Deutscher Fundraising Preis 2024: Manuela Roßbach von Aktion Deutschland Hilft für Lebenswerk und erfolgreiche Spendensammlungen ausgezeichnet

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Manuela Roßbach ist in Berlin mit dem Deutschen Fundraising Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Als Mitgründerin von Aktion Deutschland Hilft (2001) und langjährige Geschäftsführerin (2005–2023) hat sie rund 1,3 Mrd € Spenden eingeworben und allein im vergangenen Jahr damit etwa 25 Mio Menschen unterstützt. Unter ihrer Leitung erreichte die gemeinsame Marke fast 50 % Bekanntheit. Seit Jahresbeginn berät sie die Organisation in Teilzeit und übergab die Hauptgeschäftsführung an Maria Rüther.

Inhaltsverzeichnis

– Mitgründerin von ‘Aktion Deutschland Hilft’ in Berlin mit Deutschem Fundraising Preis gewürdigt.
– Seit Gründung 2001: Nothilfe-Bündnis sammelte rund 1,3 Milliarden Euro Spenden.
– Letztes Jahr unterstützte ‘Aktion Deutschland Hilft’ weltweit etwa 25 Millionen Menschen.

Auszeichnung für Manuela Roßbach – Lebenswerk und Meilensteine der „Aktion Deutschland Hilft“

Manuela Roßbach, Mitgründerin von „Aktion Deutschland Hilft“, wurde in Berlin mit dem Deutschen Fundraising Preis für ihr Lebenswerk geehrt. Seit der Gründung des Nothilfe-Bündnisses im Jahr 2001 war sie eine prägende Kraft: Von 2005 bis Ende 2023 führte sie das Nothilfe-Bündnis als Geschäftsführerin beziehungsweise geschäftsführende Vorständin. In dieser Zeit trieb sie den Aufbau und die strategische Entwicklung der Organisation maßgeblich voran. Das Bündnis konnte unter ihrer Führung etwa 1,3 Milliarden Euro an Spenden sammeln, was für die Jury des Deutschen Fundraising Verbands ein entscheidender Beitrag zur Bekanntheit und Effektivität der Marke ist.

Die Jury würdigte Roßbachs Engagement mit den Worten: „Manuela Roßbach hat das Bündnis mitaufgebaut, geleitet und zu dem gemacht, was es heute ist. Seit der Gründung wurden rund 1,3 Milliarden Euro Spenden gesammelt. Aktion Deutschland Hilft hat auch als Marke mit fast 50 Prozent Bekanntheitsgrad den Markt durchdrungen. Das ist ihr maßgeblich mit zu verdanken. Manuela Roßbach hat sich in besonderer Weise um die Kultur des Gebens und das professionelle Fundraising verdient gemacht.“ Für Roßbach selbst ist Fundraising weit mehr als das Sammeln von Geld: „Fundraising ist mehr als nur Geld sammeln. Es ist eine Kunst. Sie ermöglicht konkret, unzählige Menschenleben in Krisensituationen zu retten. Fundraising ermöglicht auch, Themen eine Öffentlichkeit zu geben, die sonst wenig Beachtung finden. Deshalb freue ich mich ganz besonders über diesen Preis.“

Die Wirkung des Bündnisses zeigt sich eindrücklich: Dank der durch Spenden generierten Mittel konnte „Aktion Deutschland Hilft“ im vergangenen Jahr allein etwa 25 Millionen Menschen weltweit unterstützen. Der Deutsche Fundraising Verband unterstrich die Bedeutung einer strategischen Ausrichtung: „Nur durch strategisch ausgerichtetes, professionelles Fundraising können wir die weltweiten Hilfsprojekte unserer Bündnisorganisationen nachhaltig finanzieren. Fundraising baut Brücken zwischen Helfenden und Bedürftigen. Dank Manuela Roßbach ist Aktion Deutschland Hilft heute eine der führenden Organisationen auf dem Spendenmarkt.“

Derzeit steht Roßbach dem Bündnis in Altersteilzeit als Beraterin für Sonderaufgaben zur Verfügung. Anfang des Jahres übergab sie das Amt der Hauptgeschäftsführerin an Maria Rüther, die nun gemeinsam mit zwei weiteren Geschäftsführern die Zukunft der Organisation gestaltet. Seit ihrer Gründung ist „Aktion Deutschland Hilft“ als Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen bekannt, der dank eines gemeinsamen Spendenkontos effiziente und koordinierte Hilfe bei Katastrophen sicherstellt und sich zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Spendengeldern verpflichtet hat, wie die jährlichen Finanzberichte dokumentieren.

Fundraising als zentraler Motor moderner Katastrophenhilfe

In einer Welt, in der Krisen immer komplexer und akuter auftreten, gewinnt professionelles Fundraising eine herausragende Bedeutung für die schnelle und wirksame Katastrophenhilfe. Fundraising ist mehr als bloße Mittelbeschaffung; es ist das Rückgrat, das gemeinnützige Bündnisse befähigt, flexibel und zielgerichtet auf globale Herausforderungen zu reagieren. Dabei verlangen Tempo und Dringlichkeit der Akuthilfe einen hohen Grad an Organisation, Transparenz und Vertrauen gegenüber den Unterstützenden. Nur so lässt sich ein nachhaltiger gesellschaftlicher Rückhalt sichern, der unerlässlich ist, um auf die sich ständig wandelnden Notlagen zu reagieren.

Auch im Spendenmarkt zeigen sich deutliche Veränderungen: Die Bereitschaft, gezielt und verantwortungsvoll zu helfen, wächst, gleichzeitig steigen die Erwartungen an nachvollziehbare Wirkung und Offenheit. Innovationen im Fundraising adressieren diese Bedürfnisse, indem sie etwa digitale Kommunikation nutzen, neue Formate für Spendenaktionen anbieten und den Dialog mit der Zivilgesellschaft intensivieren. Gemeinnützige Organisationen stehen vor der Herausforderung, diese Entwicklungen aktiv mitzugestalten und ihr Handeln transparent zu machen, um dauerhaft Vertrauen zu schaffen.

Spendenbereitschaft und Transparenz

Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Spender:innen und Organisationen ist heute wichtiger denn je. Transparenz schafft Sicherheit und fördert die Spendenbereitschaft, indem nachvollziehbar wird, wie Hilfe genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Darüber hinaus erfordern gesellschaftliche Erwartungen eine kritische Selbstreflexion und Offenlegung von Strukturen und Prozessen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit Mitteln garantieren.

Innovationen und Herausforderungen im Fundraising

Die Fundraising-Landschaft verändert sich dynamisch, angetrieben von technologischer Entwicklung und gesellschaftlichen Trends. Neue Ansätze und Werkzeuge eröffnen Chancen, die Unterstützung flexibler und individueller zu gestalten. Gleichzeitig stellt die Geschwindigkeit von Krisenorganisationen hohe Anforderungen an agile Reaktionsfähigkeit und Koordination. Innovative digitale Formate und personalisierte Ansprache gewinnen daher an Bedeutung.

Wichtige Trends im Fundraising sind unter anderem:

  • Digitale Spendenplattformen und smarte Apps, die schnelles und unkompliziertes Engagement ermöglichen
  • Transparente Berichterstattung, die Wirkung und Verwendung der Mittel klar darstellt
  • Personalisierung der Kommunikation, um gezielt auf Interessen und Motive der Spender:innen einzugehen
  • Kollaborative Netzwerke, die Ressourcen und Kompetenzen von mehreren Akteuren zusammenbringen

Das Zusammenspiel von Vertrauen, Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung wird zukünftig entscheiden, wie effektiv und nachhaltig Katastrophenhilfe geleistet werden kann. Fundraising ist damit nicht nur Mittel zum Zweck, sondern aktiver Gestalter sozialer Solidarität in einer Welt im Wandel.


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„Aktion Deutschland Hilft“: Auszeichnung für Mitgründerin Manuela Roßbach

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