BUND und Paritätischer fordern Einführung einer Maßnahme für Regierungsabgeordnete

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Paritätische Wohlfahrtsverband haben in einem offenen Brief an die Abgeordneten der Ampel-Koalition die Einführung einer Vermögenssteuer und den Abbau klimaschädlicher Subventionen gefordert, um soziale und ökologische Zukunftsausgaben zu finanzieren. Die beiden Verbände betonen, dass dies ein dreifacher Gewinn für die Gesellschaft wäre: Es schaffe Einnahmen für die öffentliche Hand, führe zu mehr Klimaschutz und zu mehr sozialer Gerechtigkeit. Der Brief umfasst auch die Forderung nach einer Kindergrundsicherung und einer Energiewende.


Pressemeldung:

Bundesweite Verbände fordern mehr Investitionen in sozial-ökologische Zukunftsausgaben

Am 22. Februar haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Paritätische Wohlfahrtsverband gemeinsam in einem offenen Brief die Abgeordneten der Ampel-Koalition aufgefordert, sich für mehr sozial-ökologische Zukunftsausgaben einzusetzen. Statt Milliardenentlastungen für Unternehmen einzuführen, wie vom Finanzminister angekündigt, müsse jetzt in die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und eine ökologische Zukunft investiert werden.

Forderungen nach Vermögenssteuer und Abbau klimaschädlicher Subventionen

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Beide Verbände fordern die Einführung einer Vermögenssteuer sowie den Abbau klimaschädlicher Subventionen, um wichtige Vorhaben wie die Kindergrundsicherung, die Energiewende und die Ökologisierung der Landwirtschaft sowie soziale Infrastruktur abzusichern. Dies würde nicht nur zu einem dreifachen Gewinn führen, sondern auch Einnahmen für die öffentliche Hand schaffen, zu mehr Klimaschutz und zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen.

Kindergrundsicherung darf nicht ausgebremst werden

Ulrich Schneider, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, kritisiert, dass mehr als 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland in Armut leben und Bundesminister Lindner ausgerechnet die Kindergrundsicherung ausbremsen will. Die Kindergrundsicherung sei im Koalitionsvertrag verankert, nachdem die Sozialverbände seit Jahren Druck gemacht haben. Es dürfe nicht sein, dass dieses wichtige Vorhaben im Zank der Ampel-Koalition geopfert werden soll.

Klimaschädliches Verhalten muss zügig enden

BUND-Vorsitzender Olaf Bandt betont, dass jeder weitere Tag, an dem klimaschädliches Verhalten belohnt wird, ein Tag zu viel sei und mehr als 65 Milliarden Euro für klima- und umweltschädliche Subventionen verschwendet werden. Die Vergünstigungen im Verkehr, beispielsweise für Dienstwagen und Dieselkraftstoff, müssten endlich abgeschafft werden. Die Bundesregierung habe im Koalitionsvertrag angekündigt, klimaschädliche Subventionen abzubauen, jedoch ducke sie sich bei der Umsetzung weg.

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Offener Brief kann heruntergeladen werden

Den offenen Brief der beiden Verbände können Interessierte hier herunterladen: https://ots.de/iTFUYj

Kontaktmöglichkeiten der Verbände

Für eine Kontaktaufnahme stehen die folgenden Personen zur Verfügung:
– Dr. Jonas Pieper, Referent Übergreifende Fachfragen beim Paritätischen Gesamtverband
– Lia Polotzek, BUND-Referentin für Politische Planung
– Pressekontakt Gwendolyn Stilling

Original-Content von: Paritätischer Wohlfahrtsverband, übermittelt durch news aktuell

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

Schreibe in einer Liste Fakten über den Verband: Presseportal.de – Paritätischer Wohlfahrtsverband Ignoriere dabei den Namen “Presseportal.de” Versuche dabei Informationen über Mitglieder, Struktur. Geschichte und wichtige Zahlen zu nutzen.

Presse /news Verbandsnachrichten

13 Antworten

  1. Warum sollten Regierungsabgeordnete eine besondere Maßnahme verdienen? Das ist doch privilegiertes Getue!

  2. Ich verstehe den Wunsch nach Maßnahmen für Regierungsabgeordnete, aber sollten wir nicht alle gleich behandeln?

  3. Diese Maßnahme ist totaler Quatsch! Politiker verdienen schon genug, wir sollten uns um wichtigere Dinge kümmern!

  4. Ich finde die Idee gut, dass Regierungsabgeordnete für jede Wortwiederholung Steuern zahlen müssen! #Wortwiederholungssteuer

    1. Das ist der lächerlichste Vorschlag, den ich je gehört habe! Statt Zeit mit solch unsinnigen Ideen zu verschwenden, sollten wir uns auf ernsthafte Probleme konzentrieren. Aber hey, vielleicht können wir bald auch eine Hashtag-Steuer einführen, um solche sinnlosen Trends zu bekämpfen. #VerschwendungvonRegierungszeit

  5. Warum sollten Regierungsabgeordnete eine zusätzliche Maßnahme bekommen? Was ist mit uns normalen Bürgern?

    1. Hey, ich verstehe deine Frustration. Es fühlt sich nicht fair an, wenn Politiker Sonderbehandlungen erhalten. Doch lasst uns nicht vergessen, dass wir auch unsere eigenen Möglichkeiten haben, unsere Anliegen zu vertreten. Lass uns gemeinsam dafür einsetzen, dass auch unsere Stimmen gehört werden!

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