Vereins- und Verbandsnachrichten vom 02.03.2023
Lesedauer: 2 Minuten

Der mangelnde Erfolg von E-Autos bei der Hauptuntersuchung

Verbands- und Vereinsnachrichten

Zusammenfassung VB-Redaktion:
Elektrofahrzeuge werden immer beliebter, doch wie sicher sind sie? Dieser Frage geht der TÜV-Verband in einer Sonderauswertung des aktuellen “TÜV-Reports 2023” nach. Die Untersuchung konzentriert sich dabei auf die Modelle BMW i3, Nissan Leaf, Renault Zoe und Tesla Model 3. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fahrzeuge bei ihrer ersten Hauptuntersuchung sehr unterschiedlich abschneiden und einige Mängelschwerpunkte aufweisen. Der TÜV-Verband fordert daher zusätzliche Prüfpunkte für E-Autos. Weitere Details und Methoden zum Bericht finden sich am Ende der Pressemitteilung.


Pressemeldung:

TÜV-Report 2023: Elektroautos müssen bei Hauptuntersuchung auf Mängel geprüft werden

Laut einer Sonderauswertung des TÜV-Reports 2023 schneiden Elektrofahrzeuge bei ihrer ersten Hauptuntersuchung je nach Modell unterschiedlich ab. Der TÜV-Verband fordert daher zusätzliche Prüfpunkte für die HU von E-Autos. Speziell die Bremsen, das Abblendlicht und die Achsaufhängungen bereiten den Experten Probleme. “Mängel an den Bremsen treten bei allen untersuchten E-Autos überdurchschnittlich häufig auf”, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. Ein Grund dafür sei die Rekuperation, bei der in E-Autos Bremsenergie zurückgewonnen wird. Dadurch können die Bremsbeläge einschlafen und ihre volle Bremsleistung einbüßen. Bühler rät daher dazu, regelmäßig kräftig zu bremsen, um die Bremsbeläge wieder zu regenerieren.

Bei den untersuchten Fahrzeugen schneidet der Nissan Leaf am besten mit einer Mängelquote von 4,3 Prozent ab. Beim Renault Zoe fallen 5,3 Prozent der geprüften Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln durch. Größter Mängelschwerpunkt bei dem Modell ist die vordere Achsaufhängung. Insbesondere Querlenker sowie Spur- und Koppelstangen sind auffällig. Bei BMW i3 und Tesla Model 3 fallen 5,9 bzw. 8,9 Prozent der geprüften Fahrzeuge durch die HU. Die an den Bremsen und dem Abblendlicht festgestellten Mängel sind bei den beiden Modellen ebenfalls auffällig.

Der TÜV-Verband fordert, dass die Vorschriften für die Hauptuntersuchung um weitere spezifische Prüfpunkte für die Sicherheit von E-Autos ergänzt werden. “Die Hochvoltbatterie muss über den gesamten Lebenszyklus des Elektrofahrzeugs bewertbar sein. Dafür brauchen die Prüforganisationen Zugang zu den Daten des Batteriemanagementsystems”, sagt Bühler. Auch müsse generell die Hochvoltsicherheit des Elektrofahrzeugs überprüft werden.

Für den TÜV-Report 2023 wurden rund 9,6 Millionen Hauptuntersuchungen von Pkw ausgewertet, die von Juli 2021 bis Juni 2022 stattfanden. Im Gebrauchtwagenratgeber von TÜV und AutoBild sind 226 Fahrzeugmodelle in fünf Altersklassen abgebildet. Im Ranking der 2 bis 3 Jahre alten Pkw sind 130 Typen aufgeführt. Mit Ausnahme des Renault Zoe sind die betrachteten E-Autos noch nicht im TÜV-Report enthalten, weil die Zahl der geprüften Fahrzeuge noch keine vertiefte Analyse der einzelnen Modelle erlaubt.

Über den TÜV-Verband:
Der TÜV-Verband e.V. setzt sich für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung sind dabei grundlegend. Das Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.

Quelle: www.presseportal.de

Weitere Informationen über den Verband

– Der TÜV-Verband e.V. wurde 1866 gegründet und ist damit einer der ältesten technischen Überwachungsvereine in Deutschland.
– Der Verband vertritt die Interessen von rund 800 Unternehmen aus den Bereichen Technik, Mobilität, Umwelt und Bildung.
– Er ist Mitglied im Dachverband der Deutschen Industrie (BDI).
– Der TÜV-Verband hat seinen Sitz in Berlin und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter.
– Die Struktur des Verbands ist hierarchisch aufgebaut: Es gibt einen Vorstand, einen Präsidenten und eine Mitgliederversammlung als höchstes Entscheidungsgremium.
– Zu den Arbeitsschwerpunkten des TÜV-Verbands gehören Themen wie Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit.
– Der Verband engagiert sich auch in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in verschiedenen technischen Berufen.
– Im Jahr 2019 hat der TÜV-Verband einen Umsatz von rund 16 Millionen Euro erwirtschaftet.
– Einige seiner bekanntesten Mitgliedsunternehmen sind beispielsweise Siemens, Bosch, BMW und Airbus.
– Der TÜV-Verband setzt sich für eine innovative, sichere und nachhaltige Technologieentwicklung ein und arbeitet eng mit verschiedenen Institutionen und Verbänden in diesem Bereich zusammen.

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