– Zehnjähriges Jubiläum der gemeinsamen EY-ZIA-Digitalisierungsstudie mit Fokus Data Lifecycle Management
– Online-Pressegespräch zur Studienvorstellung am 9. September 2025, 9–10 Uhr, virtuell
– Digitalisierung soll Immobilienbranche durch effizientere Prozesse und datenbasierte Entscheidungen stärken
Zehn Jahre Digitalisierungsstudie: Immobilienwirtschaft im Wandel
Die Digitalisierungsstudie von ZIA und EY jährt sich 2025 zum zehnten Mal und wirft einen Blick darauf, wie sich die Branche in diesem Jahrzehnt grundlegend verändert hat. Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe steht das „Data Lifecycle Management“ – ein Thema, das zeigt, dass trotz aller Fortschritte zahlreiche Herausforderungen in Bezug auf die Daten im Lebenszyklus von Immobilien weiter bestehen. „Auch nach zehn Jahren sind zahlreiche Herausforderungen rund um Daten im Lebenszyklus von Immobilien ungelöst.“
Die Digitalisierung ist längst mehr als nur Technik. Sie ermöglicht laut Studie effizientere Abläufe, schafft mehr Transparenz und fördert datenbasierte Entscheidungen. Gerade angesichts steigender Finanzierungskosten, geopolitischer Unsicherheiten und des Drucks zur Klimaneutralität stellt sich die Frage, wie Unternehmen in der Immobilienwirtschaft widerstandsfähiger und wettbewerbsfähig bleiben können. Dabei ist entscheidend, wer das Potenzial der Daten wirklich ausschöpft und darüber hinaus Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) gezielt nutzt. „Doch wer nutzt das volle Potenzial von Daten und setzt Technologien wie KI gezielt ein?“
Die zentrale Botschaft der Studie ist daher klar: Digitalisierung ist nicht nur ein Schlagwort, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft der Branche. Ihre Auswirkungen werden am Dienstag, dem 9. September 2025, in einem Online-Pressegespräch von 9.00 bis etwa 10.00 Uhr vorgestellt. Die Hauptgeschäftsführerin des ZIA, Aygül Özkan, und Dr. Lars Scheidecker, Partner von EY Parthenon, präsentieren im Online-Format die wichtigsten Ergebnisse und stellen sich den Fragen der Presse.
Das Thema gewinnt an Brisanz, weil es um komplexe Prozesse im gesamten Lebenszyklus von Immobilien geht – von der Planung über Bau und Nutzung bis hin zum Rückbau. Ein gut strukturiertes Datenmanagement ist der Schlüssel, diesen Prozess effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Digitalisierungsstudie zeigt damit nicht nur Hintergründe, sondern liefert auch Impulse für die Branche, wie sie mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen den Weg in eine digitalisierte Zukunft ebnen kann.
Digitalisierung als Schlüsselfaktor für die Zukunft der Immobilienbranche
Die Immobilienwirtschaft befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel, der maßgeblich von der Digitalisierung vorangetrieben wird. Dieser Prozess betrifft nicht nur technologische Neuerungen, sondern verändert die gesamte Branche – von der Planung und Verwaltung bis zum Betrieb und der Nutzung von Gebäuden. Die zentrale Bedeutung der digitalen Transformation liegt darin, dass sie Unternehmen ermöglicht, steigenden Herausforderungen wie höheren Finanzierungskosten, dem Klimaschutzdruck und geopolitischen Unsicherheiten effektiver zu begegnen.
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist das Datenmanagement über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien. Die Branche steht dabei vor der Aufgabe, aus der enormen Datenflut relevante Informationen herauszufiltern und diese als Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Denn wer Daten systematisch erfasst, analysiert und in Entscheidungen einbindet, schafft mehr Transparenz und kann Geschäftsprozesse spürbar effizienter gestalten. Trotz des Fortschritts bestehen noch viele offene Fragen und Barrieren, etwa bei der Datenintegration, der Qualitätssicherung oder dem Datenschutz.
Zudem eröffnet die Digitalisierung den Einsatz moderner Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) und vernetzten Gebäuden, sogenannten Smart Buildings. KI hilft dabei, Muster in großen Datenmengen zu erkennen und Vorhersagen etwa zum Energieverbrauch oder zur Gebäudenutzung zu treffen. Smart Buildings wiederum nutzen diese Technologien, um ihre Systeme automatisch zu steuern, Ressourcen einzusparen und den Komfort für Nutzer zu erhöhen. Dies verändert nicht nur das technische Umfeld, sondern auch die Geschäftsmodelle der Branche grundlegend.
Die Entwicklung in der Immobilienwirtschaft zeigt Parallelen zu anderen Sektoren, etwa zur Automobilindustrie oder zur Energiewirtschaft, wo digitale Innovationen ebenfalls maßgebliche Effizienz- und Nachhaltigkeitsgewinne ermöglichen. Dabei wird deutlich, dass Digitalisierung mehr ist als ein technischer Trend: Sie ist ein strategischer Faktor, der die Wettbewerbsfähigkeit auf dem stark zugleich wachsenden und komplexer werdenden Markt sichert.
Die zentralen Herausforderungen und Trends lassen sich wie folgt skizzieren:
- Integration und Qualität der Daten über verschiedene Systeme und Lebensphasen hinweg
- Datenschutz und Sicherheit als unverzichtbare Voraussetzungen für Vertrauen und regulatorische Compliance
- Durchdringung mit KI-Technologien, um datenbasierte Entscheidungen zu verbessern
- Vernetzung von Gebäuden und Infrastrukturen für mehr Automatisierung und Energieeffizienz
- Fachkräftemangel und Veränderungsprozesse, die Anpassungen in Unternehmensstrukturen erfordern
Diese Entwicklungen zeigen, dass die Immobilienbranche noch am Anfang einer umfassenden digitalen Transformation steht, deren Auswirkungen weit über die technische Modernisierung hinausgehen. In Zukunft werden Unternehmen, die Digitalisierung konsequent nutzen, ihre Prozesse optimieren, flexibler auf Marktanforderungen reagieren und nachhaltiger wirtschaften können. So gewinnt die digitale Transformation eine immer größere gesellschaftliche Bedeutung – denn sie trägt dazu bei, gebaute Räume intelligenter, umweltfreundlicher und lebenswerter zu gestalten.
Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.