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Die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung muss endlich gesichert werden – Sorge bei zukünftigen Psychotherapeut*innen

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Berlin (29. September 2023) – Die Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV) begrüßt den Beschluss des Bundesrats zur Finanzierung der Weiterbildung und hofft auf eine baldige Umsetzung durch die Bundesregierung. Gebhard Hentschel, Bundesvorsitzender der DPtV, bedankt sich bei Niedersachsen für die Initiative und betont die Bedeutung der finanziellen Absicherung der psychotherapeutischen Weiterbildung.

Sicherstellung der Weiterbildung von großer Bedeutung

Die Unsicherheit bezüglich der Weiterbildung stellt eine Bedrohung für die psychotherapeutische Versorgung dar, so Hentschel. Viele zukünftige Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind verunsichert, ob ihre Weiterbildung finanziell abgesichert ist. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat die Bundesregierung auf, die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung zu regeln. Die Schaffung ausreichender Weiterbildungsplätze sei Voraussetzung für die Umsetzung der Psychotherapeutenausbildungsreform.

Praxisinhaber*innen brauchen finanzielle Unterstützung

Die DPtV hat berechnet, dass die Einnahmen durch die Arbeit einer Psychotherapeutin bzw. eines Psychotherapeuten in Weiterbildung nicht ausreichen, um die Kosten der Weiterbildung zu decken. Praxisinhaber*innen bräuchten etwa 2700 Euro monatlich, um eine*n Psychotherapeut*in in Weiterbildung finanzieren zu können. Aufgrund der unzureichend geregelten finanziellen Situation zögern potenzielle Weiterbildungsstätten daher mit der Umsetzung der Weiterbildung. Barbara Lubisch, stellvertretende Bundesvorsitzende der DPtV, fordert das Bundesgesundheitsministerium auf, den Beschluss spätestens mit dem ersten Versorgungsgesetz umzusetzen.

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Appell an den Bund zur schnellen Handlung

Dr. Andrea Benecke, Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), unterstützt den Beschluss der Bundesländer und ruft den Bund dazu auf, endlich zu handeln. Bereits Anfang Juli 2023 wurde mit einer Bundestagspetition auf den dringenden Handlungsbedarf hingewiesen. Felix Kiunke, ein Psychologiestudent, verdeutlichte die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung zur Finanzierung der Weiterbildung, um den Nachwuchs in der psychotherapeutischen Branche nicht zu gefährden. Ohne ausreichende Finanzierung werde es nicht genug Weiterbildungsstellen für Psychotherapeut*innen geben. Der Abschluss einer Weiterbildung zur Fachpsychotherapeut*in sei jedoch Voraussetzung für die Niederlassung in einer ambulanten Praxis und die Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die DPtV weist darauf hin, dass sie bei Fragen gerne zur Verfügung steht und gibt die Kontaktinformationen des Pressesprechers und Leiters der Kommunikation, Hans Strömsdörfer, an.

Pressekontakt/Interview-Anfragen:
Hans Strömsdörfer
Pressesprecher / Leiter Kommunikation
DPtV Deutsche PsychotherapeutenVereinigung
Am Karlsbad 15
10785 Berlin
Tel. 030 235 009-27
Fax 030 235009-44
Mobil 0157 73744828
presse@dptv.de
www.dptv.de

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10 Responses

  1. Ich finde, Psychotherapeuten sollten ihre Weiterbildung selbst finanzieren. Das stärkt ihre Verantwortung.

  2. Ich finde, Psychotherapie sollte überhaupt nicht finanziert werden. Jeder sollte für seine eigene psychische Gesundheit verantwortlich sein.

  3. Ich denke, Psychotherapeuten sollten ihre Weiterbildung selbst finanzieren. Warum sollte die Gesellschaft das übernehmen?

    1. Ich denke, deine Ansicht ist kurzsichtig und egoistisch. Psychotherapeuten leisten einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit der Gesellschaft. Es ist nur fair, dass die Gesellschaft ihren Teil zur Weiterbildung beiträgt, um qualifizierte Therapeuten zu gewährleisten.

    1. Sorry, aber das ist Quatsch. Psychotherapeuten haben eine wichtige Aufgabe, Menschen zu helfen, ihre psychischen Probleme zu bewältigen. Ihre Weiterbildung sollte unterstützt werden, damit sie die bestmögliche Behandlung bieten können. Es geht hier nicht um andere Berufe, sondern um das Wohl der Patienten.

  4. Ich denke, Psychotherapeuten sollten ihre Weiterbildungskosten selbst tragen. Warum sollten andere dafür aufkommen?

    1. Das ist eine kurzsichtige Sichtweise. Psychotherapeuten leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und sollten angemessen unterstützt werden. Die Weiterbildungskosten zu tragen ist eine Investition in qualifizierte Therapeuten und letztendlich von Vorteil für die Gesellschaft.

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