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DGIHV auf der OTWorld 2024: Expertise in Prothetik und 3D-Druck

Am 27. Mai 2024, auf der OTWorld in Leipzig, stand die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Die Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Hilfsmittelversorgung e.V. (DGIHV) trug als Kooperationspartner mit zwei Workshops und zwei Symposien zum Weltkongress bei und beleuchtete zukunftsweisende Themen wie Prothetik, Kinderorthopädie und Patientenerhebungen. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz modernster Technologien wie 3D-Druck in der Orthopädietechnik sowie die Bedeutung von Registerforschung zur Qualitätssicherung. Renommierte Experten aus aller Welt teilten ihre Erkenntnisse und Best Practices, wodurch die Veranstaltung einen enormen Wissenszuwachs für alle Beteiligten bot.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR).

Mit einer interdisziplinären und internationalen Ausrichtung hat die Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Hilfsmittelversorgung e.V. (DGIHV) auf der OTWorld 2024 in Leipzig eindrucksvolle Akzente gesetzt. Als Kooperationspartner*innen des Weltkongresses präsentierte die DGIHV mit zwei Workshops und zwei Symposien spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Orthopädietechnik – von Prothetik über Kinderorthopädie bis hin zur umfassenden Patientenversorgung.

Die Expertise und das Engagement der Teilnehmerinnen waren beeindruckend. Prof. Dr. Wolfram Mittelmeier, Vorstandsvorsitzender der DGIHV, betonte: „Die von der DGIHV gestalteten Workshops und Symposien haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der Blick auf die individuellen Wahrnehmungen und Situationen der Patientinnen bei der erfolgreichen Prothesenversorgung ist. Ebenso sind Patientenerhebungen und Register für die Qualitätssicherung in der Orthopädietechnik unerlässlich.“

Einen Höhepunkt bildete der Workshop zur Passformkontrolle von Unter- und Oberschenkelprothesen, geleitet von Samuel Wiedmann. Mit praxisnahen Demonstrationen zeigte er, welche Griffe notwendig sind, um die Passform am Prothesenschaft deuten zu können – ein intensiver Prozess, der Orthopädietechnikerinnen oft in intime Bereiche der Patientinnen führt. Diese Nähe ist unerlässlich, um Druckpunkte und Passgenauigkeit zu überprüfen. Johannes Siegel ergänzte den Workshop mit einem Vortrag über die Abnahmekriterien von Prothesen, basierend auf Qualitätsstandards der DGIHV.

Weiterhin sorgte das Symposium zum Thema 3D-Druck in der Kinderorthopädie für Aufsehen. Innovative Anwendungen, wie die „Concept 4D-Orthese“ bei Kindern mit geburtstraumatischer Plexus-Parese, zeigen, wie diese Technologie die Hilfsmittelversorgung revolutionieren kann. Besonders hervorzuheben ist die Verlaufsstudie der Orthopädischen Klinik in Rostock, die es ermöglichte, das Versorgungsalter von Kleinkindern mit Knie-Exartikulationen dank dynamischem 3D Printing auf zwei Jahre zu senken.

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Ein weiteres Symposium am 17. Mai widmete sich der Qualitätssicherung durch Registerforschung. Olaf Gawron hob hervor, dass Deutschland im Bereich der prothetischen Versorgung noch Nachholbedarf hat. Ohne strukturierte Erhebungen können keine einheitlichen Standards etabliert werden. Beispiele aus anderen Ländern, wie LLPR in den USA oder SwedeAMP in Schweden, verdeutlichen die Vorteile solcher Register. Sie ermöglichen es, Daten zu vergleichen, Verbesserungen anzustoßen und international anerkannte Richtlinien zu entwickeln.

Der nachfolgende Workshop führte diese Diskussion weiter und demonstrierte live die Nutzung der AMP-Kompass-App. Urban Daub eröffnete mit einem Überblick über verschiedene Tests zur Beurteilung der körperlichen Funktionen. Die Vielzahl der existierenden Assessments erschwere jedoch Vergleichbarkeit und Evidenzbildung. Um dies zu verbessern, wurde die AMP-Kompass-App entwickelt, die digitale Patientenprofile erstellt und den gesamten Versorgungsprozess dokumentiert. Julia Block führte die App praktisch vor und betonte, wie sie Verwaltung reduziert und gleichzeitig fundierte diagnostische Daten liefert.

Die Beteiligung der DGIHV auf der OTWorld 2024 zeigt deutlich, wie wichtig es ist, patientenorientierte Ansätze und moderne Technologien zu kombinieren. Es geht darum, die bestmögliche Versorgung sicherzustellen und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern. In Zukunft werden Initiativen wie das deutsche Amputationsregister wichtige Beiträge leisten, um eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung auf internationalem Niveau zu gewährleisten.

Die Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Hilfsmittelversorgung e.V. hat damit nicht nur ihr Fachwissen unter Beweis gestellt, sondern auch die Richtung vorgegeben, in der sich die moderne Orthopädietechnik bewegen sollte – immer mit dem Fokus auf die Bedürfnisse und Perspektiven der Patient*innen.

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Interdisziplinär und international – die DGIHV auf der OTWorld 2024

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Meldung einfach erklärt

Hier ist eine einfache Erklärung des Beitrags in leichter Sprache:

Wann fand das statt?
– Am 27. Mai 2024 um 10:11 Uhr.

Wer war beteiligt?
– Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik.
– Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Hilfsmittelversorgung e.V. (DGIHV).

Was war das Thema?
– Die DGIHV hat am Weltkongress der OTWorld 2024 teilgenommen.
– Themen waren Prothetik, Kinderorthopädie, Patientenversorgung und Patientenerhebung.

Welche Veranstaltungen gab es?
– Zwei Workshops und zwei Symposien von der DGIHV am 16. und 17. Mai 2024 in Leipzig.

Wer waren die Redner?
– Univ.-Prof. Dr. Wolfram Mittelmeier
– Olaf Gawron
– Samuel Wiedmann
– Prof. Dr. Georg Osterhoff
– Prof. Dr. Kenton Kaufman
– Bengt Söderberg
– Dipl.-Ing. (FH) Julia Block

Welche Inhalte wurden besprochen?
1. Workshop über Prothesenkontrolle:
– Samuel Wiedmann erklärte Probleme und Passformkontrolle bei Prothesen.
– Johannes Siegel sprach über Abnahmekriterien bei Prothesen.

2. Symposium über 3D-Druck in der Kinderorthopädie:
– Verschiedene Experten sprachen über den Einsatz und die Vorteile des 3D-Drucks bei Kindern.

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3. Symposium über Registerforschung:
– Es ging um Qualitätssicherung und internationale Register zur Patientenversorgung.

4. Workshop über Patientenerhebungen:
– Demonstration einer App zur besseren Datenerfassung und Versorgung von Patienten.

Warum ist das wichtig?
– Es zeigt die Bedeutung der individuellen Patientenversorgung.
– Es betont die Notwendigkeit von Datenerhebungen zur Verbesserung der orthopädietechnischen Versorgung.
– Es zeigt neue Technologien wie 3D-Druck und deren Vorteile.

Was sind wichtige Punkte zu wissen?
– Der Beitrag betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Experten.
– Ein digitales System kann helfen, die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern.

Wer ist Ansprechpartner für weitere Fragen?
– Kirsten Abel, Pressesprecherin des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik.
– Kontaktinformationen sind im Beitrag enthalten.

Über den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik:
– Vertreten mehr als 4.500 Sanitätshäuser und Werkstätten.
– Verantwortlich für über 25 Millionen Hilfsmittelversorgungen in Deutschland pro Jahr.

Impressum:
– Informationen zum Verband und Kontaktdaten sind aufgeführt.

Zusätzliche Fragen:

Was ist die OTWorld?
– Eine große Messe und Konferenz für Orthopädie-Technik.

Was bedeutet interdisziplinär?
– Verschiedene Fachbereiche arbeiten zusammen.

Wie wird 3D-Druck in der Orthopädie genutzt?
– Zur Herstellung individueller Hilfsmittel, besonders für Kinder.

Was sind Register und warum sind sie wichtig?
– Datenbanken, die Informationen über Patienten sammeln. Sie helfen, die Versorgung zu verbessern.

Wer kann von diesen Informationen profitieren?
– Fachleute in der Orthopädietechnik, Patienten und die Öffentlichkeit.

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Interdisziplinär und international – die DGIHV auf der OTWorld 2024

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