Deutsche Umwelthilfe begrüßt Entscheid des EU-Parlaments gegen klimaschädliche Kältemittel

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Die Deutsche Umwelthilfe fordert das Europäische Parlament auf, sich am 30. März 2023 für einen raschen Ausstieg aus fluorierten Gasen und neuen gefährlichen PFAS Chemikalien als Kälte-, Isolier- und Treibmittel in Wärmepumpen und Klimaanlagen zu entscheiden. Alternativen, wie Wärmepumpen mit Propan und ohne synthetische Kältemittel, sind bereits vorhanden und sollten genutzt werden. Die geplante Entscheidung hat großen Einfluss auf die zukünftige Nutzung umwelt- und klimafreundlicher Kältemittel und den Schutz von Mensch und Natur. Hersteller und Lobbyisten der chemischen Industrie befürchten Einbußen.


Original-Pressemeldung:

EU-Parlament entscheidet über klimaschädliche Kältemittel: Deutsche Umwelthilfe …

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots)

  • Europäisches Parlament entscheidet am 30. März 2023 über die Zukunft von extrem klimaschädlichen Kältemitteln in Wärmepumpen und Klimaanlagen
  • DUH fordert Abgeordnete auf, schnellstmöglichen Ausstieg aus bisher verwendeten fluorierten Gasen und neuen gefährlichen PFAS Chemikalien zu beschließen
  • Alternativen sind vorhanden: Wärmepumpen mit Propan und ohne synthetische Kältemittel sind klima- und umweltfreundlich und dabei höchst effizient

Anlässlich der Abstimmung des Europäischen Parlaments zur Neufassung der F-Gas-Verordnung am Donnerstag fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) einen raschen Ausstieg aus der Nutzung von fluorierten Gasen sowie neuen chemischen Substituten als Kälte-, Isolier- und Treibmittel. Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband appelliert an die Abgeordneten des Parlaments, die historische Chance zur Abkehr von klima- und umweltschädlichen Chemikalien zu nutzen. Dabei geht es nicht nur um den Ausstieg aus extrem klimaschädlichen F-Gasen, sondern auch darum, diese künftig nicht durch weniger klimawirksame, dafür aber umso umwelt- und gesundheitsschädlichere Chemikalien der PFAS-Gruppe zu ersetzen. Die EU-Entscheidung ist zukunftsweisend, denn der Bedarf an Kältemitteln steigt rasant an: So sollen bis 2030 in Europa 50 Millionen Wärmepumpen verbaut und bis zum Jahr 2050 weltweit 5,5 Milliarden Klimaanlagen im Einsatz sein.

Lesen Sie auch:  Großprojekt Northvolt: Wohnungsbau als Herausforderung

Dorothee Saar, DUH-Leiterin Verkehr und Luftreinhaltung: “Die schnellstmögliche Abkehr von F-Gasen ist angesichts der Klimakrise unbedingt nötig. Schon bei der letzten Revision der EU-Verordnung wurde intensiv über die Dringlichkeit des Ausstiegs aus F-Gasen debattiert. Seitdem sind zehn Jahre vergangen. In allen relevanten Anwendungsbereichen stehen längst effiziente und saubere, natürliche Kältemittel-Alternativen zur Verfügung, deshalb können und müssen wir auch Irrwege wie das ‘Jahrhundertgift’ der PFAS unbedingt vermeiden. Wir sind es den zukünftigen Generationen schuldig, unter das Thema chemische Kältemittel nun einen Schlussstrich zu ziehen.

Die europäische F-Gas-Verordnung reglementiert den Einsatz klimaschädlicher Kältemittel und wird aktuell überarbeitet. Am 30. März stimmt das Europäische Parlament über einen ambitionierten Änderungsvorschlag des Umweltausschusses ab. Widerstand gegen ein Verbot von F-Gasen sowie klima- und umweltschädlicher Substitute kommt von den Herstellern chemischer Kältemitteln, die um ihren Absatz fürchten.

Florian Koch, DUH-Experte für Wärmepumpen: “Die weitere Nutzung klima- und umweltschädlicher Kältemittel dient allein den Interessen der Chemielobby. Unbedenkliche, patentfreie und damit kostengünstige Alternativen sind auf dem Markt verfügbar. Dazu sind Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln auch noch die effizientesten – ein Gewinn für Umwelt sowie Verbraucherinnen und Verbraucher.”

Lesen Sie auch:  Zweite Phase der Hilfe nach Erdbeben in Marokko: Bündnisorganisationen starten

Dass natürliche Kältemittel als Alternative zukunftssicher und attraktiv sind, lässt sich nicht nur in Supermärkten beobachten, die in neuen Anlagen zu großen Teilen bereits natürliche Kältemittel verwenden. Auch im wachsenden Markt der Wärmepumpen bietet mittlerweile fast jeder Hersteller Modelle an, die mit dem natürlichen Gas Propan (R290) besonders effizient betrieben werden. Wärmepumpen mit R290 bieten sich vor allem für den Einsatz in Bestandsgebäuden an, da hiermit hohe Vorlauftemperaturen mit einem effizienten Betrieb kombiniert werden können. Schon jetzt werden Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln vom Bund mit fünf Prozent der Investitionskosten extra gefördert.

Hintergrund:

Fluorierte Treibhausgase (F-Gase) sind extrem klimaschädlich und stellen eine Bedrohung für die Umwelt dar. Sie werden vor allem als Kältemittel zum Beispiel in Klimaanlagen und auch in Wärmepumpen eingesetzt, finden allerdings auch als Isoliergase in Schaltanlagen oder als Treibmittel in Sprühdosen und Feuerlöschern Anwendung. Neuere synthetische Kältemittel sind zwar weniger klimaschädlich, sie gehören jedoch in den meisten Fällen zur problematischen Stoffgruppe der PFAS und bergen große Gefahr für Mensch und Natur. Denn PFAS, auch Ewigkeitschemikalien genannt, können nicht abgebaut werden und sich so über die Zeit in immer höheren Konzentrationen ablagern. Selbst an den entlegensten Orten der Welt sind PFAS zu finden, schon jetzt gibt es in sehr vielen Gewässern besorgniserregende Konzentrationen. Automatisch gelangen PFAS in die dort lebenden Süßwasserfische und verteilen sich über die Nahrungskette weiter. Auch die menschliche Gesundheit ist in Gefahr: Inzwischen finden sich PFAS in unserem Blut. Dabei ist bekannt, dass einige PFAS Chemikalien verschiedene Arten von Krebs verursachen oder sogar die Entwicklung von Embryos negativ beeinflussen.

Lesen Sie auch:  EU-Kommission verabschiedet Maßnahmen gegen Umweltbelastungen durch Mikroplastik - DOSB fordert angemessenen Übergangszeitraum

Pressekontakt:

Dorothee Saar, Leiterin Verkehr und Luftreinhaltung
030 240086772, saar@duh.de

Florian Koch, Senior Expert für Wärmepumpen
030 2400867733, koch@duh.de

DUH-Newsroom:

030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe, www.linkedin.com/company/umwelthilfe, www.mas.to/@umwelthilfe

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel EU-Parlament entscheidet über klimaschädliche Kältemittel: Deutsche Umwelthilfe …

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.


Weitere Informationen über den Verband

– Der Verband heißt Deutsche Umwelthilfe e.V.
– Er wurde 1975 gegründet.
– Die Mitgliederzahl liegt bei über 200.000.
– Der Verband beschäftigt etwa 250 Mitarbeiter*innen.
– Der Hauptsitz befindet sich in Radolfzell am Bodensee.
– Es gibt mehrere regional ansässige Geschäftsstellen.
– Der Verband finanziert sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge.
– Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich für den Schutz der Umwelt und des Klimas ein.
– Sie kämpft gegen Umweltverschmutzung und für eine nachhaltige Lebensweise.
– Der Verband ist national und international tätig.
– Er kooperiert mit anderen Umweltorganisationen und -verbänden.
– Die Deutsche Umwelthilfe hat bereits zahlreiche Umweltschutzprojekte und Kampagnen durchgeführt.

10 Antworten

  1. Ich finde es übertrieben, dass die Deutsche Umwelthilfe gegen klimaschädliche Kältemittel vorgeht. Was ist mit unserer Freiheit zu wählen?!

  2. Also ich finde, dass die Entscheidung des EU-Parlaments echt übertrieben ist. Kältemittel sind doch harmlos…oder nicht?

  3. Ich verstehe nicht, warum wir uns überhaupt Sorgen um Kältemittel machen. Gibt es nicht wichtigere Probleme?

  4. Lol, who needs the EU to tell us what refrigerants to use?! Ill stick to my good ol ozone-depleting ones, thank you very much!

  5. Ich verstehe nicht, warum die Deutsche Umwelthilfe gegen klimaschädliche Kältemittel ist. Ist das nicht lächerlich?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Presse /news Verbandsnachrichten

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Nova Innovation Awards 2024: Die spannendsten Nominierten

Berlin, 19. April 2024 – Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) stellt die Neuerungen im Bereich der digitalen Publikation und Zeitungsgestaltung ins Rampenlicht: Neun innovative Projekte haben es in die Endrunde des renommierten Nova Innovation Awards geschafft, der in drei Kategorien an die visionärsten Ideen im Zeitungswesen vergeben wird. Diese Auszeichnung, die bereits zum achten Mal in Kooperation mit der Unternehmensberatung HIGHBERG ausgeschrieben wird, würdigt herausragende Produktneueinführungen, kreative Geschäftsmodelle und zukunftsweisende Vermarktungsstrategien. Die Gewinner werden auf dem BDZV-Digitalkongress #beBETA am 10. Juni 2024 in Berlin bekannt gegeben. Ein Blick auf die Nominierten zeigt, wie Innovation und Tradition im digitalen Zeitalter erfolgreich zusammenfinden.

Jetzt lesen »

AutoLOG-Projekt: ver.di fordert Mitbestimmung der Belegschaft

In Emden regt sich Widerstand: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert eine wesentlich stärkere Einbindung der Belegschaft in das hochmoderne Forschungsprojekt AutoLOG, das am Automobilterminal Emden in Gang gesetzt wurde. Die Kritik entzündete sich vor allem daran, dass der Start des mit 5,8 Millionen Euro dotierten Projekts, das eine vollautomatisierte Zukunft für Automobilterminals skizziert, den rund 900 betroffenen Mitarbeitenden erst über die Presse zugetragen wurde. Dies wirft dringliche Fragen der Transparenz und der Mitbestimmung in Zeiten technologischer Umbrüche auf. Die heutige Debatte dreht sich nicht nur um die innovative Ausrichtung des Hafens, sondern auch um die wesentliche Frage, wie technologische Transformation im Sinne der Beschäftigten gerecht gestaltet werden kann.

Jetzt lesen »

Chemie-Industrie Hessen: Krisenbewältigung durch Tarifeinigung

Inmitten wirtschaftlicher Turbulenzen und struktureller Herausforderungen eröffneten heute in Niedernhausen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der chemisch-pharmazeutischen Industrie Hessens, unterstrichen von einer Atmosphäre intensiver Auseinandersetzungen. Angesichts eines deutlichen Rückgangs in Produktion und Umsatz im vergangenen Jahr, gepaart mit einem tiefgreifenden Bedarf an Investitionen für Klimaneutralität und Digitalisierung, stehen die Zeichen auf Sturm. Die Arbeitgeberseite, vertreten durch den Arbeitgeberverband HessenChemie, sieht sich in einer verzwickten Lage: Einerseits drängt die IGBCE Hessen-Thüringen auf signifikante Lohnerhöhungen, während andererseits die steigenden Betriebskosten und der Druck auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit Kompromisse unwahrscheinlich machen. Der Verhandlungsauftakt verspricht eine hitzige Debatte um die Zukunft einer Branche, die sich in einer beispiellosen Krise befindet.

Jetzt lesen »

Münchens Luftstreit: Reiter ignoriert Dieselfahrverbot-Urteil

Inmitten einer hitzigen Debatte um die Luftqualität in München kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Münchener SPD scharf. Der Vorwurf: eine gezielte Verzögerung der Umsetzung von Diesel-Fahrverboten, die nach einem jüngsten Gerichtsbeschluss nun eigentlich schnellstmöglich greifen sollten. Während Oberbürgermeister Reiter Alternativmaßnahmen wie die Einführung von Tempo-30-Zonen prüft, mahnen die Umweltverbände, dass solche Maßnahmen bei Weitem nicht ausreichen, um die kritisch hohen Stickstoffdioxid-Werte in den Griff zu bekommen. Der Streit um die Luftreinheit der bayerischen Landeshauptstadt spitzt sich zu und wirft die Frage auf: Wie viel sind uns saubere Luft und Gesundheit wirklich wert?

Jetzt lesen »

Schiedsspruch festgelegt: Neue Lohnvereinbarungen im Bauwesen

In einer wegweisenden Schlichtungsverhandlung haben der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zusammen mit der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt einen Durchbruch erzielt. Unter der Vermittlung des ehemaligen Präsidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, wurde ein Schiedsspruch gefällt, der die Weichen für die Zukunft der Bauindustrie in Deutschland stellt. Mit Beschlüssen, die eine Erhöhung der Tariflöhne und Ausbildungsvergütungen sowie eine Wiedereingliederung von Lohngruppen in Tarifverträge vorsehen, markiert dieser Schiedsspruch einen signifikanten Moment für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Baugewerbe. Die Details dieses bahnbrechenden Schiedsspruchs und die Auswirkungen auf die Branche stehen im Fokus der aktuellen Diskussionen.

Jetzt lesen »

12.000 bei Warnstreiks: ver.di plant Ausweitung gegen Telekom

In einer beispiellosen Mobilisierung hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Rahmen der Tarifrunde mit der Deutschen Telekom einen bedeutenden Durchbruch erzielt. Nach intensiven Warnstreiks, an denen sich bundesweit rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten, steht die Gewerkschaft unmittelbar vor einer Ausweitung ihrer Aktionen. Die Forderungen nach deutlichen Lohnerhöhungen und besserer Bezahlung für Auszubildende sowie dual Studierende haben nicht nur eine Welle der Solidarität ausgelöst, sondern könnten auch weitreichende Auswirkungen auf den Service und den weiteren Netzausbau bei einem der größten Telekommunikationsanbieter Deutschlands haben. Mit den Tarifverhandlungen, die am 29. und 30. April 2024 fortgesetzt werden, erreicht diese Auseinandersetzung nun einen kritischen Punkt.

Jetzt lesen »

John McFall: Einbeiniger Astronaut erobert die ISS

In einer Welt, in der Grenzen ständig neu definiert werden, bricht John McFall alle Barrieren: Erst als Paralympics-Sprinter mit weltweiten Titeln, dann als Facharzt für Traumatologie und Orthopädie, und nun steht er möglicherweise kurz davor, als erster Mensch mit einer körperlichen Einschränkung in den Weltraum zu fliegen. Am 14. Mai 2024 teilt er auf der OTWorld in Leipzig seine inspirierende Geschichte von Unfall und unglaublicher Resilienz und gibt Einblicke in seine “Mission Possible”. Erfahren Sie, wie technologische Fortschritte in der Orthopädie-Technik nicht nur John McFalls Leben verändert haben, sondern auch neue Perspektiven für Menschen mit Amputationen weltweit eröffnen.

Jetzt lesen »

Holzbranche feiert Kompromiss im PPWR-Beschluss

Berlin, 19. April 2024 – Die deutsche Holzwirtschaft atmet auf. Ein vorläufiger Kompromiss in der Verpackungsverordnung PPWR bringt Erleichterung für die Branche, deren Existenz durch frühere Entwurfsfassungen bedroht schien. Besonders die Produzenten von Holzpackmitteln wie Paletten, Kisten und Exportverpackungen sehen sich nun weniger strengen Regulierungen gegenüber. Dieser Schritt wird als Anerkennung der Rolle von Holz als klimafreundlichem und recyclingfähigem Material gewertet, der einer wachsenden Bürokratie und restriktiven Maßnahmen effektiv entgegenwirkt. Mit dieser Entwicklung ist ein Strahl der Hoffnung in die Diskussion um umweltschonende Verpackungslösungen eingetreten, der die zukünftigen Weichen in Richtung eines nachhaltigeren Umgangs mit Ressourcen stellt.

Jetzt lesen »

Earth Day im Zoo: Gemeinsam für Artenvielfalt kämpfen

Am Vorabend des Earth Day ruft der Verband der Zoologischen Gärten zu einem besonderen Erlebnis auf: Ein Zoobesuch, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. In einer Zeit, in der der Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt unaufhaltsam voranschreiten, bieten die Zoos ein einzigartiges Fenster zu den direkt betroffenen Tierarten und verdeutlichen die dramatischen Auswirkungen menschlichen Handelns auf unsere Umwelt. Mit über 43,5 Millionen Gästen im letzten Jahr sind die Zoos mehr als nur Begegnungsstätten mit der Tierwelt – sie sind Bildungs- und Naturschutzzentren, die aktiv zum Erhalt bedrohter Arten beitragen. An der Schwelle zu einem entscheidenden Moment für unseren Planeten, erinnert der VdZ eindrucksvoll an die Rolle, die jeder Einzelne von uns beim Schutz unserer Erde spielen kann.

Jetzt lesen »

Grill-Sicherheit: 8 Top-Tipps vom Deutschen Feuerwehrverband

Mit dem Erwachen des Frühlings und den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zieht es viele ins Freie – die Grillsaison beginnt. Doch der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt zur Vorsicht: Die Kombination aus Sonnenschein und Grillgenuss birgt auch Gefahren. Vom Balkon bis zum Garten appelliert der Verband dringlich an alle Grillbegeisterten, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um Unfälle und Verletzungen zu verhindern. „Planen Sie umsichtig, grillen Sie sicher und seien Sie auch nach dem Grillen wachsam“, mahnt DFV-Vizepräsident Hermann Schreck. Vor diesem Hintergrund teilt der DFV essenzielle Tipps für ein ungefährliches Grillvergnügen und verweist auf spezielle Präventionshinweise zum Schutz der Kinder und zur Verhinderung von Kohlenmonoxidvergiftungen. Das Vergnügen am Grill sollte nicht durch leichtsinnige Fehler getrübt werden – der DFV steht mit Rat zur Seite.

Jetzt lesen »

Dramatischer Realverbrauch bei Pkw entlarvt

Berlin, 19. April 2024 – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) schlägt Alarm: Neue Zahlen der Europäischen Umweltagentur (EEA) legen einen dramatischen Mehrverbrauch von Kraftstoff bei Pkw offen, insbesondere bei Plug-In-Hybriden, deren Verbrauch die offiziellen Angaben um bis zu 400 Prozent übersteigt. Angesichts dieser erschreckenden Daten fordert die DUH ein sofortiges Ende der Steuervergünstigungen für Plug-In-Hybride bei der Dienstwagenbesteuerung und ruft nach einer strengen Marktüberwachung, um Verbrauchertäuschungen und klimaschädliche Praktiken der Automobilbranche in Deutschland einhalt zu gebieten.

Jetzt lesen »

Einlagegarantie in der EU respektiert lokale Bankensicherheit

In einer bemerkenswerten Entwicklung haben der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) und der Sparkassenverband Bayern (SVB) ihre Erleichterung darüber zum Ausdruck gebracht, dass der Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments (ECON) das Vorhaben einer einheitlichen europäischen Einlagensicherung (EDIS) auf Eis gelegt hat. Diese Entscheidung, die heute bekannt gegeben wurde, markiert einen entscheidenden Moment für die Zukunft des Finanzwesens in Deutschland und ganz Europa. Beide Bankenverbände heben hervor, warum eine pauschale Umsetzung der EDIS für alle europäischen Banken, unabhängig von ihren jeweiligen Sicherungsmechanismen, keine zukunftsfähige Lösung darstellen kann. Mit ihren Worten zeichnen die Führungskräfte ein Bild von Vorsicht und der Notwendigkeit individueller Ansätze zur Sicherung finanzieller Stabilität, was deutlich macht, dass die Diskussion um die finanzielle Sicherung in Europa gerade erst begonnen hat.

Jetzt lesen »

DUH siegt: Gericht stoppt Gasbohrung zum Wattenmeer-Schutz

In einem bahnbrechenden Urteil, das als Meilenstein im Kampf gegen fossile Brennstoffprojekte und für den Umwelt- und Klimaschutz gelten dürfte, hat das Gericht in Den Haag die sofortige Einstellung der umstrittenen Gasbohrungen vor der Insel Borkum beschlossen. Getragen von einer breiten Koalition aus der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der Stadt Borkum, niederländischen Umweltorganisationen und einer Bürgerinitiative, sendet das Urteil ein starkes Signal aus: Die Erhaltung sensibler Ökosysteme wie des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer hat Vorrang vor den Interessen der Öl- und Gasindustrie. Dieser historische Erfolg markiert einen entscheidenden Sieg für den Umweltschutz und könnte weitreichende Folgen für die Zukunft fossiler Energieförderung in der Nordsee und darüber hinaus haben.

Jetzt lesen »

Zukunft der Pflege: Lösungen im Immobiliensektor diskutiert

Im Angesicht des demografischen Wandels und einer zunehmend alternden Bevölkerung in Deutschland, stehen wir vor gewaltigen Herausforderungen in der Pflege und Gesundheitsversorgung. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) nimmt sich dieser Problematik am 25. April im Auditorium Friedrichstraße in Berlin an. Unter dem provokanten Motto „Pflege am Abgrund?“ versammelt der ZIA Experten aus Politik und Gesundheitswirtschaft, um Lösungswege für die drängendsten Fragen rund um altersgerechten Wohnraum, die Bewältigung des Fachkräftemangels und die Sicherstellung einer würdevollen Versorgung zu diskutieren. Ist die Immobilienwirtschaft der Schlüssel zur Bewältigung dieser Krise? Der „Tag der Gesundheitsimmobilie“ verspricht aufschlussreiche Einblicke und wegweisende Diskussionen in einem Sektor, der wie kein anderer unsere Zukunft und das Wohl älterer Generationen prägen wird.

Jetzt lesen »

Dresden feiert 60. Jubiläum der Jugendfeuerwehr 2024

Dresden wird im September 2024 Schauplatz eines außergewöhnlichen Ereignisses sein: der Deutsche Jugendfeuerwehrtag feiert sein 60-jähriges Jubiläum in der sächsischen Landeshauptstadt. Dieses besondere Zusammenkommen, das einen Meilenstein in der Geschichte der Deutschen Jugendfeuerwehr markiert, verspricht, ein Fest der Gemeinschaft, der Hilfsbereitschaft und der Wertschätzung zu werden. In einer feierlichen Zeremonie haben der Erste Bürgermeister Dresdens, Jan Donhauser, und der stellvertretende Bundesjugendleiter, Jörn-Hendrik Kuinke, den offiziellen Vertrag unterzeichnet, der Dresden als Gastgeberstadt bestätigt. Mit einem vielfältigen Programm, das von der Eröffnungsfeier im Herzen der Altstadt bis zu den deutschen Meisterschaften im Bundeswettbewerb im Heinz-Steyer-Stadion reicht, wirft dieses eventreiche Wochenende bereits seine Schatten voraus.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING