Deutsche Umwelthilfe fordert Scholz: Stoppt gasfreundliche Politik

Berlin (ots) - Beim bevorstehenden G7-Gipfel in Italien plant Bundeskanzler Olaf Scholz, zusammen mit der italienischen Ministerpräsidentin Meloni, die Förderung fossiler Gas- und LNG-Infrastruktur in die Abschlusserklärung aufzunehmen. Diese Initiative stößt auf scharfe Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die sie als unvereinbar mit den Klimazielen und Abmachungen der Klimakonferenz von Glasgow bezeichnet. Trotz internationaler Verpflichtungen, sich von der Finanzierung fossiler Technologien abzuwenden, verfolgt die Bundesregierung eine Politik, die laut DUH-Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner zu einer zunehmenden Isolierung Deutschlands führt und den dringend notwendigen Klimaschutz vernachlässigt. Stattdessen fordert die DUH einen klaren Fokus auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz, um den Klimazielen gerecht zu werden.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Bereits im Vorfeld des G7-Gipfels in Italien sorgt eine Entscheidung der deutschen Bundesregierung für Aufsehen und massive Kritik. Wie aus internen Kreisen bekannt wurde, will sich Bundeskanzler Olaf Scholz in der Abschlusserklärung des Gipfels gemeinsam mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni dafür stark machen, staatliche Investitionen in fossile Gas- und LNG-Infrastruktur zu legitimieren. Dieses Vorhaben stößt bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf scharfe Ablehnung.

Berlin – Ein weiterer Rückschritt in Sachen Klimapolitik? Die Deutsche Umwelthilfe übt heftige Kritik an einer Initiative, die beim kommenden G7-Gipfel in Italien vorgestellt wird. Die beiden Regierungschefs Deutschlands und Italiens sollen planmäßig anstreben, den Ausbau fossiler Energieprojekte zu unterstützen – ein Schritt, der klar gegen die Klimaschutzversprechen verstößt und die Vereinbarungen der Klimakonferenz von Glasgow torpediert. Bereits vor einigen Jahren hatte sich Deutschland mit 33 weiteren Staaten verpflichtet, die Finanzierung fossiler Technologien schrittweise zu beenden.

„Trotz anderslautender internationaler Versprechungen bleibt sich Bundeskanzler Scholz auf internationaler Bühne in der Rolle des obersten Gas-Lobbyisten treu“, betont DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. „Mit seiner rückwärtsgewandten Energiepolitik sorgt er für eine zunehmende Isolierung Deutschlands.“ Besonders alarmierend sei das Bündnis mit der umstrittenen rechten Politikerin Meloni, so Müller-Kraenner weiter. Derzeit vertraut die G7 nur noch in Ausnahmefällen auf öffentliche Investitionen in fossile Energien, und das allein wegen befürchteter Versorgungslücken. Doch diese Sorge ist längst unbegründet: „Von einer Versorgungskrise sind wir weit entfernt.“

Die Umweltorganisation fordert daher unmissverständlich, dass Scholz seine gasfreundliche Position im Abschlussdokument aufgibt. Energiesicherheit und Klimaschutz können Hand in Hand gehen, aber nur durch die Förderung erneuerbarer Energien und steigende Energieeffizienz. Das Kommuniqué der G7-Länder dürfe keine Schlupflöcher für fossile Investitionen offenlassen.

Lesen Sie auch:  Verständigung auf Änderungen zum Haushalt 2024: Kraftfahrzeugsteuer und Agrardiesel betroffen

Beim bevorstehenden G7-Treffen wird das im April verabschiedete Klima-, Energie- und Umweltkommuniqué zur Unterschrift vorgelegt. Kritisch zu betrachten sei laut DUH vor allem, dass der aktuelle Textentwurf Hintertüren für unnötige staatliche Investitionen in fossiles Gas offenhalte. Hierbei werde darauf verwiesen, dass es sich um außergewöhnliche Maßnahmen handele, um die Abhängigkeit von russischer Energie zu reduzieren. „Positiv bewertet die DUH hingegen die Verpflichtung zur Reduktion der Methan-Emissionen aus fossilen Energien um 75 Prozent bis 2030 sowie eine erneute Verpflichtung zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels.”

Ein besonders brisantes Thema ist die Finanzierung und der Bau neuer LNG-Infrastrukturen. Diese werden überwiegend für den Import von Fracking-Gas genutzt, das als besonders klimaschädlich gilt. Öffentliches Geld sollte nicht in solch fragwürdige Projekte fließen.

Die DUH appelliert eindringlich an Kanzler Scholz und die anderen G7-Staatschefs, den Klimaschutz zur obersten Priorität zu erklären und entsprechend zu handeln. Wenn wir die Chance haben wollen, die gesetzten Klimaziele zu erreichen, müssen wir jetzt handeln – entschieden und ohne Kompromisse für fossile Hintertüren.

Für weitere Informationen steht Sascha Müller-Kraenner als Presseansprechpartner zur Verfügung. Er mahnt: „Klimaschutz kennt keinen Aufschub. Jeder Schwebezustand schadet unserer Zukunft.“


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutsche Umwelthilfe zu G7-Gipfel: “Bundeskanzler Scholz muss seine Unterstützung …

Lesen Sie auch:  Langsame Erholung erwartet: Chemisch-pharmazeutische Industrie in Hessen setzt nicht auf schnelle Besserung

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache, mit Aufzählungen und möglichen Fragen und Antworten:

1. Datum und Zeit:
– 11.06.2024 – 07:00

2. Wer spricht?
– Deutsche Umwelthilfe e.V.

3. Wo passiert das?
– In Berlin

4. Was ist das Thema?
– G7-Gipfel in Italien
– Diskussion über Investitionen in Gas und LNG (Flüssigerdgas)

5. Was wollen Olaf Scholz und die italienische Ministerpräsidentin Meloni erreichen?
– Sie wollen staatliche Investitionen in fossile Gas- und LNG-Infrastruktur genehmigen.

6. Was sagt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dazu?
– Die DUH kritisiert diese Pläne stark.
– Diese Pläne sind gegen die Klimaziele und gegen die Vereinbarungen der Klimakonferenz von Glasgow.

7. Hat die Bundesregierung vorher etwas anderes versprochen?
– Ja, die Bundesregierung hat versprochen, keine Investitionen mehr in fossile Technologien zu machen.
– Dieses Versprechen haben sie zusammen mit 33 anderen Staaten gegeben.

8. Was sagt Sascha Müller-Kraenner, der Bundesgeschäftsführer der DUH?
– Er kritisiert Bundeskanzler Scholz scharf.
– Scholz bleibt bei seiner Unterstützung für Gasprojekte.
– Das isoliert Deutschland international.
– Die G7-Staaten haben bisher nur wegen einer möglichen Versorgungskrise Investitionen in fossile Energie erlaubt, aber es gibt keine echte Krise.
– Fossile Projekte sollen nicht weiter mit staatlichen Mitteln unterstützt werden.
– Sascha Müller-Kraenner fordert Scholz auf, sich für Klimaschutz und erneuerbare Energien einzusetzen.

Lesen Sie auch:  Rekord-Stornierungen im Wohnungsbau - Geheime Lösungen beim Treffen mit Kanzler

9. Hintergrundinformationen:
– Beim G7-Gipfel wird ein Dokument zur Unterschrift vorgelegt.
– Es erlaubt weiterhin öffentliche Investitionen in Gas unter dem Vorwand, von russischer Energie unabhängig zu werden.
– Positiv bewertet die DUH die Reduktion von Methan-Emissionen um 75 Prozent bis 2030 und das Festhalten am 1,5-Grad-Ziel.
– Der Bau neuer LNG-Infrastruktur passt aber nicht zu diesen Zielen.

10. Kontaktinformationen:
– Sascha Müller-Kraenner: 0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
– DUH-Newsroom: 030 2400867-20, presse@duh.de
– Webseiten und Social Media der DUH: www.duh.de, www.x.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe, www.linkedin.com/company/umwelthilfe, www.tiktok.com/@umwelthilfe, www.bsky.app/profile/umwelthilfe.bsky.social, www.threads.net/@umwelthilfe

Fragen und Antworten:

Frage: Warum kritisiert die Deutsche Umwelthilfe die Pläne von Olaf Scholz?
Antwort: Weil diese Pläne gegen die Klimaziele und die Vereinbarungen der Klimakonferenz von Glasgow sind.

Frage: Was fordert die Deutsche Umwelthilfe von Olaf Scholz?
Antwort: Die DUH fordert, dass Olaf Scholz keine staatlichen Mittel mehr für Gasprojekte verwendet, sondern stattdessen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz investiert.

Frage: Gibt es eine echte Versorgungskrise?
Antwort: Nein, laut DUH gibt es keine echte Versorgungskrise, die solche Investitionen rechtfertigen würde.

Frage: Was steht noch im Dokument des G7-Gipfels?
Antwort: Das Dokument enthält auch positive Punkte wie die Reduktion der Methan-Emissionen um 75% bis 2030 und das Festhalten am 1,5-Grad-Ziel.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Deutsche Umwelthilfe zu G7-Gipfel: "Bundeskanzler Scholz muss seine Unterstützung ...

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

VNW-Direktor verurteilt Angriff auf ghanaische Familie in Grevesmühlen

Am 17. Juni 2024 wurden zwei ghanaische Mädchen und ihr Vater in einem Wohngebiet in Grevesmühlen Opfer eines Angriffs, bei dem das achtjährige Mädchen und ihr Vater verletzt wurden. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), verurteilt die Tat scharf und betont, dass solche Angriffe gegen die Gemeinschaft der sozialen Vermieter im Norden Deutschlands gerichtet sind. Der VNW setzt sich für ein offenes, soziales und demokratisches Gemeinwesen ein und fordert eine entschlossene Reaktion des Staates gegen solche abscheulichen Akte der Gewalt.

Jetzt lesen »

Maut-Pflicht: GaLaBau plant Klagewelle gegen Verkehrsministerium

Am 1. Juli 2024 tritt eine neue Regelung in Kraft, die für erhebliche Unruhe in der Branche des Garten- und Landschaftsbaus sorgt: Während Dachdecker ihre Materialien mautfrei transportieren können, werden GaLaBau-Betriebe künftig zur Kasse gebeten. Diese Ungleichbehandlung verstößt nicht nur gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes, sondern könnte auch eine Klagewelle nach sich ziehen. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) kämpft nun energisch gegen diese Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums. Warum trifft diese Mautpflicht die Betriebe so hart und welche Maßnahmen ergreift der Verband? Bleiben Sie dran, um mehr über diesen brisanten Konflikt zu erfahren.

Jetzt lesen »

EU-Umweltrat beschließt Nature Restoration Law

Das Nature Restoration Law: Ein Durchbruch für die europäische Umweltpolitik

Am 17. Juni 2024 war es endlich soweit: Das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur hat die letzte Hürde genommen und wurde im Umweltrat mit qualifizierter Mehrheit angenommen. Diese bedeutende Entscheidung markiert einen wichtigen Schritt im Rahmen des Green Deal und im Kampf gegen die anhaltende Natur- und Artenkrise. „Der Krimi um das Nature Restoration Law hat endlich ein gutes Ende gefunden“, erklärt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Das Gesetz steht nun beispielhaft dafür, wie ernst die EU ihre internationalen Verpflichtungen nimmt – und wie stark es sowohl Mensch als auch Wirtschaft und Landwirtschaft in Europa schützt und stärkt.

Jetzt lesen »

Zukunft Holz: Wirtschaftlicher Aufbruch und neue Rahmenbedingungen

Am 2. Juli 2024 um 9:30 Uhr lädt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) zur Online-Halbjahrespressekonferenz ein. Die Branche steht zur Jahresmitte vor erheblichen Herausforderungen: Während sich die gesamtwirtschaftliche Lage allmählich erholt, leidet der Bausektor weiterhin unter rückläufigen Genehmigungszahlen und zunehmendem Bürokratieaufwand. In diesem wirtschaftlichen Umfeld ist die Frage zentral: Wie kann der wirtschaftliche Aufbruch mit Holz gelingen und welche Rahmenbedingungen sind dafür nötig? Auf der Pressekonferenz werden DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang sowie die Geschäftsführer Lars Schmidt und Julia Möbus diese aktuellen Themen beleuchten und für Fragen zur Verfügung stehen. Melden Sie sich jetzt an und erfahren Sie mehr über die zukunftsfähigen Perspektiven der Säge- und Holzindustrie!

Jetzt lesen »

Ölmühlen drängen auf klimaschonende Transformation

Ölwechsel für die Zukunft: Energiewende in der Ölsaatenindustrie

Berlin (ots) – Der OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e. V. hat heute das zukunftsweisende Positionspapier "Ölwechsel jetzt! Fahrplan für einen klimaschonenden Umbau der energieintensiven Speiseöl-Industrie in Deutschland" vorgestellt. In diesem Papier fordert die Branche dringend notwendige Änderungen wie eine Neuregelung des Spitzenausgleichs bei Gas, die Erweiterung der Kompensationen beim Strompreis und den schnelleren Ausbau des Energieangebots. Ziel ist es, die Transformation der energieintensiven Industrie voranzutreiben und eine stabile sowie klimaschonende Energieversorgung zu gewährleisten. OVID-Präsidentin Jaana Kleinschmit von Lengefeld betont die Bedeutung politischer Unterstützung, um die Wettbewerbsfähigkeit der Ölmühlenbranche – einem wichtigen Pfeiler der Ernährungsversorgung in Deutschland – zu sichern und Treibhausgas-Emissionen nicht ins Ausland zu verlagern.

Jetzt lesen »

Kita-Krise: Hohe Belastung verschärft Fachkräftemangel erheblich

Hohe Arbeitsbelastung in Kitas verschärft Fachkräftemangel: Dringender Handlungsbedarf

Die erstmals veröffentlichten Detailergebnisse der ver.di-Arbeitszeitbefragung zeichnen ein alarmierendes Bild aus Deutschlands Kindertagesstätten. Mit einer Fachkräftelücke von über 20.000 Erzieherinnen und Erziehern erreicht der Personalmangel einen dramatischen Höhepunkt, der dringende Maßnahmen erfordert. Niedrige Besetzungszahlen und schlechte Arbeitsbedingungen belasten das Personal immens – eine Situation, die nach Sofortmaßnahmen und strukturellen Veränderungen schreit, um eine weitere Verschärfung der Krise zu verhindern.

Jetzt lesen »

Krankenhäuser stärken Demokratie und Vielfalt

Berlin (ots) – Krankenhäuser sind nicht nur Stätten der Heilung, sondern auch Orte intensiver menschlicher Interaktionen. Hier setzen Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte ihr Wissen und Können ein, um Patienten bestmöglich zu versorgen. Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e. V. (DEKV) hat am 17. Juni 2024 seine Unterstützung für die gemeinsame Erklärung „Demokratie und Pluralismus als Fundament für ein menschliches Gesundheitswesen“ bekräftigt. DEKV-Vorsitzender Christoph Radbruch betont die Notwendigkeit einer diskriminierungsfreien und rassismusbewussten Atmosphäre in evangelischen Krankenhäusern. Die Erklärung, von 220 Unterstützern signiert, plädiert angesichts jüngster Wahlergebnisse für ein Gesundheitssystem, das auf Demokratie und Vielfalt basiert.

Jetzt lesen »

Jugendliche fordern: „Schutz für Geflüchtete, keine Hetze!“

Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag, richten sich alle Augen nach Potsdam, wo die Innenministerinnenkonferenz (IMK) stattfindet. Organisationen wie terre des hommes Deutschland e.V., PRO ASYL und Jugendliche ohne Grenzen nutzen diese Gelegenheit, um eine eindringliche Botschaft zu übermitteln: „Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze!“ Mit gemeinsamen Protestaktionen und konkreten Forderungen fordern sie von den Innenministerinnen Maßnahmen, die das Leben der geflüchteten Kinder und jungen Menschen in Deutschland nachhaltig verbessern. Die Konferenz wird ein bedeutender Anlass, um über Abschiebestopps, bessere Unterbringungsbedingungen und faire Asylverfahren zu diskutieren.

Jetzt lesen »

Harsewinkel dominiert Auftakt der DLRG Trophy 2024

Haltern am See – Mit einem spannenden Auftakt in Haltern am See startete die DLRG Trophy 2024, bei der über 200 Rettungssportler aus 25 Vereinen um den Sieg kämpften. Die Mannschaft aus Harsewinkel konnte sich mit beeindruckenden 333 Punkten durchsetzen und verwies die Titelverteidiger aus Lüneburg auf den zweiten Platz. Auch die Leistungen von Einzelathleten wie Clemens Wulkopf, der für die Weltmeisterschaften in Australien nominiert wurde, sorgten für große Begeisterung. Die Wettkampfserie verspricht noch zwei weitere spannende Veranstaltungen, bis der Gesamtsieger im September feststeht.

Jetzt lesen »

Menschenrechtsinstitut kritisiert Auslagerung von Asylverfahren stark

Am 20. Juni wird die Ministerpräsidentenkonferenz über die Verlagerung von Asylverfahren in kooperierende Staaten außerhalb der EU beraten, während die Innenminister das Thema auf ihrer Frühjahrskonferenz vom 19. bis 21. Juni diskutieren werden. Das Deutsche Institut für Menschenrechte äußert schwere Bedenken gegenüber aktuellen Auslagerungsmodellen in Europa und warnt vor globalen Risiken für den Flüchtlingsschutz. Nele Allenberg, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa des Instituts, betont, dass die praktischen Herausforderungen und rechtlichen Hürden einer solchen Verlagerung kaum zu überwinden sind und erhebliche Kosten verursachen würden. Angesichts dieser Gefahren spricht sich das Institut vehement gegen eine Ausweitung dieser Politik aus.

Jetzt lesen »

Zahnärzte alarmiert: Versorgung in Gefahr!

Zahnärzte schlagen Alarm: Bürokratie und Budgetkürzungen belasten Praxen

Berlin (ots) – Die Niederlassung in einer eigenen Zahnarztpraxis verliert zunehmend an Attraktivität. Eine repräsentative Online-Befragung des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) in Zusammenarbeit mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) zeigt alarmierende Ergebnisse: 58 Prozent der befragten Zahnärzte würden sich heute nicht mehr niederlassen, und 72 Prozent denken sogar über einen vorzeitigen Ausstieg aus ihrer Berufsausübung nach. Gründe sind massive bürokratische Belastungen, praxisferne Digitalisierung und gekürzte Honorare, die zu erheblichen Einschränkungen in der Patientenversorgung führen. Trotz nahezu einhelliger Wertschätzung ihrer Arbeit fühlen sich Zahnarztpraxen ausgebrannt und unterbesetzt, wodurch die langfristige Sicherstellung der zahnärztlichen Versorgung gefährdet ist.

Jetzt lesen »

DUH-Test enthüllt Mängel bei kommunalen Schadstoffstellen

Fehlende Sammelstellen für Schadstoffe in Südwestdeutschland: Ein Risiko für Mensch und Umwelt

Berlin (ots) – Eine alarmierende Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) zeigt deutliche Lücken bei der Entsorgung schadstoffhaltiger Abfälle in den südwestdeutschen Kommunen auf. Über die Hälfte der untersuchten Landkreise und Städte in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland verfügt über keine stationären Sammelstellen für gefährliche Abfälle wie Pestizide, Elektroschrott oder Bauschaumdosen. Die DUH fordert dringlich eine flächendeckende und bürgerfreundliche Lösung, um die ordnungsgemäße Entsorgung dieser schädlichen Materialien zu gewährleisten und die Gefahr für Mensch und Natur zu minimieren.

Jetzt lesen »

150 Jahre Osteopathie: Jubiläumssymposium in Wiesbaden

Am Wochenende feierte der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. in Wiesbaden ein doppelt bedeutsames Jubiläum: 150 Jahre Osteopathie weltweit und 30 Jahre VOD. Unter dem Motto “Vorwärts zu den Wurzeln” versammelten sich rund 200 Gäste, um sowohl die historische Entwicklung als auch die zukünftigen Perspektiven der Osteopathie zu diskutieren. Höhepunkte der Veranstaltung waren die Vorträge hochkarätiger Referenten und die eindringliche Forderung nach einem Berufsgesetz zur Sicherstellung von Qualitätsstandards in der Osteopathie.

Jetzt lesen »

70 Jahre Pharma Deutschland: Erfolgsgeschichte in der Gesundheitsbranche

Berlin – 17. Juni 2024 – 10:00 Uhr – Pharma Deutschland e.V., der bedeutendste Pharmaverband des Landes, feiert stolz sein 70-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Eine Erfolgsgeschichte in der Gesundheitsbranche“ kamen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Sommerfest in Berlin zusammen, um die beeindruckende Historie und die richtungsweisenden Errungenschaften des Verbandes zu würdigen. „Mit Pharma Deutschland leiten wir ein neues Kapitel für die Zukunft der Gesundheitsbranche ein“, erklärte Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann. Beeindruckende Meilensteine wie die Einführung des Pflichtwarnhinweises und die erste Vergabe eines Nachhaltigkeitspreises unterstreichen die fortdauernde Bedeutung des Verbandes, der sich nun auch durch eine neue Landesverbandsstruktur und ein Büro in Brüssel noch stärker aufstellt. Fotos vom Sommerfest und weitere Informationen finden Sie im Newsroom von Pharma Deutschland e.V.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING