– Hybrid-Generalversammlung der ILS-E in Bad Nenndorf am letzten Juniwochenende organisiert von DLRG.
– Dr. Dirk Bissinger zum neuen ILS-E-Präsidenten gewählt, will KI-Drohnenintegration für weniger Ertrinkungen.
– Dr. Christoph Freudenhammer zum Generalsekretär der ILS-E gewählt, folgt auf Detlev Mohrs Amtszeit.
Generalversammlung der ILS-E: Neue Führung und Impulse für die Wasserrettung
Am letzten Juniwochenende versammelten sich Delegierte aus 39 Ländern in Bad Nenndorf zur Generalversammlung der International Lifesaving Federation of Europe (ILS-E). Der deutsche Ausrichter, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), ermöglichte dabei eine hybride Tagung mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowohl vor Ort als auch digital zugeschaltet. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Wahl eines neuen Führungsteams, das die Wasserrettung in Europa mit frischen Ideen und Strategien voranbringen soll.
Der neu gewählte Präsident, Dr. Dirk Bissinger, der zuvor als Vizepräsident der DLRG aktiv war, betonte die Bedeutung von Fortschritt in diesem Bereich: „Neue Impulse und innovative Ansätze helfen uns dabei, unserem Ziel ein Stück näher zu kommen, die Ertrinkungszahlen europa-, aber auch weltweit, zu senken.“
Folgende zentrale Entscheidungen fielen auf der Generalversammlung:
- Dirk Bissinger wurde zum neuen Präsidenten der ILS-E gewählt.
- Der langjährige Präsident Dr. Detlev Mohr, der das Amt seit 2012 innehatte, bleibt als Ehrenmitglied und Berater im Verband aktiv.
- Dr. Christoph Freudenhammer wurde zum Generalsekretär ernannt.
- Außerdem wurden neue Vizepräsidentinnen und -präsidenten sowie die Vorsitzenden der vier Kommissionen bestimmt. Diese Kommissionen widmen sich den Bereichen Ertrinkungsprävention, Rettung, Sport sowie Management & Administration.
- Für den Rettungssport steht eine grenzüberschreitende Neuorganisation der Europameisterschaften auf dem Plan, die sich an der Fußball-EM 2008 orientieren soll.
- Parallel dazu finden bis zum 5. Juli die Junioren-Europameisterschaften im Rettungsschwimmen in Riesa und Mücheln statt.
Diese Weichenstellungen sollen die Zusammenarbeit und Innovationskraft im europäischen Wasserrettungswesen stärken und nachhaltig zur Sicherheit im und am Wasser beitragen.
Wasserrettung im Wandel: Chancen und Herausforderungen für Europa
Die Wasserrettung in Europa steht vor neuen Herausforderungen, die durch gesellschaftliche und klimatische Veränderungen entstehen. Der steigende Freizeit- und Profisport am Wasser, zunehmende Migration sowie die Auswirkungen des Klimawandels führen dazu, dass die Einsätze an den Gewässern zunehmen und das Risiko von Unfällen wächst. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, rücken internationale Zusammenarbeit und technologische Innovationen immer stärker in den Fokus.
Moderne Hilfsmittel wie Drohnen und Künstliche Intelligenz eröffnen neue Möglichkeiten, um Rettungseinsätze effektiver zu koordinieren und Gefahren frühzeitig zu erkennen. So können Drohnen zur schnellen Lageerkundung und bei der Suche nach vermissten Personen eingesetzt werden, während KI-gestützte Systeme Strömungs- und Wetterdaten analysieren, um Ertrinkungsunfälle zu verhindern. Die standardisierte Ausbildung und einheitliche Einsatzprotokolle in den Mitgliedsländern schaffen eine gemeinsame Grundlage für reibungslose Abläufe im Ernstfall.
Die internationale Vernetzung, zum Beispiel in Organisationen wie der ILS-E, fördert den Wissensaustausch und die Entwicklung von Best Practices. Auch grenzüberschreitende Rettungswettkämpfe dienen als wichtige Trainingsplattform, die Kondition und Teamarbeit stärken. Darüber hinaus wird die Stärkung ehrenamtlicher Strukturen durch digitale Schulungsangebote vorangetrieben, um die Einsatzfähigkeit der Rettungskräfte weiter auszubauen.
All diese Maßnahmen zusammen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit von Badegästen, Wassersportlern und den eingesetzten Rettungskräften. Die Kombination aus technischem Fortschritt und internationaler Kooperation macht die Wasserrettung fit für die Herausforderungen der Zukunft.
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DLRG führt europäischen Wasserrettungsverband | Presseportal
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19 Antworten
Gut dass neue Leute gewählt wurden. Immer frischer Wind ist nötig. Ertrinken ist ein großes Problem und es muss mehr getan werden.
Die Idee, Wettkämpfe auf verschiedene Länder zu verteilen, ist cool. Mehrere Länder bedeutet mehr Menschen können teilnehmen und sehen.
Warum brauchen wir so viele Organisationen? Kann man nicht einfach eine machen. Mehr Bürokratie bedeutet nur mehr Probleme.
Es ist wichtig viele Organisationen zu haben. Jede hat ihre Spezialität.
Ich stimme zu, aber die Zusammenarbeit ist das wichtige. Weniger Konkurrenz und mehr Zusammenarbeit.
Ich finde es gut das sie neue Technologien einseten wollen. Drohnen sind super hilfreich.
Die können doch Spenden sammeln, dann gehts.
Ja, aber Drohnen kosten viel Geld. Wo kommt das Geld her?
Internationale Zusammenarbeit ist wichtig. Gute sache das mit den Wettbewerb.
Ja, mehr Lände borde mitmachen. Sonst wird langweilig.
Warum war Frank-Walter Steinmeier nicht da? Er ist doch Schirmherr.
600,000 Mitglieder ist echt viel, die retten bestimmt viele Leben. Ich kenne jemand der bei der DLRG ist.
Die neuen Technologien wie Drohnen sind interessant, aber was ist mit AI? Kann sie wirklich helfen? Fraglich.
AI ist die Zukunft. Sie kann viele Daten analysieren und schneller Entscheidungen treffen. Das könnte Leben retten.
Dr. Bissinger hat gute Ziele, hoffe er schafft das!
Ja, viel Arbeit aber er kann das bestimmt machen.
Ich finde es gut das Dr. Bissinger neue Präsident ist. Hoffentlich kann er was wegen die viele Ertrinken tun. Drohnen sind bestimmt hilfreich.
Ja, Drohnen könnten echt Leben retten. Die tech is echt fortgeschritten.
Man muss sehen ob das wirklich funktioniert. Hört sich aber gut an.