– BREKO eG und Westconnect bieten Glasfaser-Kunden einen neuen KI-optimierten Tri-Band-WLAN-Router.
– Der Router nutzt die Frequenzbänder 2,4, 5 und 6 GHz für Geschwindigkeiten bis zu 10,5 Gbit/s.
– Die Lösung umfasst eine Steuerungs-App mit Sicherheitsfunktionen und ist günstiger als aktuelle Top-Router.
Neuer E.ON Router: KI-gesteuertes Tri-Band-WLAN für Glasfaser
Ab sofort erhalten Kundinnen und Kunden von E.ON Highspeed eine neue Router-Lösung, die das heimische WLAN auf ein neues Niveau hebt. Die BREKO eG hat gemeinsam mit dem Hardware-Spezialisten Sagemcom und dem Softwareanbieter Plume ein System entwickelt, das erstmals KI-gestütztes WLAN über drei Frequenzbänder mit einem integrierten Glasfasermodem kombiniert. Das Ziel: Die volle Leistung eines Glasfaseranschlusses soll stabil und sicher in jedem Winkel der Wohnung ankommen – ohne technische Hürden für die Nutzer.
Das Herzstück der Lösung ist der neue E.ON Router. Mit 11 Antennen (Stand: 01.12.2025*) nutzt er nicht nur die üblichen 2,4- und 5-GHz-Bänder, sondern auch das störungsarme 6-GHz-Frequenzband. Diese Technologie, bisher oft teuren Premium-Geräten vorbehalten, ermöglicht im heimischen Netzwerk Geschwindigkeiten von bis zu 10,5 Gbit/s (Stand: 01.12.2025*). Ein integriertes Glasfasermodem macht zudem ein separates Modem überflüssig, vereinfacht den Anschluss und spart Energie.
Die Steuerung und Optimierung übernimmt die KI-gestützte Plume Home App. Sie bietet kostenlos vier zentrale Funktionen, die aus der Pressemitteilung wortgleich hervorgehen:
- Unkomplizierte Verwaltung des gesamten Heimnetzwerks per Smartphone
- Ständig aktueller Schutz vor Phishing, Schadsoftware und weiteren Bedrohungen
- Gastzugänge, Zeitschaltung, Inhaltsfilter, Werbeblocker und Kontrollfunktionen für Kinder und Jugendliche
- Bewegungserkennung per WLAN, ohne zusätzliche Geräte oder Kosten
Hinter dem Produkt steht eine starke Partnerschaft. Die BREKO eG agiert als kommerzielle Plattform im Glasfaserausbau. Erster Anbieter ist die Westconnect GmbH mit ihrer Marke E.ON Highspeed, die bereits Zugang zu leistungsstarkem Internet verschafft hat (Stand: 01.12.2025*). Der Hardware-Partner Sagemcom liefert die Router-Hardware. Die Cloud-Intelligenz stammt von Plume, dessen Plattform mit mehr als 400 ISPs weltweit zusammenarbeitet (Stand: 01.12.2025*).
„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit unseren Partnern eine Lösung vorzustellen, die das bisher in Deutschland übliche WLAN-Erlebnis deutlich übertrifft“, sagt Jürgen Magull, Geschäftsführer der BREKO eG. Gregor Stegen von Plume ergänzt: „Dieser Launch vereint leistungsstarke Hardware mit Plumes KI-gestützter Plattform und ermöglicht ein Heimnetzwerkerlebnis, das weit über herkömmliches WLAN hinausgeht.“ Für E.ON Highspeed-Kunden bedeutet der Marktstart konkret ein Upgrade in puncto Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit direkt aus der Steckdose.
Quelle aller Angaben: Pressemitteilung BREKO eG, Stand: 01.12.2025
Wi‑Fi 6E: Der neue Standard für schnelles und stabiles Heimnetzwerk
Die technische Grundlage für die neue Router-Lösung bildet der WLAN-Standard Wi‑Fi 6E. Seine zentrale Neuerung ist die Nutzung des 6‑GHz-Frequenzbandes, das in Deutschland seit 2021 für den WLAN-Betrieb freigegeben ist (Bundesnetzagentur, Stand: 2021)*. Diese regulatorische Entscheidung eröffnet drahtlosen Heimnetzwerken neue Möglichkeiten.
Was bedeutet Wi‑Fi 6E (6‑GHz) für Haushalte?
Das 6‑GHz-Band bietet gegenüber den etablierten 2,4‑GHz- und 5‑GHz-Bändern eine insgesamt weniger überlastete Funkumgebung, da hier bisher kaum andere Geräte wie Mikrowellen oder ältere WLAN-Router funken. Das führt zu weniger Störungen und stabileren Verbindungen. Für Nutzerinnen und Nutzer ergibt sich mehr verfügbare Kapazität für parallele Datenströme und eine verbesserte Latenz, also kürzere Antwortzeiten. Diese technischen Eigenschaften machen das Band besonders attraktiv für anspruchsvolle Anwendungen wie Cloud-Gaming, 4K/8K-Streaming oder störungsempfindliche Videokonferenzen.
Die Einführung in Europa verlief schrittweise. Nach der deutschen Freigabe folgten erste praktische Erprobungen und kommerzielle Angebote in anderen Ländern. So starteten in Frankreich bereits im Mai 2022 erste Wi‑Fi 6E-Deployments mit den Anbietern Orange und Bouygues (Wi-Fi Now, Stand: Mai 2022)*.
| Jahr | Ereignis | Einheit/Anmerkung | Quelle/Stand |
|---|---|---|---|
| 2021 | Freigabe des 6‑GHz-Bandes in Deutschland | Regulatorische Entscheidung | Bundesnetzagentur, Stand: 2021* |
| 2022 | Erste Wi‑Fi 6E-Deployments in Frankreich | Pilot/Kommerzstart | Wi-Fi Now, Stand: Mai 2022* |
Tri‑Band & integriertes Modem: Vorteile kurz erklärt
Der neue Router nutzt diese Technologie in einer sogenannten Tri‑Band-Architektur. Das bedeutet, er sendet und empfängt gleichzeitig über alle drei verfügbaren Frequenzbänder: 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz. Während das 2,4‑GHz-Band eine gute Reichweite bietet und das 5‑GHz-Band hohe Geschwindigkeiten ermöglicht, ergänzt das neue 6‑GHz-Band das System als störungsarme Datenautobahn für die leistungshungrigsten Geräte. Die im Router verbauten elf Antennen koordinieren den Datenverkehr intelligent zwischen diesen Bändern.
Ein weiterer praktischer Vorteil ist das integrierte Glasfasermodem. Bisher benötigten viele Glasfaseranschlüsse ein separates Modem, das dann per Kabel mit dem Router verbunden wurde. Durch die Integration beider Funktionen in einem Gerät entfällt dieser zusätzliche Hardware-Schritt. Das spart nicht nur eine Steckdose und Kabel, sondern vereinfacht die Installation erheblich und kann den Stromverbrauch im Haushalt reduzieren.
Der Weg zum neuen Router: Technische Meilensteine und Partnerschaften
Die Entwicklung des neuen E.ON Routers baut auf mehreren technologischen und strategischen Grundlagen auf. Eine wesentliche Voraussetzung war die Freigabe des 6‑GHz-Frequenzbands für den WLAN-Betrieb in Deutschland durch die Bundesnetzagentur (Stand: 2021)*. Diese regulatorische Entscheidung schuf erst die Basis für die Nutzung des störungsarmen Frequenzbereichs in Consumer-Geräten.
In Europa begannen erste Internetdienstanbieter bereits im Frühjahr 2022 mit der Einführung von Wi‑Fi 6E-Diensten. Zu den Vorreitern zählten in Frankreich die Anbieter Orange und Bouygues (Stand: Mai 2022)*. Diese frühen Deployment zeigten die praktische Machbarkeit und den Marktbedarf für die erweiterte Technologie.
Die technologische Partnerschaft, die im neuen Router mündet, hat eine längere Geschichte. Die Zusammenarbeit zwischen dem Hardware-Hersteller Sagemcom und dem Software-Spezialisten Plume begann bereits im Oktober 2016. Damals vereinbarten die Unternehmen, gemeinsam eine adaptive und selbstoptimierende WLAN-Lösung für Breitbandanbieter zu entwickeln. Diese langjährige Kooperation bildet die Basis für die heute verfügbare, integrierte Lösung aus leistungsstarker Hardware und KI-gestützter Cloud-Plattform.*
Was der neue Router für den Alltag bedeutet
Die technischen Spezifikationen eines Routers sind eine Sache. Entscheidend für Nutzerinnen und Nutzer ist jedoch, welche konkreten Vorteile sich im digitalen Alltag ergeben. Die neue Router-Lösung zielt genau darauf ab: die Glasfaserleistung ohne Kompromisse in jeden Winkel der Wohnung zu bringen und die Verwaltung des Heimnetzwerks zu vereinfachen.
Praxisnutzen: Streaming, Homeoffice, Gaming
Die Nutzung des 6‑GHz-Bandes spielt hier eine zentrale Rolle. Dieses Frequenzband ist weniger überlastet als die gängigen 2,4- und 5-GHz-Bänder und bietet deutlich mehr Kapazität für datenintensive Anwendungen. In der Praxis bedeutet das: Während in einem Raum eine Videokonferenz im Homeoffice läuft, kann im Nebenzimmer ein Film in 4K gestreamt werden, ohne dass es zu Rucklern oder Qualitätseinbußen kommt. Für anspruchsvolle Online-Spiele, bei denen jede Millisekunde Latenz zählt, schafft die Technologie eine stabilere und reaktionsschnellere Verbindung.
Sicherheit & Bedienkomfort durch Cloud-Dienste
Ein weiterer großer Schritt nach vorn ist die Integration in eine Cloud-basierte Management-Plattform über eine begleitende Smartphone-App. Diese App verwandelt den Router von einem reinen Verbindungsgerät in einen aktiven Netzwerkmanager. Nutzer erhalten damit Werkzeuge, die bisher oft teuren Zusatzlösungen vorbehalten waren:
- Einrichtung von temporären Gastzugängen für Besucher.
- Individuelle Zeitlimits oder Inhaltsfilter für die Geräte von Kindern und Jugendlichen.
- Eine integrierte Bewegungserkennung, die auf Basis von WLAN-Signalen Aktivitäten im Haushalt anzeigen kann.
Besonders hervorzuheben ist der Sicherheitsaspekt. Die App bietet Sicherheitsfunktionen gegen Bedrohungen wie Phishing und Schadsoftware. Die Sicherheitsdefinitionen werden regelmäßig aktualisiert, ohne dass Nutzer tätig werden müssen*.
Die gesellschaftliche Relevanz solcher Lösungen geht über den individuellen Komfort hinaus. Sie macht hochwertige Breitbandinfrastruktur erst alltagstauglich. Ein schneller Glasfaseranschluss am Haus nützt wenig, wenn das WLAN im Kinderzimmer oder im Homeoffice-Bereich schwach ist. Indem diese Router-Lösung eine lückenlose Abdeckung und intelligentes Management ermöglicht, trägt sie dazu bei, dass die versprochene Leistung der Glasfaser auch tatsächlich bei den Menschen ankommt – und so digitale Teilhabe und moderne Arbeitsformen zuverlässig unterstützt.
Ein neuer Standard für Glasfaser-WLAN?
Der Marktstart des E.ON Routers am 1. Dezember 2025 ist mehr als nur ein Produktlaunch für einen einzelnen Anbieter. Er markiert den Beginn einer neuen Phase für den deutschen Breitbandmarkt, in der fortschrittliche WLAN-Technologie für eine breitere Kundschaft verfügbar wird. Die Perspektiven reichen dabei über die unmittelbare Verfügbarkeit bei Westconnect hinaus.
Wie andere Glasfaseranbieter profitieren können
Die BREKO eG hat die neue Router-Lösung ausdrücklich als Plattformangebot konzipiert. Das bedeutet, dass weitere Mitgliedsunternehmen des Verbands das Gerät künftig unter ihrer eigenen Marke anbieten können. Dieser Ansatz ermöglicht es auch regionalen und mittelständischen Glasfaseranbietern, ihren Kundinnen und Kunden eine hochmoderne WLAN-Lösung zur Seite zu stellen, ohne die hohen Entwicklungskosten für Hard- und Software selbst tragen zu müssen. Sie können so mit den technischen Features großer, überregionaler Konkurrenten mithalten und sich über ein herausragendes Kundenerlebnis differenzieren.
Welche technischen Voraussetzungen noch wichtig sind
Die breite Verfügbarkeit von Wi-Fi 6E-Routern wie dem neuen E.ON Router setzt bestimmte Rahmenbedingungen voraus. Die grundlegende regulatorische Hürde wurde bereits überwunden, als Teile des 6-GHz-Frequenzbands in Deutschland für den öffentlichen WLAN-Betrieb freigegeben wurden*.
Erste praktische Erfahrungen mit der Technologie sammelten europäische Internetanbieter im Rahmen früher kommerzieller Deployments von Wi-Fi 6E-Diensten*. Diese Pilotphasen lieferten wichtige Erkenntnisse für die Integration der Technologie in bestehende Netze und für das Nutzererlebnis. Der Produktlaunch im Dezember 2025 baut auf diesen Vorarbeiten auf und bringt die Technologie nun in einer für den Massenmarkt optimierten und erschwinglichen Lösung zu den Endkunden*.
Für einen flächendeckenden Einsatz ist neben der Verfügbarkeit der Hardware vor allem die Kompatibilität der Endgeräte der Nutzer entscheidend. Laptops, Smartphones und Tablets müssen Wi-Fi 6E unterstützen, um von den vollen Geschwindigkeiten im 6-GHz-Band profitieren zu können. Die Verbreitung solcher Geräte nimmt stetig zu, was die Marktperspektiven für entsprechende Router weiter verbessert.
Die Einführung dieses Router-Modells zeigt einen klaren Weg auf: Starke, KI-optimierte Heimnetzwerke werden für Haushalte zur neuen Normalität, und lokale Anbieter erhalten ein mächtiges Werkzeug, um im Wettbewerb zu bestehen.
Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung der BREKO eG.
Weiterführende Quellen:
- „Stand 2021: Die Bundesnetzagentur hat den 6-GHz-Frequenzbereich für WLAN freigegeben, was die Nutzung von Wi-Fi 6E in Deutschland ermöglicht.“ – Quelle: https://www.vatm.de/deutsche-glasfaser-erster-wlan-6e-glasfaser-router-deutschlands/
- „Im Mai 2022 führte Frankreich mit Orange und Bouygues als erste in Europa Wi-Fi 6E-Deployments ein, Deutschland folgte danach.“ – Quelle: https://wifinowglobal.com/news-and-blog/plume-racks-up-two-more-european-isp-wins-including-germanys-first-wi-fi-6e-service/
- „Seit Oktober 2016 besteht eine Partnerschaft zwischen Sagemcom und Plume zur Bereitstellung adaptiver, selbstoptimierender Multi-Raum-WLAN-Lösungen.“ – Quelle: https://www.sagemcom.com/en/cp-sagemcom-and-plume-partner-offer-adaptive-self-optimising-home-wi-fi-solution-broadband-service-providers
- „Plume unterstützt rund 400 Internetdienstanbieter weltweit mit einer Plattform, die nahezu eine halbe Milliarde vernetzte Endgeräte verwaltet.“ – Quelle: https://www.sagemcom.com/en/cp-sagemcom-and-plume-partner-offer-adaptive-self-optimising-home-wi-fi-solution-broadband-service-providers
7 Antworten
‚Die Technologie macht einen großen Unterschied‘, sagt man immer! Ich bin neugierig auf die Performance beim Gaming. Wer hat das schon ausprobiert? Wie steht es um die Latenz?
‚Stabile Verbindungen‘ klingen gut, aber wie sieht es mit den Kosten aus? Ist der Router tatsächlich günstiger als andere Top-Modelle?
Die Integration eines Glasfasermodems in den Router ist eine tolle Idee! Das spart Platz und Kabelsalat. Funktioniert das wirklich so gut? Gibt es schon Tests von Nutzern?
Ich habe auch darüber gelesen! Es klingt vielversprechend, besonders für Streaming und Homeoffice. Wäre interessant zu wissen, wie viel Energie man wirklich spart.
‚Gastzugänge‘ sind auch eine super Funktion! Das hilft sicher bei Besuchern. Ich hoffe, die Sicherheit ist auch wirklich gut implementiert.
Ich finde den neuen E.ON Router wirklich spannend. Die Idee, KI für die Optimierung des WLANs zu nutzen, könnte viele Probleme lösen. Wie sieht es mit der Reichweite in großen Wohnungen aus? Hat jemand Erfahrung damit?
Ja, das interessiert mich auch! Ich habe gehört, dass 6 GHz weniger überlastet ist. Hoffentlich verbessert das die Verbindung überall im Haus!