Deutsche Exporte stagnieren: Auswirkungen von Krisen auf den Welthandel

"In einer sich verschlechternden internationalen Handelslandschaft lässt sich die anhaltende Schwäche des deutschen Außenhandels deutlich ablesen. Der zunehmende Protektionismus auf ausländischen Märkten, die Erosion der WTO-Handelsordnung, die konfrontative Beziehung zwischen den USA und China sowie die Tendenzen zur Entkopplung und Diversifizierung hinterlassen weltweit ihre Spuren. Auch der deutsche Export leidet unter diesen globalen Unruhen, was insbesondere in den Ausfuhrzahlen nach China deutlich wird. Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) fordert daher von der Bundesregierung Maßnahmen, um möglichen Hindernissen im deutsch-chinesischen Handel entgegenzuwirken. Gleichzeitig begrüßt der BGA den Abschluss des Samoa-Abkommens auf europäischer Ebene als einen Schritt zur Stabilisierung der globalen Handelsnetze. Eine weitere Belastung der deutschen Wirtschaft durch zusätzliche Regulierungen und Bürokratie muss jedoch vermieden werden, warnt der BGA eindringlich. Die aktuellen Exportzahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen einen Rückgang der deutschen Exporte um 4,6 Prozent gegenüber November 2023. Mit journalistischer Prägnanz und informativem Schreibstil fesselt dieser Artikel die Leser an das Thema des deutschen Außenhandels und weckt Interesse für die weiteren Entwicklungen."

Bremen (VBR). Schwäche des deutschen Außenhandels setzt sich fort

Die neuesten Außenhandelszahlen Deutschlands zeichnen ein besorgniserregendes Bild. Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) gibt an, dass die fortgesetzte Schwäche des deutschen Außenhandels auf weltweite Entwicklungen wie einen zunehmenden Protektionismus in vielen ausländischen Märkten, die Erosion der regelbasierten Handelsordnung der Welt Handelsorganisation (WTO) sowie die konfrontativen Beziehungen zwischen den USA und China zurückzuführen ist. Diese Faktoren haben auch Auswirkungen auf die Absatz- und Beschaffungsmärkte Deutschlands. Insbesondere die Unruhe auf den Weltmärkten hat die deutschen Exporte beeinträchtigt, die entweder stagnierten oder sogar zurückgingen. Besonders kritisch ist die Situation der Exporte nach China, das als viertwichtigster Abnehmer deutscher Waren betrachtet wird. Der BGA fordert die Bundesregierung auf, die Ursachen für diese Entwicklung zu untersuchen und Maßnahmen zu vermeiden, die den Absatz deutscher Waren nach China weiter erschweren könnten.

Im Kontext der zunehmenden weltpolitischen Spannungen begrüßt der BGA den Abschluss des Samoa-Abkommens auf europäischer Ebene. Dieses Abkommen umfasst 80 Länder mit rund 2 Milliarden Menschen und setzt sich unter anderem für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und Entwicklung ein. Es soll dazu beitragen, die Fragmentierung der Weltwirtschaft zu stoppen, indem es neue Absatz- und Beschaffungsmärkte schafft und Lieferketten weniger störanfällig gestaltet.

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Der BGA betont, dass es nicht immer neuer Regulierungen und Bürokratie bedarf, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Die aktuellen Berichtspflichten im Rahmen des Lieferkettengesetzes und des CO2-Grenzausgleichs (CBAM) zeigen nach Ansicht des Verbands, dass deutsche Behörden ihre eigenen Ziele nicht erreichen können. Die Bundesregierung wird dringend aufgefordert, weitere Belastungen durch die geplante europäische Lieferkettenrichtlinie zu verhindern, da diese die deutsche Wirtschaft nachhaltig schädigen könnten.

Laut dem Statistischen Bundesamt sind die deutschen Exporte im Dezember 2023 um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken, während die Importe um 6,7 Prozent zurückgingen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 sanken die Exporte um 4,6 Prozent, während die Importe um 12,4 Prozent abnahmen. Im Gesamtjahr 2023 gingen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, während die Importe um 9,7 Prozent deutlich stärker sanken.

Die aktuellen Entwicklungen im deutschen Außenhandel werfen Fragen auf und erfordern eine genaue Analyse. Der BGA appelliert an die Bundesregierung, Maßnahmen zu ergreifen, um die deutschen Exporte zu stärken und negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu vermeiden.

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