DUH startet Gegenaktion: Fakten zum Verbrenner-Aus

Berlin (ots) – 25.05.2024 – 12:00

Kurz vor der Europawahl entfacht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit einer aufklärenden Gegenaktion Widerstand gegen die populistische Kampagne der Unionsparteien zum Erhalt des Verbrennungsmotors in Neuwagen. Während die CDU/CSU falsche Versprechen über klimaneutrale Verbrennungsmotoren verbreitet, setzt die DUH auf Tatsachen und ruft unter www.duh.de/ja-zum-verbrenneraus zur Unterstützung des EU-weiten Verbrenner-Ausstiegs und effektiven Klimaschutzes im Verkehr auf. Die Organisation betont die Dringlichkeit dieses Ausstiegs für eine nachhaltige Mobilität und den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Kurz vor der richtungsweisenden Europawahl haben die Unionsparteien CDU/CSU eine Kampagne gegen das bereits beschlossene Verbrenner-Aus in der EU gestartet. In einer emotionalen Gegenaktion setzt sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) entschlossen für den Klimaschutz und zukunftsfähige Mobilität ein. Die DUH ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Unterstützung für das Verbrenner-Aus und einen konsequenten Klimaschutz im Verkehr zu zeigen.

Auf ihrer Plattform www.duh.de/ja-zum-verbrenneraus können Menschen ihre Stimme für diese wichtige Maßnahme abgeben. Die Umweltschutzorganisation unterstreicht dabei die Dringlichkeit des Themas und stellt klar, dass die Union mit irreführenden Behauptungen versucht, populistisch Stimmung gegen das Verbrenner-Verbot zu machen.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, betont: “Unter Vortäuschung falscher Tatsachen versuchen die Unionsparteien mit aller Macht, die einzige wirklich wirksame EU-Klimaschutzmaßnahme im Verkehrsbereich der letzten Jahre zu torpedieren.” Resch weist darauf hin, dass dieser Angriff auf das Verbrenner-Aus nicht nur die Klimakrise verschärft, sondern auch langfristig die deutsche Automobilindustrie und Arbeitsplätze gefährdet. Hier profitieren laut seiner Aussage nur Großaktionäre auf Kosten der Zukunft.

Die CDU/CSU suggeriert, Europa und Deutschland hätten die Zeit, das Verbrenner-Aus für Neuwagen rückgängig zu machen – doch das Gegenteil ist der Fall. Deutschland steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Bis 2030 müssen mindestens 180 Millionen Tonnen CO2 im Verkehrssektor eingespart werden. Derzeit sind lediglich etwa 1,5 Millionen batterieelektrische Fahrzeuge zugelassen, während das Ziel bei 15 Millionen bis 2030 liegt. Ohne geeignete Schritte, wie Fördermaßnahmen seitens der Bundesregierung, wird dieses Ziel unerreichbar bleiben.

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Es geht hierbei nicht um ein prinzipielles „Pro oder Contra Auto“, sondern um die dringende Notwendigkeit, der Klimakrise zu begegnen. Das Verbrenner-Aus betrifft lediglich Neuwagen und deren Antriebstechnologie.

Ein weiterer Irrglaube, den die Union fördert, ist die Vorstellung, synthetische Kraftstoffe (eFuels) könnten Klimaneutralität bringen. Doch in Wirklichkeit sind eFuels weder in ausreichenden Mengen verfügbar noch effizient. Sie wären sinnvoller in schwer elektrifizierbaren Branchen wie der Schifffahrt oder Luftfahrt eingesetzt. Deutschland müsste ein Vielfaches an Windrädern und Solarkraftwerken bauen, um genügend eFuels zu produzieren – ein nahezu unmögliches Unterfangen.

Auch die Argumentation der Union, wonach das Beibehalten des Verbrenners Arbeitsplätze sichern würde, hält einem genaueren Blick nicht stand. Experten sind sich einig, dass gerade die moderne Technologie entscheidend für die internationale Konkurrenzfähigkeit und damit für die Sicherung von Arbeitsplätzen in der deutschen Automobilindustrie ist. Ein Zurückfallen hinter führende E-Auto-Hersteller wie Tesla oder chinesische Anbieter könnte fatale Konsequenzen haben.

Um dem entgegenzutreten, fordert die DUH alle Menschen auf, den populistischen Stimmenfangmanövern der Union nicht zu erliegen. Stattdessen sollten sie sich klar für den Verbrenner-Aus und eine nachhaltige Zukunft aussprechen.

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Die Deutsche Umwelthilfe ruft dazu auf, die Petition zu unterstützen, die unter https://www.duh.de/ja-zum-verbrenneraus zugänglich ist. Jede Stimme zählt, um ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und eine zukunftsfähige Mobilität zu setzen. Für weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten stehen Matthias Walter und das DUH-Newsroom-Team zur Verfügung.


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CDU/CSU-Kampagne gegen EU-Verbrenner-Aus: Deutsche Umwelthilfe startet Gegenaktion und …

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Meldung einfach erklärt

Was ist der Anlass des Beitrags?

  • Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert eine Kampagne der CDU/CSU kurz vor der Europawahl 2024.
  • Die CDU/CSU werben gegen das geplante Verbot von neuen Autos mit Verbrennungsmotoren in der EU.

Worum geht es bei dem Streit?

  • Die EU hat beschlossen, dass in Zukunft keine neuen Autos mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden dürfen.
  • Die CDU/CSU möchten diesen Beschluss rückgängig machen und sagen, dass Verbrennungsmotoren klimaneutral sein könnten.

Warum ist die Deutsche Umwelthilfe dagegen?

  • Die DUH meint, das Verbot von neuen Verbrennungsmotoren sei wichtig für den Klimaschutz.
  • Sie argumentieren, dass die CDU/CSU falsche Informationen verbreiten und damit die Klimakrise verschlimmern.
  • Ohne das Verbot würden zu viel CO2 ausgestoßen, was die Erderwärmung weiter vorantreibt.
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Was sagt die DUH zu den Vorschlägen der CDU/CSU?

  • Verbrennungsmotoren können nicht klimaneutral betrieben werden, auch nicht mit sogenannten eFuels (synthetischen Kraftstoffen).
  • Es gibt nicht genug eFuels und ihre Produktion ist sehr ineffizient.
  • Deutschland bräuchte viel mehr Windräder und Solarkraftwerke, um genügend eFuels herzustellen, das ist jedoch unrealistisch.

Gibt es etwas, das du tun kannst?

  • Die DUH ruft dazu auf, ihre Petition zu unterstützen und sich für das Verbot von neuen Verbrennungsmotoren auszusprechen.
  • Auf der Website www.duh.de/ja-zum-verbrenneraus kann man seine Zustimmung zum Verbot abgeben.

Was sagt die DUH über Arbeitsplätze?

  • Die CDU/CSU behauptet, das Verbot von Verbrennungsmotoren würde Arbeitsplätze gefährden.
  • Experten meinen aber, dass langfristig mehr Arbeitsplätze erhalten bleiben, wenn Deutschland auf Elektroautos setzt.
  • Die deutsche Automobilindustrie läuft sonst Gefahr, technologisch hinter anderen Ländern zurückzufallen, was die Konkurrenzfähigkeit schadet.

Wer ist bei der DUH für Presseanfragen zuständig?

  • Matthias Walter (Mitglied der Bundesgeschäftsführung) – Telefon: 0151 26749133, E-Mail: walter@duh.de.
  • DUH-Newsroom – Telefon: 030 2400867-20, E-Mail: presse@duh.de.

Wo kann ich weitere Informationen finden?

  • Auf der Website der DUH: www.duh.de
  • Auf deren Social-Media-Kanälen wie Twitter, Facebook, Instagram, LinkedIn und TikTok.

Dieser Beitrag stammt von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und wurde durch news aktuell verbreitet.

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