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Bündnis fordert European Green and Social Deal

Europäische Verbände und Unternehmen fordern umfassenden "European Green and Social Deal"

Berlin, 14. Juni 2024 – Angesichts der bevorstehenden Beratungen zur Strategischen Agenda der EU am 17. Juni ruft ein breites Bündnis aus Umwelt-, Sozial-, Verbraucher- und Wirtschaftsverbänden sowie Gewerkschaften zu einem wegweisenden „European Green and Social Deal“ für die nächste EU-Legislaturperiode auf. Unter den 35 Unterzeichnern finden sich der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft, der Deutsche Caritasverband, ver.di und viele mehr. Ihr gemeinsames Anliegen: Eine gestärkte Umsetzung des Green Deals kombiniert mit sozial gerechten Maßnahmen, um Klimaneutralität zu erreichen und den Zusammenhalt innerhalb der EU zu fördern.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR).

In einem eindringlichen Appell haben sich über 35 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Verbraucherschutz und Wirtschaft zusammengeschlossen, um einen „European Green and Social Deal“ für die kommende EU-Legislaturperiode zu fordern. Der dringende Aufruf erfolgt anlässlich der kommenden Beratungen der EU-Staats- und Regierungschef*innen zur strategischen Agenda der Union.

Zu den Unterzeichnern gehören prominente Namen wie der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW), der Deutsche Caritasverband, der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR), die Diakonie Deutschland, die Industriegewerkschaft IG BCE sowie die Klima-Allianz Deutschland. Ziel des Bündnisses ist es, den Zusammenhalt, Fortschritt und Wohlstand in der Europäischen Union sicherzustellen, indem der Green Deal gestärkt, ausreichend finanziert und sozial gerecht gestaltet wird.

Dieser Aufruf richtet sich ausdrücklich an die Bundesregierung, diesen Dreiklang in die strategische EU-Agenda prominent aufzunehmen. Nur so kann eine umfassende, sozial gerechte Transformation gelingen, die alle Bürger*innen mit einbezieht. Gerade nach den jüngsten EU-Wahlergebnissen ist eine verlässliche, sozial gerechte Politik wichtiger denn je, um den Bedrohungen der Klimakrise wirksam entgegenzutreten und Planungssicherheit zu gewährleisten.

Kai Niebert, Präsident des DNR, unterstreicht: „Die Europawahl hat gezeigt, dass sich viele Bürger*innen Sicherheit wünschen. Wir brauchen die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung des Green Deals, damit unsere Industrien wettbewerbsfähig bleiben und sich die soziale Spaltung nicht weiter verschärft.“

Christine Behle, stellvertretende Vorsitzende von ver.di, betont die Notwendigkeit einer sozialen Absicherung während der Transformation zur Klimaneutralität: „Der Weg zur Klimaneutralität in der EU muss konsequent weitergegangen werden, aber die dabei notwendigen Maßnahmen müssen auch sozial abgesichert und gerecht gestaltet werden. Ein Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand gegen die Interessen der Beschäftigten darf es nicht geben.”

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Katharina Reuter, Geschäftsführerin des BNW, gibt zu bedenken: „Nachhaltigkeit ist die neue Wettbewerbsfähigkeit! Umwelttechnologien und zirkuläre Lösungen sind elementar für den Wirtschaftsstandort Europa. Der Green-Deal darf in keinem Falle abgewickelt werden.“

Eva M. Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, hebt hervor, dass die Akzeptanz klimapolitischer Maßnahmen eng mit spürbarer Unterstützung für die Schwächsten der Gesellschaft verbunden ist: „Wer heute schon am Rande der Gesellschaft steht, braucht spürbare Unterstützung. Die Akzeptanz und Umsetzung von klimapolitischen EU-Maßnahmen wird davon abhängen, dass Abstiegsangst vermieden und Zukunftsmut gestärkt wird.“

Die Dringlichkeit dieser Forderungen wird durch die aktuellen Herausforderungen und Krisen nur noch verstärkt. So verweist Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, auf die jüngsten Überschwemmungen als Beweis für die Notwendigkeit ambitionierter Klimapolitik: „Er wird nur gelingen, wenn wir alle Menschen auf diesem Weg mitnehmen. Der European Green Deal muss daher soziale Sicherheit stärker in den Blick nehmen und zu einem Green and Social Deal werden.“

Eine langfristig angelegte, sozial gerechte Klimapolitik ist unabdingbar für die Zukunft Europas. Das breite Bündnis fordert die Staats- und Regierungschef*innen auf, diese Prioritäten in den nächsten fünf Jahren festzusetzen—im Sinne eines Europas, das nachhaltig und gerecht zugleich ist.

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Für Rückfragen stehen Lioba Donner und Leonie Gehrke als Ansprechpartnerinnen bereit.

Verweise: Gemeinsamer Aufruf und Liste aller 35 Unterzeichner.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Medien-Info: Breites Bündnis aus Verbänden, Unternehmen und Gewerkschaften fordert …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Meldung einfach erklärt

Am 14. Juni 2024 hat die Gewerkschaft ver.di eine Presseerklärung veröffentlicht.

– Wer schreibt diese Erklärung?
– Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.
– Die Erklärung wurde von Martina Sönnichsen, der Pressesprecherin des ver.di-Bundesvorstands, unterzeichnet.

Inhalt der Presseerklärung:

– Was ist das Hauptthema der Presseerklärung?
– Ein breites Bündnis aus Verbänden, Unternehmen und Gewerkschaften fordert einen „European Green and Social Deal“.

– Was genau wird gefordert?
– Ein „European Green and Social Deal“ für die nächste EU-Legislaturperiode.
– Eine stärkere Förderung des Green Deals (umweltfreundliche Politik).
– Ausreichende finanzielle Unterstützung für den Übergang zur Klimaneutralität.
– Soziale Gerechtigkeit bei der Umsetzung dieser Maßnahmen.

Warum wird das gefordert?

– Um den Zusammenhalt, Fortschritt und Wohlstand in der EU zu sichern.
– Weil es notwendig ist, sozial gerechte Maßnahmen gegen die Klimakrise zu ergreifen.
– Um Planungssicherheit und Vertrauen in die Politik zu schaffen.

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– Welche Organisationen unterstützen diese Forderung?
– Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft
– Der Deutsche Caritasverband
– Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring
– Diakonie Deutschland
– Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE)
– Klima-Allianz Deutschland
– Verbraucherzentrale Bundesverband
– ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)

Wichtige Zitate aus der Erklärung:

– Kai Niebert vom Deutschen Naturschutzring sagt:
– „Wir brauchen konsequente Umweltpolitik, um wettbewerbsfähig zu bleiben und soziale Spaltung zu verhindern.“

– Christine Behle von ver.di betont:
– „Maßnahmen zur Klimaneutralität müssen sozial abgesichert sein. Finanzhilfen sollten nur an faire und mitbestimmte Unternehmen gehen.“

– Eva M. Welskop-Deffaa vom Deutschen Caritasverband sagt:
– „Klimasozialpolitik muss Priorität haben, besonders für Menschen am Rande der Gesellschaft.“

Unterzeichnende Organisationen:

– B.A.U.M. e.V.
– BNW – Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft
– Deutscher Caritasverband
– Center Parcs
– Changing Cities e.V.
– Deutscher Naturschutzring
– Deutsche Umwelthilfe
– Diakonie Deutschland
– Germanwatch e.V.
– viele weitere

Kontakt für Rückfragen:

– Martina Sönnichsen
– ver.di-Bundesvorstand
– Telefonnummer: 030/6956-1011, -1012
– E-Mail: pressestelle@verdi.de
– Lioba Donner
– Referentin für EU-Klima und Energiepolitik
– Telefonnummer: 030 6781775 86
– E-Mail: Lioba.donner@dnr.de
– Leonie Gehrke
– Koordinatorin für Presse und Kommunikation
– Telefonnummer: 030 6781775-78 oder 0160 5102258
– E-Mail: Leonie.gehrke@dnr.de

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