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Deutschlandticket: ver.di fordert dringende Preisstabilität

Deutschlandticket: Preiserhöhung droht – ver.di fordert Preisstabilität von der Bundesregierung

Berlin, 08.07.2024 – Angesichts der jüngsten Vorschläge der Ampelkoalition für den Bundeshaushalt 2025 schlägt die Gewerkschaft ver.di Alarm: Die Bundesregierung müsse sicherstellen, dass der Preis des Deutschlandtickets weiterhin stabil bleibt. Eine geplante Deckelung des Finanzierungsbeitrages des Bundes könnte zu einer unausweichlichen Preiserhöhung führen, sollte sich keine höhere Beteiligung der Länder abzeichnen. Dies würde nicht nur die aktuellen Nutzerzahlen im ÖPNV gefährden, sondern auch den dringend benötigten Fortschritt in der Verkehrswende gefährden, warnte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle während der laufenden Verkehrsministerkonferenz.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat in einer jüngsten Stellungnahme die Bundesregierung eindringlich dazu aufgefordert, den Preis des Deutschlandtickets stabil zu halten. Hintergrund sind aktuelle Vorschläge der Ampelkoalition für den Bundeshaushalt 2025 und die Diskussionen auf der Verkehrsministerkonferenz. Der Finanzierungsbeitrag des Bundes für das Deutschlandticket soll dem Haushaltsentwurf zufolge gedeckelt werden. Damit würde von der bisherigen Regelung abgewichen, nach der Bund und Länder die Kosten zu gleichen Teilen getragen haben.

Sollten die Länder nicht bereit sein, höhere Kostenanteile zu übernehmen, befürchtet ver.di unweigerlich eine Preiserhöhung. “Auch im Bundeshaushalt 2025 müssen Stabilität und Zukunftsfähigkeit zusammentreffen,” betonte Christine Behle, stellvertretende ver.di-Vorsitzende, am Montag. Sie warnte, dass teurere Tickets den Fortschritt im Verkehrssektor gefährden könnten. Besonders kommunale Verkehrsunternehmen und deren Beschäftigte benötigen Planungssicherheit, um die notwendige Verkehrswende tatsächlich voranzutreiben.

Der derzeitige Preis von 49 Euro pro Monat hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht haben. Doch die Anforderungen an den Verkehrssektor bleiben hoch: Trotz positiver Tendenzen wurde das Klimaziel im Verkehrssektor noch lange nicht erreicht. Behle kritisierte, dass ein dringend benötigter Ausbau- und Modernisierungspakt von der Regierung offenbar stark vernachlässigt wird. Daher sei es umso wichtiger, das erfolgreiche Modell eines erschwinglichen, bundesweit gültigen Tickets fortzuführen.

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Für viele Menschen sind die 49 Euro bereits eine signifikante Belastung, so Behle weiter. Das volle Potential des Deutschlandtickets ist ihrer Meinung nach noch nicht ausgeschöpft, da es keine einheitlichen Lösungen für Jobtickets, Sozialtickets oder die kostenlose Mitnahme von Kindern gibt. Eine Preiserhöhung könnte also kontraproduktiv sein und die steigenden Fahrgastzahlen ins Stocken bringen oder sogar rückläufig machen. Dies würde die ohnehin durch Personalmangel, marode Infrastruktur und finanzielle Engpässe geplagten ÖPNV-Unternehmen zusätzlich destabilisieren.

Die Forderung von ver.di zielt darauf ab, ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen, welche auch sozialverträglich bleibt. Behörden und Politiker stehen nun in der Pflicht, die positiven Entwicklungen der letzten Jahre nicht aufs Spiel zu setzen. Dabei steht viel auf dem Spiel – nicht nur in puncto Klima- und Umweltziele, sondern auch hinsichtlich der Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger.

Damit richtet sich die Gewerkschaft sowohl an die Bundesregierung als auch an die zuständigen Landesregierungen: Es ist höchste Zeit, langfristige und stabile Lösungen für die Finanzierung des Deutschlandtickets zu finden, um einen weiteren Rückschlag für den ÖPNV zu verhindern und gleichzeitig einen bedeutenden Beitrag zur Verkehrswende zu leisten.

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Kontakt:
Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
www.verdi.de/presse


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
ver.di-Medien-Info: Deutschlandticket: ver.di fordert Preisstabilität – …

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Zitierte Personen und Organisationen

  • ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
  • Bundesregierung
  • Ampelkoalition
  • Christine Behle (stellvertretende ver.di-Vorsitzende)
  • ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr)
  • Jan Jurczyk (ver.di-Bundesvorstand)
  • Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin (Adresse der ver.di-Bundesvorstand)
  • Verkehrsministerkonferenz

Spezifische Institutionen oder Organisationen:

  • Kommunale Verkehrsunternehmen
  • Sozialtickets
  • Jobtickets

Meldung einfach erklärt

Hier ist eine Erklärung des Beitrags in einfacher Sprache, mit Aufzählungen und zusätzlichen erklärenden Fragen und Antworten:

  • Datum: 08.07.2024 – 10:36
  • Organisation: ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Worum geht es?

  • Thema: Deutschlandticket
  • ver.di fordert, dass der Preis des Deutschlandtickets gleich bleibt.
  • Die Bundesregierung soll sicherstellen, dass das Ticket nicht teurer wird.

Warum ist das wichtig?

  • Der aktuelle Vorschlag für den Bundeshaushalt 2025 beschränkt die Finanzierung des Tickets durch den Bund.
  • Bisher haben Bund und Länder gemeinsam das Ticket finanziert.
  • Wenn die Länder nicht mehr zahlen wollen, wird das Ticket teurer.

Was sagt ver.di dazu?

  • Die stellvertretende Vorsitzende Christine Behle sagte: „Im Bundeshaushalt 2025 brauchen wir Stabilität und Zukunftsfähigkeit.“
  • Wenn das Ticket teurer wird, gefährdet das den öffentlichen Verkehr (ÖPNV).
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Fragen und Antworten zur Erklärung:

  1. Was ist das Deutschlandticket?

    • Das Deutschlandticket ist ein Ticket, das deutschlandweit gültig ist und aktuell 49 Euro im Monat kostet.
  2. Warum soll der Preis stabil bleiben?

    • Ein stabiler Preis hilft, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen und so Verkehrsprobleme und Umweltbelastungen verringern.
  3. Welcher Punkt macht ver.di Sorgen?

    • ver.di sorgt sich, dass eine Preiserhöhung weniger Menschen den ÖPNV nutzen lassen würde.
  4. Welche Probleme bestehen im ÖPNV?
    • Der ÖPNV leidet unter Personalmangel, schlechten Infrastrukturen und Finanzierungsproblemen der Kommunen.

Was könnte passieren, wenn der Preis steigt?

  • Eine Preiserhöhung könnte dazu führen, dass weniger Menschen den ÖPNV nutzen.
  • Dies würde den ÖPNV weiter destabilisieren und die Klimaziele gefährden.

Zusätzliche Information:

  • Christine Behle betont, dass für viele Menschen 49 Euro schon heute zu viel sind.
  • Es fehlen einheitliche Lösungen für Jobtickets, Sozialtickets oder Kindermitnahmen.
  • Ein stabiler und günstiger Preis ist wichtig für die Verkehrswende und den Umweltschutz.

Kontakt bei Fragen:

  • Verantwortlich: Jan Jurczyk
  • Adresse: ver.di-Bundesvorstand, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
  • Telefon: 030/6956-1011, -1012
  • E-Mail: pressestelle@verdi.de
  • Website: www.verdi.de/presse

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