DGE-Ernährungsrichtlinien 2024: Weniger Fleisch, mehr pflanzenbasierte Ernährung – Deutschland richtet sich neu aus

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Am 5. März 2024 hat die DGE in Berlin neue Ernährungsrichtlinien vorgestellt, die erstmals eine deutliche Reduktion von Fleisch, Wurst sowie Milchprodukten für mehr Gesundheit und Nachhaltigkeit empfehlen. ProVeg begrüßt den Schritt, kritisiert aber, dass deutsche Vorgaben im internationalen Vergleich pflanzliche Alternativen zu wenig fördern und Fisch sowie Meeresfrüchte komplett unberücksichtigt bleiben. Dadurch bestehe die Gefahr einer unerwünschten Konsumverlagerung und die Chance für eine moderne Nährstofforientierung jenseits von „tierisch“ und „pflanzlich“ würde verpasst. Die Organisation betont, dass Deutschland damit noch nicht am Ziel ist.

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– DGE präsentiert am 5. März 2024 neue Richtlinien zur Reduktion von Fleisch, Wurst, Milch.
– ProVeg begrüßt DGE-Empfehlungen, bemängelt aber fehlende Förderung pflanzenbasierter Alternativen.
– Fische und Meeresfrüchte bleiben unberücksichtigt, könnte Konsumverlagerung und Nachhaltigkeitsziele gefährden.

Die neuen DGE-Ernährungsrichtlinien: Aufbruch zu mehr Pflanzenkost in Deutschland

Am 5. März 2024 präsentierte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Berlin ihre überarbeiteten Richtlinien mit einer zentralen Neuerung: einer empfohlenen Senkung des Konsums von Fleisch, Wurst sowie Milch und Milchprodukten. Dieser Schritt markiert eine wichtige Weichenstellung für eine gesündere und nachhaltigere Ernährung in Deutschland. Während die Non-Profit-Organisation ProVeg diese Entwicklung ausdrücklich begrüßt, weist sie zugleich darauf hin, dass die deutschen Empfehlungen im internationalen Vergleich „zu pflanzlichen Alternativen noch zurückbleiben“.

Anna-Lena Klapp, Ernährungsreferentin bei ProVeg, sieht das Potenzial der neuen Richtlinien, „das Essverhalten in Deutschland tiefgreifend“ zu verändern. Allerdings warnt sie: „In manchen Bereichen gehen die Anpassungen nicht weit genug“. Besonders kritisch bewertet ProVeg, dass Themen wie Fisch und Meeresfrüchte unberücksichtigt bleiben. Angesichts überfischter Bestände könnte dies zu einer unerwünschten Konsumverlagerung führen.

Ein weiterer zentraler Kritikpunkt: Pflanzliche Alternativen werden kaum empfohlen – „eine verpasste Chance“. Klapp fasst die derzeitige Lage treffend zusammen: „Wir sind in Deutschland noch lange nicht am Ziel“. Die neuen DGE-Richtlinien sind somit ein bedeutender Schritt, doch der Weg zu einer pflanzenbasierten Ernährung mit umfassender Förderung bleibt offen.


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Neue DGE-Ernährungsrichtlinien: Entscheidende Schritte und verpasste Chancen – …

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