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Bürgergeld-Krise: Mittelstand kämpft um Arbeitskräfte

Berlin (ots) – Laut einer aktuellen Blitzumfrage des Mittelstandsverbands BVMW e.V. haben über 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen seit der Einführung des Bürgergeldes Schwierigkeiten, Arbeitskräfte im Niedriglohnbereich zu finden. Jeder Dritte Arbeitgeber berichtet sogar von Kündigungen oder unbesetzten Stellen wegen der neuen Sozialleistung. Christoph Ahlhaus, Bundesgeschäftsführer des BVMW, kritisiert das Bürgergeld scharf und fordert dringend Reformen. Die Umfrage zeigt zudem breite Unterstützung für das Lohnabstandsgebot und gegen Forderungen nach drastischen Lohnerhöhungen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Eine Umfrage des Mittelstandsverbands BVMW hat alarmierende Ergebnisse hervorgebracht: Über 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland kämpfen seit der Einführung des Bürgergeldes mit eklatanten Schwierigkeiten, Arbeitskräfte im Niedriglohnbereich zu finden. Der Mittelstand appelliert eindringlich an die Politik, das Bürgergeld dringend zu reformieren.

Christoph Ahlhaus, Bundesgeschäftsführer des BVMW, macht unmissverständlich klar: „Die Umfrage zeigt, dass das Bürgergeld in seiner jetzigen Form eine Fehlkonstruktion ist.“ Die Kritik an dieser sozialen Leistung ist gravierend. Jedes dritte befragte Unternehmen berichtet davon, dass Mitarbeitende aufgrund des Bürgergeldes ihre Jobs aufgegeben oder gar nicht erst angetreten hätten.

Ahlhaus betont, dass das Bürgergeld eigentlich dazu gedacht sei, Bedürftigen unter die Arme zu greifen. Stattdessen setze es jedoch Fehlanreize und belohne Nichtstun – ein offensichtlicher Widerspruch in einer Zeit, in der akuter Arbeitskräftemangel herrscht und etwa 1,7 Millionen arbeitsfähige Menschen Bürgergeld beziehen. Eine Statistik, die aufrüttelt und zeigt, wie dringend Reformen nötig sind.

Mehr als 86 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass arbeitswillige Personen am Monatsende mehr Geld verdienen sollten als Bezieher staatlicher Leistungen. Ahlhaus unterstreicht dies deutlich: „Wer jeden Morgen aufsteht und arbeitet, muss besser dastehen als jemand, der nicht arbeitet. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit.“ Arbeit müsse attraktiver werden, was laut Ahlhaus durch die Senkung von Steuern und Abgaben erreicht werden könnte. Das Lohnabstandsgebot sei somit unerlässlich.

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Bestrebungen aus der Politik und von Gewerkschaften nach deutlichen Lohnerhöhungen zur Kompensation von Kaufkraftverlusten infolge der Inflation lehnt Ahlhaus entschieden ab. Er argumentiert, dass Unternehmen nicht verantwortlich seien für die Fehler beim Bürgergeld oder für hohe Steuer- und Energiekosten. Würden die Löhne stärker steigen als die Produktivität, drohten in der Dienstleistungsbranche und Landwirtschaft weitere Verluste und Arbeitsplatzverlagerungen im verarbeitenden Gewerbe.

Diese Schlussfolgerungen werfen ein grelles Licht auf die Herausforderungen und Dilemmata, vor denen der deutsche Mittelstand steht. Die Forderung nach einer Reform des Bürgergeldes ist daher mehr als verständlich und geboten. Die Stimme des Mittelstands ruft nach Maßnahmen, die sowohl Fairness gegenüber arbeitenden Menschen als auch die Sicherstellung wirtschaftlicher Stabilität in den Fokus rücken.

Lutz Kordges, Pressesprecher des BVMW, bleibt Ansprechperson für weitere Informationen und Details zur Blitzumfrage. Seine Kontaktdaten sowie die Originalmeldung sind über den Nachrichtendienst “news aktuell” verfügbar und bieten tiefergehende Einsichten in die dringlichen Anliegen des Mittelstands.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Bürgergeld verschärft Arbeitskräftemangel im Mittelstand dramatisch

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

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Meldung einfach erklärt

Hier ist der Text in leichter Sprache:

Datum: 31.05.2024 – 09:04

Wer hat das gesagt?
– Der Mittelstand. BVMW e. V.

Wo wurde es gesagt?
– Berlin

Was sagen die Firmen?
– Über 70 Prozent der kleinen und mittleren Firmen finden keine Arbeiter für niedrig bezahlte Jobs.
– Diese Firmen sagen, dass das am Bürgergeld liegt.

Was heißt Bürgergeld?
– Bürgergeld ist Geld vom Staat für Leute ohne Arbeit.

Gibt es noch andere Probleme?
– Ein Drittel der Firmen sagt, dass Mitarbeiter kündigen oder gar nicht erst anfangen zu arbeiten wegen des Bürgergeldes.

Was sagt Christoph Ahlhaus vom BVMW dazu?
– Das Bürgergeld muss geändert werden. Es ist jetzt schlecht gemacht.
– Bürgergeld soll Menschen helfen, aber es macht faul.
– Wir haben viele Leute ohne Arbeit, das passt nicht zusammen.

Wie sehen das die meisten befragten Firmen?
– Über 86 Prozent meinen: Wer arbeitet, soll mehr Geld bekommen als jemand, der Bürgergeld bekommt.
– Also, wer morgens aufsteht und arbeitet, soll mehr verdienen.

Was soll sich ändern?
– Arbeiten soll besser bezahlt werden als Nicht-Arbeiten.
– Steuern und Abgaben sollen geringer werden, damit man mehr von seinem Lohn hat.

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Was ist mit Lohnerhöhungen wegen der Inflation?
– Christoph Ahlhaus ist dagegen. Er sagt:
– Firmen können nichts für die Fehler beim Bürgergeld.
– Sie können auch nichts für hohe Kosten wie Steuern und Energie.
– Wenn Löhne mehr steigen als die Produktivität, verlieren Firmen Geld und Arbeitsplätze könnten ins Ausland verlagert werden.

Pressekontakt:
– Name: Lutz Kordges
– Adresse: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin
– Telefon: 030 533206-302
– E-Mail: presse@bvmw.de

Original-Text von: Der Mittelstand. BVMW e. V., über News gesendet

Fragen und Antworten:

Warum finden Firmen keine Arbeitskräfte?
– Weil Menschen lieber Bürgergeld nehmen als wenig bezahlte Jobs.

Warum kündigen Leute wegen Bürgergeld?
– Weil sie mit Bürgergeld manchmal mehr oder fast gleich viel wie mit einem schlecht bezahlten Job bekommen.

Warum soll das Bürgergeld geändert werden?
– Weil es falsche Anreize gibt und Leute nicht motiviert zu arbeiten.

Was sollte sich ändern, damit Arbeit wieder attraktiver wird?
– Steuern und Abgaben senken, damit Arbeit besser bezahlt wird.

Warum sind manche Leute gegen hohe Lohnerhöhungen?
– Weil das die Firma viel kostet und schlecht für die Wirtschaft sein könnte.

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