Deutsche Solarfabriken erhalten Zweidrittelmehrheit für Förderung

Neue Umfrage enthüllt: Die Bevölkerung spricht sich mit überwältigender Mehrheit für die Förderung deutscher Solarfabriken aus. Ein dringender Appell des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) an die Bundesregierung, aktiv zu werden, um die Chance auf eine Renaissance der Solarindustrie nicht zu verpassen. Die hohe Importabhängigkeit bei Solarmodulen und Vorprodukten muss reduziert werden, während andere Länder bereits auf Solar-Giga-Fabriken setzen. Erfahren Sie hier, welche Maßnahmen der Branchenverband vorschlägt und warum Importbeschränkungen keine Option sind.

Bremen (VBR). Die Förderung deutscher Solarfabriken hat eine breite Zustimmung in der deutschen Bevölkerung gefunden. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) spricht sich eine Zweidrittelmehrheit dafür aus, den Absatz von Solarmodulen aus heimischen Solarfabriken gezielt zu fördern. Diese Maßnahme soll dazu dienen, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Solarfabriken zu stärken und Europa unabhängiger von Importen zu machen.

Der BSW-Solar appelliert an die Bundesregierung, schnell aktiv zu werden. Andernfalls könnten in diesem Jahr weitere Solarmodul-Fabriken in Deutschland schließen und die Chance auf eine Renaissance der Solarindustrie in Deutschland wäre vergeben, warnt der Branchenverband.

Die Bundesregierung und auch die EU-Kommission hatten bereits vor Monaten das Ziel formuliert, EE-Produzenten stärker zu unterstützen, um die hohe Importabhängigkeit bei der Produktion von Solarmodulen zu reduzieren. Im Gegensatz zu anderen Ländern wie den USA und China fehlen jedoch konkrete Maßnahmen der deutschen Bundesregierung. Obwohl die Nachfrage nach Photovoltaik boomt, kommen immer weniger Solarmodule aus Europa.

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Der Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, Carsten Körnig, betont, dass die aktuellen Sparzwänge keine Rechtfertigung für politische Verzögerungen seien. Bereits im August 2023 wurden Maßnahmen zur Bürokratieabbau im “Solarpaket I” geplant, die zu jährlichen Einsparungen im mehrstelligen Millionenbereich führen würden. Diese Maßnahmen müssten nun schnell vom Deutschen Bundestag umgesetzt werden. Die so erzielten Einsparungen könnten die vorübergehenden Mehrkosten von Solarprodukten aus europäischer Fertigung weitgehend kompensieren, erklärt Körnig.

Der BSW-Solar und Wissenschaftler haben bereits im letzten Jahr konkrete Vorschläge vorgelegt, wie im Rahmen des “Solarpaketes I” eine Anschubfinanzierung zur Herstellung einer internationalen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Solarfabriken umgesetzt werden könnte. Die Solarwirtschaft lehnt dagegen die Einführung von Importbeschränkungen oder Zöllen ab, da diese sich bereits als unwirksam erwiesen hätten und die Energiewende in Europa behindern würden.

Die Förderung deutscher Solarfabriken wird also von einer breiten Mehrheit in der Bevölkerung unterstützt. Um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Solarfabriken zu stärken und die Importabhängigkeit Europas zu reduzieren, ist es jedoch notwendig, dass die Bundesregierung schnell aktiv wird und konkrete Maßnahmen umsetzt. Die bereits geplanten Maßnahmen im “Solarpaket I” können dazu beitragen, dass die vorübergehenden Mehrkosten von Solarprodukten aus europäischer Fertigung durch Einsparungen kompensiert werden. Importbeschränkungen oder Zölle werden von der Solarwirtschaft abgelehnt, da sie sich bereits in der Vergangenheit als unwirksam erwiesen haben. Es liegt nun an der Politik, die notwendigen Schritte einzuleiten, um eine Renaissance der Solarindustrie in Deutschland zu ermöglichen.

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