E-Fahrzeugförderung und Bundeshaushalt: November-Blues bremst Pkw-Neuzulassungen

Die November-Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen sind stark rückläufig, da die Unsicherheit bezüglich der Förderung in 2024 und geplante Kürzungen im Bundeshaushalt die Kunden verunsichern. Die Diskussion um den Umweltbonus und fehlende langfristige Rahmenbedingungen könnten den Erfolg der Elektromobilität gefährden. Die Nachfrage nach E-Fahrzeugen sinkt, was das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 15 Millionen Elektroautos auf den Straßen zu haben, in weite Ferne rücken lässt. Doch während die E-Mobilität schwächelt, erfreut sich der Gebrauchtwagenmarkt großer Beliebtheit. Lesen Sie hier die aktuellen Zahlen und Hintergründe.

Bremen (VBR). Die Zahl der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen in Deutschland ist im November deutlich gesunken. Das geht aus aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervor. Laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) spiegeln diese Rückgänge vor allem die Unsicherheit der Kunden in Bezug auf die Förderung von E-Fahrzeugen im Jahr 2024 wider. Insbesondere die Diskussion um geplante Kürzungen im Bundeshaushalt für 2024 trägt zu dieser Verunsicherung bei. Es herrscht große Unsicherheit darüber, wie es mit dem Umweltbonus weitergeht, und das behindert den weiteren Ausbau der Elektromobilität.

ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn, Sprecher des Fabrikatshandels in Deutschland, betonte die Notwendigkeit langfristig verlässlicher Rahmenbedingungen, um den Hochlauf der Elektromobilität zu ermöglichen. Ohne klare und langfristige Förderpolitik sei das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2030 rund 15 Millionen rein elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge im Bestand zu haben, in weite Ferne gerückt.

Im November 2023 wurden insgesamt 245.700 neue Pkw zugelassen, was einem Rückgang von 5,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Sowohl gewerbliche Neuzulassungen (-4,1 %) als auch private Neuzulassungen (-8,6 %) gingen zurück. In den ersten elf Monaten des Jahres wurden jedoch insgesamt rund 2,6 Millionen neue Pkw zugelassen, ein Anstieg von 11,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Besonders deutlich waren die Rückgänge bei den rein batteriebetriebenen E-Fahrzeugen (BEV): Die Zahl der Neuzulassungen sank um 22,5 % auf knapp 45.000 Einheiten. Auch die neu zugelassenen Plug-in-Hybride verzeichneten mit einem Rückgang von 59,3 % auf 18.124 Einheiten starke Einbußen.

Einen positiven Trend zeigt hingegen der Gebrauchtwagenmarkt. Im November wechselten rund 531.000 Pkw die Besitzer, was einem Anstieg von 8,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. In den ersten elf Monaten des Jahres wurden insgesamt rund 5,6 Millionen Pkw verkauft, ein Plus von 7,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Insgesamt verdeutlichen die aktuellen Zahlen den dringenden Bedarf nach verlässlichen Rahmenbedingungen und klaren Fördermaßnahmen für die Elektromobilität in Deutschland. Um die Vorgaben der Bundesregierung hinsichtlich des Ausbaus der Elektromobilität bis 2030 zu erreichen, müssen geplante Kürzungen im Bundeshaushalt überdacht werden und langfristige Perspektiven geboten werden.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist der Spitzenverband des Kfz-Gewerbes in Deutschland. Er vereint rund 36.000 Mitgliedsbetriebe und vertritt die Interessen von Autohäusern und Werkstätten auf Bundes- und Landesebene. Der Verband setzt sich für die Belange der Automobilbranche ein und engagiert sich unter anderem für die Förderung der Elektromobilität.

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Quelle:
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) via news aktuell

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Pressemeldung:E-Fahrzeugförderung und Bundeshaushalt: November-Blues bremst Pkw-Neuzulassungen

23 Antworten

  1. Da kann ich dir leider nicht zustimmen. Die Förderung von E-Fahrzeugen ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Es geht darum, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und unsere Luftqualität zu verbessern. Es ist Zeit, umzudenken.

  2. Was bringt die Förderung von E-Fahrzeugen, wenn der Bundeshaushalt darunter leidet? Unüberlegte Prioritäten!

    1. Die Förderung von E-Fahrzeugen ist notwendig, um den Klimawandel einzudämmen und die Umwelt zu schützen. Der Bundeshaushalt sollte in nachhaltige Zukunftsinvestitionen fließen, anstatt an veralteten Technologien festzuhalten. Prioritäten müssen neu überdacht werden, um eine lebenswerte Zukunft für uns alle zu sichern.

    1. Elektroautos sind die Zukunft! Sie sind umweltfreundlich, leise und effizient. Die Technologie entwickelt sich ständig weiter und bald werden sie unverzichtbar sein. Wer braucht schon veraltete Verbrennungsmotoren? Mach dich bereit für die Revolution!

    1. Weil es an der Zeit ist, sich von veralteten Technologien zu verabschieden. Die Zukunft liegt in der Nachhaltigkeit und den E-Autos. Also mach Platz für den Fortschritt und lass deinen alten Diesel in Frieden ruhen.

    1. Sorry, aber das ist einfach nur kurzsichtig. Elektroautos sind die Zukunft und haben viele Vorteile wie geringere Betriebskosten und umweltfreundliche Emissionen. Vielleicht solltest du deine Meinung überdenken. #Zukunftstechnologie

  3. Ich finde, dass Elektroautos total überbewertet sind und der Bundeshaushalt besser genutzt werden könnte.

  4. Also ich finde, dass E-Autos total überbewertet sind und der Bundeshaushalt besser verwendet werden könnte.

  5. Wow, ich kann nicht glauben, dass sie den Bundeshaushalt für E-Fahrzeuge kürzen wollen! Das ist ein Rückschritt!

    1. Ja, es ist ein Rückschritt. Aber vielleicht sollten wir uns lieber auf die Verbesserung der Ladeinfrastruktur konzentrieren und die Kosten für E-Fahrzeuge senken. Es gibt andere Wege, um die Elektromobilität voranzutreiben, ohne den Bundeshaushalt zu strapazieren.

  6. Ich verstehe nicht, warum wir Elektroautos fördern, wenn wir den Bundeshaushalt nicht im Griff haben!

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