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Deutsche Umwelthilfe: Nitratbelastung bleibt kritisch hoch

Deutschland kämpft weiter mit Nitratbelastung: Neuer Bericht offenbart alarmierende Zustände

Am 5. Juli 2024 stellte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den neuen Nitratbericht der Bundesregierung vor, der ein düsteres Bild zeichnet: Die Nitratbelastung in deutschen Gewässern hat sich seit 2020 kaum verbessert. Erschreckenderweise überschreitet bei 25,6 Prozent der Grundwassermessstellen der Nitratgehalt den europäischen Grenzwert von 50 mg/l. Trotz dieses alarmierenden Befunds lehnte der Bundesrat eine dringend benötigte Novellierung des Düngegesetzes ab – ein klarer Fall von Politikversagen. Die DUH fordert nun vehement zusätzliche Maßnahmen, um die Nitratbelastung zu reduzieren und damit den Schutz unserer Gewässer sicherzustellen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR).

Deutschland kämpft mit erschreckend hoher Nitratbelastung: Politikversagen kritisiert

Ein alarmierender Bericht sorgt derzeit für heftige Diskussionen: Der neue Nitratbericht der Bundesregierung legt offen, dass die Nitratbelastung in deutschen Gewässern seit 2020 kaum zurückgegangen ist. Diese Entwicklung wirft ein düsteres Licht auf das fortwährende Versäumnis im Gewässerschutz.

Laut dem aktuellen Bericht liegen die Nitratwerte bei 25,6 Prozent der Grundwassermessstellen über dem europäischen Grenzwert von 50 mg/l. Besonders beunruhigend: Bei 23 Prozent der Messstellen steigen die Nitratkonzentrationen sogar weiter an. Seit dem letzten Berichtszeitraum 2016-2019 sind nur minimale Fortschritte erkennbar.

Die Reaktion der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist eindeutig und scharf: Die Ablehnung des überarbeiteten Düngegesetzes durch den Bundesrat wird als massives Politikversagen kritisiert. Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH, bringt die Dringlichkeit auf den Punkt: „Dass Deutschland ein riesiges Nitrat-Problem hat, zeigt der veröffentlichte Nitratbericht. Trotzdem verweigert der Bundesrat strengere Regeln zum Schutz von Gewässern und kippt die dringend notwendige Novellierung des Düngegesetzes in letzter Minute.“

Doch was bedeutet das konkret? Ohne die vorgeschlagenen Änderungen fehlt es weiterhin an einer verpflichtenden Stoffstrombilanz, die Transparenz über Nährstoffflüsse schafft, sowie an einem strengen Monitoring der Stoffeinträge. Die DUH verlangt in einem formalen Antrag von Umweltministerin Lemke und Landwirtschaftsminister Özdemir, das Nationale Aktionsprogramm zu überarbeiten. Wichtige Maßnahmen sind dabei schärfere Düngebeschränkungen in besonders belasteten Gebieten, eine effizientere Umsetzung von Regelungen und ausreichend finanzierte Förderprogramme zur Entlastung der Landwirtschaft.

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Die seit 1991 bestehende EU-Nitratrichtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten dazu, alle vier Jahre einen Bericht über die Gewässerschutzmaßnahmen vorzulegen. In Deutschland sind das Bundesumwelt- und das Bundeslandwirtschaftsministerium dafür verantwortlich. Hauptverursacher der hohen Nitratwerte sind stickstoffhaltige Düngemittel aus der Landwirtschaft, insbesondere Mineraldünger und Gülle aus Mastställen oder Biogasanlagen.

Die hohen Nitratwerte haben auch handfeste wirtschaftliche Konsequenzen: Sie treiben die Kosten der Trinkwasseraufbereitung in die Höhe und stehen darüber hinaus im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Außerdem belasten sie die Ökosysteme der Gewässer, wo Fische und andere Lebewesen unter der erhöhten Nitrat- und Phosphorkonzentration leiden.

Müller-Kraenner führt eindringlich weiter aus: „Erst im letzten Jahr ist Deutschland nur haarscharf einer Strafe von 17 Millionen Euro und einem täglichen Zwangsgeld von einer Million Euro durch die EU-Kommission entgangen – unter der Auflage, dass das neue Düngegesetz eine deutliche Verbesserung bringt. Zum Schutz unserer Gewässer, des Trinkwassers und somit auch unserer Gesundheit brauchen wir dringend strengere Vorgaben für die Ausbringung von landwirtschaftlichen Düngemitteln und insbesondere von Gülle. Auch die Bundesregierung ist in der Pflicht und muss endlich zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um schneller den Nitratschwellenwert im Grundwasser einzuhalten. Bleiben die Ministerien weiterhin untätig, werden wir sie auf rechtlichem Wege zum Handeln zwingen.”

Die Situation spitzt sich immer weiter zu. Ohne drastische Maßnahmen drohen sowohl ökologische Schäden als auch erhebliche finanzielle Belastungen für die Gesellschaft. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Weckruf und die Forderungen der DUH nicht ungehört verhallen und endlich wirksame Schritte gegen die Nitratbelastung unternommen werden.

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Deutsche Umwelthilfe kritisiert Ablehnung des neuen Düngegesetzes scharf und …

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Zitierte Personen und Organisationen

  • Personen:

    • Sascha Müller-Kraenner
    • Umweltministerin Lemke
    • Landwirtschaftsminister Özdemir
  • Organisationen:

    • Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)
    • Bundesregierung
    • Bundesrat
    • EU-Kommission
  • Unternehmen:

    • Keine spezifischen Unternehmen genannt.
  • Institutionen:

    • Bundesumweltministerium
    • Bundeslandwirtschaftsministerium
  • Plattformen/Medien:
    • www.duh.de
    • www.x.com/umwelthilfe
    • www.facebook.com/umwelthilfe
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    • www.threads.net/@umwelthilfe

Meldung einfach erklärt

Gerne! Hier ist der Beitrag in leichter Sprache zusammengefasst, mit Fragen und Antworten für mehr Klarheit:

Wer hat den Bericht veröffentlicht?
– Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)

Wann wurde der Bericht veröffentlicht?
– Am 5. Juli 2024

Was sagt der Bericht aus?
– Der Nitratbericht der Bundesregierung zeigt, dass es seit 2020 kaum Verbesserungen bei der Nitratbelastung in deutschen Gewässern gibt.

Was ist das Hauptproblem im Bericht?
– Bei 25,6 Prozent der Grundwassermessstellen liegt die Nitratbelastung über dem europäischen Grenzwert von 50 mg/l.
– Bei 23 Prozent der Messstellen nimmt die Nitratbelastung sogar zu.

Warum ist das ein Problem?
– Zu viel Nitrat im Wasser kann hohe Kosten verursachen, um Trinkwasser sauber zu halten.
– Hohe Nitratwerte können gesundheitsschädlich sein.
– Fische und andere Lebewesen im Wasser leiden unter hohen Nitrat- und Phosphorwerten.

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Was ist passiert?
– Der Bundesrat hat eine Änderung des Düngegesetzes abgelehnt, die von der Bundesregierung vorgeschlagen wurde.

Warum ist das wichtig?
– Ohne die Änderungen fehlen wichtige Maßnahmen, um Nährstoffströme besser zu kontrollieren und die Nitratbelastung zu verringern.

Was fordert die DUH?
– Die DUH möchte von der Bundesregierung weitere Maßnahmen gegen die Nitratbelastung.
– Dazu gehört ein strengeres Düngerecht in bestimmten Gebieten.
– Bessere Kontrolle und Finanzierung von Maßnahmen zur Reduzierung der Nitratbelastung.

Warum sollte man etwas ändern?
– Deutschland könnte sonst Strafen von der EU bekommen.
– Strengere Vorgaben für Düngemittel verhindern zu hohe Nitratwerte im Grundwasser.
– Das schützt unsere Gesundheit und die Umwelt.

Wer ist verantwortlich?
– Das Bundesumweltministerium und das Bundeslandwirtschaftsministerium sind zuständig für den Bericht.

Was macht Nitrat so problematisch?
– Nitrat kommt hauptsächlich aus landwirtschaftlichen Düngemitteln.
– Zu viel Nitrat im Trinkwasser muss entfernt werden, was aufwendig und teuer ist.
– Es ist auch ungesund für Menschen und schadet Fischen und anderen Wasserlebewesen.

Kontakt für weitere Informationen:
– Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH, 0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
– DUH-Newsroom: 030 2400867-20, presse@duh.de

Dieser Beitrag hilft dabei, die wichtigsten Punkte des Berichts zu verstehen und erklärt, warum das Thema wichtig ist.

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