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Deutscher Großhandelsverband fordert Stopp der Lieferkettenrichtlinie

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) appelliert an die Bundesregierung, Konsequenzen zu ziehen und sich für den deutschen Wirtschaftsstandort einzusetzen. Die europäische Lieferkettenrichtlinie bedroht laut BGA-Präsident Dr. Dirk Jandura die Wettbewerbsfähigkeit und Diversifizierung der Lieferketten. In einer Zeit wirtschaftlichen Drucks und globaler Ressourcenrennen wirkt eine zusätzliche Regulierung kontraproduktiv. Erfahren Sie mehr über diese aktuellen Entwicklungen.

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Deutscher Großhandelsverband fordert Stopp der Lieferkettenrichtlinie eins zu eins
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Bremen (VBR). Berlin, 12.12.2023 – Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) fordert von der Bundesregierung, Konsequenzen zu ziehen und sich auf europäischer Ebene stärker für den deutschen Wirtschaftsstandort einzusetzen. Der Präsident des BGA, Dr. Dirk Jandura, äußerte seine Kritik im Rahmen der Trilog-Verhandlungen zur europäischen Lieferkettenrichtlinie.

Jandura betonte, dass Deutschland in seinem jetzigen Zustand der Richtlinie nicht zustimmen könne und dass die europäische Richtlinie die Belastungen des deutschen Lieferkettengesetzes massiv verstärke. Insbesondere der deutsche Mittelstand leide bereits unter einem hohen Maß an Bürokratie und Berichtspflichten. Die Lieferkettenrichtlinie gefährde zudem die Wettbewerbsfähigkeit und Diversifizierung der Lieferketten.

Die Enttäuschung über die von der Leyen-Kommission sei groß, so Jandura. Er bezeichnete sie nicht als Stimme der wirtschaftlichen Vernunft, sondern als Gesicht der Bürokratie. Im Rat und im Parlament habe man sich auf eine Sanktionsstrafe in Höhe von 5 Prozent des globalen Nettoumsatzes geeinigt. In Kombination mit der zivilrechtlichen Haftung für mittelbare Zulieferer erhöhe sich der Druck auf die betroffenen Unternehmen.

Jandura wies darauf hin, dass sich Deutschland in einer Rezession befinde und sich in einem globalen Wettrennen um Marktzugänge, Lieferketten und Rohstoffe befinde. Die Unternehmen stünden unter enormem wirtschaftlichem Druck. Eine zusätzliche Regulierung wie die Lieferkettenrichtlinie sei daher kontraproduktiv und zeuge von mangelndem Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge.

Der BGA-Präsident schloss seine Aussagen mit dem Hinweis auf die Bedeutung des wirtschaftlichen Kontextes und betonte, dass es nun an der Bundesregierung sei, die notwendigen Schritte einzuleiten, um den deutschen Wirtschaftsstandort zu unterstützen.

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) ist eine einflussreiche Organisation, die die Interessen von Unternehmen im Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungsbereich vertritt. Der Verband setzt sich für optimale Rahmenbedingungen und eine starke Positionierung der deutschen Wirtschaft ein.

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Quelle: Pressemitteilung des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

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BGA fordert Stopp der europäischen Lieferkettenrichtlinie

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