DEKV: Gesundheitsversorgung verbessern: Teamarbeit in der Pflege!

Berlin, 11.05.2023 – Im Zuge des Tags der Pflege äußert sich Christoph Radbruch, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbands (DEKV), zur aktuellen Situation in deutschen Krankenhäusern. Ein Hauptproblem sieht Radbruch in der Personalausstattung und dem Fachkräftemangel. Zurzeit wird das Pflegepersonalbemessungsinstrument PPR 2.0 in den Krankenhäusern erprobt, um den Personalbedarf genau bestimmen zu können. Radbruch kritisiert allerdings, dass die Bemessung des Pflegepersonalbedarfs allein auf Grundlage von Pflegezeit erfolgt und somit nicht berücksichtigt wird, dass gute Pflege nicht nur Zeit, sondern auch entsprechende Kompetenz erfordert.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, setzt sich der DEKV dafür ein, dass in der kommende Pflegebedarfsbemessung auch der bedarfsgerechte Qualifikationsmix berücksichtigt wird. Denn: Die Körperpflege braucht eine andere Qualifikation als die Ausgabe von Medikamenten, die Versorgung von Wunden oder die Planung von Pflegeabläufen. Teamarbeit ist gefragt. Radbruch betont, dass ein Pflegebedarfsbemessungsinstrument mit einem Qualifikationsmix die Kompetenzen der verschiedenen Pflegeausbildungen optimal den Versorgungsbedarfen der Patient:innen zuordnet und somit die Entlastung der Pflegekräfte in Krankenhäusern erhöht wird.

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Zudem soll durch den Einsatz von Pflegekräften passend zu ihren Kompetenzen allen Menschen unabhängig vom Schulabschluss eine Tätigkeit in der Pflege ermöglicht werden. Auch der Beitrag von Beschäftigten aus anderen Gesundheitsfachberufen wie medizinische Fachangestellte, Therapeut:innen und Heilerziehungspfleger:innen soll im Qualifikationsmix erfasst werden. Das ist notwendig, um dem bereits existierenden Fachkräftemangel in der Pflegebranche entgegenzutreten.

Der DEKV betont, dass der Pflegeberuf an Attraktivität gewinnen muss, um junge Menschen und Quereinsteiger:innen zu gewinnen. Dazu sei es entscheidend, auf Qualifikation zu setzen, statt nur auf Quantität.

Pressekontakt:
Medizin & PR GmbH – Gesundheitskommunikation
Barbara Kluge | Eupener Straße 60, 50933 Köln
E-Mail: barbara.kluge@medizin-pr.de | Tel.: 0221 / 77543-0
Melanie Kanzler | Verbandsdirektorin
E-Mail: kanzler@dekv.de | Tel.: 030 / 200 514 19 0

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25 Antworten

  1. Ich denke, Teamarbeit in der Pflege ist überbewertet. Jeder sollte für sich selbst verantwortlich sein!

    1. Es tut mir leid, aber Ihre Prioritäten scheinen etwas verzerrt zu sein. Die Pflege von Patienten sollte immer im Vordergrund stehen, und das Essen ist nur ein Nebenaspekt. Teamarbeit ist entscheidend, um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten.

    1. Ich verstehe, dass Sie Ihre Meinung haben, aber ich denke, Teamarbeit ist in der Pflege unerlässlich. Zusammenarbeit ermöglicht effektive und umfassende Versorgung der Patienten. Individuelle Arbeit kann zu Isolation und Mangel an Perspektiven führen.

    1. Das ist wirklich eine kurzsichtige Sichtweise. Teamarbeit in der Pflege ist von entscheidender Bedeutung, um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten und das Wohlbefinden der Patienten zu fördern. Allein zu arbeiten, würde zu Überlastung führen und die Qualität der Pflege beeinträchtigen.

  2. Teamarbeit? Mehr wie Team-Zerstörung! Pflegekräfte brauchen individuelle Anerkennung und bessere Bedingungen, nicht noch mehr Druck!

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