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DUH: LNG-Terminal Brunsbüttel gefährdet Klimaziele

Am 1. Juli 2024 kündigte die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) rechtliche Schritte gegen das geplante landseitige LNG-Terminal in Brunsbüttel an, das mindestens bis Ende 2043 fossiles Flüssigerdgas importieren soll. Laut DUH steht dieses Großprojekt im direkten Widerspruch zu den Klimazielen und verfassungsrechtlichen Vorgaben zum Klimaschutz, da es die Abhängigkeit von fossilen Energien zementiert. Die Organisation fordert stattdessen den Ausbau erneuerbarer Energien und betont massive Sicherheits- und Umweltrisiken, darunter die Nähe zu atomaren Anlagen und Chemieparks. Die DUH appelliert an die zuständigen Behörden, die Genehmigung des Terminals abzulehnen und Maßnahmen zur Reduzierung des fossilen Gasverbrauchs zu ergreifen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat rechtliche Schritte gegen das geplante landseitige LNG-Terminal in Brunsbüttel eingeleitet. Diese Festung für fossile Energien, angedacht bis Ende 2043, könnte Deutschland auf Jahrzehnte hinaus an Flüssigerdgas ketten. Die DUH argumentiert, dass die Genehmigung des Projekts gegen die verfassungsrechtlich vorgeschriebenen Klimaziele verstößt und somit nicht genehmigungsfähig ist.

Das Vorhaben von German LNG Terminal GmbH steht im Zentrum einer hitzigen Debatte. Anstatt wie bisher nur temporäre schwimmende Terminals zu verwenden, soll ein permanent betriebenes Importterminal errichtet werden – ein Schritt zurück auf dem Weg zur Klimaneutralität, kritisiert die DUH. Diese langfristigen Lieferverträge könnten einen fossilen Lock-In verursachen, der Deutschlands Fortschritte im Klimaschutz untergräbt und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zementiert.

„Wir gehen gegen den Antrag der German LNG Terminal GmbH auf Genehmigungserteilung vor, weil es schlicht keinen energiewirtschaftlichen Bedarf für dieses fossile Megaprojekt gibt. Die Versorgungssicherheit war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und Gaslieferungen aus Russland können weiterhin durch andere Bezugsquellen kompensiert werden“, kommentierte Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH. Er betonte zudem die Dringlichkeit konkreter Maßnahmen seitens der Bundesregierung, um den Verbrauch fossiler Gase bis 2030 deutlich zu reduzieren und die Unabhängigkeit von fossilen Energiespendern zu steigern.

Doch nicht nur Klimaschutzargumente sprechen gegen das Projekt. Die Sicherheits- und Umweltbedenken rund um das Terminal sind erheblich. Da das Terminal in unmittelbarer Nähe zu atomaren Anlagen, einem Chemiepark und Wohngebieten geplant ist, bestehen erhebliche Risiken im Falle eines Unfalls oder Extremwetterereignisses. Die Antragsunterlagen der German LNG Terminal GmbH liefern laut der DUH keine ausreichenden Nachweise über effektive Evakuierungspläne oder den Schutz vor potenziellen Katastrophen wie Starkregen und Überschwemmungen.

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In ihrer Einwendung fordert die DUH das zuständige Landesamt für Umwelt in Schleswig-Holstein auf, die Genehmigung zu verwehren und stattdessen erneuerbare Energien stärker zu fördern. Das Projekt, so argumentieren Gegner, ist nicht nur unnötig, sondern auch eine Bedrohung für die umliegende Bevölkerung und die Natur.

„Im Gegensatz zu den bisherigen schwimmenden Terminals handelt es sich hierbei nicht um ein temporäres Importterminal, sondern um ein bis Ende 2043 angelegtes fossiles Großprojekt“, erklärt Müller-Kraenner weiter. „Die Bundesregierung muss jetzt konkrete Schritte ergreifen, um den fossilen Gasverbrauch bis 2030 deutlich zu senken und Deutschland unabhängiger von fossiler Energie zu machen.“

Trotz der hartnäckigen Auseinandersetzungen wird klar: Die Zukunft der deutschen Energieversorgung hängt am seidenen Faden. Der Ausgang dieser Kontroverse könnte als wichtiger Präzedenzfall dienen und zeigen, ob Deutschland bereit ist, seine Klimaziele entschlossen zu verfolgen oder ob alte Energiegewohnheiten weiterhin fest verankert bleiben.

Für weitere Informationen steht Sascha Müller-Kraenner von der Deutschen Umwelthilfe zur Verfügung. Kontaktinformationen finden sich auf deren Webseite sowie in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und LinkedIn.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Fossiles Megaprojekt unnötig und mit Klimaschutz-Vorgaben unvereinbar: Deutsche …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Personen:

    • Sascha Müller-Kraenner
  • Organisationen:

    • Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)
  • Unternehmen:

    • German LNG Terminal GmbH
  • Institutionen:
    • ein zuständiges Landesamt für Umwelt in Schleswig-Holstein
    • Bundesregierung
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Weitere Elemente aus dem Beitrag enthalten spezifische Webseiten und Social Media Verlinkungen der Deutschen Umwelthilfe e.V. sowie ebenfalls personenbezogene und Unternehmens-Antragsunterlagen betreffende Informationen.

Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in einfacher Sprache und mit Aufzählungen formuliert:

Datum: 01.07.2024 – 10:30 Uhr

Verfasser: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Thema: LNG-Terminal in Brunsbüttel

Ort: Berlin

Worum geht es?
– Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den Bau eines neuen LNG-Terminals in Brunsbüttel.
– LNG steht für Flüssigerdgas, das importiert werden soll.

Was sind die Hauptkritikpunkte der DUH?
1. Das Terminal soll mindestens bis 2043 fossiles Flüssigerdgas importieren.
2. Das Projekt ist nicht notwendig für die Energieversorgung von Deutschland.
3. Es verlängert die Abhängigkeit von fossiler Energie.
4. Es widerspricht den Klimaschutzzielen von Deutschland.
5. DUH fordert stattdessen den Ausbau von erneuerbaren Energien.

Welche Schritte hat die DUH unternommen?
– Die DUH hat rechtliche Schritte gegen die Genehmigung des Projekts eingeleitet.
– Sie fordern die Behörden auf, das Terminal nicht zu genehmigen.

Wer sagt das?
– Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH, hat dazu Stellung genommen.

Warum gibt es diese Kritik?
– Laut Müller-Kraenner gibt es keinen Bedarf für das LNG-Terminal.
– Die Versorgungssicherheit war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
– Gaslieferungen können aus anderen Quellen kommen, nicht nur aus Russland.
– Klima- und Sicherheitsrisiken wurden nicht ausreichend untersucht.

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Welche Risiken sieht die DUH?
1. Unzureichender Schutz vor Extremwetter wie Starkregen und Überschwemmungen.
2. Nähe zu atomaren Anlagen und Chemiepark erhöht Unfallrisiken.
3. Keine ausreichenden Pläne für Evakuierung und Brandbekämpfung.
4. Risiko durch benachbartes Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle.

Was fordert die DUH konkret?
– Ablehnung der Genehmigung des Terminals durch die Behörden.
– Mehr Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien.

Kontakt für weitere Informationen:
– Sascha Müller-Kraenner, 0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
– DUH-Newsroom: 030 2400867-20, presse@duh.de

Webseiten und soziale Medien der Deutsche Umwelthilfe:
– www.duh.de
– www.x.com/umwelthilfe
– www.facebook.com/umwelthilfe
– www.instagram.com/umwelthilfe
– www.linkedin.com/company/umwelthilfe
– www.tiktok.com/@umwelthilfe

Der Inhalt stammt von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und wurde über news aktuell verbreitet.

Zusätzliche Fragen und Antworten:

Was bedeutet LNG?
– LNG steht für Liquefied Natural Gas, also Flüssigerdgas.

Warum ist die DUH gegen das Terminal?
– Die DUH glaubt, dass es negative Auswirkungen auf Klima und Sicherheit hat und nicht notwendig ist.

Was sind erneuerbare Energien?
– Erneuerbare Energien kommen aus natürlichen Quellen wie Sonne, Wind und Wasser, die ständig erneuert werden.

Warum ist Klimaschutz wichtig für Deutschland?
– Deutschland hat gesetzliche Ziele, um den Planeten vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen und will klimaneutral werden.

Was können Bürger tun, um Klimaschutz zu unterstützen?
– Energie sparen, erneuerbare Energien nutzen, weniger fossile Brennstoffe verwenden und umweltfreundliche Entscheidungen treffen.

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