DRV: Bürokratieabbau und Innovationen für europäische Agrarpolitik

Berlin (ots) - Eine Woche vor der Europawahl setzt Jörg Migende, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), ein klares Zeichen: "Die genossenschaftliche Agrar- und Ernährungswirtschaft braucht eine europäische Politik, die für faire Wettbewerbsbedingungen sorgt und Innovationen fördert." Unter dem Motto "Jetzt die richtigen Weichen stellen" hat der DRV am 30. Mai sein Forderungspapier veröffentlicht, das neben Bürokratieabbau auch eine einheitliche nationale Umsetzung europäischer Standards und den Einsatz moderner Technologien im Agrarsektor fordert.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Eine Woche vor der richtungsweisenden Europawahl meldet sich Jörg Migende, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), mit eindringlichen Forderungen zu Wort. „Die genossenschaftliche Agrar- und Ernährungswirtschaft braucht eine europäische Politik, die für faire Wettbewerbsbedingungen sorgt und die Unternehmen in ihrem wichtigen Versorgungsauftrag unterstützt“, betont Migende. Sein Appell richtet sich an die künftigen europäischen Entscheidungsträger, die dringend die Bürokratie abbauen und zukunftsgerichtete Agrarpolitik fördern müssen.

Unter dem Titel “Jetzt die richtigen Weichen stellen” präsentiert der DRV sein drängendes Forderungspapier zur bevorstehenden Europawahl am 9. Juni. Die zentrale Botschaft: Weniger Bürokratie und mehr Unterstützung für Innovationen sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Branche. Migende fordert klare Regelungen, die den Lebensrealitäten der Unternehmen entsprechen und dabei helfen, neue Technologien und innovative Ansätze effektiv einzusetzen.

Besonders hervorzuheben ist die Forderung nach einem spürbaren Bürokratieabbau, insbesondere bei Berichts- und Dokumentationspflichten. „Wichtige Nachhaltigkeitsprojekte, wie der Schutz von Menschenrechten in der Lieferkette oder der Schutz der natürlichen Ressourcen dürfen nicht zu neuer Bürokratie führen“, argumentiert Migende. Entscheidende Nachhaltigkeitsziele sollen auf bestehenden Systemen basieren, um Doppelarbeit zu vermeiden. Getreu dem Prinzip „one in, two out“ müsse jede neue Vorschrift zwei alte ersetzen, um effektiv zu sein.

Ein weiteres Schlüsselthema des DRV ist die einheitliche Umsetzung europäischer Standards auf nationaler Ebene. Verschiedene nationale Auslegungen setzen deutsche Unternehmen oft einem unfairen Wettbewerb aus. Migende mahnt: „Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft darf nicht durch unterschiedliche Standards gefährdet werden. EU-Vorgaben müssen ohne zusätzliche Verschärfungen in nationales Recht übertragen werden.“

Lesen Sie auch:  Deutschland übertrifft Klimafinanzierungsziel für Schwellenländer - Signal für den Klimaschutz und verlässlicher Partner

Im Bereich Pflanzenschutz fordert der DRV pragmatische Lösungen statt pauschaler Verbote. Reduktionsziele sollten realistisch und praktisch umsetzbar sein, ohne die Ernährungssicherung zu bedrohen. Migende plädiert für den intensiven Einsatz technischer Innovationen, wie satelliten- und sensorgestützter Präzisionslandwirtschaft, und eine Anpassung des EU-Gentechnikrechts an moderne wissenschaftliche Erkenntnisse, um neue Züchtungsmethoden besser nutzen zu können.

Der Deutsche Raiffeisenverband repräsentiert insgesamt 1.693 Mitgliedsunternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Mit über 114.000 Mitarbeitern und 6.000 Auszubildenden erwirtschaften diese Unternehmen einen Umsatz von beeindruckenden 85,6 Milliarden Euro. Der DRV agiert als politischer Spitzenverband und nimmt eine wichtige Stellung innerhalb der Lebensmittel-Wertschöpfungskette ein.

Durch seine besonnenen, aber klaren Worte will Jörg Migende die zukünftigen politischen Akteure wachrütteln und dazu bewegen, die Rahmenbedingungen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft gezielt zu verbessern. Das vollständige Forderungspapier des DRV kann über den bereitgestellten Link eingesehen werden und gibt Aufschluss über die konkreten Erwartungen und Initiativen des Verbands.

Für weitere Informationen steht Marcus Gernsbeck, Pressesprecher des Deutschen Raiffeisenverbands, am Pariser Platz 3 in Berlin jederzeit zur Verfügung.

Lesen Sie auch:  Studie zeigt: Mehr Angriffe auf Journalist:innen wegen Nähe zum Beruf

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
DRV-Forderungspapier zur Europawahl / Migende: “Bürokratie abbauen, Innovationen …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache und mit zusätzlichen Erklärungen:

– Datum: 30.05.2024 – 15:11 Uhr

– Wer hat den Beitrag geschrieben? Deutscher Raiffeisenverband (DRV)

– Ort: Berlin

Jörg Migende, Chef des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), hat eine Woche vor der Europawahl eine klare Erwartung.

Frage: Was erwartet Jörg Migende?
Er sagt: “Die Agrar- und Ernährungswirtschaft soll faire Wettbewerbsbedingungen haben und von europäischer Politik unterstützt werden.“

Wünsche des DRV für die kommende Wahlperiode:
– Weniger Bürokratie.
– Eine zukunftsorientierte Agrarpolitik.
– Gesetzgebung soll auf die Lebenswirklichkeit der Unternehmen abgestimmt sein.
– Förderung von Innovationen und neuen Technologien.
– Gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle in Europa.

Das Forderungspapier dazu heißt „Jetzt die richtigen Weichen stellen“ und wurde am 30.05.2024 veröffentlicht.

Was bringt der DRV noch an?
– Bürokratie muss abgebaut werden.
– Es müssen weniger Berichts- und Dokumentationspflichten geben.
– Projekte wie Menschenrechtsschutz und Ressourcenschutz sollen keine neue Bürokratie schaffen.
– Bestehende Systeme sollen genutzt werden, wo es geht.
– Doppelte Berichtspflichten sollen erkannt und entfernt werden.
– Innovationen müssen Vorrang vor Regeln haben.
– Das Prinzip “one in, two out” soll angewendet werden. Das heißt: Wenn ein neues Gesetz kommt, müssen zwei alte wegfallen.

Lesen Sie auch:  Aygül Özkan übernimmt 2024 die Führung in der Immobilienbranche!

Was fordert der DRV bei europäischen Standards?
– Einheitliche Umsetzung in Deutschland.
– Standards sollen nicht die Wettbewerbsfähigkeit gefährden.
– EU-Vorgaben sollen ohne zusätzliche Verschärfungen in deutsches Recht übernommen werden.

Auch beim Pflanzenschutz hat der DRV klare Vorstellungen:
– Reduktionsziele sollen praktisch umsetzbar sein und die Ernährungssicherung nicht gefährden.
– Technische Möglichkeiten und Innovationen sollen statt pauschaler Verbote genutzt werden.
– Mehr Förderung für moderne Landwirtschaftstechniken wie satelliten-gestützte Systeme.
– EU-Gentechnikrecht soll der aktuellen Wissenschaft angepasst werden.

Über den DRV:
– Politischer Verband aller Genossenschaften und genossenschaftlich orientierten Unternehmen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft.
– 1.693 Mitgliedsunternehmen mit 114.000 Mitarbeitern und 6.000 Auszubildenden.
– Umsatz von 85,6 Milliarden Euro.
– Landwirte, Gärtner und Winzer sind Mitglieder und Eigentümer der Genossenschaften.
– Registrierter Interessenvertreter im Lobbyregister.

Pressekontakt:
– Marcus Gernsbeck, Pressesprecher
– Kontaktinformationen:
– Adresse: Pariser Platz 3, 10117 Berlin
– Mobil: +49 172 7196856
– E-Mail: presse@drv.raiffeisen.de
– Webseite: www.raiffeisen.de

Dieser Beitrag stammt von: Deutscher Raiffeisenverband, übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

DRV-Forderungspapier zur Europawahl / Migende: "Bürokratie abbauen, Innovationen ...

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

NDR Benefizaktion: Gemeinsam gegen Einsamkeit im Norden

Hamburg (ots) – Einsamkeit durchdringt die Gesellschaft und betrifft alle Altersgruppen. Laut dem Einsamkeitsbarometer des Bundesfamilienministeriums fühlt sich jeder dritte Deutsche zwischen 18 und 53 Jahren oft einsam, und jeder vierte im Alter von 18 bis 69 Jahren empfindet eine tiefe Isolation, so die Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Diese Tatsache hat gravierende Auswirkungen: Einsame Menschen neigen eher dazu, demokratische Werte abzulehnen und autoritären Haltungen zuzustimmen. Der NDR stellt daher den Kampf gegen die Einsamkeit in den Fokus seiner diesjährigen Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" und arbeitet dabei eng mit den norddeutschen Bürgerstiftungen zusammen, um mehr Gemeinschaft und soziales Engagement zu fördern.

Jetzt lesen »

BoB-Award 2023: B2B-Kommunikation prämiert!

Am Abend des 20. Juni 2024 verwandelte sich der Berliner Meistersaal in ein Zentrum für kreative Exzellenz: Der Bundesverband Marketing Clubs e.V. verlieh den renommierten „BoB-Award 2023“ und ehrte damit herausragende B2B-Kommunikationsprojekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit insgesamt 30 Medaillen – 6 Gold, 11 Silber und 13 Bronze – wurden die besten Arbeiten ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr im DACH-Raum veröffentlicht wurden. Die feierliche Preisverleihung bot nicht nur eine Bühne für kreative Höchstleistungen, sondern förderte auch den interdisziplinären Austausch und das Networking innerhalb der Branche.

Jetzt lesen »

DUH kündigt weitere rechtliche Schritte gegen Gasbohrungen an

Am 21. Juni 2024 um 15:04 Uhr verkündete das höchste niederländische Gericht, der Raad van State, eine weitreichende Entscheidung: Die Arbeiten für Gasbohrungen vor Borkum dürfen beginnen. Diese Entscheidung betrifft die ökologisch empfindliche Region des Wattenmeers und sorgt für heftige Kontroversen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und ihre Partner sind entschlossen, juristische Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um das Projekt zu stoppen. Sie fordern von der niedersächsischen Landesregierung, bereits erteilte Genehmigungen zurückzunehmen, und bezeichnen die Bohrungen als Bedrohung für den Meeres- und Klimaschutz sowie für das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer.

Jetzt lesen »

Arbeitgeber-Provokation: Tarifverhandlungen öffentliche Banken eskalieren

In der ersten Tarifverhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und den öffentlichen Banken kam es zu einer erheblichen Spannung. Mit einem Gehaltsangebot von 9,5 Prozent verbunden mit einer ungewöhnlich langen Laufzeit von über dreieinhalb Jahren bis Ende 2027, provozierten die Arbeitgeber eine scharfe Reaktion seitens ver.di. „Eine solche Forderung ist beispiellos in der deutschen Tarifhistorie und bedeutet einen klaren Angriff auf die Reallöhne“, erklärte Jan Duscheck, Verhandlungsführer bei ver.di. Die Gewerkschaft zeigte sich auch enttäuscht über das Fehlen eines sozialen Ausgleichs für niedrige Einkommen und kündigte erste Warnstreiks an, um ihren Forderungen von 12,5 Prozent Gehaltserhöhung Nachdruck zu verleihen.

Jetzt lesen »

Beschleunigte Genehmigungen jetzt auch im Wohnungsbau!

Einleitung:

Die schwarz-grüne Landesregierung Schleswig-Holsteins plant, die Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte wie Straßenbau und Radwege zu beschleunigen. In einer ersten Lesung wurde darüber am Freitag im Landtag debattiert. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), fordert, diesen Schwung auch auf den Wohnungsbau zu übertragen. Insbesondere die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum leidet unter langwierigen staatlichen Verfahren. „Zeit ist Geld – besonders bei steigenden Baupreisen“, betont Breitner und appelliert an die Regierung, die Planungsverfahren auch im Bereich Wohnungsbau zu entschlacken.

Jetzt lesen »

KAIFU-NORDLAND eG gewinnt DW-Zukunftspreis für Innovation

Hamburg. Die Wohnungsbaugenossenschaft KAIFU-NORDLAND eG hat den renommierten DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2024 für ihre beeindruckende Innovationskraft und konsequente Umsetzung von Veränderungen erhalten. Unter dem Motto „Change in Highspeed“ hat die Genossenschaft eine vollständige Umstrukturierung durchgeführt und digitale Werkzeuge erfolgreich implementiert. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Jury ihren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Hamburgs gefragtesten Quartieren. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), gratuliert und hebt den hohen Einsatz und die weitreichenden Erfolge des KAIFU-Teams hervor.

Jetzt lesen »

E-Rezept: Apotheken gewinnen Rechtssicherheit

Berlin (ots) – Die Apotheken in Deutschland können aufatmen: Fehlerhafte oder unvollständige Angaben auf E-Rezepten führen künftig nicht mehr zu Retaxationen durch die Krankenkassen. Diese neue Regelung, auf die sich der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verständigt haben, gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2024 bis zum Jahresende. Die Entscheidung wurde am Freitag nach intensiven Verhandlungen getroffen und soll den Apotheken mehr Rechtssicherheit beim Umgang mit E-Rezepten bieten.

Jetzt lesen »

Bäcker fordern wirksame Nachschärfung des Bürokratiegesetzes

Berlin, 21.06.2024 – Das jüngst von der Ampel-Koalition beschlossene Bürokratieentlastungspaket IV verfehlt laut dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks die dringend benötigte Entlastung für Handwerksbetriebe. „Politik mit angezogener Handbremse“, kommentiert Hauptgeschäftsführer Dr. Friedemann Berg und fordert eine deutliche Nachschärfung im parlamentarischen Verfahren. Trotz kleiner Fortschritte bei Arbeitsverträgen und Allergenkennzeichnung sei das Maßnahmenpaket insgesamt nicht weitreichend genug, um den Mittelstand spürbar zu entlasten. Der Verband warnt vor einer zunehmenden Belastung durch Bürokratie, die den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährde, und fordert ein umgehendes Bürokratie-Moratorium.

Jetzt lesen »

ver.di: Bündnis fordert Schutz der Demokratie und Sozialstaat

Am 21. Juni 2024 haben führende Organisationen ein bedeutsames Positionspapier unter dem Titel „Demokratie schützen – Sozialstaat erhalten“ veröffentlicht. Beteiligt sind ein Bündnis freier Wohlfahrtsverbände, Sozialverbände, die Bürgerbewegung Campact und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Anlass der Veröffentlichung ist die aktuelle Debatte über den Bundeshaushalt 2025. Die Initiatoren rufen mit ihrem gemeinsamen Dokument zur Bewahrung sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Werte auf.

Jetzt lesen »

ZIA fordert: Politische Zusagen müssen endlich umgesetzt werden

Optimismus in der Immobilienbranche – aber politische Taten gefragt

Berlin, 21. Juni 2024 – Die deutsche Immobilienwirtschaft steht nach harten Monaten wieder optimistischer da. Der aktuelle ZIA-IW-Stimmungsindex zeigt einen spürbaren Aufwärtstrend. Doch trotz der aufkeimenden Zuversicht mahnt die neue Präsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Iris Schöberl, dass konkrete politische Maßnahmen dringend nötig sind, um den positiven Trend nicht zu gefährden. Insbesondere die Förderung von Bauprojekten und der Abbau bürokratischer Hürden stehen laut Schöberl an oberster Stelle auf der Wunschliste der Branche. „Die Taten müssen mit den politischen Zusagen Schritt halten, damit der vorsichtige Optimismus nicht im Keim erstickt wird,“ fordert sie entschieden.

Jetzt lesen »

Druckindustrie: Löhne steigen um 7,8 % nach Verhandlungen

Am frühen Morgen des 21. Juni 2024 wurde nach zähen Verhandlungen ein Durchbruch in der Druckindustrie erzielt: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) einigten sich auf eine deutliche Lohnerhöhung von insgesamt 7,8 Prozent für die Beschäftigten. Die Tarifeinigung sieht stufenweise Gehaltssteigerungen bis März 2026 vor und bringt auch für Auszubildende signifikante Verbesserungen. Trotz der positiven Aspekte bemängelt ver.di die lange Laufzeit von 29 Monaten. Mitglieder und Beschäftigte diskutieren nun bis zum 19. Juli über das Ergebnis, das maßgeblich durch den starken Streikeinsatz ermöglicht wurde.

Jetzt lesen »

Hybrid-DRG: Wahlärzte jetzt auch ambulant im Krankenhaus

Gute Nachrichten für Privatpatienten und das Gesundheitswesen: Mit der Einführung der neuen sektorengleichen Vergütung (Hybrid-DRG) können privatversicherte Patienten künftig wahlärztliche Leistungen auch im Rahmen ambulanter Krankenhausaufenthalte in Anspruch nehmen. Dies bestätigten jüngst der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Damit bleibt den Patientinnen und Patienten weiterhin die freie Wahl von Ärzten und Kliniken gewährleistet, während die PKV mit über 2 Milliarden Euro jährlich zur Finanzierung dieser exklusiven medizinischen Leistungen beiträgt. Mehr als 7 Millionen Versicherte profitieren bereits von diesen erweiterten Optionen.

Jetzt lesen »

Strommarktreform für stabile Preise und Investitionen

Berlin, 21. Juni 2024: Reformen statt Rotstift beim Strommarktdesign

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) warnt vor den Folgen des gescheiterten Kaufs des Tennet-Stromnetzes aufgrund finanzieller Engpässe und fordert dringende Reformen im Strommarktdesign und Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). BEE-Präsidentin Simone Peter betont die Notwendigkeit vorausschauender Investitionen in Infrastruktur und zukunftsfähige Technologien, um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Der Verband drängt auf ein Konzept der ‘Plattform Klimaneutrales Stromsystem’ und weist auf die eskalierenden Probleme aktueller Strompreismodelle hin. „Reformen bringen uns weiter als der Rotstift“, so Peter.

Jetzt lesen »

UN nimmt Beschwerde gegen umstrittenes LNG-Gesetz an

Berlin (ots) – Das unabhängige Überwachungskomitee der UN-Aarhus-Konvention hat eine wegweisende Beschwerde der Umweltrechtsorganisation Green Legal Impact Germany (GLI) gegen das LNG-Beschleunigungsgesetz (LNGG) angenommen. Diese Entscheidung eröffnet eine kritische Prüfung des Gesetzes im Hinblick auf internationale Umweltvorschriften. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert nun vehement von der Bundesregierung, das umstrittene Gesetz zurückzunehmen und auf die weitere Einschränkung von Beteiligungsrechten zu verzichten. Marie Bohlmann von GLI betont die Bedeutung dieses Schritts: „Das LNG-Beschleunigungsgesetz darf nicht die Blaupause für die Einschränkung demokratischer Beteiligungsrechte werden.“

Jetzt lesen »

Demokratie schützen: Foto-Termin zum Bundeshaushalt 2025

Berlin, 20. Juni 2024 – Im Vorfeld der anhaltenden Debatten über den Bundeshaushalt für das Jahr 2025 hat ein breites Bündnis aus freien Wohlfahrtsverbänden, Sozialverbänden, Campact und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) angekündigt, ein gemeinsames Positionspapier mit dem Titel „Demokratie schützen – Sozialstaat erhalten“ zu veröffentlichen. Die feierliche Präsentation wird am Freitag, den 21. Juni 2024, um 9 Uhr vor dem Bundeskanzleramt stattfinden. Erwartet werden namhafte Vertreter*innen der beteiligten Organisationen wie Michael Groß, Rüdiger Schuch, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Michaela Engelmeier und Frank Werneke. Das Dokument soll im Anschluss um 11 Uhr durch die Pressestellen der Verbände verteilt werden.

Jetzt lesen »