DFB-Anti-Rassismus-Projekt: 85% Erfolgsquote bei Pilotphase – Bundesweite Umsetzung geplant

Am 24. November 2025 präsentiert der DFB in Berlin die Ergebnisse seines Anti-Rassismus-Projekts für den Amateurfußball. Das gemeinsam mit dem NOFV und Makkabi Deutschland initiierte Vorhaben endet nach drei Jahren Laufzeit am 31. Dezember 2025. Es entwickelte und erprobte praxisnahe Maßnahmen gegen Rassismus in Amateurvereinen. Die Evaluation zeigt hohe Wirksamkeit: 85 Prozent der Teilnehmenden bewerten die Angebote positiv, 86 Prozent fühlen sich kompetenter im Umgang mit Rassismus.
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– DFB zieht positive Bilanz nach Anti-Rassismus-Projekt im Amateurfußball.
– Über 1150 Vereinsvertreter erreicht und 75 wirksame Maßnahmen umgesetzt.
– Projekt endet nach Pilotphase, bundesweite Umsetzung wird angestrebt.

Anti-Rassismus-Projekt: DFB zieht positive Bilanz nach dreijähriger Pilotphase

Am 24. November 2025 präsentiert der Deutsche Fußball-Bund in der Alten Försterei bei Bundesligist 1. FC Union Berlin die Ergebnisse seines "Projekts zur wirksamen und nachhaltigen Anti-Rassismus-Arbeit im deutschen Amateurfußball". Nach drei Jahren endet das Projekt, das 2023 gemeinsam mit dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) und Makkabi Deutschland ins Leben gerufen wurde, nun zum 31. Dezember 2025. Ziel war es, praxisnahe und bedarfsgerechte Maßnahmen gegen Rassismus im Amateurfußball zu entwickeln und zu erproben.

Das Anti-Rassismus-Projekt basierte auf zwei Säulen: einer Mitmachaktion für Fans unter dem Motto "Fußballzeit ist die beste Zeit gegen Rassismus" sowie einem umfassenden Maßnahmenpaket für Amateurvereine. "Beim Fußball begegnen sich Woche für Woche Millionen Menschen, genau deshalb müssen wir Strukturen schaffen, die Rassismus und Diskriminierung keinen Platz lassen", sagt der 1. DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann. "Mit diesem Projekt haben wir einen wichtigen Schritt gemacht: Wir befähigen Vereine, präventiv zu handeln und eine Kultur des Respekts und der Vielfalt zu leben. Die Ergebnisse zeigen, dass wir mit klaren Strukturen und gemeinsamer Verantwortung Diskriminierung noch wirksamer entgegentreten können."

Die Evaluation belegt eine hohe Wirksamkeit: 85 Prozent der Teilnehmenden bewerten die Maßnahmen positiv, 86 Prozent fühlen sich kompetenter im Umgang mit Rassismus und 87 Prozent würden die Angebote weiterempfehlen.

Die Abschlussveranstaltung in Berlin vereint engagierte Stimmen, die sich für Vielfalt und Respekt im Fußball stark machen. An den Podiumsdiskussionen nehmen teil:

  • Ronny Zimmermann (1. DFB-Vizepräsident)
  • Natalie Pawlik (Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration)
  • Alon Meyer (Präsident von Makkabi Deutschland)
  • Herman Winkler (NOFV-Präsident)
  • Safa Semsary (Antidiskriminierungsbeauftragte und Trainerin beim Verein Polar Pinguin)
  • Lina Mitschke (Co-Geschäftsführung für Politische Kommunikation, Projektleitung NAR Bei EOTO e.V.)

Mit der heutigen Veranstaltung endet die Pilotphase, doch die Arbeit geht weiter. Die entwickelten Maßnahmen sollen nun für eine künftige bundesweite Umsetzung adaptiert werden, um langfristig eine nachhaltige Struktur für Anti-Rassismus-Arbeit im Amateurfußball zu etablieren.

Die vorliegenden Informationen und Statements stammen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Weiterführende Quellen:

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8 Kommentare

  1. ‚Fußballzeit ist die beste Zeit gegen Rassismus‘ – was für ein tolles Motto! Es wäre schön zu hören, ob es bereits positive Veränderungen in den Vereinen gibt.

  2. Das Anti-Rassismus-Projekt des DFB ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ich bin besonders beeindruckt von den hohen Zustimmungsraten. Was haltet ihr von den konkreten Maßnahmen für die Vereine?

    1. Ich finde die Idee großartig! Es ist wichtig, dass Vereine aktiv werden und eine klare Haltung gegen Rassismus zeigen.

  3. Ich finde es toll, dass der DFB so viele Maßnahmen gegen Rassismus umgesetzt hat. Die positiven Rückmeldungen von 85% zeigen, dass das Projekt wirklich hilfreich ist. Wie denkt ihr über die langfristigen Auswirkungen dieser Initiative?

    1. Ich stimme zu, Gustav! Es ist wichtig, dass diese Themen im Fußball angesprochen werden. Glaubt ihr, dass ähnliche Projekte auch in anderen Sportarten erfolgreich sein könnten?

    2. Ja, absolut! Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, wie man solche Maßnahmen noch mehr bekannt machen kann.

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