DFB-Präsidium 2025: Neue Besetzung mit Neuendorf, Ullrich und Schöck – Hintergründe zur Kritik und Strategie

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Das neue DFB-Präsidium hat sich nach dem 45. Ordentlichen DFB-Bundestag konstituiert. Präsident Bernd Neuendorf führt das Gremium weiter, zu dem unter anderem Heike Ullrich als neue Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball gehört. Zudem wurde die Position eines Vizepräsidenten für die Umsetzung des Strategieprozesses neu geschaffen.

Inhaltsverzeichnis

– Neues DFB-Präsidium konstituierte sich nach dem 45. Bundestag.
– Bernd Neuendorf bleibt DFB-Präsident in der kommenden Legislaturperiode.
– Neue Positionen und Bestätigungen umfassen Vizepräsidenten und Generalsekretär.

Neues DFB-Präsidium nimmt Arbeit auf

Nach dem 45. Ordentlichen DFB-Bundestag auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main hat sich das neu gewählte Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengefunden.* Im Anschluss an den 45. Ordentlichen DFB-Bundestag auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main hat sich das neue Präsidium des DFB zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengefunden.* Die Führungsspitze bleibt in bewährten Händen: Angeführt wird das DFB-Präsidium auch in der kommenden Legislaturperiode von Präsident Bernd Neuendorf.

Kernaussagen & wichtige Personalien

Die personellen Weichenstellungen zeigen Kontinuität mit gezielten Erneuerungen. Zu den bestätigten Spitzenpositionen gehören:

  • Ronny Zimmermann als 1. DFB-Vizepräsident Amateure
  • Hans-Joachim Watzke als 1. DFB-Vizepräsident DFL
  • Stephan Grunwald als DFB-Schatzmeister

Als neuer DFB-Generalsekretär gehört nun auch Dr. Holger Blask dem Gremium an. Eine bedeutende Veränderung betrifft die Frauen- und Mädchenförderung: Neue Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball ist die bisherige Generalsekretärin Heike Ullrich.

Die Vielfaltsarbeit bleibt unter bewährter Leitung: Vizepräsidentin für Diversität und Vielfalt bleibt Célia Šašić. Eine neu geschaffene Position stärkt die strategische Ausrichtung: Erweitert wurde das Präsidium um die Position des Vizepräsidenten für die Umsetzung des Strategieprozesses, die Matthias Schöck bekleidet.

Die regionalen Interessen vertreten weiterhin Ralph-Uwe Schaffert (Norddeutscher FV), Hermann Winkler (Nordostdeutscher FV), Peter Frymuth (Westdeutscher FV), Thomas Bergmann (FRV Südwest) und Silke Sinning (Süddeutscher FV) als Vizepräsidenten der Regional- und Landesverbände.

Die weiteren Kapitel beleuchten vertiefende Aspekte dieser personellen Neuaufstellung und ihre Bedeutung für die deutsche Fußballlandschaft.

Strategieposten im Fokus: Zwischen Reform und Tradition

Die Einrichtung einer neuen Vizepräsidenten-Position für die Umsetzung des Strategieprozesses durch Matthias Schöck fällt in eine Debatte über die Strukturen des DFB.*

Kritik an Größe und Vergütung

Die Erweiterung des Präsidiums erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Stimmen aus Medien und Verbänden die Ausgaben für Führungsgremien hinterfragen.*

Einführung des Strategie-Vizepräsidiums

Die Ernennung von Matthias Schöck zum Vizepräsidenten für die Umsetzung des Strategieprozesses soll laut Pressemitteilung die Bedeutung der verbandsinternen Reformagenda unterstreichen.* Allerdings steht diese Personalentscheidung in einem Spannungsfeld: Einerseits signalisiert sie Priorisierung strategischer Entwicklung, andererseits könnte sie als Widerspruch zu Spar- oder Reformforderungen wahrgenommen werden, die auf schlankere Strukturen drängen. Die politische Relevanz dieser Position liegt genau in dieser Ambivalenz zwischen Modernisierungsbestreben und traditionellen Verbandsstrukturen.

Organisation intern: Ausschuss-Besetzungen nach dem Bundestag

Der DFB-Bundestag 2025 markierte nicht nur den Startpunkt für die neue Führungsriege, sondern leitete auch wichtige personelle Weichenstellungen in den Fachausschüssen ein. Im Rahmen des Bundestags 2025 wählten die Delegierten neue Ausschussvorsitzende; die weiteren Mitglieder und Aufgabenbereiche legt das Präsidium fest.* Dieser Prozess folgt einem klaren organisatorischen Ablauf: Während die Bundestagsdelegierten über die Ausschussvorsitzenden abstimmen, obliegt die Feinjustierung der Gremien dem neu konstituierten Präsidium.

Neuwahlen in Ausschüssen

Die Wahl der Ausschussvorsitzenden während des Bundestags sichert die demokratische Legitimation dieser Schlüsselpositionen. Die neue Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball ist die bisherige Generalsekretärin Heike Ullrich.* Diese frühen Personalentscheidungen schaffen die Grundlage für die inhaltliche Arbeit der kommenden Legislaturperiode und zeigen, welche Themen der DFB priorisiert behandeln will.

Rolle des Präsidiums bei Aufgabenverteilung

Im Anschluss an die Wahlen übernimmt das Präsidium die operative Umsetzung. Das Gremium unter Leitung von Präsident Bernd Neuendorf bestimmt nicht nur die weiteren Ausschussmitglieder, sondern legt auch deren konkrete Aufgabenprofile und Arbeitsschwerpunkte fest. Diese Nachbereitung des Bundestags ist entscheidend für die praktische Verbandsarbeit: Erst durch die gezielte Besetzung der Fachausschüsse mit kompetenten Mitgliedern und die klare Definition ihrer Zuständigkeiten können Themen wie Frauenfußballförderung oder Diversitätsmanagement effektiv vorangetrieben werden. Die konstituierende Sitzung des Präsidiums bildet somit den organisatorischen Rahmen, innerhalb dessen die auf dem Bundestag beschlossenen strategischen Ziele in konkrete Maßnahmen überführt werden.

Weichenstellungen für die Zukunft des deutschen Fußballs

Die Personalentscheidungen des DFB-Bundestags markieren nicht nur einen personellen Neuanfang, sondern setzen gezielt thematische Prioritäten für die kommenden Jahre. Die Berufung von Heike Ullrich zur Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball unterstreicht die gestiegene Bedeutung dieses Bereichs nach den Erfolgen der Frauen-Nationalmannschaft*. Gleichzeitig bleibt mit Célia Šašić eine erfahrene Stimme für Diversität und Vielfalt im Präsidium vertreten. Die neu geschaffene Position des Vizepräsidenten für die Umsetzung des Strategieprozesses, die Matthias Schöck übernimmt, zeigt den Willen zur konsequenten Implementierung der beschlossenen Reformen*.

Relevanz für Frauen- und Mädchenfußball

Die Ernennung einer eigenen Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball ist ein klarer Schritt innerhalb der neuen Präsidiumstruktur*.

Erwartete nächste Schritte des Präsidiums

Unmittelbar nach der Konstituierung steht das Präsidium vor der Aufgabe, die beschlossene Strategie mit Leben zu füllen. Dazu gehört die zügige Besetzung der Fachausschüsse, deren Zusammensetzung bereits im Vorfeld des Bundestags diskutiert wurde (Stand: 7. November 2025)*.

Die Neubesetzung bietet die Chance, durch erfahrene Persönlichkeiten Kontinuität zu wahren und gleichzeitig mit neuen Impulsen notwendige Veränderungen voranzutreiben. Ob die erweiterte Führungsstruktur tatsächlich zu mehr Effizienz und gesteigerter Handlungsfähigkeit führt, wird sich in der konkreten Umsetzung der anstehenden Reformvorhaben zeigen müssen. Die Balance zwischen Bewährtem und Neuem, zwischen verschiedenen Interessengruppen und zwischen sportlichem Erfolg und verantwortungsvoller Verbandsarbeit bleibt die zentrale Herausforderung.

Die Inhalte und Angaben in diesem Beitrag beruhen auf einer Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bund e.V. (DFB).

Weiterführende Quellen:

7 Antworten

  1. ‚Diversität und Vielfalt‘ sind so wichtige Themen! Ich finde es gut, dass Célia Šašić im Präsidium bleibt. Aber wie sieht es mit der Umsetzung dieser Themen in der Praxis aus? Welche Schritte sollten als nächstes unternommen werden?

  2. ‚Effizienz‘ wird oft erwähnt, aber ich bin skeptisch. Hat das DFB-Präsidium nicht genug Zeit gehabt, um die Probleme anzugehen? Was könnte man tun, um diesen Prozess zu beschleunigen? Lasst uns darüber diskutieren!

  3. Die Diskussion über die Größe und Vergütung des Präsidiums ist interessant. Ich frage mich, ob eine Verkleinerung der Gremien sinnvoll wäre oder ob das neue Strategie-Vizepräsidium wirklich notwendig ist? Welche Meinungen habt ihr dazu?

  4. Die Ernennung von Heike Ullrich zur Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball ist ein wichtiger Schritt. Es wäre interessant zu erfahren, welche konkreten Maßnahmen geplant sind. Wie können wir sicherstellen, dass die Förderung auch tatsächlich ankommt? Ich bin neugierig auf eure Meinungen.

    1. Ich denke, dass es viele Möglichkeiten gibt, um den Frauenfußball zu stärken. Vielleicht könnte man mehr Sichtbarkeit in den Medien schaffen? Was haltet ihr davon?

    2. Ja, Sichtbarkeit ist definitiv wichtig! Vielleicht sollte der DFB auch überlegen, wie man mehr junge Mädchen zum Fußballspielen motivieren kann. Welche Initiativen könnten hier hilfreich sein?

  5. Ich finde es sehr positiv, dass Bernd Neuendorf weiterhin als Präsident bleibt. Kontinuität ist wichtig für den DFB. Aber was denkt ihr über die neuen Positionen? Glaubt ihr, dass diese Veränderungen tatsächlich einen Einfluss auf den Frauen- und Mädchenfußball haben werden?

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