Suche
Close this search box.

Durchbruch: Ver.di sichert Entgelterhöhungen im Handel ab

Am Dienstagabend, dem 18. Juni 2024, erzielte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eine bahnbrechende Tarifeinigung im Groß- und Außenhandel in Bayern. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich ver.di und der Landesverband Bayern Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (LGAD) auf eine deutliche Lohnerhöhung und wichtige Maßnahmen zur Zukunftssicherung der Branche. "Dieser Durchbruch war lange überfällig", betonte Silke Zimmer aus dem ver.di-Bundesvorstand, und hob die Bedeutung der Einigung für rund 240.000 Beschäftigte in Bayern und bundesweit 1,9 Millionen Arbeitnehmer hervor.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am Abend des 18. Juni 2024 gelang der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ein bedeutender Durchbruch: Nach monatelangen, zähen Verhandlungen wurde eine wegweisende Tarifeinigung mit dem Landesverband Bayern Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (LGAD) erzielt. Diese Einigung ist nicht nur ein Meilenstein für die rund 240.000 Beschäftigten im bayerischen Groß- und Außenhandel, sondern strahlt auf die gesamte Branche aus, in der bundesweit etwa 1,9 Millionen Menschen arbeiten.

“Es war mehr als überfällig,” betonte Silke Zimmer, ver.di-Bundesvorstandsmitglied, mit Blick auf die wachsenden Herausforderungen im Handel. Der getroffene Abschluss honoriert endlich die täglich erbrachte Leistung der Beschäftigten durch rechtsverbindliche Gehaltserhöhungen. Anfang Mai hatte bereits der Einzelhandel einen ähnlichen Tarifabschluss verzeichnen können. Die Erwartungshaltung ist nun, dass auch die anderen Tarifgebiete bald zu vergleichbaren Ergebnissen kommen.

Die vereinbarten Lohnerhöhungen sind beachtlich: rückwirkend zum 1. Oktober 2023 steigen die Entgelte um 5,1 Prozent. Eine weitere Erhöhung um fünf Prozent erfolgt zum 1. Mai 2024, bevor schließlich zum 1. Mai 2025 noch einmal zwei Prozent hinzukommen. Besonders wichtig ist zudem die Einführung einer tariflichen Altersvorsorge in Höhe von 480 Euro. Sollte es bis Mai 2025 keine Einigung hinsichtlich eines obligatorischen Altersversorgungswerks geben, werden 120 Euro dieser Summe in die bestehende Altersvorsorge integriert und die restlichen 360 Euro in eine zusätzliche einprozentige Lohnsteigerung umgewandelt.

Lesen Sie auch:  Diskussion zur Gesundheitswirtschaft: Einladung zur BPI-Pressekonferenz

Neben den Gehaltserhöhungen profitieren auch Auszubildende: Ihre Vergütungen werden in den Jahren 2023 bis 2025 jeweils zum 1. September um 60 Euro angehoben. Darüber hinaus erhalten alle Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1000 Euro, wobei Teilzeitbeschäftigte entsprechend anteilig und Auszubildende 500 Euro erhalten. Sollte diese Prämie zusammen mit bisherigen Ausgleichszahlungen die gesetzliche Obergrenze von 3000 Euro überschreiten, wird der Betrag gedeckelt.

Die neue Tarifvereinbarung hat eine Laufzeit von 36 Monaten und geht weit über reine Lohnerhöhungen hinaus. Sie legt den Grundstein für eine langfristige Zukunftssicherung der Branche. Im Zentrum stehen dabei Themen wie Fachkräftegewinnung und -bindung, für die möglichst bald konkrete Verhandlungen aufgenommen werden sollen. Silke Zimmer unterstrich die Relevanz des Abschlusses für die gesamte Branche: „Der in Bayern erzielte Abschluss ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Groß- und Außenhandels und seiner Beschäftigten.“

Dieser Tarifabschluss markiert nicht nur einen Sieg für die Arbeitnehmerrechte, sondern sendet auch ein deutliches Signal an andere Regionen und Branchen. Es zeigt, dass Durchhaltevermögen und gemeinsamer Einsatz wesentliche Treiber für Fortschritt und Gerechtigkeit im Arbeitsleben sind.

Lesen Sie auch:  Gericht entscheidet über Gasfeld-Erschließung: Baustopp auf dem Prüfstand

Für Rückfragen steht Manfred Wirsch, Bundesfachgruppenleiter Groß- und Außenhandel, unter der Telefonnummer 0171/2816755 zur Verfügung. Weitere Informationen sind bei Jan Jurczyk, vom ver.di-Bundesvorstand, erhältlich.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
ver.di-Medieninfo: Durchbruch im Groß- und Außenhandel: ver.di erzielt …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
  • Landesverband Bayern Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (LGAD)
  • Silke Zimmer, ver.di-Bundesvorstandsmitglied
  • Manfred Wirsch, Bundesfachgruppenleiter Groß- und Außenhandel
  • Jan Jurczyk, ver.di-Bundesvorstand

Adresse von ver.di-Bundesvorstand:
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Kontaktinformationen:
Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
Webseite: www.verdi.de/presse

Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache zusammengefasst:

  • Datum: 19. Juni 2024, 08:32 Uhr
  • Herausgeber: ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Durchbruch im Groß- und Außenhandel in Bayern:

  • Was ist passiert?

    • ver.di und der Landesverband Bayern Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (LGAD) haben eine Einigung über Löhne und die Zukunft der Branche erzielt.
    • Es gab viele Monate harte Verhandlungen.
  • Wer ist betroffen?
    • Rund 240.000 Menschen in Bayern, die im Groß- und Außenhandel arbeiten.
    • Bundesweit betrifft es etwa 1,9 Millionen Menschen.
Lesen Sie auch:  Stiftungsboom 2023: Über 25.000 Stiftungen stärken Demokratie

Details zur Einigung:

  • Lohnerhöhungen:

    • 5,1% mehr Gehalt ab dem 1. Oktober 2023, rückwirkend.
    • 5% mehr Gehalt ab dem 1. Mai 2024.
    • 2% mehr Gehalt ab dem 1. Mai 2025.
  • Altersvorsorge:

    • Ein Beitrag von 480 Euro für die Altersvorsorge.
    • Weitere Gespräche für ein neues Altersversorgungswerk sind geplant.
    • Wenn die Gespräche bis Mai 2025 scheitern, gibt es 120 Euro mehr für die bestehende Altersvorsorge und 360 Euro als 1% mehr Gehalt.
  • Auszubildende:

    • Ab dem 1. September 2023 bis 2025 jeweils 60 Euro mehr Vergütung pro Jahr.
  • Inflationsausgleichsprämie:

    • 1000 Euro Prämie für Vollzeitbeschäftigte.
    • Teilzeitbeschäftigte bekommen die Prämie anteilig.
    • Auszubildende erhalten 500 Euro.
    • Es gibt eine Regelung, um sicherzustellen, dass der Betrag von 3000 Euro nicht überschritten wird.
  • Vertragsdauer:

    • Der neue Tarifvertrag gilt für 36 Monate.
  • Was wird noch geplant?
    • ver.di und LGAD wollen Gespräche führen, um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden.

Kontakt für Rückfragen:

  • Ansprechpartner: Manfred Wirsch, Bundesfachgruppenleiter Groß- und Außenhandel, Telefonnummer: 0171/2816755.
  • Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
    Jan Jurczyk
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin

    Telefon: 030/6956-1011 oder -1012
    E-Mail: pressestelle@verdi.de
    Webseite: www.verdi.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

ver.di-Medieninfo: Durchbruch im Groß- und Außenhandel: ver.di erzielt ...

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Harsewinkel holt erneut Sieg beim DLRG Cup Warnemünde

Titel: DLRG-Cup in Warnemünde: Harsewinkel triumphiert erneut unter optimalen Bedingungen

Einleitung:
Am sonnigen Strand von Warnemünde fand der 26. Internationale DLRG Cup statt und begeisterte mit spannenden Wettkämpfen und strahlendem Wetter. Die Athletinnen und Athleten präsentierten sich in Höchstform, und die Mannschaft aus Harsewinkel setzte ihre beeindruckende Siegesserie fort. Lea Kötter aus Lüneburg und Clemens Wulkopf aus Harsewinkel wurden als beste Mehrkämpfer ausgezeichnet. Insgesamt erzielte das Team aus Harsewinkel hauchdünn den ersten Platz vor Halle-Saalekreis. Erfahren Sie mehr über die faszinierenden Disziplinen und atemberaubenden Leistungen dieses unvergesslichen Rettungssport-Events.

Jetzt lesen »

Rettungsschwimmer glänzen beim DLRG Cup in Warnemünde

Spannende Wettkämpfe und packender Triathlon – Der DLRG Cup in Warnemünde

Am Freitag, dem 19. Juli 2024, fanden sich die besten Rettungssportler Europas am Strand von Rostock-Warnemünde ein, um ihre Meister im Rahmen des prestigeträchtigen DLRG Cups zu ermitteln. Bereits frühmorgens starteten die Athleten bei optimalen Bedingungen in den zweiten Wettkampftag, der mit den dynamischen Beach Flags begann und später in ein dramatisches Board Race mündete. Höhepunkt bildete der anspruchsvolle Rettungstriathlon Oceanman/Oceanwoman, bei dem Kraft, Ausdauer und taktisches Geschick gefragt waren. Während die Teilnehmer bis an ihre Grenzen gingen, sorgten spektakuläre Szenen für staunende Zuschauer und spannende Wettbewerbe.

Jetzt lesen »

EUDR-Umsetzung jetzt verschieben: Holzindustrie fordert sofortige Entscheidung

EUDR: Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie fordert sofortige Verschiebung

Am 19. Juli 2024 erneuert der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) seinen dringenden Appell an die EU-Kommission, die Einführung der EU-Deforestation Regulation (EUDR) zu verschieben. Angesichts zahlreicher ungeklärter Fragen und der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen schlägt die Geschäftsführerin Anemon Strohmeyer vor, das Inkrafttreten der Regelung hinauszuzögern. Während der VHI das Ziel der EUDR – die Bekämpfung der Entwaldung – voll unterstützt, betont er die Notwendigkeit einer praktikablen und durchdachten Umsetzung.

Jetzt lesen »

Niedersachsen: Genehmigung der Gasbohrungen bedroht geschützte Riffe

Niedersachsen genehmigt umstrittene Gasbohrungen trotz Umweltrisikens

19.07.2024 – 14:54, Berlin (ots) – Die Landesregierung Niedersachsen hat grünes Licht für den Bau eines Seekabels gegeben, das die Energieversorgung der geplanten Gasbohrplattform des niederländischen Konzerns One-Dyas vor Borkum sicherstellen soll. Diese Entscheidung kommt trotz heftiger Proteste von Umweltorganisationen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), dem BUND Niedersachsen und der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland, die eindringlich vor der Zerstörung geschützter Riffe in der Nordsee warnen. Die Organisationen kündigen nun an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um das Projekt zu stoppen und umweltrechtliche Bedenken geltend zu machen.

Jetzt lesen »

Dramatischer Apothekenrückgang: Nur noch 17.288 in Deutschland

Drastischer Rückgang bei Apothekenzahlen: Ein alarmierender Trend

Berlin (ots) – Die Apothekenlandschaft in Deutschland befindet sich im drastischen Wandel. Im ersten Halbjahr 2024 sank die Zahl der Apotheken um bemerkenswerte 283 Betriebe auf einen neuen Tiefstand von 17.288. Insgesamt entspricht dies einem Rückgang von 1,6 Prozent seit Jahresbeginn. Besonders auffällig: Diese negative Entwicklung hat sich gegenüber den Vorjahren noch beschleunigt. Während das Apothekerhonorar stagniert und Kosten dramatisch steigen, warnt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor den weitreichenden Konsequenzen für Patienten und die Gesundheitsversorgung insgesamt. Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kritisiert die geplante Apothekenreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach scharf und mahnt vor einer massiven Verschlechterung der Versorgungsqualität.

Jetzt lesen »

DUH klagt gegen irreführende Werbung von weiteren Gasversorgern

Berlin (ots) – 19.07.2024 – 10:30

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) prangert erneut die irreführende Werbung für angeblich "klimaneutrales" Erdgas an und fordert fünf weitere Gasversorger zur Unterlassung dieser Praktiken auf. Nach intensiven Untersuchungen kommt die DUH zu dem Ergebnis, dass die beworbenen Klimakompensationsprojekte, vornehmlich aus Wasserkraftprojekten im globalen Süden, nicht ausreichend sind, um die versprochene Klimaneutralität zu gewährleisten. Dies führt zu einer Täuschung umweltbewusster Verbraucher und bringt fossiles Erdgas fälschlicherweise als "Ökogas" auf den Markt. Die DUH setzt ihren Kampf fort und kündigt rechtliche Schritte gegen mehrere Unternehmen an, die ihre Verpflichtungen bereits verletzt haben.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Norden mit neuem Landesverband

Hamburg, 19. Juli 2024 – Der Deutsche Pharmaverband hat gestern mit der Gründung des neuen Landesverbands Nord einen wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Vertretung und Zusammenarbeit in der norddeutschen Pharmabranche unternommen. Bei der feierlichen Veranstaltung im Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde Babette Reiken zur Leiterin des neuen Verbandes gewählt. Ziel ist es, die innovativen Kräfte von Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen zu bündeln und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.

Jetzt lesen »

Methan-Regelung der EU: Deutschlands Klimapläne in Gefahr

Am 5. August tritt die EU-Methan-Verordnung in Kraft, ein bedeutender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der Dringlichkeit des Themas besteht die Gefahr, dass Lobbyorganisationen der Gaswirtschaft zentrale Aufsichtsaufgaben übernehmen, was massive Interessenskonflikte heraufbeschwören könnte. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt davor und lädt zu einem digitalen Pressegespräch am 25. Juli ein, bei dem unter anderem Jutta Paulus, MEP, über das Potential und die Herausforderungen der Verordnung informiert. Ein neues Rechtsgutachten beleuchtet zudem rechtliche Angreifbarkeit dieser umstrittenen Praxis.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Nord-Region: Neuer Landesverband

Berlin (ots) – Am gestrigen Donnerstag setzte Pharma Deutschland einen bedeutenden Meilenstein in seiner regionalen Strategie: Im Hamburger Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde der Landesverband Nord gegründet. Zur Vorsitzenden des neuen Verbandes wählte man Babette Reiken, Geschäftsführerin der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG. Mit dieser Gründung verstärkt Pharma Deutschland seine regionale Präsenz und schafft eine Plattform zur gezielten Unterstützung der Pharmaunternehmen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

Jetzt lesen »

Kindesunterhalt: ISUV kritisiert Düsseldorfer Tabelle

Am 19. Juli 2024 veröffentlichte der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) die neueste Ausgabe seiner Vereinszeitschrift, den ISUV-Report 176. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die angekündigte Reform des Kindesunterhaltsrechts, auf die viele Trennungseltern dringend warten. Der Verband fordert eine umfassende Verbundlösung, die unterhalts-, betreuungs- und sorgerechtliche Fragen gemeinsam betrachtet. Besonders hervorzuheben ist die Kritik des ISUV an der Düsseldorfer Tabelle, die als veraltet und ungerecht angesehen wird. Der Report enthält zudem eine alternative Berechnungsmethode und fordert konkrete Kompensationen für unterhaltspflichtige Elternteile. Weitere Themen umfassen aktuelle familienrechtliche Urteile, Bildungsfragen und spannende Berichte von ISUV-Veranstaltungen.

Jetzt lesen »

EU stärkt Wohnungsbau: Neues Kommissionsmitglied ernannt

Berlin (ots) – Am 18. Juli 2024 hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihr politisches Programm für die zweite Amtszeit vorgestellt und kündigte die Ernennung eines speziellen Kommissionsmitglieds für den Wohnungsbau an. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, begrüßte diesen Schritt als dringend notwendig angesichts des europaweiten Wohnraummangels und hob die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Gleichzeitig warnte er davor, dass neue EU-Regelungen den Wohnungsbau unnötig verteuern könnten.

Jetzt lesen »

DLRG Cup lockt Rettungsschwimmer nach Warnemünde

Rostock-Warnemünde: Der Strand von Warnemünde verwandelte sich am 18. Juli in eine internationale Wettkampfbühne. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Wetterbedingungen eröffneten die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, und Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger den 26. DLRG Cup. Rund 190 Rettungsschwimmer aus fünf Nationen treten bis Samstag im Kampf um Punkte und Medaillen an. Vom Strandsprint bis zum anspruchsvollen Surf Race in der 20 Grad kalten Ostsee zeigten die Athleten bereits herausragende Leistungen. Zuschauer können die spannenden Wettbewerbe direkt vor Ort verfolgen.

Jetzt lesen »

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »

Frau von der Leyens zweite Chance für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Berlin (ots) – Die erneute Wahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin der EU sorgt für gemischte Reaktionen in der Wirtschaft. Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., begrüßt die Entscheidung als Signal der Stabilität und sieht darin eine Chance für ein starkes Europa. Doch er warnt zugleich vor den Herausforderungen, die durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Amtszeit entstanden sind, insbesondere hinsichtlich des Green Deals und der daraus resultierenden Regulierungsflut. Für die Zukunft fordert Jandura dringend mehr Marktwirtschaft und weniger bürokratische Hürden sowie den Abschluss neuer Freihandelsabkommen, um die Resilienz europäischer Lieferketten zu stärken.

Jetzt lesen »