Dieselpreis steigt auf April-2024-Niveau: ADAC warnt vor zu hohen Preisen und gibt Spartipps

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.
Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind zuletzt deutlich gestiegen. Laut ADAC kostet Diesel im Schnitt 1,721 Euro je Liter und damit so viel wie zuletzt im April 2024. Der Verband sieht angesichts der geringen Preisdifferenz zu Benzin Spielraum für Nachlässe beim Diesel.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

– Dieselpreise erreichen höchsten Stand seit April 2024 und liegen bei 1,721 Euro pro Liter.
– Super E10 kostet 1,748 Euro und ist so teuer wie seit fast einem Jahr nicht mehr.
– ADAC sieht trotz saisonaler Effekte Spielraum für Preissenkungen bei Dieselkraftstoff.

Kraftstoffpreise steigen – Diesel erreicht Werte wie im April 2024

Die Preise für Benzin und Diesel sind in Deutschland spürbar angestiegen. Der Dieselpreis ist um 2,3 Cent teurer als vor Wochenfrist und liegt nun durchschnittlich bei 1,721 Euro je Liter.

Im Vergleich dazu verteuerte sich Super E10 um 1,2 Cent und kostet im bundesweiten Mittel 1,748 Euro je Liter. Diesel kostete seit Mitte April 2024 nicht mehr so viel wie zurzeit.

Auch die Rohölnotierungen sind weitgehend stabil geblieben. Für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent müssen zurzeit rund 67 US-Dollar bezahlt werden, etwa ein Dollar weniger als vor einer Woche. Dennoch hat der US-Dollar gegenüber dem Euro wieder an Stärke gewonnen, was sich auf die Kraftstoffpreise auswirkt.

Aus Sicht des ADAC ist der Benzinpreis noch auf einem vertretbaren Niveau. Der Dieselpreis hingegen ist deutlich erhöht, obwohl eine Differenz von nur 2,7 Cent zum Super E10 besteht. Angesichts dieser geringen Differenz besteht weiterhin Luft für Preisnachlässe bei Diesel – trotz saisonaler Effekte wie der Heizölnachfrage.*

Warum die Kraftstoffpreise steigen: Steuern, CO₂ und Rohöl im Blick

Die Preise an der Tankstelle hängen von mehreren Faktoren ab, die sich gegenseitig verstärken. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist vor allem interessant, wie sich Steuern, der CO₂-Preis sowie Rohölnotierungen auf den Literpreis auswirken. Diese Abgaben machen einen erheblichen Anteil des Endpreises aus und steigen kontinuierlich.*

Zusätzlich wurde der CO₂-Preis in den letzten Jahren deutlich angehoben. Diese Entwicklung bewirkt eine Erhöhung im Literpreis, die direkt an den Verbraucher weitergegeben wird.*

Die Gesamtsteuerbelastung für Kraftstoffe umfasst Energiesteuer, CO₂-Preis und weitere Abgaben. Damit steigt der Endpreis deutlich, auch wenn Schwankungen bei Rohölnotierungen den Preis beeinflussen. Derzeit liegt der Brent-Preis bei etwa 67 US-Dollar pro Barrel, was im Vergleich zu früheren Jahren relativ stabil ist.*

Rohölpreise haben einen indirekten Einfluss auf Kraftstoffpreise, da sie die Grundlage für Raffinerien und damit für die Herstellung der Treibstoffe bilden.*

Das Zusammenspiel dieser Faktoren führt dazu, dass an der Zapfsäule der Preis für Benzin und Diesel in den letzten Monaten spürbar angestiegen ist.*

Verbraucherinnen können bei Tankstopps auf kleine Preisunterschiede achten. Laut ADAC ist es ratsam, abends zu tanken, da die Kraftstoffpreise im Schnitt um 13 Cent je Liter niedriger sind als morgens. Die praktische Unterstützung bietet die ADAC Drive-App, mit der die aktuell günstigsten Tankstellen in der Nähe gefunden werden können.*

Insgesamt stellen Steuern und Umweltpreise die wichtigsten preisbildenden Komponenten an der Tankstelle dar, die sich in der Summe deutlich auf die Kraftstoffkosten auswirken. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das, dass die Preise auch in Zukunft von politischen Entscheidungen und Rohstoffpreisentwicklungen beeinflusst werden.

Aktuelle Kraftstoffpreise in Deutschland: Diesel und Benzin auf Rekordniveau

Die Kraftstoffpreise in Deutschland zeigen, dass die Kosten für Diesel deutlich steigen und zuletzt auf einem Niveau angekommen sind, das zuletzt im April 2024 erreicht wurde. Nach der aktuellen Analyse des ADAC sind die Dieselpreise in den vergangenen Wochen erheblich nach oben gegangen.

Am 27. Januar 2026 kostete ein Liter Diesel durchschnittlich 169,8 Eurocent in Deutschland*.

Nur wenige Tage später stiegen die Preise weiter: Am 1. Februar 2026 lag der Tagesdurchschnittspreis für Diesel bei 1,722 Euro pro Liter (einschließlich aller gesetzlichen Abgaben)*.

Der Anstieg entspricht einem deutlichen Marktniveau, das seit Mitte April 2024 nicht mehr erreicht wurde.

Bitte beachten Sie, dass in diesem Kapitel ausschließlich die oben genannten Daten und Zeitpunkte berücksichtigt werden. Eine mögliche Tabelle könnte die Entwicklung des durchschnittlichen Dieselpreises im Zeitraum Ende Januar bis Anfang Februar 2026 übersichtlich darstellen, mit den Spalten: Datum, Preis (inklusive Einheit), Quelle/Stand.

Diese jüngsten Zahlen untermauern die aktuelle Preisentwicklung und geben Verbrauchern sowie Interessierten eine klare Orientierung. Für detaillierte und tagesaktuelle Informationen empfiehlt das Verbandsbüro, die Preisentwicklungen regelmäßig unter den angegebenen Quellen zu prüfen.

Steigende Kraftstoffpreise: Was Verbraucher jetzt tun können

Die aktuellen Entwicklungen am Kraftstoffmarkt beeinflussen den Alltag vieler Autofahrerinnen und Autofahrer deutlich. Mit durchschnittlich 1,72 Euro je Liter Diesel* und 1,748 Euro für Super E10 (Stand: 2026)* steigen die Preise auf ein Niveau, das zuletzt im April 2024 erreicht wurde. Der ADAC warnt, dass diese Kosten vor allem den Alltag, das Pendeln und das Gewerbe belasten. Für Verbraucher bedeutet das, dass sie ihre Mobilitätskosten künftig genauer im Blick behalten sollten.

Neben den langfristigen Preisentwicklungen gibt es auch kurzfristige Möglichkeiten, beim Tanken Geld zu sparen. Der ADAC empfiehlt, abends zu tanken, weil die Kraftstoffpreise dann im Schnitt rund 13 Cent je Liter günstiger sind. Diese Preisunterschiede entstehen durch saisonale Schwankungen und unterschiedliche Nachfragezeiten. Die praktische Nutzung der Smartphone-App „ADAC Drive“ ermöglicht es, die aktuellen Preise an über 14.000 Tankstellen in Deutschland zu vergleichen. So lässt sich gezielt der günstigste Zeitpunkt und Ort zum Tanken finden, was bei regelmäßigem Verbrauch erhebliche Kosten senken kann.

Kurzfristige Spartricks für den Alltag

Bei andauernden Preissteigerungen ist es sinnvoll, den Kraftstoffverbrauch aktiv zu reduzieren. Hier einige praktische Hinweise:

  • Tankzeiten beachten: Abends ist es in der Regel günstiger zu tanken, weil die Preise dann um etwa 13 Cent je Liter sinken.
  • Fahrgemeinschaften bilden: Durch geteiles Fahren lassen sich die Kosten erheblich senken und die Umwelt wird weniger belastet.
  • Alternative Mobilität nutzen: Wo möglich, kann der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad oder E-Bike eine nachhaltige und kostensparende Alternative sein.
  • Preise vergleichen: Apps und Webseiten helfen, die günstigsten Tankstellen in der Nähe zu finden.
  • Fahrweise anpassen: Sanftes Beschleunigen und vorausschauendes Fahren reduzieren den Kraftstoffverbrauch deutlich, was bei höherem Kraftstoffpreis besonders praktisch ist.

Gesellschaftliche Folgen und weitere Überlegungen

Die steigenden Kraftstoffpreise haben auch gesellschaftliche Wirkungen. Sie treffen nicht nur private Haushalte, sondern belasten auch den Güterverkehr und die Wirtschaft insgesamt. Die Steuerlast auf Kraftstoffe ist laut aktuellen Zahlen (Stand 2026)* erheblich: Die Gesamtsteuerbelastung beträgt für Benzin rund 73 Cent pro Liter und für Diesel etwa 55 Cent pro Liter*.

Langfristig führen diese Kostensteigerungen zu einer verstärkten Nachfrage nach alternativen Antrieben und Mobilitätskonzepten. Die Diskussion um nachhaltige und effizientere Verkehrsweisen gewinnt an Bedeutung, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Vonseiten der Verbraucher lässt sich festhalten, dass kurzfristige Maßnahmen – wie gezielt tanken, Fahrverhalten optimieren und Alternativen nutzen – helfen können, die Mobilitätskosten zu senken. Gleichzeitig drängen gesellschaftliche Strategien auf langfristige Lösungen, um die Kostenbelastung durch die Steuerstruktur und Rohstoffpreise gelenkt zu steuern.

Wann der CO₂-Preis den Tankpreis nachhaltig beeinflusst – ein Vergleich der Perspektiven

Kurzfristig erscheinen Preisänderungen an der Tankstelle nur moderat. Laut aktueller ADAC-Auswertung beträgt der durchschnittliche Kraftstoffpreis in Deutschland im Februar 2026 für Super E10 1,748 Euro je Liter, während Diesel bei 1,721 Euro liegt. Die Dieselpreise sind damit auf einem Niveau, das zuletzt im April 2024 erreicht wurde, was den Einfluss kurzfristiger Marktschwankungen widerspiegelt. Der ADAC hebt hervor, dass die Differenz zwischen Diesel und Super E10 nur noch 2,7 Cent beträgt, wobei der Dieselpreis im Vergleich zu der geringen Differenz Raum für Preissenkungen bietet, trotz saisonaler Effekte wie der Heizöl-Nachfrage*.

Auf der anderen Seite wirkt die gesetzliche und steuerliche Gestaltung des Kraftstoffmarktes langfristig. Der hohe Anteil an Steuern und die geplante CO₂-Bepreisung strukturieren die Preise deutlich*. Dieser Mechanismus trägt dazu bei, den Verbrauch zu reduzieren und nachhaltigere Alternativen zu fördern. Laut Analyse verschiedener Forschungsstellen wird der CO₂-Preis ab 2026 erhebliche Preiswirkungen in der Höhe von einigen Cent pro Liter auslösen, was die langfristige Preisentwicklung maßgeblich prägen dürfte*.

Während der ADAC die kurzfristigen Preismöglichkeiten betont und empfiehlt, abends zu tanken, um von um etwa 13 Cent niedrigeren Preisen zu profitieren, zielt die Klimapolitik auf eine strukturelle Veränderung der Kraftstoffkosten ab. Hierbei spielen Steuerelemente und die Bepreisung von CO₂ eine zentrale Rolle. Sie sollen den Preis für fossile Kraftstoffe steigen lassen und Verbraucher zu umweltfreundlicheren Alternativen bewegen.

Die Diskrepanz zwischen kurzfristiger Marktpreisgestaltung und den langfristigen steuer- und klimapolitischen Maßnahmen zeigt, dass beide Perspektiven für unterschiedliche Zukunftsszenarien des Kraftstoffpreises sprechen. Während die ADAC-Position unterstreicht, dass kurzfristig noch Spielraum für Preisnachlässe besteht, bleibt die steuerliche Bepreisung der Kernfaktor für eine nachhaltige und langfristig höhere Preisgestaltung auf dem Tankstellenmarkt.

Dieser Beitrag enthält Informationen und Zitate, die auf einer Pressemitteilung des ADAC e.V. basieren.

Weiterführende Quellen:

8 Antworten

  1. ‚Steuern und CO₂-Preise‘ – ja, das verstehe ich! Aber wie viel mehr müssen wir zahlen? Ich wünsche mir klarere Informationen über die Preisbildung an den Tankstellen.

  2. Es ist frustrierend zu sehen, wie die Preise immer wieder steigen! Ich frage mich, ob die Regierung genug tut, um diese Belastung für Autofahrer zu verringern. Wo bleibt der Druck auf Veränderungen?

    1. Das stimmt! Es wäre gut zu wissen, welche Maßnahmen ergriffen werden können oder sollten, um den Verbrauchern zu helfen. Gibt es aktuelle Vorschläge aus der Politik?

  3. Ich mache mir Sorgen über die Auswirkungen der hohen Kraftstoffpreise auf den Alltag. Besonders Pendler leiden darunter. Gibt es Ideen oder Initiativen zur Unterstützung dieser Menschen in der Politik?

  4. Die Idee, abends zu tanken, ist wirklich interessant! Ich habe das noch nie bedacht. Glaubt ihr, dass das einen signifikanten Unterschied macht? Vielleicht sollten wir mehr darüber erfahren.

    1. Ja, ich denke schon! Kleinere Unterschiede können sich schnell summieren. Vielleicht könnten wir auch eine Gruppe bilden, um gemeinsam Tipps auszutauschen?

  5. Die aktuellen Dieselpreise sind wirklich besorgniserregend. Es ist schwer zu verstehen, warum sie so hoch sind, besonders wenn die Rohölpreise stabil bleiben. Gibt es nicht auch Alternativen? Vielleicht mehr E-Autos fördern?

    1. Ich finde das auch schwierig zu begreifen. Die Preise steigen ständig, und die Steuern machen es nicht besser. Haben wir als Verbraucher keine Möglichkeit, diese Preiserhöhungen zu beeinflussen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge