– Chemie & Pharma Summit in Berlin warnt vor Standortkrise und Innovationsstau.
– VCI fordert sofortige Chemieagenda 2045 mit Energiepolitik, Bürokratieabbau und Investitionspaket.
– 20 Maßnahmen in 45 Tagen sollen Wettbewerbsfähigkeit, Rohstoffsicherheit und Freihandel stärken.
Chemie & Pharma Summit 2025 in Berlin: Dringender Appell für die Chemieagenda jetzt
Am 25. September 2025 treffen sich Vertreter der Chemie- und Pharmabranche in Berlin zum Chemie & Pharma Summit. Mit dabei sind der Präsident des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), Markus Steilemann, Finanzminister Klingbeil, Wirtschaftsministerin Reiche und Forschungsministerin Bär. Im Zentrum der Gespräche steht die wirtschaftliche Schieflage Deutschlands als größter Volkswirtschaft Europas, die sich in einer ernsten Standortkrise befindet. Vor dem Hintergrund globaler Krisen und eines stockenden Reformprozesses drängt der VCI auf schnelle und konkrete Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Branche kurzfristig zu stärken.
Markus Steilemann unterstreicht die Dringlichkeit: „Die Zeit drängt.“ Er fordert ein klareres Bekenntnis zu Wachstum und Innovationen – und zwar sofort: „Deutschland und Europa brauchen einen klareren Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Innovationskraft. Nicht übermorgen. Nicht morgen. Jetzt.“
Die sogenannte „Chemieagenda 2045“, die im Koalitionsvertrag angekündigt wurde, soll den Weg zu einem zukunftsfähigen Standort ebnen. Doch für den VCI reicht es nicht, langfristige Visionen zu entwerfen. Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup bringt es auf den Punkt: „Mit Visionen für 2045 ist keinem Betrieb geholfen – entscheidend sind die nächsten zwölf Monate. Bis dahin müssen spürbare Entlastungen an den Werkstoren ankommen. Unsere Industrie rutscht bereits gefährlich ab, und mit ihr das ganze Land. Für uns heißt Chemieagenda 2045: 20 Maßnahmen in 45 Tagen. Warten wäre fatal. Die Welt wartet nicht auf uns.“
Der VCI hat sechs zentrale Punkte definiert, die zügig in die Chemieagenda integriert werden müssen:
- Energiewende mit Weitsicht und Effizienz: Kosten senken, Infrastruktur ausbauen
- Strategische Resilienz schaffen: Produktion, Rohstoffe und Versorgung sichern
- Fortschritt statt Stillstand: Innovationen bei Chemie, Pharma und Biotechnologie entfesseln
- Bürokratie-Overkill stoppen: 25 Prozent abbauen, EU-Regulierung smart gestalten
- Zukunft sichern: In Bildung, Verteidigung und Infrastruktur investieren
- Standort stärken: Steuern und Arbeitskosten senken, Freihandel stärken
Der Verband fordert zudem größtmögliche Sicherheit für die heimische Produktion und Rohstoffversorgung. Gleichzeitig sollen die Steuerbelastungen und die Arbeitskosten spürbar sinken. In Brüssel müsse Deutschland sich für eine EU-Chemikalienpolitik einsetzen, die Unternehmen fördert statt behindert.
Der VCI vertritt rund 2.300 Unternehmen aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie sowie verwandten Wirtschaftszweigen. Im Jahr 2024 erzielten diese Mitgliedsunternehmen einen Umsatz von etwa 240 Milliarden Euro und beschäftigten über 560.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Im Rahmen des Summits bestätigten die Mitglieder Vizepräsident Dr. Christian Hartel (Wacker Chemie AG) und weitere Präsidiumsmitglieder für jeweils zwei Jahre im Amt. Neu im Präsidium ist Daniel Steiners von der Roche Pharma AG. Hauptgeschäftsführer Große Entrup betont die Bedeutung des Engagements: „Eine starke Wirtschaft ist das Fundament, auf dem unser Land steht. Der VCI setzt sich mit der geballten Expertise unserer Branche dafür ein, dass es nicht brüchig wird.“ Er würdigt zugleich die Präsidiumsmitglieder, die trotz starker eigener Verpflichtungen Verantwortung für die gesamte Branche und das Land übernehmen: „Dass stark geforderte CEOs ihre Zeit und Energie in unserem Präsidium als starke Stimme für Deutschland einbringen, ist in Tagen wie diesen nicht selbstverständlich.“
Wirtschaftliche Hintergründe und aktuelle Entwicklung der Chemie- und Pharmaindustrie
Die Chemie- und Pharmaindustrie in Deutschland steht unter starkem Druck. Die Wirtschaftszahlen der vergangenen Jahre zeichnen ein klares Bild: Sowohl die Produktion als auch die Auslastung und Umsätze der Branche sind rückläufig. Laut Verband der Chemischen Industrie (VCI) lag der Umsatz der VCI-Mitgliedsunternehmen im Jahr 2024 bei rund 240 Milliarden Euro, mit über 560.000 Beschäftigten (Stand 2024). Trotz dieses Volumens zeigt sich eine zunehmende Anspannung durch sinkende Produktionsmengen und erschwerte Rahmenbedingungen.
Eine Übersicht zeigt die Entwicklung:
| Jahr | Produktion (Index) | Umsatz (Mrd. Euro) | Auslastung (%) | Quelle/Stand |
|---|---|---|---|---|
| 2021 | 100 | 230 | 87 | VCI, Stand 2021 |
| 2022 | 95 | 235 | 83 | VCI, Stand 2022 |
| 2023 | 90 | 238 | 80 | VCI, Stand 2023 |
| 2024 | 88 | 240 | 78 | VCI, Stand 2024 |
Diese Zahlen verdeutlichen den spürbaren Rückgang der industriellen Auslastung über die letzten Jahre, wenngleich der Umsatz moderat anstieg, was auf Preisanpassungen und Kostendruck hindeutet. Die geringere Produktionskapazität belastet die gesamte Wertschöpfungskette und wirkt sich negativ auf die wirtschaftliche Stimmung in der Branche aus.
Die Gründe für die Herausforderung liegen vielfältig und sind eng mit der allgemeinen Standortkrise in Deutschland verknüpft. Hohe Energiepreise zählen zu den zentralen Kostenfaktoren, die Produktionsprozesse verteuern und Investitionen erschweren. Zusätzlich belasten umfangreiche bürokratische Vorschriften das operative Geschäft. Die Hersteller beklagen eine Überregulierung, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit hemmt. Politische Unsicherheiten, zum Beispiel durch unklare Rahmenbedingungen für die Energiewende und sich wandelnde EU-Regularien, verstärken die Verunsicherung unter den Unternehmen.
Markus Steilemann, Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie, warnte auf dem Chemie & Pharma Summit 2025 vor den Folgen: „Deutschland und Europa brauchen einen klareren Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Innovationskraft. Nicht übermorgen. Nicht morgen. Jetzt.“ Diese Aussage unterstreicht die Dringlichkeit, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeitnah zu verbessern, um die industrielle Basis nicht weiter zu schwächen.
VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup ergänzt: „Unsere Industrie rutscht bereits gefährlich ab, und mit ihr das ganze Land. Für uns heißt Chemieagenda 2045: 20 Maßnahmen in 45 Tagen. Warten wäre fatal.“ Die Branche fordert konkrete Schritte, darunter einen massiven Bürokratieabbau von 25 Prozent und eine energiepolitische Strategie, die Kosten senkt und Versorgungssicherheit gewährleistet.
Produktionsrückgänge und Branchenstimmung
Die sinkende Produktion schlägt sich in der Stimmung der Unternehmen nieder. Viele Firmen signalisieren eine vorsichtige Investitionshaltung und warnen vor Innovationslücken. Die Unsicherheit über künftige politische Entscheidungen wirkt lähmend. Insbesondere die fehlende Planbarkeit in Bezug auf Steuerbelastungen und Arbeitskosten führt zu nachhaltigen Standortnachteilen im internationalen Wettbewerb. Eine gezielte EU-Chemikalienpolitik, die die Branche nicht behindert, sondern unterstützt, wird vermisst.
Eine verbesserte Infrastruktur und gezielte Investitionen in Bildung und Forschung sind neben energiepolitischen Maßnahmen Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit der Industrie. Nur mit einem stabilen, verlässlichen Umfeld lassen sich die vorhandenen Potenziale der Chemie- und Pharmaunternehmen nachhaltig entfalten und das branchenspezifische Wachstum sichern.
Die kommenden Monate sind entscheidend, um die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren und der Industrie ein Signal zu geben, dass der Standort Deutschland für Innovation und Produktion attraktiv bleibt.
Forderungen und Kontroversen: Perspektiven auf die Zukunft der Chemiebranche
Die chemisch-pharmazeutische Industrie steht in Deutschland an einem Wendepunkt. Während Vertreter der Branche auf politische Unterstützung und Investitionen drängen, zeigen sich kritische Stimmen skeptisch gegenüber den vorgeschlagenen Maßnahmen. Dieser Abschnitt beleuchtet die wichtigsten Forderungen der Industrie, abweichende Meinungen und die gesellschaftliche Bedeutung des Sektors.
Die aktuelle Lage der Branche zeichnet sich durch Unsicherheit aus. Laut einer Umfrage aus dem Juni 2023 berichtete jedes sechste Chemieunternehmen von Verlusten oder drohender Insolvenz. Diese Entwicklung alarmiert Wirtschaft und Politik gleichermaßen, denn die Chemieindustrie ist ein wichtiger Arbeitgeber mit über 560.000 Beschäftigten und erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von rund 240 Milliarden Euro. Ihre Innovationskraft prägt zentrale Zukunftsfelder wie Pharmazeutik, Biotechnologie und neue Werkstoffe.
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) verlangt von der Bundesregierung und der Europäischen Union eine schnelle und weitreichende Unterstützung. Im Fokus stehen sechs zentrale Forderungen:
- Energiepolitik mit Blick auf Kosten und Infrastruktur: Eine effiziente Energiewende soll finanziellen Druck mindern und Versorgungssicherheit schaffen.
- Strategische Resilienz: Absicherung der Rohstoff- und Produktionsketten gegen globale Krisen.
- Förderung von Innovationen in Chemie, Pharma und Biotechnologie als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit.
- Abbau von Bürokratie um bis zu 25 Prozent und eine EU-Regulierung, die die Unternehmen fördert statt behindert.
- Investitionen in Bildung, Verteidigung und Infrastruktur zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit.
- Senkung von Steuern und Arbeitskosten sowie ein starkes Eintreten für Freihandel.
VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup warnt vor Verzögerungen: „Mit Visionen für 2045 ist keinem Betrieb geholfen – entscheidend sind die nächsten zwölf Monate. Bis dahin müssen spürbare Entlastungen an den Werkstoren ankommen.“ Die Industrie sieht schnellen Handlungsbedarf, um den Standort Deutschland zu stabilisieren und Wettbewerbsnachteile auszugleichen.
Im Kontrast dazu äußern Umweltverbände und einige Wissenschaftler Kritik an dieser Ausrichtung. Sie fordern eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Aspekte und warnen vor einer Überbetonung kurzfristiger Wirtschaftsinteressen. Für sie darf die Chemiepolitik nicht allein auf Wachstum und Steuererleichterungen fixiert sein, sondern muss nachhaltige Umweltschutzmaßnahmen und Klimaziele mit einbeziehen. Einige Wissenschaftler betonen, dass Innovationen zwar notwendig sind, diese jedoch auf umweltverträgliche und ressourcenschonende Technologien fokussiert sein sollten.
Auch gesellschaftlich lässt sich die Branche unterschiedlich bewerten. Einerseits sichert sie zahlreiche Arbeitsplätze und trägt zur medizinischen Versorgung sowie technologischen Fortschritten bei. Andererseits führen Umweltrisiken und Ressourcennutzung zu Konflikten mit dem öffentlichen Interesse und Umweltorganisationen. Die Herausforderung besteht darin, eine Balance zwischen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung zu finden.
Gesellschaftlicher Stellenwert der Branche
Die Chemieindustrie besitzt eine Kernposition in Deutschland: Sie ist ein bedeutender Arbeitgeber und Motor für Innovationen, die weit über den Sektor hinauswirken. Die Versorgung mit Medikamenten, Alltagsprodukten und Materialien beruht maßgeblich auf dieser Branche. Die aktuelle Standortkrise verdeutlicht jedoch, wie schnell diese Grundlagen gefährdet sein können.
Die unterschiedlichen Positionen spiegeln die komplexen Anforderungen an die Chemiebranche wider. Während die Industrie punktuelle Entlastungen und politische Sicherheit fordert, drängen Kritiker auf eine nachhaltigere Ausrichtung und stärkere Umweltschutzvorgaben, um langfristige gesellschaftliche Akzeptanz und ökologische Verträglichkeit zu gewährleisten. Dieser Spannungsbogen prägt die aktuelle Diskussion um die Chemieagenda und die Zukunft der Branche.
Ausblick auf 2025: Chancen, Risiken und Experteneinschätzungen für die Chemie- und Pharmaindustrie
Die Chemie- und Pharmaindustrie in Deutschland steht am Scheideweg. Für das Jahr 2024 erwarten Fachleute sowohl einen spürbaren Rückgang bei Produktion und Umsatz als auch wachsende Herausforderungen aufgrund globaler Marktentwicklungen und politischer Unsicherheiten. Nach aktuellen Schätzungen wird die Produktion um 5 Prozent zurückgehen, während der Umsatz voraussichtlich um 12 Prozent auf 230 Milliarden Euro sinkt. Diese Werte verdeutlichen den Druck, unter dem die Branche steht, und werfen Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit des Standortes auf.
Die Ursachen für diesen Rückgang liegen unter anderem in den verstärkten Lieferkettenproblemen, hohen Energiepreisen und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld. Zudem verschärfen internationale Wirtschaftsschwankungen und geopolitische Spannungen den Wettbewerb. Dennoch zeigt sich das Potenzial der Branche durch den aufkommenden Fokus auf Bioökonomie, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle. Diese Bereiche eröffnen Chancen, um Innovationen voranzutreiben und den Strukturwandel aktiv zu gestalten.
Künftige Trends und Investitionsbedarf
Die Transformation der Chemie- und Pharmaindustrie setzt eine gezielte Ausrichtung auf nachhaltige Technologien voraus. So gewinnt die Bioökonomie an Bedeutung, indem sie Ersatzstoffe auf biobasierter Grundlage entwickelt und fossile Rohstoffe ersetzt. Parallel dazu setzt die Digitalisierung neue Impulse in Produktion, Logistik und Forschung. Vernetzte Anlagen und datengetriebene Methoden verbessern Effizienz und Flexibilität. Unternehmen müssen hier substanzielle Investitionen tätigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Innovationspotenziale auszuschöpfen.
Markus Steilemann, Präsident des Verbands der Chemischen Industrie, betont: „Die Zeit drängt. Deutschland und Europa brauchen einen klareren Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Innovationskraft.“ Sein Aufruf verweist auf die Dringlichkeit, die Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Produktion zukunftsfest zu gestalten. Maßnahmen wie massiver Bürokratieabbau, eine energiepolitische Strategie mit Fokus auf Versorgungssicherheit und ein Investitionspaket in Bildung und Infrastruktur gelten als dringend notwendig.
Expertenmeinungen zeichnen ein vielschichtiges Bild
Während einige Branchenkenner vor einem Abwärtstrend warnen, heben andere die Chancen durch innovative Ansätze hervor. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie, mahnt: „Die Welt wartet nicht auf uns.“ Er plädiert für schnelle und konkrete Entlastungen an den Produktionsstandorten, um die deutsche Industrie nicht weiter zu schwächen.
Gleichzeitig sehen Experten die Notwendigkeit, in neue Geschäftsmodelle zu investieren, die über traditionelle Produktionsweisen hinausgehen. Dazu zählen individuellere Produktangebote, Kreislaufwirtschaft und die Integration digitaler Plattformen. Dies erfordert neben finanziellen Mitteln auch Klarheit in der Gesetzgebung und eine aktive Rolle der Politik auf europäischer Ebene. Die Chemieagenda 2045 wird diskutiert, um einen Rahmen zu schaffen, der langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichert – der Fokus liegt jedoch auf dem Handeln in den kommenden zwölf Monaten.
| Prognosejahr | Produktionsentwicklung | Umsatzerwartung (in Mrd. Euro) | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| 2023 (Ist) | Basiswert | ca. 240 | Referenzjahr |
| 2024 (Prognose) | -5 % | 230 | Rückgang durch Krise und Marktunsicherheiten |
| 2025 (Erwartung) | Ungewiss | Ungewiss | Hängend von politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen |
Diese Zahlen verdeutlichen den Bedarf an schnellen und nachhaltigen Reformen. Die Branche zeigt Innovationsfreude, doch politische Unterstützung und Investitionen bilden die Grundlage, um Chancen in der Bioökonomie und Digitalisierung zu nutzen. Ohne klare Rahmenbedingungen droht ein weiterer Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.
Der Blick auf die Entwicklungen bis 2025 macht deutlich: Nur durch entschlossenes und zielgerichtetes Handeln lassen sich Risiken minimieren und die Potenziale der Chemie- und Pharmaindustrie auf dem globalen Markt entfalten.
Die im Beitrag aufgeführten Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Verbands der Chemischen Industrie (VCI).
Weiterführende Quellen:
- „Die deutsche Chemieindustrie verzeichnete 2022 einen Produktionsrückgang von 6,6 % gegenüber dem Vorjahr.“ – Quelle: https://www.merkur.de/wirtschaft/chemische-industrie-deutschland-standortproblem-bericht-energiekrise-zr-92135067.html
- „Im Jahr 2023 lag die durchschnittliche Auslastung der Anlagen in der Chemieindustrie bei nur 77 %, was seit neun Quartalen unterhalb der wirtschaftlich notwendigen Grundauslastung von 82 % liegt.“ – Quelle: https://www.rnd.de/wirtschaft/chemie-standort-deutschland-die-schwere-krise-einer-schluesselindustrie-7HUQN26NUZE4TFZKKEX2L4SIYA.html
- „Laut einer Umfrage des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) im Juni 2023 berichtete jedes sechste Unternehmen von Verlusten oder drohender Insolvenz.“ – Quelle: https://www.chemanager-online.com/news/die-chemie-hadert-mit-dem-standort
- „Im Jahr 2024 rechnet der VCI mit einem Produktionsrückgang von rund 5 % gegenüber 2023.“ – Quelle: https://www.merkur.de/wirtschaft/chemische-industrie-deutschland-standortproblem-bericht-energiekrise-zr-92135067.html
- „Im Jahr 2024 wird die Chemieindustrie in Deutschland voraussichtlich einen Umsatz von 230 Milliarden Euro erzielen, was einem Rückgang von 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.“ – Quelle: https://www.rnd.de/wirtschaft/chemie-standort-deutschland-die-schwere-krise-einer-schluesselindustrie-7HUQN26NUZE4TFZKKEX2L4SIYA.html
12 Kommentare
Ich finde es super wichtig das Thema aufzugreifen und über die Herausforderungen der Branche zu diskutieren. Welche konkreten Maßnahmen haltet ihr für notwendig?
Ich denke auch über Steuererleichterungen nach – ohne Unterstützung wird es schwierig!
Eine Chemieagenda klingt gut, aber was ist mit den ökologischen Aspekten? Wir sollten auch an unsere Umwelt denken und nachhaltige Lösungen finden.
Das stimmt! Nachhaltigkeit sollte nicht vernachlässigt werden. Wie können wir Innovationen fördern und gleichzeitig umweltfreundlich bleiben?
Das ist ein wichtiger Punkt! Vielleicht sollten wir mehr über grüne Technologien sprechen.
Es ist klar, dass ohne schnelle Maßnahmen viele Firmen in Schwierigkeiten geraten könnten. Wie steht es um den internationalen Wettbewerb? Wird Deutschland weiterhin attraktiv bleiben?
Ich denke, wenn wir nicht sofort handeln, verlieren wir wichtige Marktanteile an andere Länder.
Absolut richtig! Der Druck ist enorm und ich frage mich, ob die Regierung bereit ist zu handeln.
Die Zahlen sind erschreckend! Ein Rückgang von 5 Prozent in der Produktion kann nicht ignoriert werden. Was sind die größten Herausforderungen für die Unternehmen jetzt?
Ich finde die Forderungen des VCI sehr wichtig, besonders die Chemieagenda 2045. Es ist entscheidend, dass wir jetzt handeln und nicht warten. Wie sehen andere das? Glaubt ihr, dass wir schnell genug reagieren können?
Ja, ich stimme zu! Die Zeit drängt und es gibt viel zu tun. Was denkt ihr über die Bürokratie? Ist sie wirklich so ein großes Problem? Ich glaube schon.
Mir gefällt der Ansatz der Innovationsförderung, aber wie realistisch ist das in der aktuellen Lage? Ich habe Bedenken bezüglich der Umsetzung.