BTW und VDR fordern: Tarifkonflikt der Lokführer am Verhandlungstisch beenden!

Mit Blick auf die kommende Tarifrunde der Lokführer schlagen der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft und der Verband Deutsches Reisemanagement einen alarmierenden Ton an. In einer gemeinsamen Pressemitteilung fordern sie dazu auf, den Tarifkonflikt umgehend am Verhandlungstisch zu beenden. Doch welche Folgen hat der Konflikt wirklich für Reisende und die Wirtschaft? Erfahren Sie mehr in unserem aktuellen Artikel.

Bremen (VBR). Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) und der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) haben die mehrtägigen Streiks der Lokführer scharf kritisiert und fordern ein Ende des Tarifkonflikts. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat in einer Urabstimmung beschlossen, im kommenden Jahr unbefristete Bahnstreiks durchzuführen. Dies bedeutet, dass im nächsten Jahr mit einer Vielzahl von Zugausfällen bei der Bahn und im öffentlichen Nahverkehr gerechnet werden muss.

Die Verbände sehen diese drastische Maßnahme äußerst kritisch. Sie betonen, dass sie das Streikrecht und die Forderungen der Bahnbeschäftigten respektieren, jedoch dürfe dies nicht auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Tourismusstandorts Deutschland gehen. Gerade Geschäftsreisende seien auf eine planbare und verlässliche Mobilität angewiesen. Die Verbände zeigen wenig Verständnis dafür, dass geplante Reisen, auf die viele Menschen lange gespart oder hingearbeitet hätten, nun aufgrund der Streiks ausfallen oder erschwert werden. Zudem habe das Wintergeschäft für viele touristische Unternehmen eine große Bedeutung, das durch kurzfristige Absagen von Gästen stark beeinträchtigt werde.

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Ein ausgedehnter Streik erschwere nicht nur die Mobilitätsplanung, sondern schwäche auch langfristig wichtige Kooperationen wie beispielsweise “Zug zum Flug” oder andere intermodale Verkehrskonzepte, so die Verbände weiter. Eine zuverlässige Mobilität sei eine interessenübergreifende Aufgabe, bei der die Kunden im Mittelpunkt stehen müssten – unabhängig davon, ob die Reise privat, touristisch oder geschäftlich sei. Verlässliche Mobilität sei ein unabdingbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und ein zentraler Aspekt für zahlreiche Wirtschaftszweige, daher fordern BTW und VDR die Verhandlungspartner auf, den Tarifkonflikt im Sinne aller am Verhandlungstisch zu lösen.

Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) ist mit rund 600 Mitgliedsunternehmen der Geschäftsreiseverband in Deutschland. Er vertritt die Interessen der deutschen Wirtschaft hinsichtlich der Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen für geschäftliche Mobilität. Der VDR setzt sich für nachhaltige, effiziente, wirtschaftliche, sichere, ungehinderte und weltweite Reisemöglichkeiten für Unternehmen ein.

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) vertritt als Dachverband die Interessen der deutschen Tourismuswirtschaft. Die Tourismuswirtschaft trägt rund 4 Prozent zur Bruttowertschöpfung in Deutschland bei und beschäftigt 2,8 Millionen Menschen. Hinzu kommen 1,3 Millionen Personen, die Vorleistungen für die Erzeugung von Waren und Dienstleistungen für den Tourismussektor erbringen. Damit sind rund 9 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland direkt oder indirekt für den Tourismus tätig.

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Die Verbände BTW und VDR fordern eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Lösung im Tarifkonflikt und appellieren an die Verhandlungspartner, den Konflikt am Verhandlungstisch zu beenden.

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