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DFB zur Frauen-Bundesliga: Keine Beteiligung am Ligaverband geplant – Gespräche über Joint Venture gehen weiter

Der DFB betont, dass die Gründung eines eigenen Ligaverbandes durch die 14 Frauen-Bundesliga-Klubs Voraussetzung für ein geplantes Joint Venture ist. Der Verband bekräftigt sein Ziel, die Professionalisierung des Frauenfußballs gemeinsam voranzutreiben, und will die Gespräche über eine gemeinsame Frauen-Bundesliga-GmbH in den kommenden Wochen fortsetzen. Bislang lagen noch keine unterschriftsreifen Verträge vor.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der DFB plant keine Beteiligung am Ligaverband der Frauen-Bundesliga-Klubs.
  • Die Gründung eines Ligaverbandes durch die 14 Klubs ist Voraussetzung für das Joint Venture.
  • Gespräche zur gemeinsamen Frauen-Bundesliga-GmbH werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.
  • Bisher liegen keine unterschriftsreifen Verträge vor, da Klubs Änderungswünsche äußerten.
  • Das Ziel bleibt die Professionalisierung des Frauenfußballs durch gemeinsame Strukturen.

– Der DFB zeigt sich verwundert über Äußerungen aus der Frauen-Bundesliga zu den Verhandlungen.
– Eine Beteiligung des DFB am neuen Ligaverband der Klubs war nie Teil der Planungen.
– Die Gespräche über ein Joint Venture zur Professionalisierung des Frauenfußballs werden fortgesetzt.

DFB bekräftigt Kurs im Frauenfußball – Verhandlungen gehen weiter

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) reagiert auf Kritik aus der Frauen-Bundesliga und stellt seinen Standpunkt klar. Die Gründung eines eigenständigen Ligaverbandes durch die 14 Klubs sei eine notwendige Voraussetzung für das geplante Joint Venture, an dem der DFB selbst keine Beteiligung geplant habe*. „Eine Beteiligung des DFB am Ligaverband war nie geplant“, heißt es in der Stellungnahme. Der Verband betont, weiterhin mit den Vereinen an der Professionalisierung des Frauenfußballs arbeiten zu wollen.

DFB-Generalsekretär Dr. Holger Blask bekräftigt die Verhandlungsbereitschaft: „Der DFB steht unverändert zu den getroffenen Zusagen und Investitionen im Zuge des geplanten Joint Ventures. Wir sind überzeugt, dass die gemeinsame Gründung einer FBL GmbH für alle Beteiligten der richtige Weg ist.“ Er räumt ein, dass bislang keine unterschriftsreifen Verträge vorlagen, da die Klubs Änderungswünsche geäußert hätten. Die Gespräche sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.

Ligaverband und Joint Venture: Warum die Strukturfrage entscheidend ist

Die Diskussion um die Zukunft der Frauen-Bundesliga dreht sich nicht nur um Geld, sondern vor allem um Macht und Einfluss. Im Kern geht es um die Frage, wer künftig die Geschicke der Liga lenkt. Die Gründung eines Ligaverbandes durch die 14 Frauen-Bundesliga-Klubs ist eine zentrale Voraussetzung für das geplante Joint Venture mit dem DFB.* Ein solcher Verband würde den Vereinen eine eigene Stimme geben und sie von der direkten Abhängigkeit vom nationalen Verband lösen. Für Fans und die breite Öffentlichkeit ist diese strukturelle Weichenstellung relevant, weil sie die Wettbewerbsfähigkeit der Liga langfristig prägt. Eine eigenständigere Liga könnte beispielsweise Vermarktung und strategische Entwicklung agiler steuern.

Warum ein Ligaverband?

In vielen Profisportligen weltweit sind eigenständige Ligaverbände der Normalfall. Sie vertreten die wirtschaftlichen und sportlichen Interessen der teilnehmenden Klubs nach außen und organisieren den Spielbetrieb. Im deutschen Frauenfußball liegt diese Verantwortung bislang beim DFB. Die Forderung nach einem eigenen Verband signalisiert den Wunsch der Vereine nach mehr Autonomie und Gestaltungsspielraum. Offizielle Verlautbarungen nennen diese Gründung explizit als Bedingung für das geplante Gemeinschaftsunternehmen. Ein Joint Venture zwischen diesem neuen Ligaverband und dem DFB würde dann eine gemeinsame Gesellschaft, die FBL GmbH, bilden, in der beide Seiten ihre Ressourcen bündeln. Diese Konstruktion soll die Professionalisierung vorantreiben, erfordert aber klare Spielregeln und eine ausgewogene Interessenvertretung.

Interessen von DFB und Klubs

Die Positionen beider Seiten sind nachvollziehbar, aber nicht deckungsgleich. Der DFB als Dachverband trägt die Gesamtverantwortung für den Fußball in Deutschland. Sein erklärtes Ziel ist es, den Frauenfußball insgesamt zu stärken – von der Basis bis zur Spitze. Ein Joint Venture sieht er als effizienten Weg, Expertise und Finanzkraft zu vereinen. Der Verband betont, eine Beteiligung am Ligaverband selbst sei nie geplant gewesen. Die Klubs hingegen fokussieren sich naturgemäß auf die Entwicklung der Bundesliga als Produkt. Sie streben nach größerem Einfluss auf Vermarktung, Einnahmeverteilung und strategische Entscheidungen, um ihre Investitionen in die Frauenabteilungen nachhaltig zu sichern und den Anschluss an die internationale Spitze nicht zu verlieren. Diese unterschiedlichen Perspektiven machen Verhandlungen komplex. Dr. Holger Blask, DFB-Generalsekretär, räumte ein, dass bislang keine unterschriftsreifen Verträge vorgelegen hätten und die Gespräche fortgesetzt werden.

Fakten und Quellen zur geplanten Frauen-Bundesliga-GmbH

Die Gründung eines Ligaverbandes durch die 14 Frauen-Bundesliga-Klubs ist eine Voraussetzung für das geplante Joint Venture, wobei eine direkte Beteiligung des DFB am Ligaverband nicht vorgesehen ist (Stand: 04.12.2025)*.

Der DFB betont sein Engagement zur Professionalisierung des Frauenfußballs in Deutschland und kündigt die Fortsetzung konstruktiver Gespräche mit den Vereinen zur Bildung einer gemeinsamen Frauen-Bundesliga-GmbH an (Stand: 04.12.2025)*.

Weitere verifizierte Informationen oder abweichende Zahlen zu diesem konkreten Vorhaben liegen derzeit nicht vor. Die Entwicklung bleibt damit an den Fortgang der angekündigten Gespräche zwischen DFB und den Vereinen gebunden.

Mehr als nur ein Verbandsstreit: Wer ist wirklich betroffen?

Die Diskussion um die Zukunft der Frauen-Bundesliga dreht sich nicht nur um Verträge und Verbandsstrukturen. Sie berührt zentrale Säulen des Fußballs und wirft praktische Fragen für jene auf, die den Sport tagtäglich mit Leben füllen. Die Debatte zwischen dem DFB und den 14 Frauen-Bundesliga-Klubs hat direkte Konsequenzen abseits der Verhandlungstische.*

Was Fans und Ehrenamtliche betrifft

Für die Anhängerschaft und die vielen Engagierten hinter den Kulissen sind die Auswirkungen konkret spürbar. Die Unsicherheit über die künftige Ausrichtung der Liga lässt zentrale Fragen aufkommen: Bleibt der Zugang zu den Stadien bezahlbar und familienfreundlich? Werden wichtige Spiele weiterhin im Free-TV übertragen, um die Sichtbarkeit zu garantieren? Und wie verlässlich fließen künftig Mittel in die Nachwuchsarbeit vor Ort, die das Fundament des Frauenfußballs bildet? Diese Punkte sind für die Akzeptanz und das Wachstum des Sports entscheidend.

Die aktuelle Situation betrifft im Kern drei Gruppen besonders:

  • Die Fans, für die Verlässlichkeit und Zugang zu ihrem Sport existenziell sind.
  • Das Ehrenamt in den Vereinen, das Planungssicherheit für Jugendteams und Spielbetrieb braucht.
  • Den Nachwuchs, dessen Förderung und Perspektiven von langfristigen Strukturen abhängen.

Laut DFB-Stellungnahme bleibt das Ziel, die Professionalisierung voranzutreiben, bestehen. Wie dieser Weg jedoch genau ausgestaltet wird, bestimmt maßgeblich, ob der Frauenfußball seine gesellschaftliche Verankerung vertiefen oder riskieren kann. Es geht letztlich darum, ob die strukturellen Weichen so gestellt werden, dass der Sport für alle Beteiligten – auf und neben dem Platz – nachhaltig gestärkt aus dieser Phase hervorgeht.*

Wie geht es jetzt weiter mit der Frauen-Bundesliga?

Die Verhandlungen zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und den Klubs der Frauen-Bundesliga sind noch nicht abgeschlossen. Der DFB kündigte in seiner Stellungnahme vom 4. Dezember 2023 an, die Gespräche in den kommenden Wochen fortzuführen*. Das Ziel bleibt die Gründung einer gemeinsamen FBL GmbH als Motor für die weitere Professionalisierung des Frauenfußballs. Bislang lagen jedoch noch keine unterschriftsreifen Verträge vor.

Für die Öffentlichkeit und Medien bleibt es spannend, den weiteren Prozess zu verfolgen. Die zentrale Frage lautet, wann und unter welchen Bedingungen eine Einigung erzielt wird. Ein klares Signal wäre die Verkündung finaler, unterschriftsreifer Verträge. Sollte dieser Schritt erfolgen, sind aktualisierte Informationen zu den vereinbarten Investitionen und Strukturen zu erwarten.

Der weitere Dialog wird zeigen, ob die unterschiedlichen Positionen zu einem gemeinsamen Weg führen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Zukunft der höchsten Spielklasse im deutschen Frauenfußball.

Die im folgenden Beitrag enthaltenen Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Weiterführende Quellen:

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag und die verwendeten Bilder können ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein.
Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

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