Jana Schimke wird neue DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin: Führungswechsel im Gastgewerbe zum 1. Januar 2026

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.
Jana Schimke wird zum 1. Januar 2026 neue Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes und steigt bereits zum 1. Oktober 2025 ein, um den Übergang gemeinsam mit Ingrid Hartges zu gestalten, die Ende Februar 2026 nach 36 Jahren Verbandsarbeit in den Ruhestand geht. Die Diplom-Politikwissenschaftlerin war zuvor bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände tätig und leitete von 2013 bis 2025 als CDU-Abgeordnete den Tourismusausschuss im Bundestag. Der Verband hebt Schimkes politische und wirtschaftliche Erfahrung hervor und setzt auf ihre Expertise, um das Gastgewerbe in einer herausfordernden Zeit zu stärken.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

– Jana Schimke wird ab 1. Januar 2026 Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes.
– Ingrid Hartges geht nach über 36 Jahren Verbandsarbeit im Februar 2026 in Ruhestand.
– Schimke bringt politische und wirtschaftliche Expertise als Bundestagsabgeordnete und Tourismusausschuss-Vorsitzende mit.

Wechsel an der Spitze des DEHOGA Bundesverbandes: Jana Schimke übernimmt Hauptgeschäftsführung

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) steht vor einem bedeutenden Führungswechsel. Zum 1. Januar 2026 wird Jana Schimke die Hauptgeschäftsführung übernehmen. Schon ab dem 1. Oktober 2025 wird sie den Verband verstärken, um gemeinsam mit der derzeitigen Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges die Übergabe vorzubereiten. Nach mehr als 36 Jahren im DEHOGA, davon über 20 Jahre an der Spitze, tritt Hartges Ende Februar 2026 in den Ruhestand.

Jana Schimke bringt eine Kombination aus politischer und wirtschaftlicher Kompetenz mit, die sie für diese Schlüsselposition qualifiziert. Nach Stationen bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände arbeitete die Diplom-Politikwissenschaftlerin von 2013 bis 2025 im Deutschen Bundestag und leitete dort zuletzt den Tourismusausschuss. Zudem ist sie stellvertretende Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU Deutschlands (MIT).

DEHOGA-Präsident Guido Zöllick unterstreicht die Bedeutung der Personalentscheidung: „Mit Jana Schimke gewinnen wir eine profilierte Nachfolgerin, die Politik und Wirtschaft gleichermaßen kennt und bestens mit den Interessen des Gastgewerbes vertraut ist. Sie bringt die Erfahrung und Kraft mit, unsere Branche in einer herausfordernden Zeit sicher in die Zukunft zu führen. Wir freuen uns, eine der wichtigsten Führungspositionen des DEHOGA Bundesverbandes sehr zügig mit einer TOP-Nachfolgerin besetzen zu können. Zugleich verabschieden wir mit Ingrid Hartges eine Persönlichkeit von außergewöhnlicher Strahlkraft und Durchsetzungskraft, deren jahrzehntelanger Einsatz für Hotellerie und Gastronomie beispiellos ist und unseren höchsten Dank verdient.“

Bereits in der kommenden Woche wird sich Jana Schimke auf der Sitzung des Großen Vorstandes persönlich den Vertretern der DEHOGA-Landesverbände, Fachverbände und Fachabteilungen vorstellen. Der Übergang an der Verbandsspitze ist damit sorgfältig geplant, um die Kontinuität in der Interessenvertretung des Gastgewerbes zu sichern.

DEHOGA vor dem Wandel: Wie der Führungswechsel die Zukunft des Gastgewerbes gestaltet

Der Wechsel an der Spitze des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) markiert eine bedeutende Zäsur für das Gastgewerbe. Mit Jana Schimke übernimmt ab Januar 2026 eine neue Hauptgeschäftsführerin, die nicht nur politische Erfahrung, sondern auch eine tiefe Verbindung zur Branche mitbringt. In einer Zeit, in der Hotellerie und Gastronomie vor zahlreichen Herausforderungen stehen, wird diese Veränderung auch weit über die Verbandsmitglieder hinaus wahrgenommen. Die neue Führung repräsentiert deshalb nicht nur eine personelle Neuerung, sondern steht sinnbildlich für den Wandel in einer Branche, die sich an gesellschaftliche Umbrüche und sich verändernde Marktbedingungen anpassen muss.

Warum ist der Führungswechsel relevant? Verbände wie der DEHOGA sind zentrale Akteure, wenn es darum geht, die Interessen einer bedeutenden Wirtschaftsbranche auf politischer Ebene zu vertreten. Die Hauptgeschäftsführung übernimmt dabei eine Schlüsselfunktion: Sie verknüpft die Branchenperspektiven mit politischen Entscheidungen und prägt die Strategien für die Zukunft. Der Wechsel an der Verbandsspitze signalisiert somit nicht nur eine interne Neuorientierung, sondern kann maßgeblich beeinflussen, wie die Branche auf aktuelle Herausforderungen reagiert und wie sie gesellschaftlich wahrgenommen wird.

Das Gastgewerbe steht derzeit vor komplexen Wandlungsprozessen. Wechselnde Konsumgewohnheiten, zunehmende Digitalisierung, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit sowie Fachkräftemangel und wirtschaftliche Unsicherheiten prägen die Lage. Gleichzeitig wächst die Erwartung, dass Hotellerie und Gastronomie gesellschaftliche Trends wie Regionalität, Klimaschutz und flexible Arbeitsmodelle aktiv aufgreifen. Vor diesem Hintergrund erwarten Branchenvertreter von der neuen Führung Impulse, die nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg sichern, sondern auch eine positive Rolle der Branche in der Gesellschaft stärken.

Herausforderungen und Zukunftsthemen im Fokus

Die aktuelle Lage des Gastgewerbes verlangt ein breit gefächertes und zukunftsorientiertes Führungshandeln. Zu den wichtigsten Themen gehören:

  • Fachkräftesicherung und Ausbildung in einem Arbeitsmarkt mit engen Ressourcen
  • Digitalisierung von Betriebsabläufen und Kundenkontakten
  • Nachhaltigkeit, vom Energieverbrauch bis zur Lieferkette
  • Reaktion auf veränderte Kundenerwartungen hinsichtlich Erlebnis und Qualität
  • Bewältigung wirtschaftlicher Unsicherheiten, etwa durch Inflation und Rohstoffpreise
  • Förderung von Innovationen und neuen Geschäftsmodellen

Diese Herausforderungen sind nicht isoliert, sondern greifen ineinander. Die neue Führung wird daran gemessen, wie sie diese komplexen Anforderungen strategisch und kommunikativ adressiert.

Bedeutung für Hotellerie und Gastronomie

Für die Hotellerie und Gastronomie bedeutet der Führungswechsel beim DEHOGA eine Chance zur Neujustierung. Jana Schimke bringt politische und wirtschaftliche Expertise mit, die helfen kann, die Belange der Branche wirkungsvoll in Entscheidungsprozesse einzubringen. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, wie der Verband unter neuer Leitung auf aktuelle Trends reagiert – zum Beispiel die stärkere Orientierung an Nachhaltigkeit oder die Digitalisierung im Service.

Zudem ist die Rolle des DEHOGA als Brücke zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unverändert zentral. Verbandsarbeit beeinflusst, welche Rahmenbedingungen das Gastgewerbe künftig vorfindet und wie das Bild der Branche in der Öffentlichkeit gestaltet wird. Damit leistet die neue Führung auch einen Beitrag zur Sicherung der Beschäftigung und zur Kulturlandschaft, denn Gastronomie und Hotellerie sind wichtige Arbeitgeber und prägen das gesellschaftliche Zusammenleben.

Der Führungswechsel im DEHOGA Bundesverband ist mehr als ein Austausch einer Person. Er symbolisiert den Aufbruch einer Branche, die sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel befindet und dabei sowohl wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Erwartungen erfüllen muss. Die zukünftige Hauptgeschäftsführung wird deshalb unter Aufmerksamkeit stehen – als entscheidender Akteur für die Gestaltung einer resilienten und modernen Gastgewerbelandschaft.

Die hier veröffentlichten Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. (DEHOGA Bundesverband).

10 Antworten

  1. Der Führungswechsel könnte eine neue Ära für das Gastgewerbe einleiten! Ich denke es ist an der Zeit für innovative Ansätze in Bezug auf Kundenerwartungen und Nachhaltigkeit!

  2. Ich freue mich auf den Wechsel und hoffe auf positive Veränderungen im DEHOGA! Es wäre interessant zu wissen, wie genau sie ihre Vision umsetzen will.

    1. Absolut! Die Branche braucht frischen Wind und klare Strategien gegen den Fachkräftemangel sowie Digitalisierung.

  3. Die Verbindung zwischen Politik und Wirtschaft ist so wichtig für das Gastgewerbe! Ich bin gespannt darauf, wie Jana Schimke das umsetzen wird. Was denkt ihr über ihre Rolle im Tourismusausschuss?

    1. Ja genau! Ihre Erfahrungen im Bundestag könnten wertvoll sein. Ich frage mich jedoch, ob sie auch genug Verständnis für die alltäglichen Probleme in den Betrieben hat.

  4. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie lange Ingrid Hartges im DEHOGA gearbeitet hat. Ihre Verdienste sind beachtlich! Was glaubt ihr, werden die größten Unterschiede zwischen ihrer und Jana Schimkes Führung sein?

    1. Ich denke, Jana bringt frische Ideen mit! Besonders in Bezug auf Nachhaltigkeit könnte sie neue Impulse setzen. Welche Themen haltet ihr für am dringlichsten?

  5. Ich finde es spannend, dass Jana Schimke die Hauptgeschäftsführung übernimmt. Ihre politische Erfahrung könnte der Branche wirklich helfen, besonders in der aktuellen Zeit der Unsicherheiten. Was denkt ihr über die Herausforderungen, die sie bewältigen muss?

    1. Ich bin auch gespannt, wie Jana Schimke die Digitalisierung angehen wird. Es ist wichtig, dass wir als Branche Schritt halten. Glaubt ihr, dass sie innovative Ansätze haben wird?

    2. Der Punkt zur Fachkräftesicherung ist sehr wichtig! Ich hoffe, dass sie hier gute Lösungen finden kann. Welche Ideen habt ihr für bessere Ausbildungsprogramme?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mehr dazu:

Mehr zum Thema erfahren? Hier finden Sie ergänzende Artikel: ,
Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge