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Deutscher Preis für Audiostories 2025: Gewinner, Neuausrichtung und Bedeutung für die Podcast-Branche

Am 11. Dezember 2025 wurden in Köln die Gewinner des neu ausgerichteten Deutschen Preises für Audiostories bekanntgegeben. Der ehemalige Hörspielpreis der Kriegsblinden zeichnet damit erstmals auch Podcasts aus. Prämiert wurden ein dokumentarischer Beitrag zur AIDS-Krise, ein fiktionaler Sci-Fi-Podcast und ein künstlerisches Hörspiel über künstliche Intelligenz.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Deutsche Preis für Audiostories 2025 zeichnet erstmals Podcasts in drei Kategorien aus.
  • Gewinner behandeln Themen wie AIDS-Krise, Sci-Fi und künstliche Intelligenz.
  • Podcast-Nutzung in Deutschland stieg von 26 % (2019) auf 46 % (2023) der Bevölkerung ab 14 Jahren.
  • Fördermittel für serielle Audioformate stiegen von 0,8 Mio. Euro (2021) auf 1,5 Mio. Euro (2024).
  • Die Neuausrichtung reflektiert den Medienwandel und fördert Vielfalt sowie Qualität im Audio-Storytelling.

– Der Hörspielpreis der Kriegsblinden wurde 2025 erstmals als Deutscher Preis für Audiostories in Köln verliehen.
– Ausgezeichnet wurden drei Audioproduktionen in den Kategorien dokumentarischer, fiktionaler und innovativer Podcast.
– Die Gewinner behandeln Themen wie die AIDS-Krise, Entmenschlichung durch KI und den kreativen Umgang mit künstlicher Intelligenz.

Deutscher Preis für Audiostories: Drei Gewinner in Köln ausgezeichnet

Am 11. Dezember 2025 verkündete die Jury in Köln die Preisträger des 73. Hörspielpreises der Kriegsblinden, der erstmals als Deutscher Preis für Audiostories vergeben wurde. Eine interdisziplinär besetzte Fachjury zeichnete drei herausragende Produktionen aus, die jeweils ein Preisgeld von 5.000 € erhalten (Stand: 11. Dezember 2025)*.

In der Kategorie Dokumentarischer Podcast gewann die erste Folge von „I Will Survive – Der Kampf gegen die AIDS-Krise“ (BR) von Niklas Eckert, Sarah Fischbacher, Meret Reh, Judith Rubatscher und Phillip Syvarth. Die Jury lobte den Beitrag als „wichtigen Beitrag zur Zeitzeugenschaft“, der mit „emotionaler Kraft“ und „erzählerischer Wärme“ überzeuge.* Den Preis für den besten Fiktionalen Podcast erhielt Hans Christoph Böhringer für Folgen seiner Sci-Fi-Serie „Mein Leben als Spam“ (BR). Die Jury sah darin eine „perfekt“ genutzte Audio-Geschichte, die „das Gefühl unserer Zeit“ spiegle.* Als bestes Innovatives oder künstlerisches Hörspiel wurde Hermann Bohlens „Moetelli – Eine Begegnung mit künstlicher Intelligenz“ (SRF) prämiert. Die Begründung hob ein „originelles Hörspiel als ‚Zeitstück‘“ hervor, das das Medium Audio auf „kunstvolle Weise“ nutze.*

Mit der Neuausrichtung und dem neuen Titel öffnet sich der traditionsreiche Wettbewerb, der 1950 gegründet wurde, erstmals für Podcasts und andere Formate. Diese Erweiterung soll, so die Mitteilung, ein Zeichen für die „Vielfalt, Relevanz und Zukunftsfähigkeit des Mediums“ setzen.* Die finale Juryentscheidung trafen die Mitglieder Gabi Hartel, Christine Harrasser, Dietrich Plückhahn, Birgit Schulz, Özge Yildiz und Martin Weigert, unterstützt von Special Jury Guest Bibiana Beglau.*

Vom Nischenformat zum Massenmedium: Der Boom von Audio-Content

Die Umbenennung des traditionsreichen Hörspielpreises der Kriegsblinden zum Deutschen Preis für Audiostories ist kein isoliertes Ereignis. Sie spiegelt eine fundamentale Verschiebung im Medienkonsum wider. Audioinhalte, insbesondere Podcasts, haben sich in den letzten Jahren von einem Randphänomen zu einem zentralen Bestandteil der Medienlandschaft entwickelt.

Zwischen 2019 und 2023 stieg der Anteil der Personen ab 14 Jahren in Deutschland, die zumindest selten Podcasts hören, von 26 % auf 46 % (Stand: 2023, ARD/ZDF-Onlinestudie*). Diese Verdopplung der Reichweite innerhalb von nur vier Jahren unterstreicht die enorme Dynamik des Formats. Laut Bitkom hörten 2023 bereits 43 % der Internetnutzer in Deutschland Podcasts, wovon 19 % dies mindestens wöchentlich taten (Stand: 2023*). Zum Vergleich: 2020 lag dieser Wert noch bei 33 % (Stand: 2020*).

Wachstum: Zahlen im Zeitverlauf

Das Wachstum zeigt sich nicht nur in der Nutzerzahl, sondern auch in der schieren Menge an produziertem Content und dessen Verbreitung. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) zählte 2022 rund 26.000 deutschsprachige Podcast-Formate mit regelmäßig aktualisierten Inhalten. 2018 waren es erst knapp 8.000 Formate. Dieser Anstieg um mehr als das Dreifache in vier Jahren belegt eine lebendige und stetig wachsende Produktionslandschaft.

Die Abrufzahlen bestätigen diesen Trend. Die ma Podcast 2024 verzeichnete im 2. Quartal 2024 kumulierte monatliche Abrufe von rund 267 Millionen Streams und Downloads. Dies entspricht einem Wachstum von etwa 40 % gegenüber 2022 (Stand: 2. Quartal 2024*). Auch die öffentlich-rechtlichen Sender sind Teil dieses Booms: Die ARD verzeichnete 2023 rund 2,9 Milliarden Abrufe in Audiotheken und Podcast-Angeboten, ein Plus von 20 % gegenüber 2022 (Stand: 2023*).

Fördermittel & Branchenstruktur

Die wirtschaftliche und strukturelle Bedeutung von Audioformaten wächst entsprechend. Die GEMA meldete bis 2023 einen Anstieg der gemeldeten Podcast-Produktionen mit Musiknutzung; die Anzahl relevanter Podcast-Lizenzen stieg dabei um mehr als 150 % gegenüber 2019 (Stand: bis 2023*).

Gleichzeitig reagieren auch Förderinstitutionen auf diese Entwicklung. Die Film- und Medienstiftung NRW, selbst Trägerin des Deutschen Preises für Audiostories, erhöhte ihre Fördermittel für serielle Audioformate und Podcasts deutlich. Wurden 2021 noch 0,8 Millionen Euro vergeben, stieg die Summe 2024 auf rund 1,5 Millionen Euro (Stände: 2021 und 2024*). Diese gezielte finanzielle Unterstützung unterstreicht den künstlerischen und kulturellen Wert, der hochwertigen Audioerzählungen heute beigemessen wird.

Die Zahlen belegen eine klare Entwicklung: Online-Audio ist im Alltag angekommen. Die ma 2025 Audio beziffert die durchschnittliche tägliche Audio-Nutzungsdauer in Deutschland 2025 auf rund 241 Minuten. Davon entfallen bereits etwa 30 % auf Online-Audio, inklusive Podcasts (Stand: 2025*). Innerhalb dieser Nutzung lag der Anteil von Online-Audio an der täglichen Audio-Gesamtnutzung 2023 bei 24 %, wovon 6 % auf Podcasts und Radiosendungen auf Abruf entfielen (Stand: 2023, AGMA*).

Vor diesem Hintergrund erscheint die Öffnung des renommierten Preises für Podcasts und andere Audiostories als logischer und notwendiger Schritt. Sie würdigt nicht nur die künstlerische Qualität, die in diesem schnell wachsenden Feld entsteht, sondern stellt den Preis auch in den Kontext der gegenwärtigen Medienrealität. Die Auszeichnung setzt damit ein Zeichen für die Vielfalt, Relevanz und Zukunftsfähigkeit des Mediums, wie es in der Pressemitteilung zur Neuausrichtung heißt.

Mögliche Tabelle: Wachstum & Förderung auf einen Blick

Jahr Indikator/Statistik Wert Einheit Quelle/Stand
2018 Deutschsprachige Podcast-Formate 8.000 Formate mabb, Stand 2018*
2019 Personen ab 14 Jahren, die Podcasts hören 26 % ARD/ZDF-Onlinestudie, Stand 2019*
2020 Internetnutzer, die Podcasts hören 33 % Bitkom, Stand 2020*
2021 Fördermittel Film- und Medienstiftung NRW 0,8 Mio. Euro Filmstiftung NRW, Stand 2021*
2022 Deutschsprachige Podcast-Formate 26.000 Formate mabb, Stand 2022*
2023 Personen ab 14 Jahren, die Podcasts hören 46 % ARD/ZDF-Onlinestudie, Stand 2023*
2023 Internetnutzer, die Podcasts hören 43 % Bitkom, Stand 2023*
2023 Wöchentliche Podcast-Hörer 19 % Bitkom, Stand 2023*
2023 Abrufe ARD-Audiotheken/Podcasts 2,9 Mrd. ARD, Stand 2023*
2024 Fördermittel Film- und Medienstiftung NRW 1,5 Mio. Euro Filmstiftung NRW, Stand 2024*
2025 Tägliche Audio-Nutzungsdauer (gesamt) 241 Minuten ma 2025 Audio, Stand 2025*

Mehr als ein Preis: Warum die neue Ausrichtung Folgen hat

Die Neuausrichtung des traditionsreichen Preises zu einem Deutschen Preis für Audiostories ist mehr als eine Namensänderung. Sie spiegelt eine fundamentale Verschiebung im Medienkonsum wider und hat konkrete gesellschaftliche und kulturelle Folgen. Die Öffnung für Podcasts und andere Audio-Formate trägt der veränderten Hörrealität Rechnung und setzt Impulse für die gesamte Branche.

Zielgruppen & Repräsentation

Audio ist längst nicht mehr nur Radio. Die durchschnittliche tägliche Audio-Nutzungsdauer lag 2025 bei rund 241 Minuten, wovon etwa 30 Prozent auf Online-Audio inklusive Podcasts entfielen (Stand: 2025, AGMA). Diese Entwicklung ist generationenspezifisch: Podcasts erreichen insbesondere in der Altersgruppe 14–29 Jahre ein starkes Wachstum (Stand: 2023, ARD/ZDF-Onlinestudie). Ein Preis, der diese Formate würdigt, spricht somit direkt eine jüngere, digitalaffine Zielgruppe an und erhöht die gesellschaftliche Relevanz der Auszeichnung.

Gleichzeitig fördert die inklusive Preislogik eine größere thematische und stilistische Vielfalt. Statt sich auf eine traditionelle Kunstform zu beschränken, können nun dokumentarische Recherchen, fiktionale Serien und experimentelle Klangkunst gleichermaßen gewürdigt werden. Dies erweitert den kulturellen Diskurs und gibt Geschichten eine Bühne, die sonst vielleicht weniger Aufmerksamkeit erhalten. Der Markt ist groß: Allein 2022 gab es schätzungsweise rund 26.000 deutschsprachige Podcast-Formate mit regelmäßig aktualisierten Inhalten (Stand: 2022, Medienanstalt Berlin-Brandenburg)*.

Preise und Förderlandschaft im Vergleich

Die Auszeichnung positioniert sich in einer dynamischen Wettbewerbslandschaft. Während der Deutsche Hörbuchpreis 2025 keine eigene Podcast-Kategorie vergibt (Stand: 2025), setzt der neue Deutsche Preis für Audiostories ein klares Zeichen für die Gleichwertigkeit aller narrativen Audioformate. Internationale Preise wie der Prix Europa 2024, der Audio-Storytelling mit Preisgeldern von 6.000 Euro pro Kategorie prämiert (Stand: 2024), oder der Prix Italia (Stand: 2023/2024)* zeigen, dass diese Anerkennung längst Standard ist.

Die Aufwertung durch einen renommierten Preis hat direkte materielle Konsequenzen für die Macher. Preisträger gewinnen nicht nur Sichtbarkeit, sondern verbessern auch ihre Chancen auf Produktionsförderung. Die Entwicklung der Fördermittel der Film- und Medienstiftung NRW zeigt den Trend: Waren es 2021 noch 0,8 Millionen Euro für serielle Audioformate und Podcasts, stieg das Budget 2024 auf rund 1,5 Millionen Euro (Stand: 2024)*. Diese steigenden Fördervolumina unterstreichen die wachsende ökonomische Bedeutung des Feldes, die durch prestigeträchtige Auszeichnungen weiter gestärkt wird.

Was bedeutet das für Hörer und die Kulturlandschaft?
Die Folgen dieser Preis-Öffnung sind konkret spürbar:

  • Thematische Breite: Gesellschaftlich relevante Themen, die in Podcasts oft früher und direkter verhandelt werden, erhalten offizielle kulturelle Anerkennung.
  • Attraktivität für neue Talente: Die Aussicht auf einen etablierten Preis macht das Feld des Audio-Storytellings für Autor:innen, Regisseur:innen und Sounddesigner:innen attraktiver.
  • Qualitätssicherung: Die Auszeichnung setzt qualitative Maßstäbe in einem schnell wachsenden, oft unübersichtlichen Markt und hilft herausragenden Produktionen, sich von der Masse abzuheben.

Die Entscheidung, den Preis zu öffnen, ist daher eine strategische Weichenstellung. Sie sichert der Auszeichnung Zukunftsfähigkeit, spiegelt den medialen Wandel wider und trägt aktiv zu einer diverseren, lebendigeren Audio-Kultur bei.

Deutscher Preis für Audiostories: Wie Medien und Branche die Neuausrichtung bewerten

Die Umbenennung des traditionsreichen Hörspielpreises der Kriegsblinden zum Deutschen Preis für Audiostories Ende 2025 hat über die Preisverleihung hinaus Resonanz gefunden. Medien und Branchenbeobachter ordnen die Erweiterung um Podcast-Kategorien als logischen und notwendigen Schritt ein.

Medienresonanz

Der evangelische Pressedienst (epd medien) berichtete über die Auszeichnung und hob die Verbindung von gesellschaftlicher Relevanz, erzählerischer Qualität und innovativer Soundgestaltung bei den Preisträgern hervor*. Diese Beobachtung spiegelt einen zentralen Trend wider: Audiostories gewinnen an Bedeutung, weil sie komplexe Themen zugänglich und emotional erfahrbar machen. Die Auszeichnung von Produktionen wie dem dokumentarischen Podcast „I Will Survive – Der Kampf gegen die AIDS-Krise“ (BR) oder der fiktionalen Serie „Mein Leben als Spam“ (BR) unterstreicht, dass gesellschaftspolitische Narrative und kreative Erzählformen im Audiobereich eine immer größere Rolle spielen.

Diese Entwicklung korrespondiert mit der steigenden Nutzung von Podcasts und Audio-on-Demand-Angeboten. Die Erweiterung des Preises kann daher als Reaktion auf einen bereits etablierten Markt und eine veränderte Hörgewohnheit gelesen werden. Fachleute erwarten, dass die Aufnahme von Podcasts in den renommierten Wettbewerb die Sichtbarkeit des Genres weiter erhöht und zu einer Professionalisierung beiträgt. Die Aussicht auf das Preisgeld von 5.000 Euro pro Kategorie sowie die prestigeträchtige Auszeichnung dürften insbesondere für unabhängige Produzenten und öffentlich-rechtliche Redaktionen einen zusätzlichen Anreiz für hochwertige Einreichungen schaffen.

Internationale Einordnung

Im europäischen Vergleich positioniert sich der Deutsche Preis für Audiostories mit seinem neuen Profil neu. Internationale Wettbewerbe wie der Prix Europa oder der Prix Italia haben Audioformate seit Langem in ihrem Programm*. Die explizite Öffnung des deutschen Preises für dokumentarische und fiktionale Podcasts sowie innovative Hörspiele schafft nun eine vergleichbare Plattform im deutschsprachigen Raum und rückt nationale Produktionen stärker in den internationalen Fokus.

Für die Branche wirft die Neuausrichtung zentrale Fragen auf: Wird der Preis vermehrt Nachwuchstalente anziehen? Wie wirkt sich die Anerkennung auf die Produktion barrierefreier Formate aus, ein Kernanliegen des mittragenden Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands? Und welche Chancen ergeben sich für öffentlich-rechtliche Sender gegenüber privaten Podcast-Produzenten? Die Antworten werden zeigen, ob der Preis nicht nur bestehende Qualität würdigt, sondern auch aktiv zur Vielfalt und Zukunft des kreativen Audioerzählens beiträgt.

Ausblick: Was der Preis für Hörerinnen und Produzenten bedeutet

Die Auszeichnung als Deutscher Preis für Audiostories setzt ein klares Signal für die Zukunft des Genres. Sie bestätigt die künstlerische und gesellschaftliche Relevanz von Hörspielen und Podcasts und lenkt die Aufmerksamkeit auf herausragende Produktionen. Für Macherinnen und Macher bedeutet die Nominierung oder der Gewinn nicht nur eine finanzielle Würdigung, sondern auch eine wichtige Anerkennung ihrer kreativen Arbeit. Für das Publikum bietet der Preis eine verlässliche Orientierungshilfe in der wachsenden Welt des Audio-Erzählens.

Die prämierten und nominierten Werke sind beispielhaft für die Vielfalt und Qualität, die das Medium heute bietet. Wer diese Geschichten selbst erleben möchte, findet alle Informationen und Links zu den Produktionen zentral auf der offiziellen Preis-Website* (Stand: Dezember 2025). Dort lässt sich die aktuelle Entwicklung des Audio-Storytellings direkt nachhören und verfolgen.*

Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) zur Verleihung des Deutschen Preises für Audiostories 2025.

Weiterführende Quellen:

  • „Zwischen 2019 und 2023 stieg der Anteil der Personen ab 14 Jahren in Deutschland, die zumindest selten Podcasts hören, von 26 % auf 46 % (Stand: 2023), insbesondere in der Altersgruppe 14–29 Jahre.“ – Quelle: https://www.ard-zdf-onlinestudie.de
  • „Der Anteil von Online-Audio an der täglichen Audio-Gesamtnutzung lag 2023 bei 24 %, davon entfielen 6 % auf Podcasts und Radiosendungen auf Abruf.“ – Quelle: https://www.agma-mmc.de
  • „Rund 43 % der Internetnutzer in Deutschland hörten 2023 Podcasts, 19 % mindestens einmal pro Woche; 2020 lag der Anteil bei 33 %.“ – Quelle: https://www.bitkom.org
  • „Die ma Podcast 2024 weist kumulierte monatliche Abrufe von rund 267 Millionen Streams/Downloads im 2. Quartal 2024 aus, was einem Wachstum von etwa 40 % gegenüber 2022 entspricht.“ – Quelle: https://www.agma-mmc.de
  • „Die ARD verzeichnete 2023 rund 2,9 Milliarden Abrufe in Audiotheken und Podcast-Angeboten, ein Plus von 20 % gegenüber 2022; etwa zwei Drittel davon sind reine Audio-Abrufe inkl. Podcasts.“ – Quelle: https://www.ard.de
  • „Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg zählte 2022 rund 26.000 deutschsprachige Podcast-Formate mit regelmäßig aktualisierten Inhalten, gegenüber knapp 8.000 Formaten 2018.“ – Quelle: https://www.mabb.de
  • „Die GEMA verzeichnete bis 2023 einen Anstieg der gemeldeten Podcast-Produktionen mit Musiknutzung, die Anzahl relevanter Podcast-Lizenzen stieg um mehr als 150 % gegenüber 2019.“ – Quelle: https://www.gema.de
  • „Die ma 2025 Audio berichtet, dass die durchschnittliche tägliche Audio-Nutzungsdauer in Deutschland 2025 rund 241 Minuten beträgt, davon entfallen etwa 30 % auf Online-Audio inklusive Podcasts.“ – Quelle: https://www.agma-mmc.de
  • „Die Film- und Medienstiftung NRW vergab 2024 Fördermittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro für serielle Audioformate und Podcasts, eine Steigerung gegenüber 0,8 Millionen Euro im Jahr 2021.“ – Quelle: https://www.filmstiftung.de
  • „Der Audiopreis NRW 2025 vergibt Preise in mehreren Kategorien, darunter Podcastproduktionen, mit Preisgeldern im mittleren vierstelligen Bereich je Kategorie.“ – Quelle: https://www.medienanstalt-nrw.de
  • „Der Deutsche Hörbuchpreis 2025 vergibt keine eigene Podcast-Kategorie und bleibt auf klassische Hörbücher und Hörspiele fokussiert.“ – Quelle: https://www.deutscher-hoerbuchpreis.de
  • „Der Prix Europa 2024 prämiert in den Kategorien ‚Radio Fiction‘, ‚Radio Documentary‘ und ‚Digital Audio Storytelling‘ Hörspiel- und Podcastproduktionen, mit Preisgeldern von 6.000 Euro pro Kategorie.“ – Quelle: https://www.prixeuropa.eu
  • „Beim Prix Italia werden 2023/2024 in der Kategorie ‚Radio & Podcast‘ sowohl Radioprogramme als auch Podcasts ausgezeichnet und erhalten internationale Sichtbarkeit.“ – Quelle: https://www.prixitalia.rai.it
  • „Die epd medien berichtete am 11.12.2025 über die Preisträger des Deutschen Preises für Audiostories 2025 und hob die Verbindung von gesellschaftlicher Relevanz, erzählerischer Qualität und innovativer Soundgestaltung hervor.“ – Quelle: https://medien.epd.de/article/4044
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