BVMed bestätigt Mark Jalaß als Vorstandsvorsitzenden – neuer Vorstand für zwei Jahre gewählt

Berlin. Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat Mark Jalaß (60) von Lohmann & Rauscher auf seiner Mitgliederversammlung erneut zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Der neue Vorstand ist für zwei Jahre im Amt und vertritt mit über 300 Mitgliedsunternehmen eine der forschungs- und exportstärksten Industrien Deutschlands, die 2024 rund 212.100 Menschen beschäftigte.

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– Mark Jalaß als BVMed-Vorsitzender wiedergewählt
– Medizintechnik-Branche erzielte 2024 über 41 Milliarden Euro Umsatz
– Rund 93 Prozent der Unternehmen sind KMU

BVMed bestätigt Mark Jalaß als Vorstandsvorsitzenden

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) setzt an seiner Spitze auf Kontinuität. Auf der Mitgliederversammlung am 23. April 2026 in Berlin wurde Mark Jalaß von Lohmann & Rauscher erneut zum Vorstandsvorsitzenden gewählt.

Mit der Wiederwahl stellt der BVMed seine Führung für die kommenden zwei Jahre neu auf. Zu stellvertretenden Vorsitzenden bestimmten die Mitglieder Dorothee Stamm von Medtronic und Stefan Geiselbrechtinger von OPED.

Kontinuität an der Spitze des BVMed

Mit der Entscheidung knüpft der Verband an den bisherigen Kurs an. Jalaß führt den BVMed bereits seit 2024 als Vorsitzender. Seine Verbandsarbeit reicht deutlich weiter zurück: Seit 2008 ist er als Sprecher verschiedener BVMed-Arbeitskreise aktiv, seit 2018 gehört er dem Vorstand an.

Beruflich ist Jalaß bei Lohmann & Rauscher als Country Director & Trade Deutschland tätig. Darüber hinaus gehört er dem globalen Vertriebs- und Marketingsteuerungsteam des Unternehmens an, leitet drei Handelstochterunternehmen in Deutschland und ist Geschäftsführer der ALD-Handelsgruppe mit bundesweit fünf Standorten.

Neu gewählter Vorstand für die Amtszeit 2026 bis 2028

Dem neu gewählten Vorstand gehören neben Jalaß, Stamm und Geiselbrechtinger außerdem Jonas Bettinger (PMT präzision.medizin.technik), Manuela Hoffmann-Lücke (PAUL HARTMANN), Frank Kirchner (B. Braun), Stefanie Siebels (Solventum), Marcus H. Simon (AMEFA) und Dr. med. Hans-Christian Wirtz (Johnson & Johnson MedTech) an. Hinzu kommt BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll, der ebenfalls Mitglied des Vorstands ist.

Damit verbindet der Verband personelle Kontinuität mit Veränderungen im Gremium. Aus dem BVMed-Vorstand ausgeschieden oder nicht erneut angetreten sind Dr. Chima Abuba (GHD), Alexia Anapliotis (Merete) und Manfred Hinz (Solventum).

BVMed vertritt eine wirtschaftlich starke Medizintechnik-Branche

Die Wahl des BVMed-Vorstands ist über den Verband hinaus relevant, weil der Verband nach eigenen Angaben mehr als 300 Hersteller und Zulieferer der Medizintechnik, Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger sowie den medizinischen Fach- und Großhandel vertritt.

Die in der Mitteilung genannten Branchendaten für 2024 unterstreichen die Bedeutung dieses Bereichs. Laut Gesundheitswirtschaftlicher Gesamtrechnung des WifOR-Instituts beschäftigte die Medizintechnik-Branche in Deutschland insgesamt 212.100 Menschen und erwirtschaftete eine Bruttowertschöpfung von 19,7 Milliarden Euro. Nach der Wirtschaftsstatistik gab es 2024 in Deutschland 1.510 Medizintechnik-Hersteller mit mehr als 20 Beschäftigten, die einen Gesamtumsatz von über 41 Milliarden Euro erzielten. Einschließlich Kleinstunternehmen werden 55 Milliarden Euro genannt.

Hinzu kommt die internationale Ausrichtung der Branche: 68 Prozent des Medizintechnik-Umsatzes stammen aus dem Auslandsgeschäft. Rund 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung. 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen.

Vorstandswahl als Signal für die kommenden Jahre

Mit der erneuten Wahl von Mark Jalaß und der Neubesetzung des Vorstands unterstreicht der BVMed seinen Anspruch, die Interessen einer stark mittelständisch geprägten, forschungsorientierten und exportstarken Branche zu bündeln. Für die Amtszeit 2026 bis 2028 steht damit ein Vorstandsteam bereit, das die industrie- und versorgungspolitischen Anliegen der Mitgliedsunternehmen in den kommenden zwei Jahren vertreten soll.

Die nachfolgenden Informationen und Zitate stammen aus einer offiziellen Pressemitteilung des Bundesverbandes Medizintechnologie e.V. (BVMed).

Weiterführende Quellen:

Update: Warum das Thema wichtig bleibt

Die erneute Wahl von Mark Jalaß und die Zusammensetzung des BVMed-Vorstands sind mehr als ein interner Wechsel: Der Verband bündelt die Interessen einer Branche, die 2024 in Deutschland laut Angaben in Milliardenhöhe umsetzte, stark mittelständisch geprägt ist und einen großen Teil ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaftet. Damit berührt die Verbandsarbeit auch Themen wie wirtschaftliche Stabilität, Forschung und die Rolle der Medizintechnik in der Versorgung.

Für Hersteller, Zulieferer, Hilfsmittel-Leistungserbringer, Homecare-Versorger sowie den medizinischen Fach- und Großhandel bedeutet das Kontinuität mit gezielten Veränderungen im Gremium. Gleichzeitig entsteht für Politik und Organisationen ein klareres Signal, dass der BVMed die industrie- und versorgungspolitischen Anliegen der Mitgliedsunternehmen in der Amtszeit 2026 bis 2028 aktiv vertreten will.

Was Leserinnen und Leser jetzt wissen sollten

Wer führt den BVMed in den nächsten zwei Jahren?
Mark Jalaß wurde erneut zum Vorstandsvorsitzenden gewählt; seine Amtszeit läuft in der neuen Konstellation für 2026 bis 2028.

Welche Rolle spielen Stellvertreterinnen und Stellvertreter?
Dorothee Stamm und Stefan Geiselbrechtinger wurden zu stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt.

Warum ist die Branchenzahlengrundlage für die Verbandsarbeit relevant?
Sie zeigt die wirtschaftliche Bedeutung der Medizintechnik in Deutschland, etwa bei Beschäftigung, Umsatz und Auslandsanteilen.

Wer gehört zu den vom BVMed vertretenen Akteuren?
Der Verband nennt mehr als 300 Hersteller und Zulieferer sowie Hilfsmittel-Leistungserbringer, Homecare-Versorger und den medizinischen Fach- und Großhandel. Eine passende Anlaufstelle können Fachstellen, Beratungsstellen oder zuständige Behörden sein.

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3 Kommentare

  1. Interessant das mit Mark Jalaß,ich find Kontinutät wichtig aber frag mich ob das allein reicht für die MedizintechnikBranche. Die KMU sind ja 93% aber brauchen meh support für Export und Forschung. Gute Punkte im Text,mehr zahlen bitte auf /verband/bvmed-vorstand oder /branchenzahlen zeigen?

    1. Stimme teils zu,die Wiederwahl gibt Ruhe aber oft fehlt neue Ideen. Lob an den Beitrag,er ist informativ. Wo sind mehr Details zu Umsatz und R&D verteilt? Ich suchte /branchenzahlen und /forschung-und-entwicklung aber fand wenig konrektes,wer hat tips?

    2. Die 68% Exportanteil klingt stark,aber wie schützt das KMU wenn Handel stockt? 93% KMU ist wichtig aber wie die Vertretung in BVMed wirklich hilft bleibt offen. Vielleicht mehr politik-ideen auf /politik/handelsfoerderung oder im /verband/bvmed-vorstand posten?

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