Führungswechsel beim BUND Hamburg: Lukas Mörchen übernimmt Geschäftsführung und setzt neue Impulse im Umweltschutz

Der BUND Hamburg hat zum 1. September mit Lukas Mörchen einen neuen Geschäftsführer berufen, der nach fünf Jahren im Vorstand nun hauptamtlich für den Umwelt- und Naturschutz in der Hansestadt verantwortlich zeichnet. Der 31-Jährige Volkswirt bringt Erfahrungen aus Aufforstungsprojekten mit und möchte gemeinsam mit Mitgliedern und Mitarbeitenden die Wirkung des Verbands ausbauen. Den Auftakt bildet das Charity-Konzert „Tipping Points – Stars für Klima und Zukunft“ am 4. September in der Elbphilharmonie, gefolgt von einer Protestveranstaltung gegen den A 26 Ost am 16. September auf dem Rathausmarkt.
Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

Weitere Themen die Sie interessieren könnten: |

– Lukas Mörchen (31) übernimmt seit September 2025 die Geschäftsführung des BUND Hamburg.
– Seit 2017 im Verband aktiv; fungierte zwei Jahre als Schatzmeister im Vorstand.
– Protest gegen A26 Ost am 16. September von 10–12 Uhr auf dem Rathausmarkt.

Neuer Geschäftsführer beim BUND Hamburg: Lukas Mörchen übernimmt die Führung

Zum Start in den September hat der BUND Hamburg einen Wechsel in der Geschäftsführung vollzogen: Lukas Mörchen, 31 Jahre alt, leitet seit Kurzem den Landesverband. Der gebürtige Kölner lebt seit 2017 in Hamburg und war bereits zwei Jahre als Schatzmeister im Vorstand aktiv, bevor er nun hauptamtlich die Führung übernimmt. „Ich freue mich sehr, nach meiner bisherigen Vorstandstätigkeit nun auch hauptamtlich Verantwortung für den Hamburger Umwelt- und Naturschutz zu übernehmen. Über die letzten Jahre habe ich viele Mitglieder, die Mitarbeitenden und die Projekte des Verbands kennengelernt und möchte mit allen Beteiligten gemeinsam möglichst viel bewirken“, erklärt Mörchen.

Vor seiner Zeit beim BUND arbeitete er für eine Genossenschaft, die sich auf die Aufforstung tropischer Wälder spezialisiert hat. Zusammen mit seiner Frau und dem Sohn lebt er an der Alster. Seinen Vorgänger Lucas Schäfer zieht es nach Bayern, wo er künftig den BUND Naturschutz leitet. Die Hamburger Vorsitzende Sabine Sommer würdigte Schäfer als wichtigen Rückhalt: „Lucas hat mit viel Einsatz entscheidend dazu beigetragen, die finanzielle Basis des Landesverbands abzusichern und unsere Sichtbarkeit als Mitmachverband deutlich voranzubringen“. Gleichzeitig begrüßte sie Mörchen: „Wir freuen uns sehr, Lukas Mörchen als unseren neuen Geschäftsführer willkommen zu heißen. Er hat mit der Vorstellung unserer Arbeit auf der großen Bühne der Elbphilharmonie direkt einen fulminanten Einstieg hingelegt.“

Dieser fulminante Einstieg fand beim Charity-Konzert „Tipping Points – Stars für Klima und Zukunft“ am 4. September in der Elbphilharmonie statt. Dort spielten unter anderem das Hamburger Kammerorchester, Gregory Porter, Jess Gillam und Niklas Liepe zugunsten des BUND. Die Veranstaltung setzte ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz in Hamburg und zeigte die prominente Unterstützung der Szene.

Wer Lukas Mörchen persönlich und in Aktion erleben möchte, hat dazu am 16. September auf dem Rathausmarkt Gelegenheit. Zwischen 10 und 12 Uhr laden der BUND Hamburg und NABU zu einer gemeinsamen Protestveranstaltung ein, mit der sie gegen den Bau der A26 Ost Stellung beziehen. Die Naturschutzverbände richten sich gegen das Vorhaben, das vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angefochten wird. Mit seinem Start in der Geschäftsführung steht Mörchen damit bereits mitten im Kampf für den Schutz der Natur in Hamburg und darüber hinaus.

Was der Führungswechsel beim BUND Hamburg für Umwelt und Politik bedeutet

Mit der Ernennung von Lukas Mörchen zum neuen Geschäftsführer des BUND Hamburg beginnt eine bedeutende Phase für den Landesverband und seine Rolle in der Hamburger Umweltpolitik. Mörchen ist kein Unbekannter im Verband: Seit 2017 in Hamburg aktiv und zuvor als Schatzmeister im Vorstand engagiert, bringt er fundierte Erfahrungen mit und versteht die Strukturen sowie Herausforderungen eines großen Umweltverbands genau. Seine Übernahme fällt in eine Zeit, in der Umwelt- und Klimaschutz auf Hamburgs politischer Agenda rücken und zivilgesellschaftliche Organisationen stärker denn je in öffentliche Debatten eingebunden sind.

Eine zentrale Bedeutung der Position zeigt sich darin, dass der BUND Hamburg als einer der größten Naturschutzverbände weit über die klassischen Umweltkreise hinaus wirkt. Nicht nur bei Protesten wie der aktuellen A26 Ost-Debatte, bei der er gemeinsam mit anderen Verbänden gegen den Bau der Autobahn klagt, spielt der Landesverband eine Schlüsselrolle. Auch bei Infrastrukturprojekten und klimarelevanten Entscheidungen steigen die Erwartungen an diese Organisationen: Sie sollen ökologische Expertise liefern, öffentliche Aufmerksamkeit schaffen und politische Prozesse mitgestalten – oft als eine Art Brücke zwischen Bürger:innen, Politik und Verwaltung.

Der Wechsel in der Geschäftsführung symbolisiert zugleich den Generationenwechsel im Verband. Lukas Mörchen repräsentiert eine jüngere Führungsebene, die neben bewährtem Engagement verstärkt neue Impulse setzen will. Seine professionelle Erfahrung, etwa in der Aufforstung tropischer Wälder, sowie sein volkswirtschaftliches Studium bieten eine Kombination aus pragmatischem Ansatz und systemischem Denken, die gerade auf Landesebene von Bedeutung ist. Gleichzeitig steht er für die wachsende Bedeutung des hauptamtlichen Managements in zivilgesellschaftlichen Organisationen, das zunehmend komplexe politische und gesellschaftliche Anforderungen koordinieren muss.

Perspektiven für Hamburger Umweltpolitik

In Hamburg, einer der wichtigsten Metropolen für Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung, bietet die neue Leitung des BUND Möglichkeiten, die Umweltthemen noch wirksamer zu verankern. Der Verband kann in den kommenden Jahren seine Rolle als Impulsgeber für den öffentlichen Diskurs nutzen – sei es bei der Förderung von Biodiversität, beim Schutz von Wasserschutzgebieten oder im Kampf gegen die Verkehrsbelastung. Die Geschäftsführung unter Mörchen muss dabei die Balance finden zwischen der Mobilisierung von Ehrenamtlichen und dem notwendigen professionellen Auftreten in politischen Verhandlungen.

Der Einfluss großer zivilgesellschaftlicher Verbände auf politische Entscheidungen wächst kontinuierlich. Sie wirken nicht mehr nur als Interessenvertreter, sondern sind zunehmend Teil von Governance-Prozessen, Beratungen und Planungsgremien. In diesem Kontext eröffnet die neue Führung die Chance, das Verhältnis zwischen politischer Verwaltung und Umweltverbänden in Hamburg zu stärken und den ökologischen Anspruch in Infrastrukturprojekten konsequent einzufordern.

Die Rolle des BUND in gesellschaftlichen Debatten

Neben der klassischen Naturschutzarbeit hat der BUND Hamburg mit der neuen Geschäftsführung vor allem in gesellschaftlichen Debatten eine gewichtige Stimme. Der Verband ist oft ein Katalysator für Protestbewegungen und Umweltinitiativen, die sich gegen Bauvorhaben mit hohen ökologischen Risiken positionieren. So zeigen Aktionen wie die gegen die A26 Ost, wie eng Umweltverbände heute in direkte politische Auseinandersetzungen eingebunden sind und wie sie breite Bevölkerungsgruppen mobilisieren.

Gleichzeitig prägt der Verband den zivilgesellschaftlichen Wandel hin zu jüngerem, diverserem Engagement. Das zeigt sich in der Kombination von ehrenamtlicher Basisarbeit und neuer Professionalität auf Leitungsebene. Mörchens Einstieg mit einem öffentlichen Auftritt bei einem Charity-Konzert in der Elbphilharmonie demonstriert, dass Umweltpolitik heute auch über kulturelle und mediale Plattformen vermittelt wird. Dieses Zusammenspiel stärkt die Wahrnehmung des BUND Hamburg als relevanter Akteur weit über Umweltkreise hinaus.

Ausblick: Lukas Mörchen und der BUND Hamburg stehen vor der Aufgabe, Umwelt- und Naturschutz in einer dynamischen Stadt mit vielfältigen Interessen sichtbar und wirksam zu halten. Mit einer Kombination aus engagierter Basis, professionellem Management und politischer Kompetenz können sie den Verband als wichtigen Impulsgeber in der Hamburger Umweltpolitik etablieren – und damit zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft auf Landesebene beitragen.

Die in diesem Beitrag verwendeten Informationen beruhen auf einer Pressemitteilung des BUND Hamburg.

NACHRICHTEN ZUM THEMA
Weitere aktuelle Themen aus anderen Kategorien

9 Kommentare

  1. Ich hoffe wirklich,dass Mörchen die richtigen Entscheidungen trifft! Die Herausforderungen sind groß und wir brauchen starke Führung im Umweltschutz.Bei Infrastrukturprojekten muss er klar Stellung beziehen!

  2. ‚Tipping Points‘ war ein großartiges Event! Solche Veranstaltungen helfen sicher dabei, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Glaubt ihr, dass Kultur und Umweltpolitik mehr zusammenarbeiten sollten?

    1. ‚Tipping Points‘ hat gute Medienpräsenz gezeigt! Ich denke auch, dass solche Events zeigen können, wie wichtig der Umweltschutz ist.

  3. Lukas Mörchen scheint sehr engagiert zu sein! Aber was sind seine konkreten Pläne für den BUND? Ich finde es wichtig zu wissen, wie er die Sichtbarkeit des Verbandes weiter erhöhen möchte.

    1. Ich bin auch neugierig auf seine Pläne! Vielleicht könnte er mehr Veranstaltungen organisieren oder Kooperationen mit anderen Gruppen eingehen?

    2. Das klingt gut! Je mehr Leute informiert sind, desto besser können sie sich engagieren. Was haltet ihr von den aktuellen Projekten des BUND?

  4. Der Protest gegen die A26 Ost ist wirklich wichtig! Ich hoffe, viele Menschen kommen am 16. September. Wie denkt ihr über den Einfluss des BUND auf die Politik? Wird das wirklich einen Unterschied machen?

    1. Ja, ich denke schon! Es ist wichtig, dass wir uns für Umwelt einsetzen. Aber ich frage mich auch, wie der BUND den Druck aufrecht halten kann, wenn viele Leute nicht interessiert sind.

  5. Ich finde es toll, dass Lukas Mörchen die Geschäftsführung übernimmt! Seine Erfahrung als Schatzmeister ist sicher von Vorteil. Ich frage mich, wie er die neuen Ideen umsetzen möchte und ob er auch auf die Meinungen der Mitglieder eingeht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge