Suche
Close this search box.

E-Rezept: Apotheken gewinnen Rechtssicherheit

Berlin (ots) – Die Apotheken in Deutschland können aufatmen: Fehlerhafte oder unvollständige Angaben auf E-Rezepten führen künftig nicht mehr zu Retaxationen durch die Krankenkassen. Diese neue Regelung, auf die sich der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verständigt haben, gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2024 bis zum Jahresende. Die Entscheidung wurde am Freitag nach intensiven Verhandlungen getroffen und soll den Apotheken mehr Rechtssicherheit beim Umgang mit E-Rezepten bieten.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR).

E-Rezept Vereinbarung

Berlin – Fehlerhafte oder fehlende Angaben auf E-Rezepten sollen künftig nicht mehr zu Retaxationen, also Rechnungskürzungen, von Krankenkassen bei Apotheken führen. Diese „Friedenspflicht“, wie sie genannt wird, gilt rückwirkend seit dem 1. Januar 2024 und vorerst bis zum Jahresende. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) traf diese richtungsweisende Entscheidung am heutigen Freitag in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nach langwierigen Verhandlungen mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Die Einführung des flächendeckenden E-Rezeptes brachte seit seinem Start Anfang des Jahres zahlreiche technische Herausforderungen mit sich. Vor allem fehlerhafte oder fehlende Berufsbezeichnungen von Ärztinnen und Ärzten auf den E-Rezepten führten zu erheblichen Problemen im Praxisverwaltungssystem sowie im zentralen Fachdienst der gematik. Dies sorgte für Spannungen zwischen Apotheken und Krankenkassen, da letztere häufig die Kosten kürzten.

„Die Fehler auf den E-Rezepten werden nicht von den Apotheken verursacht und deshalb dürfen sie dafür auch nicht bestraft werden,“ erklärte DAV-Vorsitzender Dr. Hans-Peter Hubmann. Apotheken seien wiederholt von der DAV aufgefordert worden, auf Rechnungskürzungen zu verzichten, um die Akzeptanz des neuen Systems nicht zu gefährden.

Dieser Position folgte schließlich auch das Bundesgesundheitsministerium nach mehreren Bitten durch den DAV. Im Februar dieses Jahres rief das Ministerium die Krankenkassen dazu auf, keine Beanstandungen vorzunehmen, wenn etwa die ärztliche Berufsbezeichnung fehlt. Mit der heute beschlossenen Friedenspflicht steht nun fest: Apotheken erhalten mehr Rechtssicherheit beim Einlösen und Abrechnen von E-Rezepten.

Lesen Sie auch:  Wohnungsmarkt bleibt in tiefer Flaute

Der Schritt hin zur digitalen Verordnung war ein bedeutender Meilenstein im deutschen Gesundheitswesen. Ziel des E-Rezeptes ist es, den Vorgang der Medikamentenausgabe zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Allerdings zeigte sich schnell, dass die Umstellung ohne umfassendere Systemänderungen technisch anspruchsvoller ist als gedacht. Die jüngsten Anpassungen sollen nun sicherstellen, dass Apotheken nicht für systembedingte Fehler verantwortlich gemacht werden.

Die Bedeutung dieser Vereinbarung geht über die Interessen der Apothekerschaft hinaus. Sie betrifft die gesamte Gesellschaft, die auf eine verlässliche und störungsfreie Gesundheitsversorgung angewiesen ist. Indem Krankenkassen von Retaxationen absehen, wird ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des E-Rezept-Systems geleistet. Das Vertrauen der Beteiligten steigt, und die Akzeptanz für digitale Lösungen im Gesundheitsbereich nimmt zu.

Für weitergehende Informationen und Anfragen stehen Benjamin Rohrer, Pressesprecher des DAV, sowie sein Stellvertreter Christian Splett zur Verfügung. Näheres findet sich auch auf der Webseite www.abda.de.

Diese Einigung markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer reibungslosen Integration des E-Rezeptes in das deutsche Gesundheitssystem und stärkt den Zusammenhalt zwischen Apothekern und Krankenkassen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Regelung längerfristig auf die Effizienz und Akzeptanz digitaler Gesundheitslösungen auswirken wird.

Lesen Sie auch:  ver.di kritisiert SAPs Schlingerkurs bei Unternehmenstransformation

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
E-Rezept: DAV vereinbart Friedenspflicht mit Krankenkassen

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände
  • Deutsche Apothekerverband (DAV)
  • Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
  • Bundesgesundheitsministerium
  • gematik
  • Dr. Hans-Peter Hubmann (DAV-Vorsitzender)
  • Benjamin Rohrer (Pressesprecher, ABDA)
  • Christian Splett (Stv. Pressesprecher, ABDA)

Meldung einfach erklärt

Hier ist eine einfache Version des Beitrags in leichter Sprache mit zusätzlichen Fragen und Antworten:

  1. Datum und Ortsangabe:

    • Wann wurde der Beitrag veröffentlicht? Am 21. Juni 2024 um 13:11 Uhr.
    • Woher stammt die Nachricht? Aus Berlin.
  2. Wer hat die Nachricht veröffentlicht?

    • Der Deutsche Apothekerverband (DAV).
  3. Was ist passiert?

    • Fehlerhafte oder fehlende Angaben auf E-Rezepten sollen künftig keine Retaxationen (Rechnungskürzungen) durch Krankenkassen verursachen.
  4. Wann gilt diese Regelung?

    • Rückwirkend ab dem 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024.
  5. Warum wurde diese Entscheidung getroffen?

    • Es gab lange Verhandlungen zwischen dem Deutschen Apothekerverband (DAV) und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
    • Ziel war es, eine Zusatzvereinbarung zum Rahmenvertrag abzuschließen.
  6. Welche Probleme gab es?

    • Seit dem Start der E-Rezepte am 1. Januar 2024 traten immer wieder Fehler auf.
    • Dies betraf vor allem fehlende oder falsche Berufsbezeichnungen der Ärztinnen und Ärzte.
  7. Wer verursachte diese Fehler?

    • Die Fehler passierten in den Praxisverwaltungssystemen der Arztpraxen oder im Fachdienst der Gematik.
  8. Warum dürfen Apotheken nicht bestraft werden?

    • Weil die Apotheken nicht für die Fehler verantwortlich sind, die an anderen Stellen im System passieren.
  9. Was sagt der DAV-Vorsitzende Dr. Hans-Peter Hubmann dazu?

    • Apotheken sollen für diese Fehler nicht bestraft werden.
    • Ziel ist es, die Akzeptanz für das neue E-Rezept zu bewahren.
    • Apotheken sollen mehr Rechtssicherheit beim Einlösen und Abrechnen von E-Rezepten haben.
  10. Wo gibt es mehr Informationen?

    • Auf der Webseite www.abda.de.
  11. Wer ist der Pressekontakt?

    • Benjamin Rohrer, Pressesprecher, Telefon: 030 40004-131, Email: b.rohrer@abda.de
    • Christian Splett, stellvertretender Pressesprecher, Telefon: 030 40004-137, Email: c.splett@abda.de
  12. Wer hat den Originalinhalt übermittelt?
    • ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell.
Lesen Sie auch:  Branchenumfrage: Berliner Bezirksämter kämpfen mit Millionenschulden bei ...

Durch diese Struktur wird der Inhalt des Beitrags klarer und verständlicher gemacht.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

E-Rezept Vereinbarung

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Rettungsschwimmer glänzen beim DLRG Cup in Warnemünde

Spannende Wettkämpfe und packender Triathlon – Der DLRG Cup in Warnemünde

Am Freitag, dem 19. Juli 2024, fanden sich die besten Rettungssportler Europas am Strand von Rostock-Warnemünde ein, um ihre Meister im Rahmen des prestigeträchtigen DLRG Cups zu ermitteln. Bereits frühmorgens starteten die Athleten bei optimalen Bedingungen in den zweiten Wettkampftag, der mit den dynamischen Beach Flags begann und später in ein dramatisches Board Race mündete. Höhepunkt bildete der anspruchsvolle Rettungstriathlon Oceanman/Oceanwoman, bei dem Kraft, Ausdauer und taktisches Geschick gefragt waren. Während die Teilnehmer bis an ihre Grenzen gingen, sorgten spektakuläre Szenen für staunende Zuschauer und spannende Wettbewerbe.

Jetzt lesen »

EUDR-Umsetzung jetzt verschieben: Holzindustrie fordert sofortige Entscheidung

EUDR: Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie fordert sofortige Verschiebung

Am 19. Juli 2024 erneuert der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) seinen dringenden Appell an die EU-Kommission, die Einführung der EU-Deforestation Regulation (EUDR) zu verschieben. Angesichts zahlreicher ungeklärter Fragen und der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen schlägt die Geschäftsführerin Anemon Strohmeyer vor, das Inkrafttreten der Regelung hinauszuzögern. Während der VHI das Ziel der EUDR – die Bekämpfung der Entwaldung – voll unterstützt, betont er die Notwendigkeit einer praktikablen und durchdachten Umsetzung.

Jetzt lesen »

Niedersachsen: Genehmigung der Gasbohrungen bedroht geschützte Riffe

Niedersachsen genehmigt umstrittene Gasbohrungen trotz Umweltrisikens

19.07.2024 – 14:54, Berlin (ots) – Die Landesregierung Niedersachsen hat grünes Licht für den Bau eines Seekabels gegeben, das die Energieversorgung der geplanten Gasbohrplattform des niederländischen Konzerns One-Dyas vor Borkum sicherstellen soll. Diese Entscheidung kommt trotz heftiger Proteste von Umweltorganisationen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), dem BUND Niedersachsen und der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland, die eindringlich vor der Zerstörung geschützter Riffe in der Nordsee warnen. Die Organisationen kündigen nun an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um das Projekt zu stoppen und umweltrechtliche Bedenken geltend zu machen.

Jetzt lesen »

Dramatischer Apothekenrückgang: Nur noch 17.288 in Deutschland

Drastischer Rückgang bei Apothekenzahlen: Ein alarmierender Trend

Berlin (ots) – Die Apothekenlandschaft in Deutschland befindet sich im drastischen Wandel. Im ersten Halbjahr 2024 sank die Zahl der Apotheken um bemerkenswerte 283 Betriebe auf einen neuen Tiefstand von 17.288. Insgesamt entspricht dies einem Rückgang von 1,6 Prozent seit Jahresbeginn. Besonders auffällig: Diese negative Entwicklung hat sich gegenüber den Vorjahren noch beschleunigt. Während das Apothekerhonorar stagniert und Kosten dramatisch steigen, warnt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor den weitreichenden Konsequenzen für Patienten und die Gesundheitsversorgung insgesamt. Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kritisiert die geplante Apothekenreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach scharf und mahnt vor einer massiven Verschlechterung der Versorgungsqualität.

Jetzt lesen »

DUH klagt gegen irreführende Werbung von weiteren Gasversorgern

Berlin (ots) – 19.07.2024 – 10:30

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) prangert erneut die irreführende Werbung für angeblich "klimaneutrales" Erdgas an und fordert fünf weitere Gasversorger zur Unterlassung dieser Praktiken auf. Nach intensiven Untersuchungen kommt die DUH zu dem Ergebnis, dass die beworbenen Klimakompensationsprojekte, vornehmlich aus Wasserkraftprojekten im globalen Süden, nicht ausreichend sind, um die versprochene Klimaneutralität zu gewährleisten. Dies führt zu einer Täuschung umweltbewusster Verbraucher und bringt fossiles Erdgas fälschlicherweise als "Ökogas" auf den Markt. Die DUH setzt ihren Kampf fort und kündigt rechtliche Schritte gegen mehrere Unternehmen an, die ihre Verpflichtungen bereits verletzt haben.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Norden mit neuem Landesverband

Hamburg, 19. Juli 2024 – Der Deutsche Pharmaverband hat gestern mit der Gründung des neuen Landesverbands Nord einen wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Vertretung und Zusammenarbeit in der norddeutschen Pharmabranche unternommen. Bei der feierlichen Veranstaltung im Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde Babette Reiken zur Leiterin des neuen Verbandes gewählt. Ziel ist es, die innovativen Kräfte von Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen zu bündeln und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.

Jetzt lesen »

Methan-Regelung der EU: Deutschlands Klimapläne in Gefahr

Am 5. August tritt die EU-Methan-Verordnung in Kraft, ein bedeutender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der Dringlichkeit des Themas besteht die Gefahr, dass Lobbyorganisationen der Gaswirtschaft zentrale Aufsichtsaufgaben übernehmen, was massive Interessenskonflikte heraufbeschwören könnte. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt davor und lädt zu einem digitalen Pressegespräch am 25. Juli ein, bei dem unter anderem Jutta Paulus, MEP, über das Potential und die Herausforderungen der Verordnung informiert. Ein neues Rechtsgutachten beleuchtet zudem rechtliche Angreifbarkeit dieser umstrittenen Praxis.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Nord-Region: Neuer Landesverband

Berlin (ots) – Am gestrigen Donnerstag setzte Pharma Deutschland einen bedeutenden Meilenstein in seiner regionalen Strategie: Im Hamburger Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde der Landesverband Nord gegründet. Zur Vorsitzenden des neuen Verbandes wählte man Babette Reiken, Geschäftsführerin der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG. Mit dieser Gründung verstärkt Pharma Deutschland seine regionale Präsenz und schafft eine Plattform zur gezielten Unterstützung der Pharmaunternehmen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

Jetzt lesen »

Kindesunterhalt: ISUV kritisiert Düsseldorfer Tabelle

Am 19. Juli 2024 veröffentlichte der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) die neueste Ausgabe seiner Vereinszeitschrift, den ISUV-Report 176. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die angekündigte Reform des Kindesunterhaltsrechts, auf die viele Trennungseltern dringend warten. Der Verband fordert eine umfassende Verbundlösung, die unterhalts-, betreuungs- und sorgerechtliche Fragen gemeinsam betrachtet. Besonders hervorzuheben ist die Kritik des ISUV an der Düsseldorfer Tabelle, die als veraltet und ungerecht angesehen wird. Der Report enthält zudem eine alternative Berechnungsmethode und fordert konkrete Kompensationen für unterhaltspflichtige Elternteile. Weitere Themen umfassen aktuelle familienrechtliche Urteile, Bildungsfragen und spannende Berichte von ISUV-Veranstaltungen.

Jetzt lesen »

EU stärkt Wohnungsbau: Neues Kommissionsmitglied ernannt

Berlin (ots) – Am 18. Juli 2024 hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihr politisches Programm für die zweite Amtszeit vorgestellt und kündigte die Ernennung eines speziellen Kommissionsmitglieds für den Wohnungsbau an. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, begrüßte diesen Schritt als dringend notwendig angesichts des europaweiten Wohnraummangels und hob die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Gleichzeitig warnte er davor, dass neue EU-Regelungen den Wohnungsbau unnötig verteuern könnten.

Jetzt lesen »

DLRG Cup lockt Rettungsschwimmer nach Warnemünde

Rostock-Warnemünde: Der Strand von Warnemünde verwandelte sich am 18. Juli in eine internationale Wettkampfbühne. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Wetterbedingungen eröffneten die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, und Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger den 26. DLRG Cup. Rund 190 Rettungsschwimmer aus fünf Nationen treten bis Samstag im Kampf um Punkte und Medaillen an. Vom Strandsprint bis zum anspruchsvollen Surf Race in der 20 Grad kalten Ostsee zeigten die Athleten bereits herausragende Leistungen. Zuschauer können die spannenden Wettbewerbe direkt vor Ort verfolgen.

Jetzt lesen »

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »

Frau von der Leyens zweite Chance für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Berlin (ots) – Die erneute Wahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin der EU sorgt für gemischte Reaktionen in der Wirtschaft. Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., begrüßt die Entscheidung als Signal der Stabilität und sieht darin eine Chance für ein starkes Europa. Doch er warnt zugleich vor den Herausforderungen, die durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Amtszeit entstanden sind, insbesondere hinsichtlich des Green Deals und der daraus resultierenden Regulierungsflut. Für die Zukunft fordert Jandura dringend mehr Marktwirtschaft und weniger bürokratische Hürden sowie den Abschluss neuer Freihandelsabkommen, um die Resilienz europäischer Lieferketten zu stärken.

Jetzt lesen »

ver.di lehnt Galeria-Zukunftskonzept entschieden ab

Vorlage für Nachrichtenartikel-Einleitung:


Am 18. Juli 2024 hat die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) das von der Geschäftsleitung vorgeschlagene Zukunftskonzept für Galeria Karstadt Kaufhof entschieden abgelehnt. Ver.di kritisiert, dass der Vorschlag erneut auf Kosten der Beschäftigten gehe und keine tragfähige Lösung für die Warenhauskette darstelle, welche sich im dritten Insolvenzverfahren befindet. „Wer im Schweinsgalopp einen Billigabschluss durchdrücken will, verkennt die angespannte finanzielle Situation der Menschen und ihrer Familien bei Galeria“, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer.


Jetzt lesen »