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Bundestag stärkt deutsche Präsenz in internationalen Sportverbänden

In einer öffentlichen Sitzung des Sportausschusses im Bundestag wurde deutlich, dass der deutschen Sportpolitik ein struktureller Ansatz fehlt, um deutsche Interessen in internationalen Weltsportverbänden effektiver durchzusetzen. Vertreter wie Thomas Konietzko vom Internationalen Kanuverband und Ingo Weiss von der FIBA verwiesen auf die Notwendigkeit politischer Weichenstellungen sowie verstärkter strategischer Allianzen. Trotz bestehender Präsidentschaften in wichtigen Sportorganisationen schöpfe Deutschland sein Potenzial nicht voll aus, so der Tenor. Der Mangel an gezielter Unterstützung für deutsche Kandidaten sei offenkundig und erfordere dringende Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Positionierung auf internationaler Ebene.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Notwendigkeit eines strukturierten Ansatzes in der deutschen Sportpolitik

Berlin: Der deutschen Sportpolitik fehlt es an einem systematischen Ansatz, um nationale Interessen auf internationaler Ebene effektiver zu vertreten. Dies betonten mehrere führende Persönlichkeiten aus dem Bereich des Sports während einer öffentlichen Sitzung des Sportausschusses im Bundestag.

Thomas Konietzko, Präsident des Internationalen Kanuverbandes (ICF), betonte die Bedeutung von strategischer Positionierung und gezielter Förderung deutscher Vertreter in internationalen Gremien. „Sie müssen entscheiden, ob Sie die Vertretung Deutscher in den Gremien künftig anders priorisieren“, forderte er die Abgeordneten auf. Konietzkos Aussage unterstreicht die Dringlichkeit politischer Maßnahmen zur Unterstützung deutscher Kandidaten für höchste Ämter im internationalen Sport.

Der Erfolg der Besetzung bedeutender Positionen durch Deutsche wird deutlich am Beispiel der Zulassung russischer Athleten für Olympia. Durch seine aktive Rolle konnte Konietzko einen ausgeglichenen Beschluss erzielen und viele russische Athleten von Wettkämpfen fernhalten – eine Leistung, die womöglich nicht möglich gewesen wäre mit Vertretern anderer Nationen.

Sportwissenschaftler Professor Jürgen Mittag von der Deutschen Sporthochschule Köln hob hervor, dass Deutschland trotz seiner führenden Position mit vier aktuellen Präsidentschaften im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und Fachverbänden sein volles Potenzial noch nicht ausschöpft. „Nur vier Länder stellen gegenwärtig mehr Präsidentschaften“, erklärte Mittag und verdeutlichte damit Deutschlands gute Ausgangsposition, aber auch den bestehenden Nachholbedarf.

Ein zentrales Thema war auch das Fehlen formalisierter Netzwerke innerhalb Deutschlands selbst. Jörn Verleger, Präsident des Internationalen Faustball-Verbandes (IFA), kritisierte mangelnde Koordination innerhalb existierender Initiativen wie den “German Internationals”. Diese informelle Gruppe soll deutsche Vertreter unterstützen, wird jedoch bislang laut Verleger nicht optimal genutzt oder ausreichend koordiniert durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Gerade bei nicht-olympischen Verbänden ließe sich hier erheblich mehr Einfluss generieren.

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Des Weiteren wies Ingo Weiss vom Welt-Basketball-Verband (FIBA) darauf hin, dass nur durch deutsche Repräsentanz echte Teilhabe an Entscheidungsprozessen sowie erfolgreiche Bewerbungen um internationale Veranstaltungen gesichert werden könne. Er warnte jedoch davor, anderen Kulturen deutsche Werte ungefragt aufzuzwingen: „So könne man nicht erfolgreich sein.“

Diese Aussagen eröffnen Fragen nach langfristigen Strategien und Schritten zur Verbesserung: Wie genau kann Deutschland seine sportpolitische Struktur reformieren? Welche spezifischen politischen Maßnahmen wären erforderlich? Was können andere europäische Länder als Vorbild bieten?

Es zeigt sich also ein klares Bild: Um nachhaltig international dominierend zu bleiben oder diese Dominanz auszubauen braucht es eine gut vernetzte Gesamtstrategie sowohl national als auch international Vernetzungen zu knüpfen bevor andere sehen können woran sie sind; schnelles Handeln muss gegenüber träger Bürokratie bevorzugt werden wenn Platzierungen erzielt oder gehalten sollen – dies bekräftigend könnte durchaus Sinn ergeben staatliche Fördermittel dafür partikulär bereitzustellen meist gesehen beleuchtet wurden heute mittelbar deswegen solche wie jener High-Level Events initiiert erst kürzlich angepasst Input aller Vermittelnden AkteurInnen sublimer preistiebswert anscheinend Hauptfaktor!

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Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutscher Bundestag – Vertretung deutscher Interessen in den Weltsportverbänden

Meldung einfach erklärt

Gerne erkläre ich den Beitrag in einfacher Sprache und mit Aufzählungen.

Worum geht es?
In dem Text geht es darum, dass Deutschland mehr tun muss, um bei internationalen Sportverbänden wichtige Positionen zu besetzen. Dabei sprechen verschiedene Experten über die aktuellen Herausforderungen und möglichen Lösungen.

Was ist das Problem?

  • Die deutsche Sportpolitik hat keine gute Strategie, um deutsche Interessen in weltweiten Sportorganisationen durchzusetzen.
  • Andere Länder setzen Prioritäten anders und unterstützen ihre Kandidaten besser.

Welche Experten haben gesprochen?

  1. Thomas Konietzko (Präsident des Internationalen Kanuverbandes – ICF):
    Er sagt:

    • Viele europäische Staaten legen hohe Priorität auf internationale Sportpolitik.
    • Es ist wichtig, Deutsche in entscheidenden Positionen zu haben.
    • Ein Beispiel ist die Entscheidung über die Teilnahme russischer Athleten an Olympia. Hier konnte er viele von der Teilnahme ausschließen.
  2. Jürgen Mittag (Sportwissenschaftler)
    Er betont:

    • Deutschland hat bereits Führungspositionen im IOC und anderen Fachverbänden inne.
    • Trotz guter Platzierung nutzt Deutschland sein Potenzial nicht voll aus.
  3. Jörn Verleger (Präsident des Internationalen Faustball-Verbandes – IFA)
    Er erklärt:

    • Der "German Internationals" Kreis wird bisher nicht gut genutzt oder unterstützt vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
  4. Ingo Weiss (Schatzmeister des Welt-Basketball-Verbandes – FIBA)
    Seine Punkte sind:

    • Deutsche Vertreter in internationalen Verbänden sind sehr wichtig für Einflussnahme und Informationsfluss.
    • Man sollte aber auch offen für andere Meinungen sein statt nur eigene Werte durchsetzen zu wollen.
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Fragen und Antworten:

  1. Warum sind deutsche Vertreter wichtig?

Deutsche Vertreter können Entscheidungen beeinflussen, zum Beispiel ob bestimmte Athleten an Wettbewerben teilnehmen dürfen oder welche Veranstaltungen nach Deutschland kommen.

  1. Was machen andere Länder besser?

Andere Länder unterstützen gezielt ihre Kandidaten mit Netzwerken und Allianzen, damit sie in wichtigen Verbandspositionen sitzen können.

  1. Was schlägt Thomas Konietzko vor?

Er meint, Politiker sollten darüber entscheiden, wie wichtig ihnen deutsche Vertreter in solchen Gremien sind und dafür politische Maßnahmen treffen.

  1. Wie könnte man eine Präsidentschaft erreichen laut Jürgen Mittag?

Man braucht Erfahrung, ein gutes Netzwerk von Unterstützern sowie persönliche Eigenschaften wie Engagement und strategische Fähigkeiten.

  1. Was kritisiert Jörn Verleger?

Der "German Internationals" Kreis wird kaum aktiv gefördert oder bei wichtigen Treffen integriert; so gehen Chancen verloren besonders für nicht-olympische Disziplinen.

6.Was rät Ingo Weiss deutschen Vertretern?

Sie sollten diplomatisch vorgehen: Eigene Meinung vertreten aber auch bereit sein Kompromisse einzugehen ohne stur eigene Moralvorstellungen aufzuzwingen.

Zusammengefasst empfehlen diese Experten also konkretere Strategien bzw Unterstützung seitens der Politik/Verband um international größere Rolle einzunehmen & Nutzen daraus ziehen!

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Deutscher Bundestag - Vertretung deutscher Interessen in den Weltsportverbänden

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