war. E-Scooter sind zwar ein schnell verfügbares Transportmittel, werden jedoch oft für Trunkenheitsfahrten genutzt. Für E-Scooter-Fahrer gilt die gleiche Alkoholgrenze von 0,5 Promille wie für Autofahrer, Personen unter 21 Jahren und Fahranfänger dürfen jedoch keinen Alkohol konsumieren.

Richard Goebelt, Bereichsleiter Fahrzeug & Mobilität des TÜV-Verbands, betonte, dass E-Scooter keine Spielzeuge, sondern Fahrzeuge sind, die ein Tempo von bis zu 20 km/h erreichen können. Die steigenden Unfallzahlen unterstreichen die gravierenden Folgen von spontanen Trunkenheitsfahrten mit einem vermeintlich harmlosen Gefährt.

Der TÜV-Verband setzt sich für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Als politischer Vertreter der TÜV-Prüforganisationen fördert der TÜV-Verband den fachlichen Austausch und setzt sich dafür ein, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Weitere Informationen sind auf der Website des TÜV-Verbands unter www.tuev-verband.de/visionzero zu finden.

Pressekontakt:
Maurice Shahd
Pressesprecher
TÜV-Verband e. V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
030 760095-320, maurice.shahd@tuev-verband.de
www.tuev-verband.de | www.twitter.com/tuevverband

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Mehr E-Scooter-Unfälle unter Alkoholeinfluss | Presseportal
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge