Die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung muss endlich gesichert werden – Sorge bei zukünftigen Psychotherapeut*innen

Roter Hintergrund mit Weltkarte, weißer Text: Die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung muss endlich gesichert werden – Sorge bei zukünftigen Psychotherapeut*innen.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

Berlin (29. September 2023) – Die Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV) begrüßt den Beschluss des Bundesrats zur Finanzierung der Weiterbildung und hofft auf eine baldige Umsetzung durch die Bundesregierung. Gebhard Hentschel, Bundesvorsitzender der DPtV, bedankt sich bei Niedersachsen für die Initiative und betont die Bedeutung der finanziellen Absicherung der psychotherapeutischen Weiterbildung.

Sicherstellung der Weiterbildung von großer Bedeutung

Die Unsicherheit bezüglich der Weiterbildung stellt eine Bedrohung für die psychotherapeutische Versorgung dar, so Hentschel. Viele zukünftige Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind verunsichert, ob ihre Weiterbildung finanziell abgesichert ist. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat die Bundesregierung auf, die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung zu regeln. Die Schaffung ausreichender Weiterbildungsplätze sei Voraussetzung für die Umsetzung der Psychotherapeutenausbildungsreform.

Praxisinhaber*innen brauchen finanzielle Unterstützung

Die DPtV hat berechnet, dass die Einnahmen durch die Arbeit einer Psychotherapeutin bzw. eines Psychotherapeuten in Weiterbildung nicht ausreichen, um die Kosten der Weiterbildung zu decken. Praxisinhaber*innen bräuchten etwa 2700 Euro monatlich, um eine*n Psychotherapeut*in in Weiterbildung finanzieren zu können. Aufgrund der unzureichend geregelten finanziellen Situation zögern potenzielle Weiterbildungsstätten daher mit der Umsetzung der Weiterbildung. Barbara Lubisch, stellvertretende Bundesvorsitzende der DPtV, fordert das Bundesgesundheitsministerium auf, den Beschluss spätestens mit dem ersten Versorgungsgesetz umzusetzen.

Appell an den Bund zur schnellen Handlung

Dr. Andrea Benecke, Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), unterstützt den Beschluss der Bundesländer und ruft den Bund dazu auf, endlich zu handeln. Bereits Anfang Juli 2023 wurde mit einer Bundestagspetition auf den dringenden Handlungsbedarf hingewiesen. Felix Kiunke, ein Psychologiestudent, verdeutlichte die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung zur Finanzierung der Weiterbildung, um den Nachwuchs in der psychotherapeutischen Branche nicht zu gefährden. Ohne ausreichende Finanzierung werde es nicht genug Weiterbildungsstellen für Psychotherapeut*innen geben. Der Abschluss einer Weiterbildung zur Fachpsychotherapeut*in sei jedoch Voraussetzung für die Niederlassung in einer ambulanten Praxis und die Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenversicherung .

Die DPtV weist darauf hin, dass sie bei Fragen gerne zur Verfügung steht und gibt die Kontaktinformationen des Pressesprechers und Leiters der Kommunikation, Hans Strömsdörfer, an.

Pressekontakt/Interview-Anfragen:
Hans Strömsdörfer
Pressesprecher / Leiter Kommunikation
DPtV Deutsche PsychotherapeutenVereinigung
Am Karlsbad 15
10785 Berlin
Tel. 030 235 009-27
Fax 030 235009-44
Mobil 0157 73744828
presse@dptv.de
www.dptv.de

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Zukünftige Psychotherapeut*innen besorgt über Weiterbildung
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

NACHRICHTEN ZUM THEMA
Weitere aktuelle Themen aus anderen Kategorien

10 Kommentare

  1. Ich finde, Psychotherapeuten sollten ihre Weiterbildung selbst finanzieren. Das stärkt ihre Verantwortung.

  2. Ich finde, Psychotherapie sollte überhaupt nicht finanziert werden. Jeder sollte für seine eigene psychische Gesundheit verantwortlich sein.

  3. Ich denke, Psychotherapeuten sollten ihre Weiterbildung selbst finanzieren. Warum sollte die Gesellschaft das übernehmen?

    1. Ich denke, deine Ansicht ist kurzsichtig und egoistisch. Psychotherapeuten leisten einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit der Gesellschaft. Es ist nur fair, dass die Gesellschaft ihren Teil zur Weiterbildung beiträgt, um qualifizierte Therapeuten zu gewährleisten.

    1. Sorry, aber das ist Quatsch. Psychotherapeuten haben eine wichtige Aufgabe, Menschen zu helfen, ihre psychischen Probleme zu bewältigen. Ihre Weiterbildung sollte unterstützt werden, damit sie die bestmögliche Behandlung bieten können. Es geht hier nicht um andere Berufe, sondern um das Wohl der Patienten.

  4. Ich denke, Psychotherapeuten sollten ihre Weiterbildungskosten selbst tragen. Warum sollten andere dafür aufkommen?

    1. Das ist eine kurzsichtige Sichtweise. Psychotherapeuten leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und sollten angemessen unterstützt werden. Die Weiterbildungskosten zu tragen ist eine Investition in qualifizierte Therapeuten und letztendlich von Vorteil für die Gesellschaft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge