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Deutschland bei Rahmenbedingungen für Spiele-Entwicklung international abgeschlagen

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Berlin: Deutschland ist international immer noch weit von den Top-Standorten der Games-Branche entfernt, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie des game – Verband der deutschen Games-Branche zeigt. Die Studie mit dem Titel “Die deutsche Games-Förderung im internationalen Vergleich” wurde in Zusammenarbeit mit Nordicity aus Kanada und Goldmedia aus Deutschland erstellt und hebt die großen Unterschiede zwischen Deutschland und etablierten Standorten wie Kanada, Frankreich und Großbritannien hervor. Diese Länder setzen gezielt auf steuerliche Games-Förderung, während Deutschland sich für ein Fondsmodell mit einem festen jährlichen Budget entschieden hat.

Die Konsequenz dieser Unterschiede ist, dass die Games-Förderung in Deutschland nicht verlässlich planbar ist, da Unternehmen nicht wissen, ob Fördermittel zur Verfügung stehen werden, wenn sie diese benötigen. Laut Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche, sind die Rahmenbedingungen für die Spiele-Entwicklung in Deutschland international nicht konkurrenzfähig. Um Deutschland zu einem Leitmarkt zu entwickeln und international erfolgreich zu sein, fordert er eine Erhöhung der Fördermittel auf 125 Millionen Euro für das Jahr 2024 sowie eine steuerliche Förderung, die in vielen erfolgreichen Games-Standorten bereits Standard ist.

Die Studie zeigt auch, dass Deutschland selbst bei bestehender Förderung das internationale Mittelmaß nicht überschreitet – weder bei kleineren Produktionen noch bei Entwicklungen mit Budgets im zweistelligen oder dreistelligen Millionenbereich. Im Vergleich zu anderen Ländern wie Irland, die erst kürzlich in die Games-Förderung eingestiegen sind, bieten etablierte Standorte wie Kanada oder Großbritannien deutlich bessere Rahmenbedingungen.

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Der game – Verband der deutschen Games-Branche betont, dass Deutschland auf einem der größten Medienmärkte der Welt nicht nur zusehen, sondern aktiv mitwirken sollte. Eine konkurrenzfähige Förderung und bessere Rahmenbedingungen sind entscheidend, um Deutschland zu einem international erfolgreichen Games-Standort zu machen.

Interessierte können die komplette Studie “Die deutsche Games-Förderung im internationalen Vergleich” auf der Website des game-Verbands herunterladen.

Über den game – Verband der deutschen Games-Branche:
Der game-Verband ist der Zusammenschluss der deutschen Games-Branche und repräsentiert das gesamte Ökosystem der Branche, darunter Entwicklungstudios, Publisher, Esport-Veranstalter, Bildungseinrichtungen und Institutionen. Als Mitveranstalter der gamescom ist der Verband für das weltgrößte Event für Computer- und Videospiele verantwortlich. Der Verband engagiert sich in verschiedenen Bereichen wie Medien, Politik und Gesellschaft und beantwortet Fragen zur Marktentwicklung, Spielekultur und Medienkompetenz. Ziel des game-Verbands ist es, Deutschland zu einem führenden Games-Standort zu machen und mit Games das Leben aller Menschen zu bereichern.

Pressekontakt:
Martin Puppe
game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.
Friedrichstraße 165
10117 Berlin
Tel.: 030 2408779-20
E-Mail: martin.puppe@game.de
www.game.de
Twitter: @game_verband
Facebook.com/game.verband
Instagram: game_verband

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FAQ zur Pressemeldung des DGB – Verband der deutschen Games-Branche

1. Was ist das Ziel der Studie “Die deutsche Games-Förderung im internationalen Vergleich”?
Das Ziel der Studie ist es, die aktuellen Rahmenbedingungen für die Spiele-Entwicklung in Deutschland im internationalen Vergleich zu analysieren. Insbesondere wird untersucht, ob die selbstgesteckten Ziele der Bundesregierung, den Games-Standort zu stärken und Deutschland als einen Leitmarkt im internationalen Wettbewerb zu etablieren, realistisch erreichbar sind.

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2. Wer hat die Studie in Auftrag gegeben und wer war daran beteiligt?
Die Studie wurde vom game – Verband der deutschen Games-Branche in Auftrag gegeben. Sie wurde von Nordicity (Kanada) in Zusammenarbeit mit Goldmedia (Deutschland) erstellt. Games Germany, der Verbund der Länderförderer und Ländernetzwerke, war ebenfalls an der Untersuchung beteiligt.

3. Was zeigt die Studie auf?
Die Studie zeigt auf, dass es aktuell große Unterschiede zwischen Deutschland und den internationalen Top-Standorten bei den Games-Förderprogrammen gibt. Länder wie Kanada, Frankreich oder Großbritannien, die etablierte Produktionsstandorte sind, setzen gezielt auf eine steuerliche Games-Förderung. Deutschland hingegen hat ein Fondsmodell mit einem festen jährlichen Budget gewählt. Dadurch fehlt es an Planungssicherheit und Zuverlässigkeit für Unternehmen, die Games-Förderung in Deutschland zu nutzen.

4. Wird Deutschland die selbstgesteckten Ziele erreichen können?
Laut Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche, sind die Rahmenbedingungen für die Spiele-Entwicklung in Deutschland international nicht konkurrenzfähig. Wenn Deutschland sich nicht stärker an internationalen Standards orientiert, wird es seine selbstgesteckten Ziele, den Games-Standort zu stärken und Deutschland als einen Leitmarkt zu entwickeln, nicht erreichen können.

5. Welche Maßnahmen werden empfohlen, um Deutschland zu einem erfolgreichen Games-Standort zu machen?
Die Studie empfiehlt, die Fördermittel für 2024 auf 125 Millionen Euro zu erhöhen, um den derzeitigen Förderantragsstopp aufzuheben. Zudem wird eine steuerliche Förderung vorgeschlagen, die laut der Studie an nahezu allen erfolgreichen Games-Standorten bereits Standard ist. Durch eine steuerliche Games-Förderung könnten Planungssicherheit und Zuverlässigkeit geschaffen werden, um Deutschland dauerhaft zu einem der international erfolgreichsten Games-Standorte zu machen.

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6. Wo kann man die Studie “Die deutsche Games-Förderung im internationalen Vergleich” herunterladen?
Die Studie kann auf der Website des game – Verband der deutschen Games-Branche unter www.game.de/medien/die-deutsche-games-foerderung-im-internationalen-vergleich heruntergeladen werden.

7. Welche Institutionen sind in Games Germany engagiert?
In Games Germany engagieren sich folgende Institutionen: FFF Bayern, Film- und Medienstiftung NRW, gamearea-Hessen, Gamecity Hamburg, Games/Bavaria, Game Up! Rheinland Pfalz, HessenFilm und Medien GmbH, medianet berlinbrandenburg e.V., Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Mitteldeutsche Medienförderung und nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen.

8. Welche Aufgaben hat der game – Verband der deutschen Games-Branche?
Der game – Verband der deutschen Games-Branche ist der Verband der deutschen Games-Branche. Er vertritt das gesamte Games-Ökosystem, von Entwicklungs-Studios und Publishern bis hin zu Esport-Veranstaltern, Bildungseinrichtungen oder Institutionen. Der Verband verantwortet als Mitveranstalter die gamescom, das weltgrößte Event für Computer- und Videospiele. Der Verband ist außerdem Gesellschafter der USK, der Stiftung Digitale Spielekultur, der esports player foundation, der devcom und der Verwertungsgesellschaft VHG sowie Träger des Deutschen Computerspielpreises.

13 Responses

  1. Na klar, Deutschland ist total abgeschlagen in der Spiele-Entwicklung. Wer braucht schon Innovation und Kreativität?

    1. Ach komm, sei nicht so ignorant! Deutschland hat eine lange Tradition in der Spiele-Entwicklung und hat einige der besten Studios der Welt hervorgebracht. Innovation und Kreativität sind hier definitiv vorhanden, du solltest dich besser informieren, bevor du solche Aussagen triffst!

  2. Ehrlich gesagt, Deutschland hat immer noch die besten Bratwürste, also wer braucht schon Spiele-Entwicklung?!

  3. Also, ehrlich gesagt glaube ich, dass Deutschland einfach nicht genug Gaming-Enthusiasten hat. Schade, oder?

    1. Ach komm, hör doch auf mit dem Gemecker! Deutschland hat eine lange Tradition in der Spiele-Entwicklung und hat einige großartige Titel hervorgebracht. Nur weil du nicht zufrieden bist, heißt das nicht, dass es peinlich ist. Jeder hat unterschiedliche Vorlieben.

  4. Da muss ich dir leider widersprechen. Deutschland hat viele talentierte Spieleentwickler und Studios, die international erfolgreich sind. Es wäre unfair, das Land als total abgehängt zu bezeichnen. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, auch Deutschland.

  5. Also, ich weiß ja nicht, aber ich finde Deutschland ist echt nicht so schlecht in der Spiele-Entwicklung.

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