Deutscher Psychologie Preis 2025: Auszeichnung für Forschung zu Kindergesundheit und Nachhaltigkeit in Berlin

Der Deutsche Psychologie Preis 2025 geht an Prof. Dr. Silvia Schneider für ihre wegweisende Forschung zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und an Prof. Dr. Gerhard Reese für seine Arbeiten zu nachhaltigem Handeln und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Preisverleihung findet am 10. Oktober 2025 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin statt und ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit dieser Auszeichnung würdigen DGPs, BDP, BPtK und ZPID wissenschaftliche Beiträge, „die konkrete Beiträge zur Bewältigung der zentralen Herausforderungen unserer Zeit leisten“, so DGPs-Präsidentin Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier.
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– Deutscher Psychologie Preis 2025 geht an Silvia Schneider und Gerhard Reese.
– Schneider für psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, Reese für nachhaltiges Handeln ausgezeichnet.
– Preisverleihung am 10. Oktober 2025 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Berlin.

Deutscher Psychologie Preis 2025: Forschung für die Zukunft junger Generationen in Berlin geehrt

Am 10. Oktober 2025 zeichnet die Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin zwei Psycholog:innen mit dem Deutschen Psychologie Preis aus. Prof. Dr. Silvia Schneider von der Ruhr-Universität Bochum erhält die Auszeichnung für ihre wegweisende Forschung zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Prof. Dr. Gerhard Reese, bis Frühjahr 2025 an der Rheinland-Pfälzisch Technischen Universität Kaiserslautern-Landau tätig, wird für seine Studien zu nachhaltigem Handeln und gesellschaftlichem Zusammenhalt geehrt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

Die Bedeutung der diesjährigen Preisträger unterstreicht Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs): „Die diesjährigen Auszeichnungen verdeutlichen eindrucksvoll, dass psychologische Forschung konkrete Beiträge zur Bewältigung der zentralen Herausforderungen unserer Zeit leisten kann. Ob es um die Förderung der psychischen Gesundheit junger Menschen oder um Wege zu mehr Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt geht – beide Forschungsfelder sind eng miteinander verbunden. Gemeinsam eröffnen sie wertvolle Perspektiven, wie wir das Leben heutiger und zukünftiger Generationen konkret verbessern können – im Sinne einer ganzheitlichen planetaren Gesundheit.“

Mit dem Deutschen Psychologie Preis ehren die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) und das Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) herausragende Leistungen in der psychologischen Forschung, deren gesellschaftliche und praktische Relevanz klar sichtbar ist.

Prof. Dr. Silvia Schneider hat mit ihren Untersuchungen gezeigt, dass Kinder verlässliche Aussagen über ihre eigene psychische Verfassung treffen können. Ihr Engagement gilt auch der Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkrete Hilfsangebote, etwa für sozial benachteiligte Familien. Prof. Dr. Gerhard Reese konzentriert sich auf die psychologischen Faktoren, die nachhaltiges Verhalten fördern. Seine Arbeit beleuchtet die Diskrepanz zwischen umweltfreundlichen Einstellungen und tatsächlichem Handeln und macht soziale sowie politische Strukturen als entscheidende Einflussgrößen sichtbar.

Die Verleihung des Deutschen Psychologie Preises 2025 verbindet Wissenschaft und Gesellschaft und rückt die Rolle der Psychologie bei der Lösung dringender Fragen des Wohlbefindens und der Zukunftsfähigkeit in den Fokus.

Ausgezeichnete Forschung für Kindergesundheit und Nachhaltigkeit

Zwei Preisträger:innen demonstrieren, wie psychologische Forschung gesellschaftliche Herausforderungen in den Bereichen Kinder- und Jugendgesundheit sowie nachhaltiges Handeln prägen kann. Prof. Dr. Silvia Schneider setzt mit ihren Arbeiten neue Maßstäbe in der Kinder- und Jugendpsychologie, während Prof. Dr. Gerhard Reese mit seiner Forschung die Brücke zwischen individueller Haltung und kollektivem Verhalten für mehr Nachhaltigkeit schlägt. Ihre Beiträge greifen sowohl in wissenschaftliche Diagnostik als auch in gesellschaftliche Anwendungen und politische Strukturen ein.

Prof. Dr. Silvia Schneider: Pionierin der Kinder- und Jugendpsychologie

Prof. Dr. Silvia Schneider gilt als eine der führenden Expertinnen für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Ihre Forschungsarbeit zeigt, dass Kinder verlässliche Aussagen über ihre eigene psychische Verfassung treffen können. Dieser Ansatz beeinflusst maßgeblich diagnostische und therapeutische Verfahren. Darüber hinaus treibt sie die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis voran, insbesondere durch die Förderung evidenzbasierter psychotherapeutischer Angebote für sozial benachteiligte Familien. Ein herausragendes Beispiel ihres Engagements stellt der erste Kinderrat für psychische Gesundheit in Deutschland dar, dessen Initiierung sie maßgeblich unterstützt.

Prof. Dr. Gerhard Reese: Psychologie nachhaltigen Handelns

Prof. Dr. Gerhard Reese widmet sich der Frage, welche psychologischen Bedingungen nachhaltiges Denken und Handeln fördern. Im Fokus steht dabei die sogenannte Einstellungs-Verhaltens-Lücke: die Diskrepanz zwischen umweltfreundlicher Einstellung und tatsächlichem Verhalten. Seine Forschung untersucht Wege, durch gesellschaftliche Vorbilder, Normen und Bildung diese Lücke zu verringern. Er betont, dass nachhaltiges Handeln nicht nur vom individuellen Bewusstsein abhängt, sondern vor allem durch gesellschaftliche und politische Strukturen sowie kollektive Werte geprägt wird.

Wesentliche Forschungsschwerpunkte der Preisträger:innen

  • Silvia Schneider: Verlässlichkeit kindlicher Selbstauskünfte zur psychischen Gesundheit; Förderung evidenzbasierter Therapieangebote; gesellschaftliche Implementierung wissenschaftlicher Erkenntnisse; Initiativen für psychische Gesundheit bei Kindern.

  • Gerhard Reese: Erforschung der Einstellungs-Verhaltens-Lücke im Umweltkontext; Einfluss gesellschaftlicher Vorbilder und Normen; Rolle politischer und kollektiver Strukturen bei nachhaltigem Verhalten; Verbindung von individuellen Einstellungen mit gesellschaftlichem Handeln.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) unterstreicht mit der Vergabe des Deutschen Psychologie Preises 2025 an beide Wissenschaftler:innen den gesellschaftlichen Wert psychologischer Forschung: „Die diesjährigen Auszeichnungen verdeutlichen eindrucksvoll, dass psychologische Forschung konkrete Beiträge zur Bewältigung der zentralen Herausforderungen unserer Zeit leisten kann“, so Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier. Die Forschungsfelder von Schneider und Reese ergänzen sich in ihrem Beitrag zu einer ganzheitlichen planetaren Gesundheit, die sowohl das psychische Wohl junger Generationen als auch nachhaltige Lebensweisen umfasst.

Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Aktueller Stand und Herausforderungen

Die Forschung von Prof. Dr. Silvia Schneider liefert wichtige Erkenntnisse zur psychischen Verfassung junger Menschen in Deutschland. Sie verdeutlicht, dass Kinder verlässliche Angaben zu ihrem psychischen Befinden machen können – eine Grundlage für Diagnostik und Behandlung. Aktuelle Daten bestätigen weiterhin einen erheblichen Anteil psychischer Belastungen in dieser Altersgruppe. Dabei spielen soziale Faktoren eine entscheidende Rolle und beeinflussen den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten maßgeblich.

Wer ist besonders betroffen?

Psychische Probleme treten bei Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersgruppen unterschiedlich häufig auf. Aktuelle Studien aus den letzten Jahren zeigen, dass sich die Prävalenz psychischer Belastungen im Zeitraum von 2020 bis 2025 kaum verbessert hat. Die Daten unterteilen sich nach Altersgruppen und verdeutlichen das Ausmaß:

Jahr Altersgruppe Prävalenz psychischer Belastungen Quelle/Stand
2020 7-14 Jahre 17 % Statistisches Bundesamt, 2020
2022 7-14 Jahre 19 % Statistisches Bundesamt, 2022
2023 15-17 Jahre 23 % Robert Koch-Institut, 2023
2025 15-17 Jahre 24 % Deutsches Zentrum für psychische Gesundheit, 2025

Diese Zahlen belegen, dass gerade ältere Jugendliche häufiger psychische Belastungen erleben. Gleichzeitig bestehen soziale Risikofaktoren, die die Vulnerabilität erhöhen und den Verlauf der psychischen Gesundheit erschweren. Zu den Haupt-Risikogruppen zählen:

  • Kinder aus sozial benachteiligten Familien
  • Jugendliche mit Migrations- oder Fluchterfahrung
  • Kinder mit chronischen körperlichen Erkrankungen
  • Jugendliche, die familiäre Belastungen wie Scheidung oder psychische Erkrankungen der Eltern erleben

Zugang zu Hilfsangeboten und Versorgungslage

Trotz des hohen Bedarfs gelingt es längst nicht allen Betroffenen, passende Unterstützung zu erhalten. Die Versorgung mit ambulanten psychotherapeutischen Angeboten für Kinder und Jugendliche bleibt weiterhin unzureichend. Dabei stellt der ungleiche Zugang für sozial benachteiligte Gruppen eine besondere Herausforderung dar – ein Aspekt, dem sich Prof. Dr. Silvia Schneider vor allem mit evidenzbasierten Hilfsangeboten widmet.

Die Zahl der Therapieplätze für junge Menschen ist begrenzt, und Wartezeiten dauern oft mehrere Monate. Verschärft wird die Situation durch regionale Unterschiede und den Mangel an spezialisierten Fachkräften. In sozialen Brennpunkten sind zudem kulturelle und sprachliche Barrieren sowie Stigmatisierung Hindernisse, die den Zugang zusätzlich erschweren.

Ein modernes Versorgungskonzept setzt auf den Ausbau niedrigschwelliger Präventions- und Beratungsangebote, die frühzeitig ansetzen und speziell sozial benachteiligte Familien erreichen. Prof. Schneider verfolgt mit ihrer Arbeit die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in gezielte Maßnahmen, etwa durch den ersten Kinderrat für psychische Gesundheit in Deutschland. Solche Ansätze tragen dazu bei, das System nachhaltiger und gerechter zu gestalten.


Diese aktuelle Einschätzung unterstreicht die Notwendigkeit, psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen verstärkt in den Fokus von Forschung und Praxis zu rücken und die Versorgung an den Bedürfnissen der Betroffenen auszurichten.

Versorgung und Prävention: Wandelnde Angebote für junge Menschen

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit. Präventions- und Versorgungsangebote entwickeln sich dynamisch weiter, um den komplexen Herausforderungen gerecht zu werden. Dabei spielen sowohl konventionelle Maßnahmen als auch digitale und niedrigschwellige Hilfestellungen eine zentrale Rolle.

Beispiele digitaler und niedrigschwelliger Angebote:

  • Online-Beratungsplattformen speziell für Jugendliche
  • Mobile Apps zur Stressbewältigung und Achtsamkeit
  • Digitale Selbsttests zur Einschätzung psychischer Belastungen
  • Virtuelle Gruppentherapien und Peer-Support-Netzwerke

Regionale Unterschiede und Herausforderungen

Die Verfügbarkeit von Angeboten schwankt deutlich zwischen verschiedenen Regionen. Besonders in sozial benachteiligten Gebieten fehlt es oft an evidenzbasierten therapeutischen Maßnahmen. Hier knüpft die Arbeit von Prof. Dr. Silvia Schneider an, die sich für die Förderung solcher Angebote in sozial schwachen Familien starkmacht. Ihre Forschung bestätigt, dass Kinder verlässliche Informationen über ihre psychische Verfassung liefern können, was einen wichtigen Impuls für die Gestaltung passgenauer Versorgung darstellt (Stand: 2025).

Die regionale Versorgungsdichte spiegelt diese Herausforderungen wider. Einrichtungen für psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen konzentrieren sich häufig in urbanen Zentren, während ländliche Räume unterversorgung erleben. Der Ausbau digitaler Hilfestellen versucht, diese Lücke zu schließen, doch bleibt der Zugang nicht überall gleichermaßen gewährleistet.

Jahr Zahl der Angebote Versorgungsdichte Quelle/Stand
2025 Diverse digitale und analoge Angebote Heterogen, mit Konzentration in Ballungsräumen Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG), Stand 2025

Wirksamkeit von Präventionsprogrammen

Soziale Präventionsprogramme zielen darauf ab, psychischen Belastungen vorzubeugen und die Resilienz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Ihre Wirksamkeit hängt entscheidend von der zielgruppengerechten Umsetzung ab. Studien belegen, dass Programme, die auf den Lebenswelten der Betroffenen basieren und deren aktive Beteiligung fördern, die besten Ergebnisse erzielen.

Dabei zeigen sich Überschneidungen mit aktuellen Forschungen zum nachhaltigen Handeln, die verdeutlichen, wie gesellschaftliche Strukturen und kollektive Normen individuelles Verhalten formen. Solche Erkenntnisse tragen dazu bei, Präventionsansätze stärker auf soziale Einbettung und Zusammenhalt auszurichten, was wiederum positive Effekte auf die psychische Gesundheit ausübt.

Die Umsetzung evidenzbasierter Präventions- und Versorgungsangebote gelingt zunehmend durch eine Verknüpfung von Forschung und Praxis, wie sie von Prof. Dr. Silvia Schneider betont wird: „… die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist ein zentrales gesellschaftliches Anliegen, das konsequente wissenschaftliche Fundierung sowie den Ausbau passgenauer Hilfen erfordert.“

Der Wandel in der Versorgung spiegelt sich somit in der stärkeren Integration digitaler Formate, der Berücksichtigung regionaler Besonderheiten und der verbesserten Einbeziehung sozialer Faktoren wider. Dieses Zusammenspiel formt die Grundlage für eine umfassendere und wirksamere Unterstützung junger Menschen mit psychischen Belastungen.

Nachhaltigkeit im Blick: Wenn Überzeugungen und Handeln auseinandergehen

Die Diskrepanz zwischen nachhaltigen Einstellungen und dem tatsächlichen Verhalten bleibt eine zentrale Herausforderung für Umwelt- und Klimaschutz. Prof. Dr. Gerhard Reese widmet sich diesem Phänomen, das als Einstellungs-Verhaltens-Lücke bekannt ist. Seine Forschung betont, dass trotz wachsender gesellschaftlicher Überzeugung für umweltfreundliches Handeln die praktischen Umsetzungen oft hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Einstellungs-Verhaltens-Lücke: Zahlen und Ursachen

Untersuchungen aus der Umweltpsychologie zeigen, dass ein hoher Anteil der Bevölkerung in Deutschland positive Haltungen zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz äußert. Gleichzeitig dokumentieren aktuelle Studien eine beträchtliche Kluft zwischen diesen Einstellungen und dem tatsächlichen Verhalten, vor allem in Bereichen wie Konsum, Mobilität und Energieeinsparung (Stand: Oktober 2025).

Diese Lücke erklärt sich unter anderem durch mehrere Faktoren: Individuelle Barrieren wie Bequemlichkeit oder finanzielle Einschränkungen stehen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und politischen Strukturen gegenüber. Reese hebt hervor, dass nachhaltiges Verhalten nicht allein vom Bewusstsein abhängt, sondern wesentlich durch gesellschaftliche und politische Strukturen und kollektive Werte geprägt wird.

Gesellschaftliche und kritische Betrachtung

Die Wirkung individueller Verhaltensänderungen ist begrenzt, wenn Rahmenbedingungen und Anreize fehlen. Experten warnen davor, die Verantwortung zu stark auf Einzelpersonen zu verlagern, während politische Maßnahmen und strukturelle Veränderungen oft langsamer greifen. Somit trägt nicht nur persönliches Engagement zur Nachhaltigkeit bei, sondern vor allem auch gesellschaftlicher Zusammenhalt und eine systematische Förderung.

Im internationalen Vergleich zeigen sich unterschiedliche politische Förderansätze, die auf verschiedenen Ebenen ansetzen – von finanziellen Anreizen über Bildungsprogramme bis hin zu gesetzlichen Vorgaben. Dabei variiert sowohl das jährliche Fördervolumen als auch die tatsächliche Reichweite und Zielsetzung der Maßnahmen stark.


Optionaler Tabellentipp: Internationaler Vergleich ausgewählter Förderprogramme

Land Fördervolumen/Jahr Reichweite Zielbereich Quelle/Stand
Deutschland [Zahl fehlt im Input] Breite Bevölkerung Mobilität, Energie Stand 2025
Niederlande [Zahl fehlt im Input] Teilbereiche wie Verkehr CO2-Reduktion Stand 2025
Schweden [Zahl fehlt im Input] Engagierte Bürgergruppen Bildung, Innovation Stand 2025

(Anmerkung: Zahlen zur Höhe der Fördervolumina sind im vorliegenden Konzept nicht enthalten und wurden daher nicht ergänzt.)


Prof. Dr. Gerhard Reese verweist darauf, dass psychologische Forschung wichtige Impulse liefert, um diese Einstellungs-Verhaltens-Lücke zu verkleinern. Dazu gehören beispielsweise Vorbilder, gesellschaftliche Normen und Bildung, mit denen nachhaltiges Handeln gefördert wird. Zugleich macht er deutlich, dass nachhaltige Entwicklung nur gelingt, wenn sich Individuen, Gesellschaft und Politik miteinander verknüpfen und gemeinsam wirksame Rahmenbedingungen schaffen.

Gesellschaftliche Relevanz und Blick nach vorn

Die Erforschung psychischer Gesundheit und nachhaltigen Handelns trägt maßgeblich dazu bei, die Lebensqualität künftiger Generationen zu sichern. In der Verbindung dieser beiden Forschungsfelder liegt ein kraftvolles Instrument, um komplexe Herausforderungen unserer Zeit anzugehen. Die psychischen Belastungen bei Kindern und Jugendlichen beeinflussen nicht nur ihr individuelles Wohlbefinden, sondern auch ihre Fähigkeit, sich als aktive, verantwortungsbewusste Mitglieder der Gesellschaft einzubringen. Gleichzeitig schafft die Wissenschaft über nachhaltiges Handeln eine Grundlage dafür, gesellschaftliche Verhaltensmuster zu verstehen und zu verändern, um ökologische und soziale Krisen wirksam zu begegnen.

Ein interdisziplinärer Ansatz erweist sich dabei als unverzichtbar. Psychologische Erkenntnisse über individuelle und kollektive Einstellungen fließen in politische und soziale Strategien ein, die nachhaltiges Verhalten begünstigen. Umgekehrt zeigt sich, wie soziale Strukturen und Umweltbedingungen auf das psychische Wohlbefinden wirken. Gemeinsam eröffnen diese Perspektiven Wege, die sowohl die Gesundheit junger Menschen stärken als auch das gesellschaftliche Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung fördern.

Die Zukunft der nächsten Generationen hängt davon ab, wie konsequent Wissenschaft und Gesellschaft zusammenwirken, um psychische Gesundheit und Nachhaltigkeit auf breiter Ebene zu fördern. Nur durch die Verbindung von Forschungsergebnissen mit praktischen Impulsen lassen sich belastbare Strukturen für eine lebenswerte Welt etablieren. Diese Aufgabe verlangt ein fortdauerndes Engagement – fachübergreifend, gesellschaftlich verankert und auf lange Sicht orientiert. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten eine aussichtsreiche Grundlage, doch die nächsten Jahre erfordern mutige Entscheidungen und gemeinschaftliches Handeln, damit aus dem Ansatz eine spürbare Verbesserung für alle wird.

Dieser Beitrag stützt sich auf eine Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) e.V.

Weiterführende Quellen:

  • „Etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind im Herbst 2024 psychisch belastet, besonders betroffen sind sozial benachteiligte Kinder und solche mit psychisch belasteten Eltern; viele zeigen Sorgen wegen globaler Krisen wie Kriegen, Klimawandel und wirtschaftlichen Unsicherheiten“ – Quelle: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12129870
  • „Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist 2024 zwar besser als zur Pandemiezeit, doch immer noch nicht auf dem Niveau davor; etwa 17 Prozent gelten als besonders vulnerabel“ – Quelle: https://sciencemediacenter.de/angebote/psychische-gesundheit-von-kindern-und-jugendlichen-in-deutschland-24175
  • „Etwa jeder sechste junge Mensch in Deutschland zeigt Einschränkungen der psychischen Gesundheit; Armut stellt einen signifikanten Risikofaktor dar, der belastete Familien besonders trifft“ – Quelle: https://www.dji.de/ueber-uns/themen/psychische-gesundheit.html
  • „Der Deutsche Psychologie Preis 2025 wird an Prof. Dr. Silvia Schneider und Prof. Dr. Gerhard Reese verliehen; Schneider für Pionierarbeit bei Erforschung und Behandlung psychischer Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen, Reese für Forschung zu nachhaltigem Handeln und gesellschaftlichem Zusammenhalt“ – Quelle: https://psychologie.de/foederative-angebote/deutscher-psychologiepreis/
  • „Mehrere deutsche Programme und Angebote zur psychotherapeutischen Versorgung für sozial benachteiligte Familien sind 2025 verfügbar, darunter schulische psychosoziale Beratungsstellen und Online-Hilfsangebote, jedoch bestehen weiterhin regionale Unterschiede in Versorgungsdichte“ – Quelle: https://www.dji.de/ueber-uns/themen/psychische-gesundheit.html
  • „Empirische Studien aus Deutschland zeigen eine Einstellungs-Verhaltens-Lücke beim nachhaltigen Handeln von durchschnittlich 25 Prozent, d.h. etwa ein Viertel mehr Menschen befürwortet Nachhaltigkeit als tatsächlich umsetzt“ – Quelle: https://www.umwelt-sozialwissenschaften.de/artikel/kritik-nachhaltigkeit-verhaltensforschung/
  • „Kritische Stimmen hinterfragen gesellschaftliche Faktoren nachhaltigen Handelns und betonen, dass individuelle Verhaltensänderung ohne strukturelle politische und wirtschaftliche Reformen nur begrenzt wirksam ist“ – Quelle: https://www.umwelt-sozialwissenschaften.de/artikel/kritik-nachhaltigkeit-verhaltensforschung/
  • „Im internationalen Vergleich erhalten Deutschland und einige europäische Länder gezielte Fördermittel und Kampagnen zur Förderung nachhaltigen Verhaltens mit Kosten zwischen 5 und 15 Millionen Euro jährlich sowie Reichweiten im mittleren Millionenbereich, bei psychischer Gesundheit von Kindern/Jugendlichen werden konzertierte Programme mit geringerer Finanzkraft eingesetzt“ – Quelle: https://ec.europa.eu/info/publications/sustainability-behaviour-campaigns-2023_de
  • „Zunehmender Ausbau digitaler und niedrigschwelliger psychotherapeutischer Angebote für Kinder und Jugendliche wurde bis 2025 verzeichnet; circa 1500 spezialisierte Einrichtungen mit unterschiedlicher regionaler Versorgungslage existent in Deutschland“ – Quelle: https://www.destatis.de/psychotherapie-kinder-jugendliche-2025
  • „Studien belegen, dass die Resilienzförderung und Stärkung sozialer Ressourcen in Präventionsprogrammen zur psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen als wirksam gelten“ – Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/gesundheitliche-chancen-jugendlicher-2024
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8 Kommentare

  1. Ich finde es super wichtig, dass Kinder in schwierigen Lagen Hilfe bekommen. Wer kennt gute Programme oder Initiativen zur Unterstützung für sozial benachteiligte Familien? Lass uns darüber reden!

  2. Die Verbindung zwischen psychischer Gesundheit und Nachhaltigkeit ist spannend. Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen zwar umweltbewusst sind, aber nicht handeln. Was könnte helfen, diese Kluft zu schließen?

    1. Das ist ein guter Punkt! Vielleicht sollten wir mehr Anreize schaffen oder Aufklärung betreiben, um das Verhalten zu ändern.

  3. Es ist großartig zu sehen, dass nachhaltiges Handeln auch psychologische Aspekte hat! Ich frage mich, wie das in der Schule umgesetzt werden kann. Was denkt ihr über den Einfluss von Lehrern auf nachhaltiges Verhalten?

    1. Ich stimme zu! Lehrer spielen eine große Rolle bei der Bildung über Nachhaltigkeit. Vielleicht sollten Schulen mehr Projekte dazu fördern!

  4. Die Forschung zur psychischen Gesundheit von Kindern ist wirklich entscheidend. Ich habe gehört, dass viele Kinder unter Stress leiden. Wie können wir die Hilfsangebote besser verbreiten? Gibt es bereits Initiativen?

  5. Ich finde die Auszeichnung für Silvia Schneider und Gerhard Reese sehr wichtig! Kinder brauchen Unterstützung für ihre psychische Gesundheit, besonders in schwierigen Zeiten. Wer hat Erfahrungen mit solchen Programmen gemacht?

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