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Bund der Steuerzahler Hamburg: Deutliche Kritik an endgültiger Moorburg-Abschaltung

Verbandsnachrichten Meldung aus den Vereinen und Verbänden

„Ein guter Tag für Hamburgs grüne Ideologen, ein schlechter Tag für alle Steuerzahler!“

Anlässlich der Abschaltung des Kohlekraftwerks in Moorburg am heutigen Mittwoch, 7. Juli, sagt Jürgen Nielsen, der stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Hamburg:

„Die endgültige Abschaltung des saubersten Kohlekraftwerks der Republik bei Weiterbetrieb des dreckigsten Kohlekraftwerks der Republik bis mindestens 2025 ist ökologischer Irrsinn und Steuergeldverschwendung in einem. Nach nur sechs Jahren wird der Betrieb eingestellt! Das kann nicht sinnvoll sein.

Der rot-grüne Senat setzt auf die Dreckschleuder in Wedel, die ursprünglich bereits viele Jahre früher hätte vom Netz gehen sollen.

Die Vermeidung von CO2-Produktion wäre am besten möglich, wenn die dreckigen Kraftwerke als erstes vom Netz gehen. Wie der Weiterbetrieb des Kraftwerks Wedel als ökologischer Erfolg verkauft werden kann, ist mir schleierhaft. Dass allerdings die Alternativen noch nicht im Ansatz einsatzbereit sind, zeigt: Der Senat vernachlässigt den Blick auf die Finanzen und treibt stattdessen symbolische Politik voran. Bei vorausschauender Planung wäre es richtiger gewesen, Wedel sofort abzuschalten und das Moorburger Kraftwerk solange auf konventionelle Art Energie produzieren zu lassen, bis dort eine ökologisch und wirtschaftlich vertretbare Ersatzlösung der Energieerzeugung zum Einsatz kommt. Insgesamt also ist die jetzige Lösung für die Steuerzahler ein richtig schlechtes Geschäft. Zumal zu erwarten ist, dass sich die jetzige Lösung in höheren Strompreisen niederschlagen wird.

Das erwähnt Umweltsenator Jens Kerstan aber lieber nicht. Die Abschaltung Moorburg macht Hunderte von Millionen an neuen Investitionen in einen eigentlich nicht benötigten Kraftwerkspark erforderlich. Diese Form von Steuergeldverschwendung ist deshalb absurd, weil von dem Geld ein Gaskraftwerk neben dem bestehenden Kohlekraftwerk gebaut werden soll. Zudem trägt der Steuerzahler auch noch die Kosten für die Abschaltung.“

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