Verbandsbüro

Suche
Close this search box.

E-Paper boomt: Digitale Zeitungen im Abo stark gefragt

Berlin (ots) - Die digitale Revolution in der Zeitungsbranche schreitet unaufhaltsam voran: In Deutschland werden täglich über 2,8 Millionen E-Paper verkauft, von denen mehr als 60 Prozent im Abonnement bezogen werden. Eine aktuelle Studie des Bundesverbandes Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und der Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) zeigt, dass fast jede vierte verkaufte Zeitung inzwischen digital ist - Tendenz steigend. Besonders junge Leser unter 30 Jahren und Personen mit hoher Bildung greifen verstärkt zu den digitalen Ausgaben. Doch was macht das E-Paper so erfolgreich? Die Studie "E-Paper-Qualitäten 2024" liefert spannende Einblicke in die Nutzung und Beliebtheit dieses modernen Leseformats.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einer sich stetig digitalisierenden Welt erfreut sich das E-Paper wachsender Beliebtheit. Wie eine aktuelle Studie des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zusammen mit der Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) zeigt, verkaufen deutsche Zeitungen täglich mehr als 2,8 Millionen digitale Ausgaben. Über 60 Prozent dieser E-Paper finden im Abonnement ihre Leserinnen und Leser. Bereits fast jede vierte verkaufte Zeitung ist ein E-Paper – eine Entwicklung, die sich weiterhin beschleunigt.

Besonders bemerkenswert ist der digitale Auflagenzuwachs von jährlich rund acht Prozent. Fast jeder dritte Bundesbürger nutzt inzwischen E-Paper, wobei diese Form der Zeitung bei jungen Menschen unter 30 Jahren (42 Prozent) und Personen mit hoher Bildung (39 Prozent) besonders beliebt ist.

Die Studie “E-Paper-Qualitäten 2024” beleuchtet Gründe für den Erfolg dieses Formats. Eine wesentliche Stärke liegt in der Kombination klassischer Zeitungstugenden mit den Vorteilen der digitalen Welt. Während im Internet ein nahezu endloses Angebot an Nachrichten besteht, bietet das E-Paper ein redaktionell zusammengestelltes Informationspaket. Das kommt an: Zwei Drittel der Leserschaft schätzen insbesondere, dass alle wichtigen Tagesinformationen kompakt und übersichtlich präsentiert werden. Wie auch bei der klassischen Printausgabe vertiefen sich 54 Prozent der Nutzer eingehend in die Lektüre, um bestens informiert zu sein.

Das E-Paper punktet zudem durch digitale Vorzüge. Die schnelle Verfügbarkeit (83 Prozent), leichte Zugänglichkeit (75 Prozent) und Mobilität (82 Prozent) werden besonders geschätzt. Sogar im Urlaub greifen 86 Prozent gerne auf ihre digitale Zeitung zurück. Zusätzlich überzeugt das unkomplizierte Handling: Sieben von zehn Nutzern bewerten es als praktisch, dass E-Paper gespeichert, leicht geteilt und überall gelesen werden können. Funktionen wie Vorlese- und Suchoptionen sowie das Wegfallen von lästigen Zeitungsstapeln werden ebenfalls positiv hervorgehoben. Am häufigsten nutzen Leserinnen und Leser ihr Smartphone (60 Prozent) für das E-Paper, gefolgt von Tablets (48 Prozent) und Laptops (43 Prozent). Ältere Nutzer bevorzugen größere Bildschirmformate, während Jüngere tendenziell das Handy verwenden.

Lesen Sie auch:  Kühlergrill-Upgrades für eine dynamische Ästhetik

Die hohe Wertschätzung des E-Papers zeigt sich nicht nur in seiner Nutzung, sondern auch in der Wahrnehmung seiner gesellschaftlichen Funktion. Neun von zehn Befragten betrachten das E-Paper als festen Bestandteil ihrer regionalen Medienlandschaft. Es wird als glaubwürdig, umfassend und relevant angesehen, da es Missstände aufdeckt und als Sprachrohr der regionalen Bevölkerung fungiert.

Auch das Vertrauen in digitale Werbeanzeigen ist hoch: 78 Prozent der Befragten empfinden sie als glaubwürdig und zuverlässig. Zudem bieten sie durch anklickbare Links einen praktischen Mehrwert, der im Alltag oft hilfreich ist.

Für die repräsentative Studie wurden im März 2024 insgesamt 2.000 Personen befragt, darunter 595 intensive E-Paper-Nutzer. Die vollständigen Ergebnisse sind auf www.epaperqualitäten.de verfügbar, wo sie ansprechend aufbereitet als animierte Infografiken zum Download bereitstehen.

Die Studie verdeutlicht, dass E-Paper eine wichtige Rolle in der heutigen Medienlandschaft spielen und ihre Bedeutung weiter zunimmt. Der digitale Wandel der Zeitungen führt zu neuen Lesegewohnheiten und erweitert die Möglichkeiten, qualitativ hochwertigen Journalismus flexibel und zeitnah zu konsumieren.

Lesen Sie auch:  DFV-Präsident begrüßt neue Funktion: Warnungen auf das Mobiltelefon erhalten

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Das Beste aus beiden Welten / BDZV/ZMG-Studie “E-Paper-Qualitäten 2024”: Leser setzen …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • BDZV – Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V.
  • Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG)
  • Anja Pasquay (Leiterin Kommunikation, BDZV)

Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache und mit Aufzählungen sowie zusätzlichen Fragen:

  1. Wann wurde der Beitrag veröffentlicht?

    • Am 01.07.2024 um 13:24 Uhr.
  2. Wer hat den Beitrag veröffentlicht?

    • Der BDZV – Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V.
  3. Worum geht es im Beitrag?

    • Es geht um die Nutzung und Beliebtheit von E-Paper, also digitalen Zeitungen.
  4. Wie viele E-Paper verkaufen die deutschen Zeitungen täglich?

    • Mehr als 2,8 Millionen.
  5. Wie viele Leser haben ein Abo?

    • Über 60 Prozent der E-Paper werden im regelmäßigen Abonnement gelesen.
  6. Wie verbreitet sind digitale Zeitungen?

    • Fast jede vierte verkaufte Zeitung ist digital.
  7. Wie schnell wächst die Zahl der digitalen Zeitungen?

    • Der Zuwachs liegt bei rund acht Prozent pro Jahr.
  8. Wer nutzt E-Paper besonders häufig?

    • Personen unter 30 Jahren (42 Prozent) und Menschen mit hoher Bildung (39 Prozent).
  9. Was zeigt die Studie "E-Paper-Qualitäten 2024"?

    • Warum E-Paper so beliebt sind und wie sie genutzt werden.
  10. Was macht das E-Paper so beliebt?

    • Kombination aus den Vorteilen von gedruckten und digitalen Zeitungen.
    • Redaktionell kuratiertes Informationspaket.
  11. Welche Vorteile bietet das E-Paper?

    • Schneller verfügbar (83 Prozent).
    • Leichter zu bekommen (75 Prozent).
    • Immer und überall zur Hand (82 Prozent).
    • Besonders praktisch auch im Urlaub (86 Prozent).
  12. Wie einfach ist die Nutzung des E-Papers?

    • Sie können gespeichert und später gelesen werden.
    • Einfach zu teilen und zu lesen.
    • Vorlese- und Suchfunktionen.
    • Keine Papierstapel zu Hause.
  13. Auf welchen Geräten wird E-Paper hauptsächlich gelesen?

    • Smartphone (60 Prozent).
    • Tablet (48 Prozent).
    • Laptop (43 Prozent).
  14. Welche Bildschirmgröße bevorzugen verschiedene Altersgruppen?

    • Ältere Leser bevorzugen größere Bildschirme.
    • Jüngere Leser lesen hauptsächlich auf dem Handy.
  15. Wie wird die digitale Tageszeitung bewertet?

    • Sie wird ebenso geschätzt wie die gedruckte Zeitung.
    • Neun von zehn Lesern finden das E-Paper glaubwürdig und umfassend informativ.
  16. Wie werden digitale Werbeanzeigen wahrgenommen?

    • 78 Prozent halten sie für glaubwürdig und zuverlässig.
    • Praktisch, weil sie überall dabei sind (82 Prozent).
    • Links zum Anbieter bieten Mehrwert (70 Prozent).
  17. Wie wurde die Studie durchgeführt?

    • Im März 2024 wurden 2.000 Personen befragt und 595 Vollinterviews mit E-Paper-Lesern geführt.
  18. Wo kann man die Studienergebnisse finden?

    • Auf www.epaperqualitäten.de gibt es animierte Infografiken und Download-Möglichkeiten.
  19. Wen kann man bei Fragen kontaktieren?
    • Anja Pasquay, Leiterin Kommunikation beim BDZV. Telefonnummer: 030/726298-214, E-Mail: pasquay@bdzv.de
Lesen Sie auch:  Reimann: Krankenhausreform braucht solide Finanzierung

Original-Content von: BDZV – Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Das Beste aus beiden Welten / BDZV/ZMG-Studie "E-Paper-Qualitäten 2024": Leser setzen ...

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

EU stärkt Wohnungsbau: Neues Kommissionsmitglied ernannt

Berlin (ots) – Am 18. Juli 2024 hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihr politisches Programm für die zweite Amtszeit vorgestellt und kündigte die Ernennung eines speziellen Kommissionsmitglieds für den Wohnungsbau an. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, begrüßte diesen Schritt als dringend notwendig angesichts des europaweiten Wohnraummangels und hob die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Gleichzeitig warnte er davor, dass neue EU-Regelungen den Wohnungsbau unnötig verteuern könnten.

Jetzt lesen »

DLRG Cup lockt Rettungsschwimmer nach Warnemünde

Rostock-Warnemünde: Der Strand von Warnemünde verwandelte sich am 18. Juli in eine internationale Wettkampfbühne. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Wetterbedingungen eröffneten die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, und Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger den 26. DLRG Cup. Rund 190 Rettungsschwimmer aus fünf Nationen treten bis Samstag im Kampf um Punkte und Medaillen an. Vom Strandsprint bis zum anspruchsvollen Surf Race in der 20 Grad kalten Ostsee zeigten die Athleten bereits herausragende Leistungen. Zuschauer können die spannenden Wettbewerbe direkt vor Ort verfolgen.

Jetzt lesen »

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »

Frau von der Leyens zweite Chance für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Berlin (ots) – Die erneute Wahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin der EU sorgt für gemischte Reaktionen in der Wirtschaft. Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., begrüßt die Entscheidung als Signal der Stabilität und sieht darin eine Chance für ein starkes Europa. Doch er warnt zugleich vor den Herausforderungen, die durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Amtszeit entstanden sind, insbesondere hinsichtlich des Green Deals und der daraus resultierenden Regulierungsflut. Für die Zukunft fordert Jandura dringend mehr Marktwirtschaft und weniger bürokratische Hürden sowie den Abschluss neuer Freihandelsabkommen, um die Resilienz europäischer Lieferketten zu stärken.

Jetzt lesen »

ver.di lehnt Galeria-Zukunftskonzept entschieden ab

Vorlage für Nachrichtenartikel-Einleitung:


Am 18. Juli 2024 hat die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) das von der Geschäftsleitung vorgeschlagene Zukunftskonzept für Galeria Karstadt Kaufhof entschieden abgelehnt. Ver.di kritisiert, dass der Vorschlag erneut auf Kosten der Beschäftigten gehe und keine tragfähige Lösung für die Warenhauskette darstelle, welche sich im dritten Insolvenzverfahren befindet. „Wer im Schweinsgalopp einen Billigabschluss durchdrücken will, verkennt die angespannte finanzielle Situation der Menschen und ihrer Familien bei Galeria“, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer.


Jetzt lesen »

Weltraumforschungstag: Deutschland stärkt New Space am 20. Juli

Am 20. Juli ist Weltraumforschungstag. Der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. hebt die Bedeutung dieses Tages hervor, indem er auf die faszinierenden Erfolge der Vergangenheit wie die Mondlandung 1969 und die Marsmission Viking 1 in den 70er Jahren verweist. Während sich die europäische Raumfahrt erst kürzlich mit dem Erstflug der Ariane 6 aus einer Krise befreit hat, steht besonders die aufstrebende “New Space”-Branche im Fokus. Diese soll durch gezielte Forschungsförderung kosteneffiziente Lösungen für hochzuverlässige Systeme entwickeln und damit das Potenzial von Kleinsatelliten ausschöpfen. Simon Jäckel vom VDI betont die Notwendigkeit umfangreicher Investitionen und nationalstaatlicher Aufträge, um Deutschland auch im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu machen. Ein neues Policy Factsheet des VDI gibt klare Handlungsempfehlungen zur Förderung dieser Zukunftstechnologien.

Jetzt lesen »

VCI begrüßt Wiederwahl von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin

Frankfurt/Main (ots) – In einer bedeutenden Abstimmung hat das Europäische Parlament Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrem Amt bestätigt. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt diese Entscheidung und betont die Notwendigkeit stabiler Führung in den aktuellen turbulenten Zeiten. Lesen Sie weiter, um mehr über die Reaktionen und Erwartungen des VCI zu erfahren.

Original-Content von: Verband der Chemischen Industrie (VCI), übermittelt durch news aktuell

Jetzt lesen »

Kürzungen bedrohen humanitäre Hilfe: Neue Fluchtwellen drohen

Einleitung:

Inmitten der tiefen humanitären Krise Syriens – dreizehn Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges – ist der Bedarf an Hilfe dringender denn je. Fast 17 Millionen Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, während die Wirtschaft vor dem Kollaps steht und 90 Prozent der Bevölkerung in Armut leben. Angesichts dieser alarmierenden Entwicklung warnt Oliver Müller, Leiter von Caritas international, vor katastrophalen Folgen durch Kürzungen im Bundeshaushalt 2025, welche die humanitäre Hilfe erheblich reduzieren könnten. "Vergesst uns nicht", appellieren die Helfer vor Ort eindringlich.

Jetzt lesen »

Bildungssteuer: Gefahr für Osteopathie-Qualität

Wiesbaden (ots) – 18.07.2024, 09:30 Uhr – Der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) hat jüngst eine kritische Stellungnahme zum Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2024 an die Bundesregierung gerichtet. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem die Abschaffung der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsleistungen vor. Nach Ansicht des VOD könnte diese Maßnahme die Fortbildungskosten in medizinischen Berufen um 19 Prozent erhöhen und somit gravierende Auswirkungen auf die Qualität der Patientenversorgung haben. „Schlechter und teurer – das kann weder finanz- noch gesundheitspolitisch das Ziel der Bundesregierung sein“, warnt die VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann. Der Verband appelliert eindringlich, die Steuerbefreiung beizubehalten, um weiterhin eine hohe Behandlungsqualität sicherstellen zu können.

Jetzt lesen »

GKV: Verbände warnen vor drastischem Zusatzbeitrag-Anstieg

München (ots) – Angesichts eines drohenden massiven Anstiegs des Zusatzbeitrags der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2025 warnen die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der BKK Landesverband Bayern vor den wirtschaftlichen Konsequenzen für Beitragszahler und Unternehmen. Laut Prognosen der Betriebskrankenkassen könnte der GKV-Zusatzbeitrag auf bis zu 2,4 Prozentpunkte steigen, ohne die bereits geplanten Mehrausgaben durch Gesetzgebungsreformen einzukalkulieren. Vertreter beider Organisationen fordern ein sofortiges Ende der anhaltenden Beitragssatzdynamik und einen verstärkten Fokus auf Effizienz und Kostenreduktion im Gesundheitssystem.

Jetzt lesen »

Direktvertrieb: Frauen dominieren Führungspositionen

Berlin (ots) – In einer bemerkenswerten internen Untersuchung hat der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) enthüllt, dass 75 Prozent der Führungspositionen im Jahr 2023 von Frauen besetzt wurden. Im Vergleich zum deutschlandweiten Durchschnitt von lediglich 29 Prozent setzt die Branche damit ein starkes Zeichen für weibliche Karrieren. Die Studie zeigt jedoch nicht nur die beeindruckende Präsenz von Frauen in Führungsrollen, sondern unterstreicht auch die Vorteile des Direktvertriebs: flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl – ideale Voraussetzungen für beruflichen Erfolg und Zufriedenheit.

Jetzt lesen »

Abschied von Ehrenpräsident Struve: Verdienste um Feuerwehr geehrt

Am 18. Juli 2024 verkündete der Deutsche Feuerwehrverband e. V. (DFV) mit großem Bedauern den Tod seines Ehrenpräsidenten Hinrich Struve im Alter von 95 Jahren. Der Nordfriese, der von 1981 bis 1993 Präsident des DFV war, hinterlässt tiefe Spuren in der Geschichte des deutschen und internationalen Feuerwehrwesens. Während seiner Amtszeit leitete er den Verband durch bedeutende Umbrüche wie die Wiedervereinigung Deutschlands und setzte sich unermüdlich für den Aufbau der Feuerwehrstrukturen in den ostdeutschen Bundesländern ein. Karl-Heinz Banse, der aktuelle Präsident des DFV, würdigte Struves außergewöhnliche Verdienste und seinen unermüdlichen Einsatz sowohl national als auch international.

Jetzt lesen »

Wohnungsbaukrise: Genehmigungen auf Rekordtief

Berlin (ots) – Die Wohnungsbaukrise in Deutschland verschärft sich weiter. Laut den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden im Mai 2024 nur knapp 17.800 Wohnungen genehmigt, was einem Rückgang von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, warnt vor den fatalen Folgen für die Branche und dringt auf schnellere politische Maßnahmen und gezielte Förderinstrumente, um den drastischen Abwärtstrend zu stoppen.

Jetzt lesen »

Neue Tarifeinigung: Kürzere Arbeitszeiten, höhere Gagen

Vorläufige Tarifeinigung für Filmschaffende: Wichtige Verbesserungen in Sicht

Am 18. Juli 2024 haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die Schauspielgewerkschaft BFFS und die Produktionsallianz in der achten Verhandlungsrunde auf wesentliche Eckpunkte einer vorläufigen Tarifeinigung für die rund 25.000 Filmschaffenden geeinigt. Geplant sind unter anderem Arbeitszeitverkürzungen, eine modernisierte Altersvorsorge und Gagen-Erhöhungen. Weitere Gespräche, beispielsweise über den Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz in Filmproduktionen, werden im Sommer fortgesetzt. Das umfassende Einigungspaket soll ab Januar 2025 in Kraft treten und verspricht deutliche Verbesserungen für die Branche.

Jetzt lesen »