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Drastischer Einbruch bei Baugenehmigungen – Krise verschärft sich

Inmitten einer sich immer weiter zuspitzenden Krise im Wohnungsbau warnt der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. vor drastischen Rückgängen bei Wohnungsbaugenehmigungen. Im März hat sich das Problem ungebremst fortgesetzt, und die Ziele in der Wohnungspolitik scheinen mehr denn je außer Reichweite zu liegen. Die Lage ist alarmierend: eine Halbierung der genehmigten Wohnungen seit März 2022 sowie ein beispiellos starker Einbruch im Eigenheimbau. Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes legen eine düstere Prognose vor – trotz leicht sinkender Hypothekenzinsen und stagnierender Baukosten bleibt der Sektor unter Druck. Erfahren Sie mehr über diese bedenkliche Entwicklung und die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Umkehrung des Trends, vermittelt durch den Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller am heutigen Tag.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Inmitten der stetig wachsenden Herausforderungen, vor denen Deutschland im Bereich des Wohnungsbaus steht, hat die jüngste Veröffentlichung seitens des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie eine klare Botschaft gesendet: Die Krise bei der Genehmigung neuer Wohneinheiten alarmiert und erfordert dringendes Handeln. Der March verzeichnete einen fortgesetzten dramatischen Rückgang der Wohnungsgenehmigungen, was den Traum von bezahlbarem Wohnraum für viele Deutsche zunehmend unerreichbar macht.

Im März dieses Jahres markierte der Wohnungsbau einen Tiefpunkt; die Zahl der genehmigten Wohnungen halbierte sich im Vergleich zum Vorjahr und fiel auf gerade einmal 18.500 Einheiten. Dies entspricht einem erschreckenden Rückgang um 24,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Noch besorgniserregender ist der Zustand im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser, wo ein Rückgang um 32,1 Prozent zu beklagen ist. Laut Tim-Oliver Müller, dem Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, überschreitet dieser Einbruch sogar das Niveau vom März 2022 um 60 Prozent.

Diese Entwicklung legt offen, wie weit entfernt die Realität von den wohnungspolitischen Zielen Deutschlands liegt. Der Geschosswohnungsbau steht mit einem Rückgang um 22,9 Prozent im März nur geringfügig besser dar. Müller äußert die Befürchtung, dass “das dicke Ende erst noch kommt”, selbst wenn die Fertigstellungszahlen in diesem Jahr nicht so katastrophal ausfallen sollten, wie anfänglich befürchtet wurde. Trotz eines leichten Rückgangs der Hypothekenzinsen seit November 2023 und einer Stagnation der Baukosten bleibe eine kritische Haltung gegenüber den aktuellen Rahmenbedingungen bestehen.

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Ein weiteres Kernproblem sieht Müller in der Flut staatlicher Regulierungen, die Innovationen im Wohnungsbau bremsen, Kostensenkungen verhindern und den Neubau ins Stocken bringen. Er listet kritische Punkte auf: Eine unzureichende Ausweisung von Bauflächen durch die Kommunen, langwierige Planungs- und Genehmigungsprozesse, überzogene Umweltschutzauflagen, mangelnde Digitalisierung und personelle Unterbesetzung in den Bauämtern. Auch sich ständig wandelnde Anforderungen an die Bauqualität und unterschiedliche Landesbauordnungen werden als Hindernisse genannt.

Müller plädiert dafür, das “Vorschriftenwirrwarr” zu durchbrechen, um Kosten senken und effizienteren, industriell geprägten Wohnungsbau ermöglichen zu können. Ziel sei es, bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung ohne permanenten Ruf nach dem Staat realisieren zu können. Doch bis dahin fordert er sowohl Bund als auch Länder dazu auf, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Dieser Aufruf unterstreicht die tiefgreifenden Probleme im deutschen Wohnungsbausektor und wirft gleichzeitig ein Licht auf mögliche Wege aus dieser Krise. Es zeichnet sich eine klare Notwendigkeit ab, aktuelle Strategien zu überdenken und innovative Lösungen zu finden, um bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen. Die Verantwortlichen stehen vor der Herausforderung, regulative Hürden zu minimieren und somit den Weg für eine zukunftsfähige und inklusive Wohnungsbaupolitik zu ebnen.

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Baugenehmigungen: Abwärtsspirale setzt sich fort

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Meldung einfach erklärt

Die Deutsche Bauindustrie hat wichtige Infos gegeben:

– Im März gab es weniger Genehmigungen für neue Wohnungen.
– Die Zahl hat sich seit März 2022 halbiert.
– Nur 18.500 Wohnungen wurden genehmigt, das sind 24,6% weniger als letztes Jahr.
– Bei Eigenheimen (Ein- und Zweifamilienhäuser) ging es noch mehr runter.
– Dort gibt es 32,1% weniger Genehmigungen als letztes Jahr.
– Auch im Geschosswohnungsbau gab es weniger Genehmigungen, um 22,9% weniger.

Tim-Oliver Müller sagt:
– Die Situation wird nicht besser.
– Es könnten weniger Wohnungen gebaut werden als nötig.
– Hypothekenzinsen sind zwar etwas gesunken und die Baukosten steigen nicht weiter, aber das reicht nicht.
– Wir brauchen Programme, damit Leute wieder mehr Wohnungen bauen.

Probleme beim Bauen:
– Zu wenig Bauplätze von Kommunen.
– Das Planen und Genehmigen dauert zu lange.
– Zu strenge Umweltschutzregeln.
– Zu wenig Digitalisierung und Personal in Bauämtern.
– Ständig wechselnde Bauvorschriften.

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Lösungen:
– Wenn wir weniger Regeln hätten, könnten wir schneller und günstiger bauen.
– Der Staat soll helfen, damit es mehr bezahlbaren Wohnraum gibt.

Information vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.:
– Name: Britta Frischemeyer
– Position: Leitung Presse & Kommunikation
– Adresse: Kurfürstenstraße 129, 10785 Berlin
– Telefon: 030 21286-229
– E-Mail: britta.frischemeyer@bauindustrie.de
– Webseite: www.bauindustrie.de

Mögliche Fragen:

Q: Warum sinkt die Anzahl der Baugenehmigungen?
A: Wegen strenger Vorschriften, zu wenig Bauplätzen und langen Genehmigungszeiten.

Q: Was könnte die Lage verbessern?
A: Weniger strenge Regeln und mehr Unterstützung vom Staat, damit mehr und günstiger gebaut werden kann.

Q: Warum ist es wichtig, dass mehr gebaut wird?
A: Damit es genug Wohnungen für alle gibt und die Mieten nicht zu hoch werden.

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Baugenehmigungen: Abwärtsspirale setzt sich fort

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