Brüssel diskutiert Energiewende: Carbon Management und CO2-Abscheidung als Schlüssel für Klimaschutz und Industrie-Zukunft

In Brüssel hat der en2x-Wirtschaftsverband Fuels und Energie gefordert, Raffinerien per neuem Rechtsrahmen den Einsatz von CO2-Abscheidungs- (CCS) und CO2-Nutzungstechnologien (CCU) zu erlauben, um bis 2040 eine 90-prozentige Netto-Treibhausgasreduktion zu erreichen. Dr. Lukas Wunderlich betonte dabei die weiter bestehende Bedeutung von Kohlenwasserstoffen als chemische Grundstoffe und erneuerbare Kraftstoffe für Flug- und Schifffahrt. Im Fokus steht ein durchgängiges Carbon Management – von Abscheidung über Logistik bis hin zu Nutzung oder Speicherung –, das Raffinerien perspektivisch zu CO2-Verbrauchern macht. Ein verlässlicher regulatorischer Rahmen soll Investitionssicherheit schaffen und die EU-Strategie für eine klimaneutrale Industrie voranbringen.
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– In Brüssel diskutierte en2x bei Europäischen Foren Energiewende, Klimaschutz, CO2-Reduktion.
– en2x fordert neuen Rechtsrahmen für CCS- und CCU-Technologien bis 90 % Emissionseinsparung 2040.
– Regulatorischer Rahmen nötig, um CO2-Infrastruktur zu fördern und Klimaziele zu erreichen.

Energiewende in Brüssel: CO2-Management als zentrales Thema der Diskussion

Im Herzen Europas, genauer gesagt in Brüssel, fand kürzlich eine richtungsweisende Diskussionsveranstaltung statt, die sich den drängenden Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes widmete. Der en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie, ein Schlüsselakteur auf diesem Gebiet, spielte hierbei eine entscheidende Rolle. In einer Welt, in der die Dringlichkeit, den Klimawandel zu bekämpfen, immer deutlicher wird, steht die Reduzierung von CO2-Emissionen im Zentrum der öffentlichen Diskussion und politischer Strategien.

Der en2x – Wirtschaftsverband hebt die Notwendigkeit hervor, einen neuen Rechtsrahmen zu schaffen, der die Nutzung von CO2-Abscheidungs- und -Speicherungstechnologien (CCS) und CO2-Nutzungstechnologien (CCU) auch für Raffinerien ermöglicht, um so das ambitionierte Ziel einer 90-prozentigen Netto-Treibhausgasreduktion bis zum Jahr 2040 zu erreichen. Das Europäische Forum für Zukunftsenergien und das European Energy Colloquium dienten als Plattformen, um die Herausforderungen und Möglichkeiten zu diskutieren, denen sich die EU gegenübersieht, um ihre Carbon Management-Strategie umzusetzen.

Dr. Lukas Wunderlich, Leiter der nachhaltigen Industrie bei en2x, betonte die Unverzichtbarkeit von Kohlenwasserstoffen, auch in einer dekarbonisierten Zukunft. Er verdeutlichte, dass Kohlenwasserstoffe, aufgrund ihrer chemisch-physikalischen Eigenschaften, weiterhin in erheblichem Umfang benötigt werden – sei es als chemische Grundstoffe oder als erneuerbare Kraftstoffe für den Flug- und Schiffverkehr.

Der Schwerpunkt lag auf der gesamten CO2-Wertschöpfungskette – beginnend bei der Abscheidung aus industriellen Quellen und der Luft, über die Logistik bis hin zur Verwendung oder Lagerung des CO2. Diese umfassende Betrachtungsweise schließt auch das Zusammenspiel mit alternativen Kohlenstoffquellen wie Biomasse oder recycelten Kunststoffen ein.

Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Carbon Capture and Utilization (CCU), das Potenzial birgt, im Zuge einer sogenannten Molekülwende geschlossene Kohlenstoffkreisläufe und eine treibhausgasneutrale Nutzung zu ermöglichen. Dies würde bedeuten, dass Raffinerien nicht nur weniger CO2 ausstoßen, sondern auch zukünftig wesentliche Verbraucher von CO2 werden könnten, indem sie es in unterschiedlichste Energieträger und chemische Einsatzstoffe umwandeln.

Um diese Technologien voranzutreiben, bedarf es eines zuverlässigen regulatorischen Rahmens, der Investitionssicherheit bietet und somit den Boden für notwendige Investitionen in die CO2-Infrastruktur bereitet. Nur so können die ambitionierten Klimaziele erreicht werden. Dr. Wunderlich unterstreicht die Dringlichkeit, diesem Thema Priorität zu verleihen, damit die erforderlichen Technologien in Raffinerien eingesetzt werden können.

Angesichts der potenziellen Nutzen dieser Technologien und der damit verbundenen Herausforderungen ist klar, dass eine koordinierte Anstrengung erforderlich ist, um die Transformation unserer Energie- und Industrielandschaft in eine nachhaltigere Zukunft zu steuern. Der en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie zeigt auf, dass die umgehende Umsetzung der Carbon Management-Strategie der EU ein entscheidender Schritt auf diesem Weg ist.


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Klimaschutz: Ohne Carbon Management geht es nicht / Molekülwende erfordert Einsatz …

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