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Deutsche Umwelthilfe kritisiert Agrarsubventionen ohne Umweltauflagen

Berlin (ots) – Anlässlich der Verabschiedung des neuen Agrarpakets sowie des bevorstehenden Bauerntages in Cottbus äußert sich Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, deutlich: "Das Agrarpaket der Ampel enthält Licht und Schatten." Während er die Besserstellung der Landwirte und die Weidetierförderung als positive Aspekte hervorhebt, kritisiert er die freiwillige Weideprämie als unzureichend, um den Verlust an biologischer Vielfalt auszugleichen. Zudem stellt Müller-Kraenner die Rechtfertigung von Agrarsubventionen infrage, wenn der Deutsche Bauernverband notwendige Umwelt- und Tierschutzregeln ablehnt.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Berlin, 26.06.2024 – Inmitten der aktuellen Diskussionen über das kürzlich beschlossene Agrarpaket der Ampelkoalition und den in Cottbus startenden Bauerntag des Deutschen Bauernverbands hat Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, eine klare Meinung: “Das Agrarpaket der Ampel enthält Licht und Schatten.” Seine Analyse deckt die komplexen Implikationen der neuen landwirtschaftlichen Regelungen auf und zeigt ihre weitreichenden Folgen für Umwelt, Klima und Landwirtschaft.

Müller-Kraenner begrüßt die Fortschritte in Bereichen wie der Besserstellung der Landwirte gegenüber marktmächtigen Supermärkten sowie der Förderung von Weidetieren. Diese Maßnahmen versprechen positive Effekte sowohl für den Klimaschutz als auch für die Artenvielfalt und den Tierschutz. Allerdings warnt er davor, dass diese wünschenswerten Entwicklungen nicht ausreichen, wenn gleichzeitig wichtige Aspekte des Artenschutzes abgebaut werden. Die neue freiwillige Weideprämie kann seiner Meinung nach nicht den Verlust an biologischer Vielfalt kompensieren, der durch die Abschaffung der verpflichtenden Artenschutzflächen entsteht.

Besonders kritisch sieht Müller-Kraenner die Haltung des Deutschen Bauernverbands in Bezug auf notwendige Verbesserungen der Regeln zur Nitratreduktion und zum Tierschutz. Der Bauernverband bezeichnet diese Vorgaben pauschal als „nicht praktikabel“. Dies wirft Fragen auf, insbesondere bei den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, die die Landwirtschaft mit ihren Beiträgen unterstützen. „Womit sind Agrarsubventionen auf Dauer zu rechtfertigen, wenn die Agrarlobby wirksame Umwelt- und Tierschutzregeln ablehnt?”, fragt Müller-Kraenner rhetorisch.

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Die Kritikpunkte der Deutschen Umwelthilfe sind nicht nur berechtigt, sondern auch dringlich. Das aktuelle Agrarpaket offenbart einen Balanceakt zwischen wirtschaftlichen Interessen und ökologischen Notwendigkeiten. Während manch ein Fortschritt als Erfolg gefeiert wird, bleibt die Frage bestehen, ob diese zu Lasten anderer wichtiger Umweltmaßnahmen gehen. Die nun geschaffene Freiwilligkeit in wichtigen Schutzbereichen könnte längerfristig negative Auswirkungen haben, wenn sie nicht konsequent umgesetzt und überwacht wird.

Dieses Thema betrifft nicht nur Landwirte und Umweltschützer. Es steht exemplarisch für die Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft insgesamt steht: Wie schaffen wir es, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen? Der Ruf nach klaren, praktischen und nachhaltigen Lösungen wird lauter – und mit ihm auch die Forderung nach Transparenz und Verantwortung seitens aller Beteiligten.

Für weitere Informationen und Hintergrundgespräche steht Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, jederzeit unter 0160 90354509 oder mueller-kraenner@duh.de zur Verfügung. Der DUH-Newsroom ist zudem erreichbar unter 030 2400867-20 oder presse@duh.de. Mehr zu den Aktivitäten der Deutschen Umwelthilfe finden Sie auf ihrer Website www.duh.de sowie auf den sozialen Medienplattformen wie www.x.com/umwelthilfe und www.instagram.com/umwelthilfe.

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Die Diskussionen und Entscheidungen dieser Tage werden die Zukunft unserer Landwirtschaft und unserer natürlichen Lebensgrundlagen prägen – eine Aufgabe, die uns alle betrifft und fordert.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutsche Umwelthilfe sieht Licht und Schatten im Agrarpaket und kritisiert pauschale …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Deutsche Umwelthilfe e.V.
  • Sascha Müller-Kraenner (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe)
  • Deutscher Bauernverband
  • Ampel (als Bezeichnung für die Regierungskoalition)
  • Steuerzahlende
  • DUH-Newsroom

Kontaktinformationen und Webseiten:

  • Sascha Müller-Kraenner, Telefonnummer: 0160 90354509, E-Mail: mueller-kraenner@duh.de
  • DUH-Newsroom, Telefonnummer: 030 2400867-20, E-Mail: presse@duh.de
  • Webseite: www.duh.de
  • Social Media: www.x.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe, www.linkedin.com/company/umwelthilfe, www.tiktok.com/@umwelthilfe, www.bsky.app/profile/umwelthilfe.bsky.social, www.threads.net/@umwelthilfe
  • news aktuell (Übermittler des Original-Contents)

Meldung einfach erklärt

  • Datum des Beitrags: 26.06.2024 um 09:22 Uhr
  • Verfasser: Deutsche Umwelthilfe e.V.
  • Ort: Berlin

Was ist der Anlass für diesen Beitrag?

  • Am Dienstag wurde ein Agrarpaket beschlossen.
  • Am Mittwoch beginnt der Bauerntag des Deutschen Bauernverbands in Cottbus.
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Wer hat eine Aussage gemacht?

  • Sascha Müller-Kraenner, der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe.

Was sagt Sascha Müller-Kraenner über das Agrarpaket der Ampelregierung?

  • Das Paket hat gute und schlechte Seiten.

Welche guten Aspekte hebt er hervor?

  • Besserstellung der Landwirte gegenüber großen Supermärkten.
  • Förderung von Weidetieren hilft dem Klima-, Arten- und Tierschutz.

Welche schlechten Aspekte kritisiert er?

  • Die freiwillige Weideprämie kann nicht den Verlust an biologischer Vielfalt ausgleichen.
  • Der Deutsche Bauernverband lehnt bessere Regeln zur Nitratreduktion und zum Tierschutz ab.

Warum ist das ein Problem?

  • Viele Steuerzahlende fragen sich, warum Agrarsubventionen gerechtfertigt sind, wenn die Agrarlobby Umwelt- und Tierschutzregeln ablehnt.

Woher stammt der Originalinhalt?

  • Von der Deutschen Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell.

Pressekontakt für weitere Informationen:

  • Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
  • Telefonnummer: 0160 90354509
  • E-Mail: mueller-kraenner@duh.de

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

  • DUH-Newsroom: 030 2400867-20
  • E-Mail: presse@duh.de
  • Webseite: www.duh.de

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