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DFB nominiert U21-Kader für EM-Qualifikation 2027: Rückkehrer und neue Talente gegen Griechenland und Nordirland

U21-Cheftrainer Antonio Di Salvo hat seinen Kader für die EM-Qualifikationsspiele am 10. Oktober in Jena gegen Griechenland und am 14. Oktober in Belfast gegen Nordirland nominiert. Mit Rückkehrern wie Nnamdi Collins und Paul Wanner sowie drei Neulingen will die deutsche Mannschaft in der Gruppe F um die Tabellenspitze kämpfen und sich für die Endrunde 2027 in Albanien und Serbien qualifizieren.
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– Qualispiele: 10. Oktober in Jena gegen Griechenland, 14. Oktober in Belfast gegen Nordirland.
– Nnamdi Collins und Paul Wanner kehren in den U21-Kader zurück.
– Gruppe F: Lettland, Georgien, Griechenland, Nordirland und Malta; Deutschland Tabellenführer.

DFB stellt Kader für die U 21-EM-Qualifikation gegen Griechenland und Nordirland vor

Die deutsche U 21-Nationalmannschaft steht in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2027 vor zwei wichtigen Spielen. Cheftrainer Antonio Di Salvo hat seinen Kader für die Partien gegen Griechenland am Freitag, 10. Oktober, ab 18 Uhr in Jena und gegen Nordirland am Dienstag, 14. Oktober, um 18.30 Uhr in Belfast nominiert. Beide Begegnungen überträgt ProSiebenMAXX live. Mit den Rückkehrern Nnamdi Collins und Paul Wanner sowie drei Neuzugängen tritt das Team in der Qualifikationsgruppe F an, in der weitere Gegner Lettland, Georgien und Malta heißen. Ziel ist die Endrunde, die in Albanien und Serbien stattfindet.

Die nominierten Spieler

Neben den im EM-Turnier 2025 fest etablieren Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt), der nach seiner ersten Berufung zur A-Nationalmannschaft wieder ins U 21-Team zurückkehrt, kehrt auch Paul Wanner (PSV Eindhoven) nach einer Fußverletzung ins Aufgebot zurück. Di Salvo musste verletzungsbedingt auf Mio Backhaus (SV Werder Bremen) und Finn Jeltsch (VfB Stuttgart) verzichten. Zu den Neuzugängen zählt Torhüter Leon Wechsel vom polnischen Klub GKS Tychy, der durch starke Einsätze in der U 20 auf sich aufmerksam machte, sowie Mittelfeldspieler Assan Ouédraogo, der bei RB Leipzig in der Bundesliga zuletzt überzeugt hat. Zudem freut sich der Trainer, dass Tom Bischof vom FC Bayern München diesmal zum Kader zählt, nachdem er zuvor oft verletzungsbedingt oder aufgrund anderer Einsätze ausfiel.

Die Gegner im Qualifikationsfenster

Die nächsten Gegner verlangen eine neue Herangehensweise, betont Di Salvo: „Die kommenden Gegner stellen für uns eine andere Herausforderung dar.“ Die griechische Mannschaft eröffnete die Qualifikation mit einem beeindruckenden 5:0-Sieg. Auffallend sind Spieler wie Stefanos Tzimas und Charalampos Kostoulas, beide aus Brighton, sowie Georgios Koutsias vom FC Lugano – allesamt offensive Talente mit viel Potenzial.

Wie schwierig Nordirland zu bespielen ist, habe die A-Nationalmannschaft zuletzt selbst erfahren, so Di Salvo. Nach einem 1:1 in Georgien und der Aussicht auf ein stimmungsvolles Heimspiel im Belfast-Stadion „The Oval“ erwarten die Nordiren ein topmotiviertes Spiel gegen Deutschland. „Darauf werden wir unsere Mannschaft vorbereiten, von der ich die dominante Art und Weise, wie wir ein Spiel gestalten wollen, sehen möchte. Leidenschaft und Wille gepaart mit Spielfreude gilt es, auf den Platz zu bringen. Das wird nicht einfach, muss aber unser Ziel sein.“

Aktuell liegt die deutsche U 21 gemeinsam mit Griechenland an der Spitze der Qualifikationsgruppe F. Die neun Gruppensieger erreichen direkt die Endrunde der EM 2027, während der beste Gruppenzweite ebenfalls direkt qualifiziert ist. Die übrigen acht zweitplatzierten Teams kämpfen in Play-offs um die letzten vier Tickets.

Mit Blick auf die anspruchsvollen Begegnungen zeigt sich das Team gut vorbereitet und will seine Tabellenführung verteidigen. Die Partien in Jena und Belfast werden wichtige Prüfsteine auf dem Weg zum großen Ziel in Albanien und Serbien.

FAQ zur U21-EM-Qualifikation: Begriffe, Ablauf und Besonderheiten

Wer die Europameisterschaft der U21-Fußballer verfolgt, stößt auf einige Fachbegriffe und Abläufe, die nicht auf Anhieb klar sind. Hier erklärt sich, wie die Qualifikation funktioniert, welche Begriffe dabei eine Rolle spielen und welche Besonderheiten das Turnier prägen.

Die U21-EM ist ein Kontinentalturnier für Nationalmannschaften, deren Spieler höchstens 21 Jahre alt sind. Es gilt als wichtige Stufe für den Weg in den Seniorenbereich und bietet jungen Talenten eine Bühne.

Die Qualifikation läuft über mehrere Ländergruppen, in denen die Teams mehrere Spiele gegeneinander austragen. Ziel ist es, sich für die Endrunde zu qualifizieren, die alle zwei Jahre stattfindet. Für die EM 2027 in Albanien und Serbien qualifizieren sich folgende Teams:

  • Gruppensieger: Die neun Teams, die in ihrer jeweiligen Qualifikationsgruppe den ersten Platz belegen.
  • Bester Gruppenzweiter: Das Team mit der besten Bilanz unter allen Gruppenzweiten.
  • Play-offs: Die verbleibenden acht Gruppenzweiten spielen in einer K.-o.-Runde die letzten vier EM-Startplätze aus.

Dabei ist die Gruppenphase entscheidend, denn nur eine starke Platzierung sichert einen direkten EM-Platz oder die Chance auf die Play-offs.

Erstaunlich ist die Herausforderung, die verschiedene Gegner bereithalten. Neben namhaften Teams wie Griechenland oder Nordirland treten die U21-Nationalmannschaften auch gegen kleinere Länder an. Jedes Spiel verlangt angepasstes Vorgehen.

Ein wichtiger Begriff ist der „Kader“. Das bezeichnet die Auswahl der Spieler, die ein Trainer zu einem Turnier oder einer Spielrunde mitnimmt. Dabei stehen oft Rückkehrer und Debütanten bereit, um ihren Beitrag zu leisten.

Zentrale Punkte im Überblick:

  • U21-EM: Europäisches Fußballturnier für Spieler bis 21 Jahre, alle zwei Jahre ausgetragen.
  • Qualifikation: Teams spielen in Gruppen, um sich für die Endrunde zu qualifizieren.
  • Gruppensieger und bester Zweiter: Direkt qualifiziert, weitere Zweitplatzierte spielen Play-offs.
  • Kader: Ausgewählte Spieler, die an einem Spiel oder Turnier teilnehmen.
  • Endrunde: Das Hauptturnier, bei dem der Europameister ausgespielt wird.

Diese Struktur sorgt dafür, dass die jungen Talente aus ganz Europa ihre Fähigkeiten zeigen können – unter Wettkampfbedingungen, die an die große Bühne des Seniorenschachs anknüpfen.

Die Informationen in diesem Artikel stützen sich auf eine Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bund e.V. (DFB).

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