DPA-Mitarbeiter erhalten 7,5% mehr Gehalt plus Prämien

In einer richtungsweisenden Tarifeinigung erkämpfen die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Journalistenverband (DJV) wesentliche Fortschritte für die Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Vereinbarung, welche am 6. Mai 2024 nach intensiven Verhandlungen getroffen wurde, ebnet den Weg für spürbare Lohnerhöhungen, Inflationsausgleich und markante Vorteile für den journalistischen Nachwuchs. Mit der Anhebung der Tarife um insgesamt 7,5 Prozent bis Ende 2025, der Vergabe einer Inflationsausgleichsprämie und verbesserten Bedingungen für junge Redakteurinnen und Redakteure setzt die Einigung ein starkes Zeichen für die Wertschätzung journalistischer Arbeit in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Im neuesten Kapitel der Tarifverhandlungen innerhalb des deutschen Journalismus haben die Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und deren Tochterunternehmen Grund zum Feiern: Durch die Vermittlung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und des Deutschen Journalistenverbands (DJV) kommt es zu signifikanten Einkommensverbesserungen und einer speziellen Förderung junger Talente in der Branche. Nach intensiven Gesprächen ist es den Parteien gelungen, ein Tarifpaket zu schnüren, das die Einkommen der etwa 800 betroffenen MitarbeiterInnen bis Ende 2025 spürbar erhöht.

Ab November 2024 werden die Tarife um 5 Prozent angehoben, gefolgt von einer weiteren Steigerung um 2,5 Prozent ab April 2025. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie von insgesamt 2.000 Euro, die ab Juli 2024 in mindestens zwei Tranchen ausgezahlt wird. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die realen Einkommensverluste, die durch die aktuelle Inflationssituation entstanden sind, teilweise zu kompensieren.

Darüber hinaus setzt das Tarifergebnis einen signifikanten Fokus auf die Förderung des journalistischen Nachwuchses. Junge Redakteurinnen und Redakteure, deren Volontariat bei der dpa frühestens im Jahr 2018 begann, profitieren von einer verkürzten Aufstiegszeit in der Gehaltsstruktur des Tarifvertrages. Diese Regelung ermöglicht es ihnen, ein Jahr früher als bisher in höhere Gehaltsstufen aufzusteigen – ein klarer Anreiz für talentierte junge JournalistInnen, sich der dpa anzuschließen und sich langfristig für das Unternehmen zu engagieren.

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“Mit dem Tarifergebnis ist ein ausgewogener Kompromiss zwischen nachhaltigen Tarifsteigerungen, schnell wirksamen Zahlungen durch Inflationsausgleichsprämien und dauerhaften Verbesserungen für junge Nachrichten-Redakteurinnen und -Redakteure gelungen,” erklärte ver.di Verhandlungsführer Matthias von Fintel.

Nachdem das Tarifergebnis am Abend des 6. Mai 2024 erreicht wurde, haben die dpa-Gremien dem Ergebnis bereits zugestimmt. Die Tarifgremien der Gewerkschaften beraten noch über die endgültige Zustimmung.

Die Einigung zeigt deutlich, wie durch zielgerichtete Verhandlungen und die gemeinsamen Anstrengungen von Gewerkschaften und Arbeitgeberseite substantielle Verbesserungen für die Beschäftigten erzielt werden können. Es ist ein Beweis dafür, dass auch in wirtschaftlich und politisch herausfordernden Zeiten Fairness und Solidarität im Arbeitsleben durchsetzbar sind. Dieses Ergebnis stärkt nicht nur die Position der Beschäftigten innerhalb des dpa-Netzwerks, sondern sendet auch ein positives Signal an die gesamte Branche. In einer Zeit, in der die Medienlandschaft zahlreichen Veränderungen und Unsicherheiten gegenübersteht, unterstreicht dieses Tarifergebnis die Bedeutung von investierten JournalistInnen und einer fairen Bezahlung als Grundpfeiler qualitativer Berichterstattung.

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Tarifergebnis für Nachrichtenagentur dpa: 7,5 Prozent Tariferhöhung, …

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Meldung einfach erklärt

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Journalistenverband haben mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und deren Tochterunternehmen eine Vereinbarung getroffen. Hier sind die wichtigsten Punkte:

– Die Gehälter der Mitarbeiter steigen bis Ende 2025.
– Ab November 2024 steigen die Gehälter um 5 Prozent.
– Ab April 2025 gibt es noch einmal 2,5 Prozent mehr Gehalt.
– Ab Juli 2024 bekommen die Mitarbeiter eine extra Zahlung (Prämie) wegen der hohen Inflation. Diese Zahlung ist insgesamt 2.000 Euro wert und wird in mindestens zwei Teilen ausgezahlt.
– Junge Redakteurinnen und Redakteure, die ihr Volontariat frühestens 2018 begonnen haben, kommen schneller in eine höhere Gehaltsgruppe. Das bedeutet, sie verdienen früher mehr Geld.

Warum ist das wichtig?
– Weil die Mitarbeiter mehr Geld bekommen. Das hilft ihnen, mit den steigenden Preisen besser klarzukommen.
– Junge Redakteure werden besonders unterstützt, was ihnen einen besseren Start in ihrer Karriere gibt.

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Was passiert als Nächstes?
– Die Vereinbarung wurde schon von der dpa genehmigt.
– Die Gewerkschaften müssen noch zustimmen. Dann gilt die Vereinbarung offiziell.

Wer hat bei den Verhandlungen geholfen?
– Matthias von Fintel war der Verhandlungsführer von ver.di.

Wo bekomme ich mehr Informationen?
– Bei Fragen kannst du Matthias von Fintel anrufen. Seine Telefonnummer ist 0175 4384450.
– Für allgemeine Informationen kann man auch die Pressestelle von ver.di kontaktieren.

Adresse und Kontakt der ver.di-Pressestelle:
– Daniela Milutin, ver.di-Bundesvorstand, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
– Telefon: 030/6956-1011 oder -1012
– E-Mail: pressestelle@verdi.de
– Webseite: www.verdi.de/presse

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